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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 18. Februar 2018 22:23 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 23. Juni 2013 14:49
Beiträge: 326
Wohnort: Hessen
NFP seit: Mai 2013
Oh du liebe, das tut mir so unendlich leid für dich!! Du bist so stark, soetwas über Wochen auszuhalten kostet enorm viel Kraft!
Ich habe mir so sehr für dich gewünscht, dass du die Fruchthülle natürlich gebähren darfst und ich freue mich sehr für dich, dass es geklappt hat.
Der Körper weiß ganz genau, wann es draußen ist, dann ändern sich die Hormone ganz schnell und die SS Zeichen verschwinden. Und klar, muss man dann auch weinen. Das ist doch ganz natürlich und wichtig.

Ich hatte noch so an ein Wunder versucht zu glauben, denn die gibt es tatsächlich und werden mir auch von allen Seiten erzählt.
Aber immerhin konntest du nun abschließen, hoffentlich ohne zu große Schmerzen.

Ich drücke dich ganz fest und bitte, denke jetzt ein wenig an dich, ruh dich aus, trinke die nächsten Tage genug Wasser mit Elektrolyten, wenn du einen großen Blutverlust hattest. Ich habe das damals total unterschätzt und hatte nach drei Tagen fast ein Kreislaufversagen.
Ich schicke dir viel Licht und positive Gedanken zum Abschied.

_________________
Viele Grüße von Korsika
Besucht mich doch auf meiner Seite. ****** & unser *mann* Herzenskind (05/24)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 18. Februar 2018 23:48 
korsika2011 hat geschrieben:
Oh du liebe, das tut mir so unendlich leid für dich!! Du bist so stark, soetwas über Wochen auszuhalten kostet enorm viel Kraft!
Ich habe mir so sehr für dich gewünscht, dass du die Fruchthülle natürlich gebähren darfst und ich freue mich sehr für dich, dass es geklappt hat.
Der Körper weiß ganz genau, wann es draußen ist, dann ändern sich die Hormone ganz schnell und die SS Zeichen verschwinden. Und klar, muss man dann auch weinen. Das ist doch ganz natürlich und wichtig.

Ich hatte noch so an ein Wunder versucht zu glauben, denn die gibt es tatsächlich und werden mir auch von allen Seiten erzählt.
Aber immerhin konntest du nun abschließen, hoffentlich ohne zu große Schmerzen.

Ich drücke dich ganz fest und bitte, denke jetzt ein wenig an dich, ruh dich aus, trinke die nächsten Tage genug Wasser mit Elektrolyten, wenn du einen großen Blutverlust hattest. Ich habe das damals total unterschätzt und hatte nach drei Tagen fast ein Kreislaufversagen.
Ich schicke dir viel Licht und positive Gedanken zum Abschied.



das ist so lieb, danke dir!!! die blutung an sich ist diesmal aber kaum der rede wert. im januar war es viel mehr blut und reichlich gewebe. daher hab ich auch angst das morgen noch gewebe da ist zur AS. es hört immer wieder auf zu bluten, es kommt altes blut, dann wieder rotes. wenig gewebe mittlerweile. aber gut, vllt war das ja genau der aktive rest, der das hcg die letzten wochen umgetrieben hat. vllt wars ja wirklich nicht mehr viel in der GM.

ja ich hatte mir auch hoffnungen natürlich vorsichtig gemacht, dass der krümel den medizinern zeigt wo der hammer hängt....aber gut. ich hatte wirklich anzeichen wie aus dem bilderbuch die letzten tage. genauso wie ich zu beginn alle ss anzeichen hate wie aus dem bilderbuch.

das gutr ist, dass ich weiß, dass ich meinen körper wirklich richtig deuten kann. er zeigt mir wirklich was passieren wird und ich kann mich zumindest symptomatisch auf ihn verlassen.

ich hoffe jetzt geht das hcg einfach schnell runter und dann können wir nach vorne gucken.

danke an alle, die in den letzten wochen ein offenes ohr und liebe worte hatten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 19. Februar 2018 01:01 
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alte Häsin

