Hallo Herzkind,
schöner Nickname
Die Bezeichnungen bedeuten im Grunde alle das gleiche, d.h., sie sind nicht dazu gedacht, noch einmal innerhalb der Qualitätskategorien Schleim zu unterscheiden. Die Wörter sind quasi Vorschläge dafür, wie man den eigenen Schleim beschreiben könnte

Ich z.B. halte meinen S-Schleim meist für weiß und cremig (ich finde auch die Beschreibung "bodylotionartig" gut), aber dicklich ist er nicht. Manchmal habe ich aber dicklicheren S-Schleim, der zäh bzw. zäh-elastisch ist (wenn er gelb ist, wird er hier im Forum manchmal auch "Popel-Schleim" genannt

). Manche Wörter drücken eben besser die eigene Schleimbeschaffenheit aus als andere, aber letztlich ist der Schleim in meinem Beispiel alles Schleim der S-Qualität.
Zu deiner zweiten Frage: Ich wende selbst keine Binnendifferenzierung (BD) an, darum kann dir vielleicht eine andere Forine eine genauere Auskunft geben, aber wenn du auch Schleim der anderen Qualitäten hast, brauchst du die BD meines Wissens nicht, sondern sie ist, wie du geschrieben hast, nur dafür da, zwischen Schleimqualitäten derselben Kategorie zu unterscheiden

Und das ist normalerweise der Fall, wenn man nur eine einzige Schleimkategorie hat (meistens ist das S+, was ich hier im Forum so kennen gelernt habe). Man sollte die BD aber nicht leichtfertig anwenden, sondern über längere Zeit beobachten, ob sich nicht doch noch andere Qualitäten herauskristallisieren.
Und zu Frage 3: Puh, ich weiß gar nicht, ob es da eine feste Regel gibt. Ich nehme den Schleim immer nach dem Toilettengang/Wasserlassen ab, da ich die gleiche Erfahrung gemacht habe wie du, und halte diese Vorgehensweise eigentlich für okay

Ich merke: Alle paar Jahre das Buch mal wieder zu lesen wäre vielleicht gar nicht verkehrt

Ich hoffe, du kannst mit meiner Antwort trotzdem etwas anfangen.