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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. April 2017 21:08 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
Beiträge: 2477
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Dieser Artikel zitiert eine Studie, wonach tatsächlich der soziale Status der Frauen eine Rolle für den Prozentsatz der durchgeführten Hysterektomien spielt.

@mooncat: Mich erschrecken v.a. die mehr als 50% mit Selbstmordgedanken. Ich nehme an, dass das weit über dem Bevölkerungsschnitt liegt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. April 2017 21:24 
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NFP-Gräfin

Registriert: 12. September 2006 13:45
Beiträge: 3253
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NFP seit: 11 2004
Zu spät fürs Edit:
Und Sopherls verlinktes Buch "„Sie brauchen die Gebärmutter ja nicht mehr…“ - Frauen berichten über Gebärmutterentfernung und die Folgen" schreibt auf S. 16:
Zitat:
Bis vor wenigen Jahren waren nur rund 20% aller Hysterektomien medizinisch als "unbedingt notwendig" einzustufen. Zahlen aus der Schweiz belegen, dass Gynäkologinnen nur halb so oft Gebärmutterentfernungen vornehmen wie ihre männlichen Kollegen. Nach einem WHO-Bericht über die Effekte einer Informationskampagne auf die Häufigkeit von Hysterektomien wurde deutlich, dass nur 7,4% der Gebärmutterentfernungen mit Krebs oder Krebsvorstadien zu tun hatten. Vielmehr spielten das Vorhandensein von Krankenhausbetten, das Geschlecht des Operateurs, die Art der Krankenversicherung und das Aufsuchen einer zweiten Meinung vor dem geplanten Eingriff eine Rolle.
Der Hysterektomieboom der 70er und 80er Jahre ist inzwischen etwas abgeklungen, dennoch ist noch immer kein Idealzustand erreicht, weil keineswegs jede Hysterektomie einer streng gestellten Indikation unterliegt.

Laut dem Buch gelten laut Gitsch & Janisch (1991) folgende Indikationen:
Karzinom (PAP IV) der Cervix, Gebärmutterkörperkrebs, in manchen Fällen bei Insuffizienz des Beckenbodens und des Bandapparates (Descensus vaginae, Descensus uteri oder Prolapsus uteri), falls andere Therapien gescheitert sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. April 2017 21:41 
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NFP-Gräfin

Registriert: 12. September 2006 13:45
Beiträge: 3253
Wohnort: moon
NFP seit: 11 2004
Sopherl hat geschrieben:
@mooncat: Mich erschrecken v.a. die mehr als 50% mit Selbstmordgedanken. Ich nehme an, dass das weit über dem Bevölkerungsschnitt liegt.

Oh, das hatte ich gar nicht gelesen. :shock:


Sopherl hat geschrieben:
Dieser Artikel zitiert eine Studie, wonach tatsächlich der soziale Status der Frauen eine Rolle für den Prozentsatz der durchgeführten Hysterektomien spielt.

Oh ja. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Frauen mit "niedrigerem sozialen Status" sich weniger häufig trauen, die ärztliche Meinung zu hinterfragen/zu widersprechen oder es schwerer haben, sich mit der Thematik fachlich auseinanderzusetzen (also überhaupt auf die Idee kommen, Studien zu recherchieren etc.).

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 13. April 2017 02:23 
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NFP-Guru

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Beiträge: 2783
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D hat eine der höchsten Raten in der westlichen Welt. Ich glaube es sind 40 dieser OPs welche jeder Arzt machen muß. In D wird vieles gemacht weil es Geld bringt oder der Ausbildung dient, und nicht weil es medizinisch Sinn macht. Sorry, dafür gibt es genug Belege. Über die Rücken-OPs wurde in letzter Zeit viel berichtet. Natürlich gibt es auch Ärzte die das nicht mitmachen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 13. April 2017 10:15 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 23. Oktober 2015 20:15
Beiträge: 171
Bess hat geschrieben:
Ob die ÄrztInnen dann vorschnell operieren, ist eine andere Frage. Sicher mag es Fälle geben, wo sich jemand sagt "super, ich brauche noch x Hysterektomien, das ist eine gute Gelegenheit"; aber in der Regel lassen sich ÄrztInnen doch davon leiten, ob ein Eingriff sinnvoll ist oder nicht.
Sicherlich ist man gut beraten, eine Zweit- oder Drittmeinung einzuholen.

