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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Juni 2017 14:36 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 128
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Ich hatte gerade ein Gespräch mit meiner FÄ über meine Blutuntersuchung. Ich hab keine genauen Zahlen bekommen, aber sie meinte alle Werte wären ok, bis auf leicht erhöhtes Testosteron, das vermutlich die Eisprünge verhindere. Da Verhütung für mich im Moment noch keine Rolle spielt, hat sie mir die Pille zwar angeboten, aber sagte auch, dass ich sie nicht nehmen muss wenn ich mit den langen Zyklen klarkomme. Dann meinte sie noch, ich solle für 3-6 Monate ein Stoffwechselpräparat namens "Clavella" nehmen, und schauen, ob es was bringt. Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Kurzes Googlen ergab jetzt, dass das ein Folsäure-Präparat für Frauen mit Kinderwunsch ist? Heißt das denn, das bringt nur kurzfristig etwas, sozusagen bis man schwanger ist? Denn ich möchte ja gar nicht schwanger werden sondern langfristig kürzere/regelmäßigere Zyklen kriegen *kopfkratz* :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Juni 2017 14:42 
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wohnt hier

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*winke* Ich hab das eine Weile genommen. Es soll wohl die Kommunikation zwischen Hirn und Eierstöcken verbessern. Meiner Meinung nach ist es teuer und bringt nix. *pfeif* Vielleicht wäre Mönchspfeffer für dich eher interessant, da muss die Dosierung aber ggf auf dich abgestimmt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Juni 2017 17:45 
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Hochlagenjunkie

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Hallo lapin,
Der Wirkstoff ist Myo-Inositol, es gibt hier glaube ich auch einen Faden dazu. Einigen hier hilft es glaub ich gut, es gibt aber günstigeres als Clavella.
Wie lang sind denn deine Zyklen und wie hoch dein Leidensdruck? (Bin mit dem Tablet online und seh leider keine Kurven)
Gibt auch noch andere Dinge zur Zyklusregulation, wenn du für den PCOS-Bereich freigeschaltet bist oder freischalten lässt, gibts da auch einen Thread dafür *sonne*

Edit: tapatalk-Signatur entfernt
Edit 2: Die Threads sind alle im geschlossenen PCOS-Bereich, wenns dich interessiert, lass dich doch freischalten :)

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Und ich möchte gerne träumen mit offenen Augen, möchte sehen und verstehen und Gefühle erlauben - ich will der Welt um mich herum ohne Angst vertrauen, möchte an die Hoffnung glauben.. Und damit bin ich nicht allein!
Bukahara - Vogel


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Juni 2017 18:28 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 11. April 2015 14:34
Beiträge: 128
NFP seit: 04/2015
@Annika: Ich dachte, Mönchspfeffer wäre eher für die zweite Zyklushälfte gedacht, und nicht so sehr für verlängerte erste Zyklushälften?

@miezii: Meine Zyklen sind meist ca. 40-70 Tage lang, mein vorletzter war sogar 110 Tage und in meinem jetzigen bin ich auch schon an Tag 84 angekommen, kein ES in Sicht. Leidensdruck habe ich in dem Sinne keinen, da ich ja mit NFP ganz gut meine Mens voraussagen kann (sofern ein ES stattfand), aber falls es in einiger Zeit dann doch mal Verhütungsbedarf geben sollte, würde ich wohl an meinen langen Zyklen verzweifeln, was das Freigeben angeht. Und ich hätte einfach generell gerne regelmäßige ES, schon allein wegen der Libido. *durchdreh*
Ich würde ja gerne im PCOS-Bereich mitlesen, aber ich habe ja kein PCOS, deshalb kann ich mich wohl nicht dafür freischalten lassen, oder? *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Juni 2017 18:48 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 25. April 2010 19:14
Beiträge: 537
NFP seit: Februar 2010
Ok, die schwanken also ziemlich, kann ich verstehen, dass du dir mehr Regelmäßigkeit wünscht. Mh erhöhtes Testosteron kann schon auf PCOS hindeuten. Deine Eierstöcke sahen im Ultraschall normal aus?
Man kann sich für den Bereich auch freischalten lassen, wenn man den Verdacht hat, soweit ich weiß *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Juni 2017 19:11 
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hat sich gut eingelebt

