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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 28. Februar 2018 11:46 
Ergänzend zum letzten Beitrag auf S. 5 noch eine NFP-technische Info für alle, die es interessiert:

Ich habe mich etwas schlau gelesen zum Thema KiWu nach FG. Sämtliche Quellen stimmen überein: In den ersten 3 Monaten nach FG gibt es keinen Unterschied zu "lange warten" und "direkt wieder SS", was eine erneute FG angeht. Es ist nicht riskanter direkt wieder loszulegen. Wartezeiten sind überholt, sofern es eine natürliche (!!!) FG ohne Eingriff war. In den ersten 4-6 Monaten nach FG wieder SS werden senkt die Wahrscheinlichkeit statistisch sogar etwas, da der Körper erholt aber dennoch noch auf SS eingestellt ist.
Wenn man einen Eingriff hatte (je nachdem ob mechanisch oder medikamentös) sind Wartezeiten von 3 bis 12 Monaten nötig, damit der Körper die Chemikalien abbauen kann oder eben sich die abgeschabte Schleimhaut regenerieren kann etc. Das ist dann individuell geregelt. Aber auch das bestätigt mich wieder in meinem Entschluss, dass die natürliche FG ein schwerer und langer Weg war, aber der richtige!!!

Da ich keinen Eingriff hatte ist aus medizinischer Sicht eine Wartezeit also vollkommen unnötig. Ich habe mich diese Woche auch dazu entschlossen wieder mit der Beobachtung von ZS und Tempi anzufangen. LH Tests mache ich diesen Zyklus eventuell keine, muss ich mir noch überlegen. Folsäure hatte ich generell nicht abgesetzt, denn die sollte man ja schon vor KiWu 3 Monate nehmen und da ich nicht vorhabe ewig zu Warten auf einen neuen Versuch, nehme ich sie einfach weiter. Somit gehe ich sicher, dass da alle Depots voll sind.
Die Blutungen sind fast 1 Woche her und alle Beschwerden weg. Ich nehme den Tag, an dem die Fruchthülle abging, als ZT 1. Ich werde diesen Zyklus aber aus meiner Statistik ausklammern (so wie den letzten auch), da die Hebi sagte man ist zwischen FG und erster Mens nach FG eh "zwischen den Zyklen". Also den Abgang als ZT 1 zu nehmen ist schon dicht dran rechnerisch, aber nicht 100% korrekt was die Natur an sich angeht. Die Gyn hatte dazu eine ähnliche Ansicht. Also Zyklus #4 ist somit in vollem Gange, aber statistisch etwas schwammig.

Über den weiteren Verlauf des KiWu haben wir uns jetzt auch als Paar gestern mal unterhalten. Mein Freund sagt er wartet geduldig bis ich mich danach fühle und ist dann bereit es weiter zu versuchen. Und auch wenn ich so oder so erstmal keinen Sex will, egal ob mit oder ohne Verhütung, dann versteht er das. Das erleichtert mich sehr. Ich möchte nicht, dass er sich weggeschoben vorkommt, aber wieder mit Verhütung anfangen finde ich quatsch und ohne möchte ich gerade nicht. Die Baustelle da unten soll erstmal etwas zur Ruhe kommen, zumal ich auch seit Tagen eine etwas gereizte Blase hab. Kann sowohl durch die Kälte als auch nach einer FG aber ganz normal sein. Er sagte auch irgendwann wird es wieder klappen und dann hoffentlich gut gehen. Abgeschreckt ist er zum Glück nicht, obwohl es ja ne mehrwöchige Achterbahnfahrt war. Davor hatte ich etwas Angst, da er es ja eh noch nicht so forciert hatte wie ich SS zu werden (war für ihn eine schöne Idee aber noch kein akuter Hibbelwunsch) und ich dachte das verschreckt ihn jetzt. Aber alles ist gut. Ich habe sogar eher das Gefühl jetzt wo ich schonmal SS war und es realistisch erschien bald Eltern zu werden, will er es sogar mehr als vorher bzw. fühlt sich mehr dazu bereit, weil er es schonmal durchspielen konnte im Kopf...
Lust auf ihn hatte ich zwar schon die Tage und körperlich habe ich derzeit auch keine Bedenken mehr, da ich alles gut überstanden habe letzten Endes. Ich möchte aber vom Kopf her dennoch warten, bis das ß-hCG unten ist und der finale US war. Nicht, dass es doch sofort wieder klappt und sich das vom Blutwert und US her dann überlappt beim finalen Kontrolltermin und wieder nur Unklarheit rein bringt. Das kann ich jetzt nicht. Ich möchte es bald wieder versuchen, aber erst objektiv "abschließen" und dann ein neues Kapitel aufschlagen.