Ja, das sehe ich auch so. Ich glaube aber doch, dass - manchmal - vorschnell zu einer Gebärmutterentfernung geraten wird (so nach dem Motto: "Raus damit, dann haben sie keinen Ärger mehr", als ob es die Mandeln wären). Zumindest bei meiner vorhin genannten Freundin war das offenbar so. Jedenfalls würde ich in einem solchen Fall bestimmt zu mehreren FAs pilgern, um mir mehrere Meinungen einzuholen.

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Leider (bisher) zu doof für NFP, aber trotzdem hormonfrei dank Dia.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 13. April 2017 10:19 
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NFP-Kaiserin

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NFP seit: März 2006
WIR würden das machen! Frauen, die ihr Leben lang hormonell verhütet haben, ohne je irgendwas zu hinterfragen eher nicht.
Ich habe auch mehrere Kolleginnen ohne Gebärmutter "ist doch super, nie wieder Regel und nie wieder verhüten, dieser ganze Wechseljahrs-Scheiß ist hoffentlich auch bald vorbei". (von Beschwerden weiß ich übrigens nix, aber damit geht man ja üblicherweise auch nicht hausieren bzw. "normale" Frauen sehen da auch keine Verbindung)
Setzt bitte nicht das Körpergefühl unserer Meute hier mit dem Rest der Frauenwelt gleich. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 13. April 2017 10:31 
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NFP-Gräfin

Registriert: 12. September 2006 13:45
Beiträge: 3253
Wohnort: moon
NFP seit: 11 2004
Ich hatte auch einmal eine verzweifelte Kollegen mit sehr starken Blutungen, der eine Gebärmutterentfernung als alternativlose Therapie empfohlen wurde. Sie war zwar skeptisch und unwillig, hätte es aber gemacht (weil alterantivlos).

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 13. April 2017 18:12 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 15. Mai 2013 15:51
Beiträge: 85
NFP seit: August 89
Was für ein guter interessanter Austausch!!! *zusammen*
Ich bin euch sehr dankbar, denn ich war ziemlich verunsichert darüber, dass starke Blutungen bzw. die vorhandenen Myome eine Indikation für so eine Radikal-OP sind. Eigentlich erwarte ich, dass die Beschwerden noch bedeutend stärker werden in den WJ und hoffe, dass ich sie alle gut durchstehe ohne gleich die radikalste Therapie anzuwenden.
Möglicherweise würde ich anders darüber denken, wenn es einmal extrem schlimm würde.

Aber hier gibt es ja jede Menge Frauen, die seit langem von ähnlich starken oder stärkeren Blutungen berichten.
Ich werd eine ganze Weile brauchen, bis ich all euren interessanten Tipps nachgegangen bin.

Schöne Ostern :blumen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 19. April 2017 23:02 
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Moderatorin

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Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Wenn mir vor ein paar Monaten in einer der nervigen, langen SB-Phasen ein Arzt aus anderen Gründen (Myome o.ä.) eine Gebärmutterentfernung nahegelegt hätte, wäre ich vielleicht ins Grübeln gekommen :oops: Der Gedanke, es soll endlich Schluss damit sein, war schon sehr mächtig. Wenn in so einer Situation, wo man eh genervt ist von allem, ein Arzt mit der vermeintlich "einfachen" Lösung ankommt, muss er vielleicht in vielen Fällen gar keine allzu große Überzeugungsarbeit leisten.

Was ich aber auch weiß: es nützt nicht mal unbedingt was. "Ausfluss" ungeklärter Art kanns auch geben, wenn eigentlich gar nichts mehr da ist, was den Ausfluss produzieren kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 11. Mai 2017 12:58 
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Kurven-Rätslerin

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NFP seit: Juni 2010
Ich klopfe hier auch mal vorsichtig an. *winke*

Schon seit einiger Zeit beobachte ich, dass mein Zyklus zu Schwanken beginnt. Tendenziell wird er etwas kürzer, noch nicht dramatisch, aber doch auffällig. Meine Mens sieht auch jeden Zyklus anders aus. Mal stärker, mal schwächer, mal kürzer, mal länger, mit/ohne Schmierblutungen und selbst inmitten des Zyklus hatte ich auch schon eine Blutung.