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Ja, der Ultraschall war unauffällig. Hab jetzt trotzdem mal Freischaltung beantragt :)

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 25. Juni 2017 17:08 
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Hochlagenjunkie

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Meine Eierstöcke sehen auch normal aus und ich hab PCOS ;-)
Bezüglich Clavella: Ich nehme seit ein paar Monaten das Inositol und die Folsäure einzeln, ist billiger. Mir hilfts sehr gut. Das Inositol hat ein ähnliches Wirkprinzip wie Metformin, hat aber nicht die doofen Nebenwirkungen :-) Ich bin dadurch von teilweise über 40 Tage Zyklen auf 30-32 Tage runtergekommen! (Mit einem Ausreißer gerade, ich hoffe der nächste Zyklus wird wieder so schön wie die letzten).
Vom Mönchspfeffer würde ich die Finger lassen, da der gestagenartig wirkt und dir den ES damit erstrecht vermasselt. Möpf ist nur bei Gelbkörperschwäche oder starkem PMS indiziert.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 25. Juni 2017 18:55 
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Beiträge: 1538
NFP seit: 08.01.2016
Da muss ich mal widersprechen: Beim Möpf kommt es auf die Dosierung an, welche Wirkung er hat. Deshalb auch unbedingt mit dem Arzt absprechen. Ich habe bei meinen sehr langen Zyklen eine hohe Dosis bekommen um die Hormone generell einzurenken.
Jetzt nehme ich eine niedrige Dosis und es scheint gegen die frühen Schmierblutungen zu helfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 27. Juni 2017 13:43 
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nicht mehr ganz so neu

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Marlena hat geschrieben:
Nachdem ich im Winter nun ein paar sooo schöne Zyklen hatte, hab ich gedacht, dass ich jetzt "durch" bin. Und jetzt dümpel ich schon wieder an ZT63 vor mich hin :-(

Bisher war ja der Verdacht, dass meine Zyklen so besch*ssen sind, weil sich mein Gewicht immer irgendwo an der Grenze zw. Normal- und Untergewicht bewegt hat.
Gestern habe ich das Laborergebnis bekommen: Anti-Müller-Hormon bei 17.5 :shock:
Jetzt sieht es wohl doch nach PCOS aus, auch die anderen Hormone (LH/FSH, Testosteron, Insulin usw.) sprechen eher für
PCOS als für Anovulation durch Untergewicht.

Gibt's hier noch Leute, die PCOS habe, aber normal- bzw. untergewichtig sind?

Hab mir jetzt einen Kilopack Myo-Inositol bestellt. :roll:


Ja, hier, ich! *winke* Wobei ich ehrlich gesagt keine genaue Ahnung hab, wie mein Gewicht ist (besitze keine Waage;)) - denke aber es bewegt sich im Normalbereich. Das mit den Zyklen kann ich sehr gut nachvollziehen, manchmal hab ich echt schön kurze Zyklen (das heißt bei mir, ca. 5 Wochen), und dann warte ich wieder ewig.... wobei in letzter Zeit die langen Zyklen eindeutig überwiegen *ko* Da ich erst mit NFP angefangen habe, weiß ich aber gar nicht, ob ich regelmäßig ES habe. Ich kann mich also dank PCOS auch ganz gut hier im Club einreihen...;)

Wie kamst du auf das Myo-Inositol, hat dir das ein Arzt empfohlen? Ich habe hier jetzt auch schon öfters davon gelesen und mich gefragt, ob mir das helfen könnte - die langen Zyklen machen mich trotz allem immer nervös, frustrieren und demotivieren...

Wovon ich hier jetzt auch schon einiges gelesen habe, ist Zyklustee. Hat jemand Erfahrungen damit?

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 27. Juni 2017 17:05 
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Kurven-Rätslerin

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Meine Zyklen sind lustigerweise im Winter deutlich besser als im Sommer. Im Winter hab ich meist so 4-5 richtig schöne Zyklen mit 32-35 Tagen und länger Hochlage, und im Frühsommer geht dann das Chaos wieder los. Ich hab echt keine Ahnung woran das liegen könnte. Hast du da bei dir schon Korrelationen gefunden?