Registriert: 22. August 2017 14:27
Beiträge: 1378
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Liebe LaLiz, ich hoffe, nun hat der ganze Horror-Trip ein Ende für Dich und es sind alle Reste raus, damit Dir die AS erspart bleibt! *knuddel*
Wirklich schlimm, was Du in den letzten Tagen und Wochen durchmachen musstest. *wein* Zu den körperlichen Qualen kommen die (wahrscheinlich noch viel schlimmeren) psychischen, und diese Wunden brauchen wohl auch noch viel länger zum Heilen. *trösten*

Ich finde es aus tiefstem Herzen bewundernswert, wie stark und positiv Du Dich anhörst.
Und es sieht wirklich so aus, als hättest Du ein sehr gutes Körpergefühl und könntest seine Symptome sehr gut deuten!
Ich drück fest die Daumen, dass sich der hCG-Wert ganz schnell auf ein Minimum reduziert und Du um alle weiteren Eingriffe herumkommst. *daumendrücken*

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 19. Februar 2018 08:51 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 326
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Musst du denn morgen zur Ausschabung? Wenn gestern erst die Fruchthülle geboren wurde ist es doch normal, dass es noch ein paar Tage abblutet. Jetzt bist du schon so weit gekommen, vielleicht kannst du deinem Körper dann noch die paar Tage geben, um alle Hormone und Reste von alleine auszuscheiden.
Lass dich nicht von den Ärzten stressen!
Bleib bei dir, so wie in den letzten Wochen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 19. Februar 2018 09:18 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 15. August 2012 18:52
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Liebe LaLiz, was für ein Krimi bei dir *trösten* schon seit Wochen hängst du so zwischen hoffen und bangen. Es ist gut das dein Körper von allein eine Blutung ausgelöst hat. Lass dich zu nichts drängen wenn du noch keine AS möchtest. Und du warst die letzten Wochen so stark und bist es auch immer noch. Ich drücke dich ganz fest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 19. Februar 2018 09:24 
ich lieben, eure worte sind balsam für die doch sehr angeknackste seele. könnte wieder weinen....

ja also ich sag ihr damit sie mich in ruhe lässt ich nehm die überweisung mit, aber nur für den notfall und das ich erst die blutwerte haben möchte. das wird vermutlich dann wieder heute abend sein.

auch wenns körperlich nicht so schlimm ist (wenig blut, wenig ziehen, eher ab und zu schubweise ein gefühl als bekäm ich die grippe wobei die temperatur ok ist) werd ich sie fragen ob sie mich bitte 2 oder 3 tage krankschreiben kann. nach büro fühle ich mich wirklich nicht und aktuell ist nichts los. da kann ich mich zu hause besser ablenken ohne das ich dort etwas liegen lasse mit schlechtem gewissen....bei der letzten blutung war ich genervt von der krankschreibung und schonerei. habs nur getan damit die ss noch zu retten ist evtl. dieses mal habe ich das verlangen danach mich im schlafanzug vor den fernseher zusammen zu rollen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 19. Februar 2018 10:31 
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alte Häsin

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Beiträge: 1378
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Ich denke auch, dass es gut ist, wenn Du Dich 2-3 Tage schonst. Vor allem, wenn Dir grad so sehr danach ist. Dein Körper weiß sicherlich, was das beste für ihn ist!

Ich hoffe nach wie vor sehr, dass sich alles von allein erledigt und Du die Überweisung nicht brauchst. *freunde*

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 19. Februar 2018 10:48 
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Fingerwundschreiberin

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Gönn dir ein paar Tage Ruhe. Die braucht man da einfach. Du schreibst ja das du dich so fühlst als wenn du ne Grippe bekommst aber kein Fieber hast. Solltest du Fieber bekommen dann ist es ratsam ins KH zu gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 19. Februar 2018 13:36 
ich komme grad vom arzt. meine gyn sagte auch das gewebeknubbelchen klingt von der bescbreibung her wie das ss gewebe. im US waren dann auch nur noch 2 bis 3 mm schleimhaut zu sehen und es hat jetzt nochmal viel mit gewebe angefangen zu bluten. also "viel" im sinne von normal periodenstark.