Er hatte Sonntag und gestern übrigens einen Tag frei und war beim Sport, zocken, hat sich was leckeres gekocht und einfach mal entspannt. Jetzt ist die Laune glaube ich wieder besser.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 28. Februar 2018 17:38 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 23. Juni 2013 14:49
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NFP seit: Mai 2013
Liebe LaLiz,
ich wollte dir ja unbedingt noch eine Nachricht dalassen.
Meinen Mann hat die letzte FG sehr mitgenommen, die Diagnose diesmal aber auch. Er findet es immer sehr schade, dass die meisten nur fragen, wie es mir geht und völlig vergessen, dass ihn das ja genauso trifft. Er knabbert genauso daran und leidet mit mir.
Ich rede sehr viel mit Freunden und Bekannten darüber, er erzählt es nicht so vielen Leuten. Seinen besten Freunden hat er es erzählt und diesmal sogar auf der Arbeit. Ich denke, das macht es auch realistischer.
Außerdem hat er einen Text über das Sternenkind geschrieben und ein Lied darauf gemacht, was er auf der Gitarre spielt. Er hat es eine Zeitlang immer gespielt, wenn ich weg war (ich konnte es mir nur ganz schlecht anhören).

Trotzdem ist er mein Fels in der Brandung und wir durchleben diese schwere Zeit gemeinsam.

Wie gut, dass du auch auf das Ergebnis gekommen bist, dass man nicht unbedingt verhüten müssen. Das war beim letzten mal echt ganz furchtbar, dabei haben wir nur einen Zyklus verhütet. Kondome zu verwenden war ganz ganz falsch für mich...
Ich drücke dich ganz doll! Es ist schön, so viele Sternenmami-Schwestern zu haben und doch ist es einfach furchtbar traurig.

_________________
Viele Grüße von Korsika
Besucht mich doch auf meiner Seite. ****** & unser *mann* Herzenskind (05/24)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 28. Februar 2018 18:25 
korsika2011 hat geschrieben:
Liebe LaLiz,
ich wollte dir ja unbedingt noch eine Nachricht dalassen.
Meinen Mann hat die letzte FG sehr mitgenommen, die Diagnose diesmal aber auch. Er findet es immer sehr schade, dass die meisten nur fragen, wie es mir geht und völlig vergessen, dass ihn das ja genauso trifft. Er knabbert genauso daran und leidet mit mir.
Ich rede sehr viel mit Freunden und Bekannten darüber, er erzählt es nicht so vielen Leuten. Seinen besten Freunden hat er es erzählt und diesmal sogar auf der Arbeit. Ich denke, das macht es auch realistischer.
Außerdem hat er einen Text über das Sternenkind geschrieben und ein Lied darauf gemacht, was er auf der Gitarre spielt. Er hat es eine Zeitlang immer gespielt, wenn ich weg war (ich konnte es mir nur ganz schlecht anhören).

Trotzdem ist er mein Fels in der Brandung und wir durchleben diese schwere Zeit gemeinsam.

Wie gut, dass du auch auf das Ergebnis gekommen bist, dass man nicht unbedingt verhüten müssen. Das war beim letzten mal echt ganz furchtbar, dabei haben wir nur einen Zyklus verhütet. Kondome zu verwenden war ganz ganz falsch für mich...
Ich drücke dich ganz doll! Es ist schön, so viele Sternenmami-Schwestern zu haben und doch ist es einfach furchtbar traurig.