Wurde PCOS bei dir diagnostiziert?
Bei mir hat der Zyklustee nix gebracht. Ich denke auch, dass der bei PCOS nicht so sinnvoll ist, weil der Tee östrogenisierend wirkt, und an Östrogen mangelt es ja in der Regel nicht. Den Tee trinkt man so viel ich weiß eher um den ZS besser zu machen.

Auf Myo-Inositol bin ich im PCOS-Unterforum gestoßen. Das soll ja genau so gut wirken wie Metformin. Und da beim Ogtt beim Endo eine leichte Insulinresistenz rauskam und der Arzt mir eh Metformin verschreiben wollte, probiere ichs jetzt erstmal mit Myo-Inositol.
Es gibt da übrigens die Theorie dass das Inositol auch nur Leuten hilft, die eine IR (da es die Insulinsensitivität der Zellen verbessert) haben, bei Zyklusstörungen aus anderen Gründen soll es nichts bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 27. Juni 2017 17:18 
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Kurven-Entwirrerin

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Ich hatte weder mit Zyklustee Erfolg noch mit Inositol. Selbst mit Metformin hatte ich keinen ES. Nun scheine ich für mich eine passende Kombination gefunden zu haben, auch wenn meine Zyklen jetzt nicht berauschend sind. Aber ich habe auch ein recht schweres PCOS. Ach ja: übergewichtig war ich auch noch nie. Früher lag ich immer an der Grenze zum Untergewicht, mittlerweile (dank IR) liege ich BMI-technisch voll in der Norm, auch wenn ich nach der SS meine Pfunde am Bauch nicht mehr so ganz losbekommen habe.

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Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. -Jean Anouilh-
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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 27. Juni 2017 18:03 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 7. April 2017 17:39
Beiträge: 80
NFP seit: 08.04.2017
Mayama, darf ich fragen, was die passende Kombination für dich ist?

Bei mir wurde PCOS schon vor längerer Zeit diagnostiziert und dann immer wieder bestätigt. IR habe ich keine, dafür Panik, irgendwann mal eine zu entwickeln ich sollte mal wieder ein bisschen auf meine Ernährung achten *pfeif* , Übergewicht auch noch nie.

Marlena hat geschrieben:
Meine Zyklen sind lustigerweise im Winter deutlich besser als im Sommer. Im Winter hab ich meist so 4-5 richtig schöne Zyklen mit 32-35 Tagen und länger Hochlage, und im Frühsommer geht dann das Chaos wieder los. Ich hab echt keine Ahnung woran das liegen könnte. Hast du da bei dir schon Korrelationen gefunden?


Das ist ja interessant, ich hatte den Eindruck, dass es bei mir im Sommer besser ist - zumindest dachte ich das den ganzen Winter über, weil es letzten (Spät-)Sommer echt gut lief (von einem Sommer ausgehend kann man nicht verallgemeinern, ich weiß - aber die Hoffnung stirbt zuletzt). Deshalb hatte ich auch gehofft, dass eventuell Vitamin D was bewirkt - jetzt ist Sommer und ich nehme Vitamin D, es tut sich trotzdem nur langsam was... vielleicht ist der Punkt aber auch einfach, dass mein letzter Sommer im Vergleich zu jetzt relativ stressfrei war.

Generell habe ich immer das Gefühl, dass mein Körper zyklustechnisch auf alles "Neue" - homöopathische Mittel, Vitamin D, Pflanzliches - kurzfristig anspricht. Aber nach einem Zyklus hat er sich dran "gewöhnt" und alles ist wieder beim Alten... *ko* vielleicht auch nur Kopfsache.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 27. Juni 2017 19:45 
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Hochlagenjunkie

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NFP seit: Februar 2010
@Marlena: Metformin verbessert auch die Insulinsensitivität, genau wie Inositol ;-)