ich bin 1 woche krankgeschrieben um es körperlich und seelisch zu verarbeiten und blutwert hat sie so schnell ja nicht. muss aber do hin wieder. dann guckt sie ob alles leer ist bzw was das hcg macht.hab nochmal betont das ich die AS unter den umständen nicht möchte dass der US ja jetzt auch ok war und sie hat das thema auch erstmal gelassen dann bzw gesagt auch sie würde jetzt dann doch erstmal wieder warten.

ich bin so traurig. mein freund auch. aber er sagte "von aller scheisse die passieren konnte ist es so aber am glimpflichsten ausgegangen" und damit hat er recht. kei herzschlag, kein mutterpass, keine op....aber trotzdem blutet mein herz. meine mama kocht mir gleich was und dann gehts ab ins bett mit netflix....

@sonntagskind danke für den hinweis. aber ich glaube das ist einfach die anspannung die abfällt bzw der körper der arbeitet. hab das gefühl schon seit fr/sa und die tempi ist die ganze zeit stinknormal


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 20. Februar 2018 13:19 
mein hcg von gestenr morgen habe ich eben abgefragt. binnen 36 std ist es von 1000 auf 200 gefallen. ich denke ich bin den richtigrn weg gegangen. heute blutet es imemr stark wenn ich aufstehe und ich hab wieder dieses dumpfe stechen rechts unten an der hüfte/leiste. aber das es zeickt und zwackt ist sicher normal bei solch einem abortgeschehen.
versuche den kreislauf mit rotbäckchensaft, isogetränken und ab und zu trotzdem aufstehen in schwung zu halten bzw den blutverlust damit gut auszugleichen. dazu salzige und zuckrige nahrung. ich denke das passt soweit.
hätte nicht gedacht, dass da noch so viel blut kommt da ja samstag und sonntag verhältnismäßig wenig war. aber die gyn hat es gestern ja schon angekündigt.
das fiebergefühl ist jetzt auch weg. nur eben der stumpfe druck wieder da.aber der hatte ja die fg auch angekündigt. dann gehört es vllt bei mir dazu....

gut ist, dass das hcg diesmal stark sinkt und der ultraschall gestern wenig aufzuweisen hatte. hebi hat geraten trotzdem frauenmanteltee zu trinken und das mache ich heute fleißig.

gruß vom sofa mit kuscheldecke, tee und tränchen in den augen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 20. Februar 2018 14:10 
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Fingerwundschreiberin

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Dann war das genau der richtige Weg für dich anstatt zur AS zu gehen. Dein Körper hat dir dann doch noch gezeigt das er es auf natürlichem Weg schafft auch wenn beide Wege sehr traurig sind :-( Ich wünsche dir wirklich das sich dein Körper und auch deine Seele bald erholen werden und ihr dann positiv in die Zukunft blicken könnt *trösten*


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 20. Februar 2018 15:02 
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Kurven-Rätslerin

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Liebe LaLiz, ich verstehe deine Tränen total und man darf ruhig auch denken, wie ungerecht die Welt ist! Es ist einfach sau schwer, so ein Päckchen zu tragen.
Ich hoffe, du kannst es allerdings zusammen mit deinem Mann gut tragen und verarbeiten. Vielleicht kannst du dir auch in ein paar Monaten nochmal Hilfe holen, um darüber zu reden. Vielleicht habt ihr aber auch Lust, ein kleines Blümchen für euer Baby zu pflanzen, um es zu verabschieden.

Ich denke, du machst alles genau richtig und hörst auf deinen Körper, das ist sehr gut!
Ich drücke dich sehr fest! Liebe Grüße vom Krankenhausbett auf dein Sofa!

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 21. Februar 2018 00:19 
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alte Häsin

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Liebe LaLiz, schön, dass das hCG nun gesunken ist und Dein Körper scheinbar allein mit allem klar kommt. *knuddel*
Was bleibt ist natürlich der seelische Schmerz, der lässt sich auch nicht so einfach ausradieren. Aber es ist gut, dass Du diese Woche krankgeschrieben bist, und Dich einfach auf dem Sofa verkriechen kannst. Mit Deinen Lieblingsfilmen und -serien, guten Büchern, einer Menge Soulfood und Streicheleinheiten von Deinem *mann* .
Es ist auch okay, so viel und so oft zu weinen, wie man möchte. *freunde* Ich denke weiterhin an Dich und hoffe, Du hast das schlimmste bald überstanden.