Der Begriff Sternenemami-Schwester ist neu für mich. Aber irgendwie klingt er schön, so traurig der Hintergrund auch ist. *zusammen*

Da es bei meinem Krümel nie einen Herzschlag oder ein Embryo im US gab, hab ich das Gefühl als dürfte ich gar nicht "Sternenmami" sein. ist es auch ein Sternchen,w enn man eigentlich nie wirklich was sehen konnte und es nur Hormone und die klitzekleine Fruchthülle gab? ich weiß es nicht :-/

Mein Freund fand es sogar etwas unnachvollziehbar, dass ich die positiven Tests in einem Schächtelchen aufbewahre. Er fragte wieso ich die nicht weg tue. Aber irgendwie gehört das so zu mir schon, ich habs angenommen, daher will ich die nicht wegwerfen. Sie sind für mich doof gesagt der Beweis, dass es mal geklappt hat und hoffentlich wieder klappt und dann bleibt. Ich glaube für ihn ist das alles abschütteln die beste Taktik, für mich das daran irgendwie noch festhalten....Ich glaube hätte es bei uns schon Mutterpass, Ultraschallbilder und Herzschlag gegeben, wäre das für ihn auch noch viel härter. So steckt er es ganz gut weg bzw. hat glaube ichs chon so für sich nen Schlusstrich gezogen. Keine Ahnung, was die Zeit mit sich bringt. Solange er lieb mit mir ist (und das ist er!!!) kann er das von mir aus auch anders sehen und regeln als ich. So ist er traurig bzw findet es sehr schade wie es kam und ihm tut es leid für mich,d ass ich mich körperlich so gequält habe, aber er guckt nach vorne. Und ich habe beschlossen ich war jetzt genug traurig und ab nächster Woche anch dem Gyn terin gucke ich auch nur noch nach vorne.

Schön, dass dein Mann sich solche lieben Gedanken darum gemacht hat und mit dem Lied! Und ich finde er hat recht, dass es blöd ist, alle immer nur nach der Mutter fragen. Genau wie bei ner intakten SS alle immer nur nach dem Baby fragen, nie nach den Eltern und wie es denen so geht.

Ich hoffe ihr könnt diesen erneuten Schlag gut verkraften und spendet euch gegenseitig die Kraft, die ihr braucht! Ich denk an euch!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 5. März 2018 15:32 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 23. Juni 2013 14:49
Beiträge: 326
Wohnort: Hessen
NFP seit: Mai 2013
Ich hatte dir hier ja gar nicht mehr geantwortet. Entschuldige!

Deine Frage bezüglich der Sternenmami hat mich sehr berührt und ich kann es dir natürlich nicht beantworten. Aber rein vom Herzen gesehen und wenn du dich so fühlst würde ich ja sagen.

Es ist spannend, wie unterschiedlich die Fehlgeburt verarbeitet wird. Ich will am liebsten alles loswerden und vergessen. Ich habe meine Bauchfotos gelöscht und die positiven Tests weggeworfen.
Ich habe nur die US Bilder behalten. Diesmal habe ich ja sogar einen Mutterpass, dh diese Schwangerschaft wird mich bei allen anderen begleiten. So ganz rauslöschen kann ich es nicht. Aber ich werde die Seiten so wegklemmen, dass ich sie nicht immer sehen muss.

Ich hoffe, du kannst nun nach vorne schauen. So, wie du es dir gewünscht hast.
Möchtest du bei dem Motto von meinem Mann und mir mitmachen? „Jetzt erst recht!“
In Bezug auf Hausbau, einer erneuten SS, etc.
Kopf hoch und weiter vorwärts, so schwer es auch fällt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 6. März 2018 16:52 
Mir gehts aktuell irgendwie echt scheisse...

Ich hatte schon ab Anfang Februar ja dieses undefinierbare Gefühl am rechten Eierstock/ Hüfte/ Leiste....so die Ecke. Zum Teil auch Rücken, Kreuz, Flanke...alles immer rechts und ich wusste ja das meine SS auch von der rechten Seite her gezeugt wurde. Und immer das Gefühl als bekäme ich Fieber seit nun 3 Wochen oder so, wobei ich stets Normaltemperatur hatte.
Als alles noch unklar war dachte ich ELSS, als alles abging dachte ich Vorboten und Begleitsymptome der FG, als die FG wirklich schon einige Tage zurück lag dachte ich eventuell aufsteigende Entzündung (wobei ich sonst nichts hatte wie Fieber, übelriechenden Ausfluss, brennen beim Wasserlassen oder so...). Und nun dachte ich ich konzentriere mich auf jeden Piep, den mein Körper macht und kann gar nicht mehr abschalten. Zumal mir aussiel das ich das Zwacken nur spüre, wenn ich drauf achte bzw. mich dauernd selber checke, ob es grad zwackt. Ebenso bekam ich am Wochenende irgendwie so ein undefinierbares Herzbumpern von jetzt auf gleich. Sehr unangenehm. Und irgendwann fiel mir auf das ich auch das Herzbumpern genau wie das Ziehen und dumpfe Drücken nur hatte, als ich zB auf Instagram las das eine Bekannte schwanger ist usw., ich mich gerade wieder abchecke etc.