Aber für mich am Schlimmsten ist ein anderes "Symptom": Ich schwitze und schwitze und schwitze! Ich schwitze auch dann, wenn ich mich nicht bewege, wenn mir sogar kalt ist, und wenn mir warm ist sowieso. Generell ist mir sehr oft sehr heiß, obwohl ich eigentlich immer eher erfroren war. Und das hatte ich bis vor 2-3 Monaten definitiv noch nicht - nicht mal im Sommer. Ich hab jetzt die Achselpads von dm ausprobiert - aber das Ergebnis war, dass der Schweiß sich rund um das Pad in die Bluse gesaugt hat. Also ich laufe momentan mit permanenten Schweißflecken herum und weiß mir nicht mehr zu helfen. Kennt ihr das vielleicht auch? Habt ihr Tipps für mich? *help* Deo mit Aluminium kommt für mich aber nicht in Frage.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. Mai 2017 21:33 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 89
Es gibt auch Deos bzw. richtiger Antitranspirant mit Zink, wirkt nicht so gut wie Aluminium, aber besser als nix.

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Letzte Pille am 16.02.2012, seitdem NFP zur Beobachtung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. Mai 2017 21:45 
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Inventar

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Beiträge: 2477
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Salbei hat schweißhemmende Wirkung.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/phytotherapie/article/866623/phyto-forum-salbei-hyperhidrose.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. Mai 2017 21:49 
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Moderatorin

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Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Arya, ich nutze ein Deo mit Aluminium. Ich habe den Eindruck, dass unter den Achseln wenig Schweiß gebildet wird und erst recht nicht stinkt (deshalb nehme ich es ja auch). Aber überall sonst steht mir in diesen Momenten das "Wasser", es tropft mir von der Stirn usw., einfach so aus dem Nichts. Ich werde es jetzt mal mit Salbeitee versuchen, kann aber noch nichts dazu sagen.

Vor vielen Jahren habe ich gegen viel müffelnden Achselschweiß erfolgreich eine Salbeicreme benutzt. Ich weiß nicht mehr, wie sie hieß, aber sie war aus dem Reformhaus. Vielleicht wäre das einen Versuch wert?

Ah, ich sehe gerade, Sopherl empfiehlt auch Salbei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 13. Mai 2017 16:21 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 267
Wohnort: Wien
NFP seit: Juni 2010
Vielen lieben Dank für eure Tipps! *sonne*

Nach einem Deo mit Zink werde ich gleich Ausschau halten! *zustimm* Ich habe leider eine Kreuzallergie gegen Salbei, daher würde ich Salbeitee eher nicht trinken wollen. Aber eventuell wirkt es ja auch lokal aufgetragen noch. Da mache ich mich auf die Suche entweder nach der Creme (Danke Lola), oder nach einer Tinktur! Vielleicht kann ich mir auch ein Deo selbst rühren mit Zink und Salbei (und anderen ätherischen Ölen, damit ich den Salbei nicht riechen muss *lach* )

Nachdem ich am Donnerstag hier meinen Beitrag verfasst habe, ist mir das nun auch das erste Mal passiert, dass ich im "Wasser" gestanden bin. Ich war ganz gemütlich shoppen, und plötzlich war ich komplett durchgeschwitzt. :oops: Ich musste mir direkt ein neues Oberteil kaufen gehen, da ich mit der vollgeschwitzen Bluse (sie ist schon richtig an meinem Körper geklebt *erschrecken* ) nicht zu meinem Date mit meinem *mann* gehen wollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 17:42 
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NFP seit: April 2005
Ich schwör da ja nach wie vor auf Unterhemden. Schwitzen tut man eh und man hat noch eine Schicht, die die Feuchtigkeit aufsaugt, bevor das eigentliche Oberteil völlig durch ist.

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