Korsika, was muss ich da lesen, Krankenhausbett? :-( Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes! *knuddel*

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 21. Februar 2018 11:02 
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Kurven-Rätslerin

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Renariga, ich habe sehr viel im Schwanger nach Fehlgeburt Faden geschrieben, falls du seit Donnerstag Abend nachlesen möchtest. Viele Grüße!

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 26. Februar 2018 16:05 
Hallo ihr Lieben,

ich wollte mal von mir hören lassen. Ich habe die Krankheitswoche wirklich gebraucht!!! War richtig so. Zum einen waren am Di die Blutungen mega schlimm inkl. Kreislaufproblemen, zum anderen um einfach seelisch die letzten Wochen des Auf und Ab zu verdauen. Ich habe fast die ganze Zeit im Bett gelegen, Serie geguckt und mir ein paar Schoko-Nascheinheiten gegönnt.

Meine Mama wusste es ja schon seit dem 17., da sie ja da war kurz bevor wir ins KKH fuhren. Ihr hatte ich noch am selben Abend gesagt, dass ich die SS nun endgültig verloren habe. Gestern habe ich es auch meinem Papa gesagt, weil das Gespräch eh auf potentielle Enkelkinder kam von ihm aus und ich dann weinen musste. Er musste dann auch kurz weinen, weil es ihm so leid für uns tat und hat dann aber auch genau wie meine Mama gesagt die Natur weiß schon, wieso sie manche SS "aussortiert" und das es einfach Pech ist, dass es uns gleich beim ersten Anlauf und mit so viel Hin und Her passiert ist. Das weiß man zwar selber, aber es tröstet trotzdem.
Ich habe auch erfahren, dass meine beiden Omas jeweils FG zwischen den gesunden Kindern hatte (somit war meine eine Oma 5x schwanger mit 3 geborenen Kindern, SS 2 und 4 waren abgegangen. Meine andere Oma war 3x SS und hatte zwischen meinem Papa und meiner Tante wohl einen Abgang und meine Tante hat ihre 3. SS auch verloren noch bevor es einen Herzschlag gab). Es ist irgendwie gut zu wissen, dass man nicht allein ist. Das weiß ich ja sowieso, aber selbst in der eigenen Familie eben "nicht allein" ist. Wisst ihr, was ich meine?

Es ist wie die Ärzte und Hebis sagen: Es passiert so vielen Frauen, aber kaum einer spricht drüber und deswegen fühlt man sich so unendlich allein dabei....Aber auch mir ist nicht danach, es in großer Runde durchzukauen...Ich habe meine Eltern daher trotzdem gebeten es erstmal höchstens den Partnern zu sagen, aber nicht meinen Geschwistern etc. Das kommt vielleicht später. Vielleicht auch nicht.

Mein Freund überlegt noch, ob er es jemandem sagen möchte. Er sagt eigtl. nein denn er käme gut klar und braucht mit keinem reden. Aber ich merke wie unausgelastet und unzufrieden er die letzten Tage war. Hab ihm auch gesagt mir hats geholfen. Zumal: Sich viel um mich kümmern und Sorgen machen, Haushalt alleine schmeißen seit Wochen weil ich ja leid ernicht das erste Mal Probleme hatte, selbst traurig und irritiert sein wegen der Lage, er musste ja auch normal arbeiten gehen, dazu kümmert er sich jetzt um den Wasserschadenscheiß mit unserem Vermieter und ist genervt davon. Ich denke es ist nicht gut, dass er das alles in sich reinzieht. Er braucht mal ne Auszeit und Ablenkung. Oder wen zum reden. Aber irgendwie mit jemandem reden will er eben auch nicht. Ich kann ihn ja nicht zwingen. Vielleicht braucht er nur ein paar Fußballspiele und nen ordentlichen Kerleabend, um auf andere Gedanken zu kommen....aber vielleicht auch nicht. Keine Ahnung :-/

Wie war das bei euren Männern?


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