Ich bin deshalb zur Apotheke und habe mir Mittelchen geholt. Das ist was nicht-süchtigmachendes zur Beruhigung der Nerven und des vegetativen Systems. Hatte ich schon mal genommen als es beruflich wochenlang über die Schmerzgrenze hinaus lief oder auch vor Flugreisen (habe keine Flugangst, aber ne generelle Reiseaufgeregtheit sozusagen).

Und ich muss sagen: Da ist kein Schmerzmittel drin, dennoch spüre ich kein Zwacken, keinen Druck im Eileiterbereich etc. mehr. Alles ist nach nur wenigen Tagen Einnahme (ich nehme 2 am Tag, erlaubt wären sogar bis zu 4 Stück) weggeflogen. Außer wie jetzt, wo ich aktiv daran denke, da pocht, pulsiert, drückt und zwackt es sofort auf allen Kanälen. Aber dank dem Mittel checke ich mich selbst nicht mehr 20x am Tag ab sondern vergesse wirklich drüber nachzudenken und tada: Ich spüre nichts. Also wenn da wirklich etwas sein sollte, müsste es die Gyn bei der Kontrolle am Do ja bemerken. Aber ich tippe echt mal darauf das ich echt ne kleine Panik-Meise habe aktuell, weil das alles über Wochen hinweg so komisch lief. Also die Symptome vor/währen/kurz nach der FG gehörten glaube ich wirklich dazu. Aber der Abgang ist nun 2.5 Wochen her, die Symptome jetzt sind wie gesagt nur akut wenn ich gezielt dran denke und ich denke, sowas nervlich beruhigendes ist jetzt genau, was ich brauche.

Ich werde mir die Tage wenn bei der Gyn alles ok war in der Apotheke nochmal was anderes holen, was man auch bei Kinderwunsch oder vllt. in der SS nehmen kann. Ich glaub sonst mache ich mich bescheuert. Aber ich finde es echt krass wie der Kopf solche körperlichen Reize steuern kann. Und das obwohl ich mir dessen ja voll bewusst bin, dass da eigentlich nichts falsch sein kann aktuell...

Außerdem nerven mich momentan alle Sachen mit Baby. Bekannte bekommen ihr Kind? Sorry, ich kann mich gerade nicht angemessen freuen (was ich furchtbar von mir finde, aber es ist nun mal so). Im TV ist wer schwanger oder es läuft Werbung für Babykram? Ich stelle um. Bei Insta verkündet wer seine SS? Ich entfolge rigoros. Ich will so eigentlich gar nicht sein, will es ja auch zeitnah neu probieren, aber irgendwie kann ich das Thema glückliche Schwangere gerade gar nicht leiden, wobei ja niemand was dafür kann...Und das mag ich gar nicht an mir. Wird man das je wieder los, bis man selbst glücklich SS mit gesundem Krümel ist?


Zuletzt geändert von LaLiz am 6. März 2018 16:57, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 6. März 2018 16:55 
korsika2011 hat geschrieben:
Ich hatte dir hier ja gar nicht mehr geantwortet. Entschuldige!

Deine Frage bezüglich der Sternenmami hat mich sehr berührt und ich kann es dir natürlich nicht beantworten. Aber rein vom Herzen gesehen und wenn du dich so fühlst würde ich ja sagen.

Es ist spannend, wie unterschiedlich die Fehlgeburt verarbeitet wird. Ich will am liebsten alles loswerden und vergessen. Ich habe meine Bauchfotos gelöscht und die positiven Tests weggeworfen.
Ich habe nur die US Bilder behalten. Diesmal habe ich ja sogar einen Mutterpass, dh diese Schwangerschaft wird mich bei allen anderen begleiten. So ganz rauslöschen kann ich es nicht. Aber ich werde die Seiten so wegklemmen, dass ich sie nicht immer sehen muss.

