Oh, danke Bess!
Störfaktoren kann ich ausschließen. Trotzdem ist der Wert (auch nach der verlinkten Tabelle) jetzt nicht besonders hoch, das stimmt schon. Aber nicht jeder Körper produziert immer Normwerte.
Mein LH/FSH-Quotient liegt bei … jetzt muss ich kurz gucken … 0,73 am 5. Zyklustag (da dieser Zyklus einer mit etwas späterem Eisprung war ist das noch recht früh, also ich meine, wenn der Eisprung später kommt, kommt bei mir oft alles langsamer in Gang).
Wie hoch das FSH direkt vor der Hochlage war weiß ich leider nicht, da habe ich nur den Oestradiol-Wert bekommen, aber die Ärztin meinte, sowohl dieser als auch „alles andere“ seien „super“ gewesen, das kann ich demnächst mal nachfragen.
Ich muss jetzt eh die Ärztin wechseln (ist eine größere Praxis mit mehreren ÄrztInnen), meine ist nämlich schwanger und geht in den Mutterschutz.
Ich finde halt die Aussage: „Ja, da war dann wohl kein Eisprung.“ aufgrund von nur einem Wert etwas blöd, aber war dann doch unsicher. Vielleicht war der Follikel halt nicht so super und der Gelbkörper dann auch nicht, keine Ahnung.
Mir hat vor Jahren schon mal eine Endokrinologin erzählt, ich könne laut meiner Blutwerte (die sie nur einmal zu Zyklusbeginn abgenommen hatte) keine Eisprünge haben und meine Kurven runderheraus als „ja, da steigt vielleicht mal ein bisschen die Temperatur, aber das hat nichts zu sagen“ abgetan. Die würde ich heute immer noch gern anrufen und fragen, wie ich ohne Eisprünge zweimal schwanger geworden bin.
edit: Noch was zum LH/FSH-Quotient: Mit PCO-S (das ich habe) ist dieser Wert oft eher erhöht. Zitat:
„Bei mehr als 60 % der PCOS-Patientinnen findet sich ein erhöhter LH/FSH-Quotient, d. h. die LH-Spiegel sind deutlich höher als die FSH-Spiegel (bis zu doppelt so hoch).“ (
Quelle)
Laut Laborwerten soll er <2 sein. Gibts so eine Art „Untergrenze“? Mir kommt mein Quotient recht normal vor, aber bisher wusste ich auch nicht, dass er auch zu niedrig sein kann.