Oh, ich hatte einen Vertipper oben.
Natürlich muss es heißen:
Raimonda hat geschrieben:
Wohingegen 68 (nicht 78) von 100.000 Frauen zwischen 15 und 49 Jahren, die hormonell verhüten, Brustkrebs bekommen.
Weiter heißt es im Artikel:
Das ist weltweit das erste Mal, dass wir eine Untersuchung in der Größenordnung hatten, mit der wir das Risiko für Brustkrebs festlegen konnten unter der Berücksichtigung wie lange die Frau das Präparat genommen hat, sagt er der Zeitung.
Die Studie zeigt, dass das Risiko für Brustkrebs steigt, je länger die Frau Hormonprodukte genommen hat. Nach dem ersten Jahr steigt das Risiko um neun Prozent, aber nach zehn Jahren Anwendung ist das Risiko um 38% erhöht.
Laut des Professors treten 15 Prozent aller Brustkrebsfälle vor dem vollendeten 50. Lebensjahr auf. Insgesamt bekommen 5000 dänische Frauen jedes Jahr die Diagnose.
KatInTheHat hat geschrieben:
however, absolute increases in risk were small.
Ja, die absoluten Zahlen sind klein.
Ohne Hormonelle Verhütung jährlich 0,055 % Risiko.
Das sind sehr kleine absolute Zahlen. Allerdings sind das über 35 Jahre bereits 1,9 % (1-0,99945^35). Ohne jemals hormonell verhütet zu haben.
Mit > 10 Jahre hormoneller Verhütung (38% erhöhtes Risiko nach dieser Studie) wäre das jährlich 0,076 % Risiko und über 35 Jahre 2,7 % (1-0,99924^35).
0,8 % höheres Risiko ist nicht viel, aber wenn dann noch andere Risiken (z.B. familiäre Vorgeschichte) dazu kommen, kann es deutlich steigen.
Catelyn hat geschrieben:
SunnyFrani hat geschrieben:
Danke für die Info zu dieser Studie. Da bin ich nicht ganz unvorbereitet gewesen beim Aufschlagen der heutigen Süddeutschen Zeitung, dass der Werner Bartens natürlich prompt eine
Replik dazu schrieb.
Ich liebe die SZ, aber den Bartens mit seinem Paternalismus in Sachen Frauengesundheit hab ich mittlerweile so dick 
Sorry, musste nach dem ersten Absatz aufhören. Kann sonst einfach meinem Chef nicht erklären warum ich so laut schreie.

Dito. Ohne Chef in der Nähe. Aber Aufregen ist momentan nicht auf meiner Wunschliste.