Ich hoffe, du kannst nun nach vorne schauen. So, wie du es dir gewünscht hast.
Möchtest du bei dem Motto von meinem Mann und mir mitmachen? „Jetzt erst recht!“
In Bezug auf Hausbau, einer erneuten SS, etc.
Kopf hoch und weiter vorwärts, so schwer es auch fällt.


Ich finde euer Motto toll :-) Habe dir aber mal ne private Nachricht geschickt auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 6. März 2018 17:38 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 15. August 2012 18:52
Beiträge: 931
LaLiz, ich würde behaupten das diese Gedanken alle nach einer FG haben. Schäm dich dafür nicht. Ich hatte sie auch und um mich herum trudelten die Meldungen von der SS meiner Bekannten und Freundinnen nur so ein. Man konnte nicht mal abschalten von dem Thema. Für mich war der Weg es zu verarbeiten das ich über die FG gesprochen habe und bewusst meine Freundinnen gefragt habe wie es ihnen und ihren Babys geht. Ich wusste das sie es sonst nie von sich aus gesagt hätten aus Rücksichtnahme zu mir. Aber ich wollte daran teilhaben und nicht eifersüchtig sein weil sie ja nichts dafür können und ich es niemand anders gewünscht hätte. Noch dazu haben einige dieser Personen selbst ihr Päkchen gehabt was sie mit sich rumgetragen haben (selbst eine vorherige FG, lange Wartezeit bis zur SS, nur ein funktionstüchtiger Eileiter). Nach meiner Selbstreflektion und das mir die Frauen auch ihre “Päkchen“ anvertraut hatten nachdem sie von meiner FG erfahren hatten ging es mir allmählich besser. Es gab aber auch Tage dazwischen da wäre ich am liebsten mit Decke über dem Kopf im Bett geblieben. Und bedenke das deine FG nicht lange zurück liegt. Dieses nicht freuen können heißt ja nicht das du missgünstig bist, sondern es ist ein Teil deiner Trauer *trösten*


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 7. März 2018 14:48 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 18. Oktober 2009 19:03
Beiträge: 850
NFP seit: Okt. 2009
LaLiz hat geschrieben:
Außerdem nerven mich momentan alle Sachen mit Baby. Bekannte bekommen ihr Kind? Sorry, ich kann mich gerade nicht angemessen freuen (was ich furchtbar von mir finde, aber es ist nun mal so). Im TV ist wer schwanger oder es läuft Werbung für Babykram? Ich stelle um. Bei Insta verkündet wer seine SS? Ich entfolge rigoros. Ich will so eigentlich gar nicht sein, will es ja auch zeitnah neu probieren, aber irgendwie kann ich das Thema glückliche Schwangere gerade gar nicht leiden, wobei ja niemand was dafür kann...Und das mag ich gar nicht an mir. Wird man das je wieder los, bis man selbst glücklich SS mit gesundem Krümel ist?
Liebe LaLiz, ich habe Deinen Weg ein bisschen verfolgt, seit Du hier im Forum angemeldet bist. *trösten*

Ich bin das, was Du beschreibst, mittlerweile die meiste Zeit wieder los. Bei mir ist es aber schon ein Jahr her seit der Eileiterschwangerschaft und noch etwas mehr seit dem Verlust des ersten Kindes. Die ersten Monate danach konnte ich glückliche Schwangere NULL ertragen und war sehr neidisch und missgünstig. Zu der Zeit war meine Mitbewohnerin schwanger, das war echt nicht einfach. Mittlerweile denke ich bei glücklichen Schwangeren mehr und mehr: „Das ist ja nicht mein Baby, sondern ihres. Und wer weiß, wie ihr vorheriger Weg war.“

Genervt bin ich nur manchmal von Frauen, bei denen es „irgendwie versehentlich sofort geklappt hat“ und alles lief super und die das darauf zurückführen, dass es eben „so ein sollte“ und dass bei ihnen eben „alles richtig läuft“. *augenverdreh* Da werde ich innerlich garstig, weil es umgekehrt heißt, dass es bei mir wohl nicht sein sollte. Ich glaube, die Dimension Glück/Pech blenden Frauen, die ohne Probleme ein oder mehrere Kinder bekommen, völlig aus. Verständlicherweise, aber es nervt trotzdem manchmal.