@Annika: Frauenärzte verschreiben aber in der Regel die "Standardpräparate" die man in der Apotheke bekommt. Und machen keinen Unterschied ob das Möpf zur Zyklusregulierung oder gegen PMS oder SBs verwendet werden soll. Fakt ist jedenfalls, dass der Möpf gestagenartige Wirkung hat. Und Gestagen in der ersten Zyklushälfte ist sehr ungünstig, das behindert bzw. stört unter Umständen die Östrogenproduktion, sowie die FSH-Produktion. Und das wiederum hat zur Folge, dass es noch länger dauert, bis mal ein Ei springen kann. Also das kann ganz schön nach hinten losgehen und sollte deswegen nicht pauschal als Ratschlag zur Zyklusregulierung gegeben werden. Leider machen das sogar die Frauenärzte :roll: Natürlich KANN der Möpf den Zyklus auch regulieren, das ist aber dann eher der Fall, wenn z.B. eine Östrogendominanz vorliegt, was nur bei manchen Frauen mit PCOS der Fall ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 27. Juni 2017 21:55 
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Kurven-Entwirrerin

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belka: Bist du denn auch im PCOS-Unterforum angemeldet? Da würde meine Ausführungen nämlich besser hinpassen. Denn hier haben ja bei weitem nicht alle ein PCOS als Grund für die langen Zyklen. Ich antworte dennoch erst einmal hier, wen es nicht interessiert, darf es gerne großzügig überlesen. ;-) Ist nämlich wirklich sehr PCOS-spezifisch.

Bei mir hat die Kombi aus niedrig dosiertem Kortison und Metformin geholfen, meinen Zyklus wieder in Gang zu bringen. Von ewig langen und meist auch Endloszyklen habe ich es dadurch zu halbwegs brauchbaren Zyklen mit ES um Tag 30 geschafft. Ausschlaggebend war aber nach meinem Gefühl das Kortison. Metformin nehme ich zusätzlich, aber nur aufgrund meiner neu aufgetretenen IR (die Jahre zuvor war wie bei dir auch immer alles i.O.). Ist zwar im Vgl. zu all den anderen Behandlungen hier sicherlich die heftigste, aber ich bin so glücklich damit und habe keinerlei Nebenwirkungen. Ich würde es aber wohl nicht nehmen, wenn ich keinen KiWu hätte und dafür halbwegs gute Zyklen bräuchte.

belka hat geschrieben:
Generell habe ich immer das Gefühl, dass mein Körper zyklustechnisch auf alles "Neue" - homöopathische Mittel, Vitamin D, Pflanzliches - kurzfristig anspricht. Aber nach einem Zyklus hat er sich dran "gewöhnt" und alles ist wieder beim Alten... *ko* vielleicht auch nur Kopfsache.
Diese Befürchtung habe ich auch jeden Zyklus von Neuem und gerade an ZT 23 wieder extrem. Zumal (bis auf den letzten) meine Zyklen nach Beginn des Kortisons allmählich immer länger wurden. Dann hätte ich wohl jede mögliche Therapie ausgeschöpft und wäre ein hoffnungsloser Fall... :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 28. Juni 2017 10:58 
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Gesperrter User

Registriert: 1. August 2016 14:32
Beiträge: 194
@Christina
Zitat:
wenn z.B. eine Östrogendominanz vorliegt, was nur bei manchen Frauen mit PCOS der Fall ist.


PCOS zeichnet sich eigentlich durch einen hochnormalen Östrogenspiegel aus. Da bei PCOS in der Regel die Zyklen verlängert sind, kommt es selten bis gar nicht zu einem Eisprung. Das heißt: es fehlt an Progesteron. Deshalb leiden eigentlich sehr viele Fraue mit PCOS an einer Östrogendominanz. Deshalb sprechen auch so viele Frauen mit PCOS auf eine Therapie mit natürlichem Progesteron an - auch in der Tieflage.

Möpf sehe ich an dieser Stelle für eine Therapie aber als ungeeignet an. Besser ist es, den Körper mir dem zu versorgen, was fehlt. Das ist Progesteron. Wieso Möpf nehmen, wenn es das, was der Gelbkörper produziert, in derselben Form schon gibt?


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