Um es kurz zu sagen: Es kann besser werden. Aber es hat etwas gedauert, zumindest bei mir. Mir hilft die Trauerbegleitung, die ich zusammen mit meinem Freund einmal im Monat besuche. Da darf man alles sein. Wütend und traurig und albern.

_________________
Bin über 150, NFP mittlerweile via drip.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 8. März 2018 11:19 
Danke für alle eure lieben Worte und den Zuspruch! Diesen Monat schon 2 Geburten im engen Bekanntenkreis (Freunde meines Bruders). Bildchen schickt er stolz, er weiß es ja auch nicht besser. Wobei ich sagen muss ein Bild bei WhatsApp von einem geborenen Baby kratzt mich weniger, als eine neue Schwangerschaftsverkündung. Da werde ich irgendwie komisch... und eben bei Werbung für Babykram weil ich denke "Das sollte eigentlich gerade hochspannend für dich sein, ist es inhaltlich auch, aber du brauchst es jetzt erst mal ja nicht..."


Heute 16.00 Uhr Termin bei der Gyn. Wenn da alles ok ist, kann wieder geherzelt werden. Die Sperre ist zwar selbst auferlegt, aber ich brauche einfach vorher das go, dass wirklich keine FG-Komplikationen von der SS mehr auftreten können.
Denn ich glaube erstaunlicherweise hatte ich schon einen (für meine Verhältnisse sogar frühen) Eisprung. Das frühester an ehM vorher war ZT 23. Wenn die Annahme mit ZT 1 (Abort) richtig ist, und vor allem die Tempi oben bleibt (das muss ich ja noch gucken), wäre meine jetzige ehM an ZT 19. Und wenns da direkt wieder "geknallt" hätte, noch bevor die erste SS kontrolltechnisch abgeschlossen ist, wäre ich noch nicht kopftechnisch bereit dazu. Von daher gut, dass wir nicht geherzelt haben. Ab morgen wenn der Blutwert vorliegt und alles clean ist, hab ich den Kopf wieder frei und ein verpasster ES ist kein Beinbruch.
Vielleicht sieht die Gyn dazu ja was im Ultraschall bzgl. ES fand statt, aber ich hatte und habe zwischendurch ein Ziehen links (der letzte ES war ja rechts), Schleimumschwung, Temperatur krabbelt die letzten Tage trotz superfrüher Messzeit hoch usw. Mal gucken wann die rote Trulla kommt.

Mädels, ich bin irgendwie total nervös vor dem Termin heute...Weil es dann für mich kopftechnisch der Startschuss für den 2. Anlauf wäre.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 9. März 2018 10:56 
Bei der Gyn gestern war eine regelmäßig aufgebaute GMS im US zu sehen (Dicke habe ich vergessen zu fragen) sowie ein schön großer Follikel links, wo ich auch schon seit Tagen das Gefühl des Mittelschmerzes hatte. Blutwert ßhCG kommt am Dienstag rein. Sie sagte aber bei dem US Befund dürfte da nichts mehr sein.

Da mein ZS schon vor Tagen umgeschwungen ist und mein Tempi schon "fleißig" hochkrabbelt (super hoch geht sie bei mir ja nie) und der MuMu schon fester und tiefer gekommen war, dachte ich eigtl. der ES war schon. Allerdings war der MuMu bisher nur "recht hoch" und "halbwegs weich" als der ZS gut war. Der MuMu war heute morgen dann allerdings superweit oben sodass ich kaum drankomme und butterweich alles, auch drumherum. So kenne ich ihn sonst in der superfruchtbaren Phase auch. Und SH hatte ich schon öfter mehrere im Zyklus.
So wars im Dez auch: MuMu hatte schon alle Signale auf "geht nicht mehr" gestellt und plötzlich war er für einen einzigen Tag wieder super und an dem Tag hatte ich dann auch abends vorm schlafen nochmal superpremiumklasse ZS. Mit viel Glück habe ich heute Abend ja vllt. wieder tollen ZS :-) Und vielleicht springt meine Tempi nach der SS ja doch deutlich mehr als bisher immer? Habe jedenfalls alle meine Kennzeichnungen mal aus der Kurve wieder entfernt und gucke, was passiert.

Die Gyn sagte jedenfalls gestern das Ei ist schön groß und prall, kann jederzeit springen, aber ob es das auch tut, kann sie nicht genau sagen (PCOS und so). Wenn es springt, dann aber auf jeden Fall in den nächsten 2 Tagen sagte sie. Gestern Abend war mein Liebster leider sehr müde und hatte Ohrenweh und beim Fusi das Knie verdreht. Aber heute morgen wurde geherzelt. Allerdings war es danach "etwas trocken". So als wär nicht wirklich raus gekommen. Habe aber schon mal gelesen das mit voller Blase ein Erguss auch mal ausbleiben kann, da sich Pipi und Samen wohl die gleichen "Leitungen" teilen und sich das dann abdrückt oder so... Und da wir sofort nach dem Weckerklingeln geherzelt haben, war die sicher voll. Mist *daumenrunter*

Aber gut, schlimmer als den ES zu verpassen kanns ja nicht werden und auch das wäre ja kein Weltuntergang. Wir herzeln einfach sicher am WE nochmal und entweder passt es, oder nicht.

Ich bin einfach nur happy, dass da überhaupt schon wieder alles in den normalen Betrieb übergegangen ist in meinem UL.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 9. März 2018 12:39 
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Kurven-Rätslerin

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Super, liebe Liz, das klingt doch toll! Super auch, dass eure Gyn dich gleich wieder freigibt für eine SS!
Ich denke auch, mach dich nicht wegen eines Eisprungs verrückt und genieße die Zeit lieber :verliebt: . Das ist so viel wichtiger, als sich Druck zu machen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 9. März 2018 13:48 
Ach liebe Korsika, danke für deine Worte. Ich antworte dir gleich in deiner Seite auch nochmal.

Naja jetzt wo wir so genau wussten der ES ist um die Ecke wollten wir es schon versuchen. Und da er heute superfrüh weg musste und wir uns erst nachts wieder sehen, wollten wir nichts riskieren. Ich denke das war aber auch das einzige Mal Dampf machen.

Heute morgen kam Baby Nr. 3 im Bekanntenkreis.....Die hatten wohl im Sommer alle Langeweile ;-) Ich kanns jetzt lockerer sehen weil ich weiß unsere Tür ist wieder auf, aber trotzdem schwer zu sehen wie es fast täglich irgendwo purzelt....


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 9. März 2018 14:10 
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Kurven-Rätslerin

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Ich weiß... das ist so schwer. Und trotzdem hat auch dort jeder sein Päckchen zu tragen, denke ich immer. Ich versuche mich immer mitzufreuen, auch wenn es schwerfällt.
Meine ganz enge Kollegin ist in der 22. Woche schwanger, das ist auch echt hart. Und sie hat so für uns mitgefiebert...

Da ist es oft nicht leicht, nicht eifersüchtig zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 10. März 2018 09:29 
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alte Häsin

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Beiträge: 1378
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Ich habe hier so lange nicht reingelesen, daher gar nichts von Deiner FG mitbekommen, Korsika. Es tut mir so unbeschreiblich leid. *wein*
Du liest Dich so unglaublich tapfer und ich finde es auch toll, dass Dein Mann und Du beschlossen habt, jetzt erst recht positiv in die Zukunft zu blicken! *daumenhoch* Ich wünsche Euch, dass es ganz schnell wieder einschlägt, und dass sich der Krümel dann ganz gut festhält und Du eine wunderbare und beschwerdefreie SS genießen kannst!

LaLiz, auch Dir wünsche ich, dass es ganz bald wieder klappt. Vielleicht war das die Tage ja schon ein Trefferherzchen?
Und ich würde auf jeden Fall meinen, dass man sich auch nach einer sehr frühen FG schon als Sternchenmama fühlen "darf", wenn einem danach ist. *freunde*

_________________
Überglückliche und unendlich dankbare Mama der süßesten Herbst-Maus (10/16) mit dem entzückendsten Frühlings-Schwesterchen (03/19). :verliebt:
Meine Seite. Meine Kurven: Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 10. März 2018 11:09 
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Kurven-Rätslerin

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Ach wie lieb, renariga, dass auch hier an mich gedacht wird *freunde* vielen lieben Dank! Alles Gute auch für dich, ich drücke dir die Daumen für ein zweites Wunder!

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