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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Februar 2017 23:47 
Das Museum wird auch in dem von mir verlinkten TV-Beitrag gezeigt. Habe mich schon gewundert, dass das gar nicht zur Sprache kam, natürliche Methoden...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Februar 2017 23:50 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Februar 2014 00:46
Beiträge: 262
Wohnort: Am Bodensee
NFP seit: 01/14
Die Kommentare darunter sind fast noch besser *lach*

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So wie wir unsere Kinder heute behandeln, so werden sie später die Welt behandeln
Alinchen, ihr Mann und der Schneckerich (*04.2015) freuen sich über Kiki (*11.2017) Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 02:05 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 23. Oktober 2015 20:15
Beiträge: 171
Püppi hat geschrieben:
kriegen junge Mädchen nicht sogar die Pille umsonst von der Kasse? *kopfkratz*

Tatsächlich? Ich wohne in Österreich und hier ist mir nicht bekannt, dass die Kassen die Kosten für die Pille übernehmen würden. Möglicherweise ist das in Deutschland anders?

_________________
Leider (bisher) zu doof für NFP, aber trotzdem hormonfrei dank Dia.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 06:44 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. März 2014 12:05
Beiträge: 429
NFP seit: Dezember 2015
LunaGalactica hat geschrieben:
Püppi hat geschrieben:
kriegen junge Mädchen nicht sogar die Pille umsonst von der Kasse? *kopfkratz*

Tatsächlich? Ich wohne in Österreich und hier ist mir nicht bekannt, dass die Kassen die Kosten für die Pille übernehmen würden. Möglicherweise ist das in Deutschland anders?

*zustimm* ich meine ich bekam sie von 19 bis 21 Jahren auf Kassenrezept, nach meinem 22. Geburtstag musste ich sie selbst bezahlen. Ist allerdings auch schon 10 Jahre her jetzt...

_________________
"Tu was die Vernunft nicht erlaubt und frag nicht ob du es morgen bereu'n wirst" (Graf von Krolock, Tanz der Vampire)
Fairywings mit Kurve zum eher unvernünftigen Beobachten bei vollem Risiko. Was passiert, passiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 07:40 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 12. Februar 2014 09:01
Beiträge: 259
Kenne das auch so. Bis 18 kostenlos und zwischen 18 und 21 dann gegen eine (damals) Rezeptgebühr von 5€ pro Quartal.

_________________
Die Tage bestehen aus Müdigkeit, tausend unerledigten Dingen und den schönsten Momenten!
Unterwegs mit Schneeflocke *01/16, Sommerwind *07/18, ☆, ☆ und Sonnentag *07/21.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 09:28 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 28. November 2016 10:25
Beiträge: 80
Sorry, bitte mal für Blöde :oops:
Ich verstehe die Berechnungen überhaupt nicht, die hier zur Schwangerschaft gemacht werden.
Guildenstern hat geschrieben:
Zum Thema Länger der Schwangerschaft bzw. dass frau offiziell schon zwei Wochen schwanger ist, wenn gerade der ES ist (und dann noch nicht mal der GV gewesen sein muss!) fällt mir dieser Facebook Fail Kinderglück ein - wenn das Gespräch echt ist, hat das Paar nur aus Unwissenheit bzw. schlechter Aufklärung ziemlich Stress...
Hä? *kopfkratz* Wie kann ich in der 6. Schwangerschaftswoche sein, wenn der Eisprung vor 4 Wochen war? Für mich hies schwanger immer, dass das Eis zumindest befruchtet ist. Ich bin verwirrt *hä*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 09:47 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2013 23:52
Beiträge: 554
Wohnort: Hessen
NFP seit: 2013
Naja die Rechnung ist einfach etwas seltsam. Da die wenigsten Frauen den Zeitpunkt ihres Eisprungs kennen, wird beim FA nach dem ersten Tag der Periode gefragt und ab da gerechnet. Also quasi ab Zyklustag 1, nicht ab ES. Das ist relativ sinnlos aber einfach Konvention. Wenn also jemand seine Mens nicht kriegt und dann nen Test macht, ist das ja pi mal Daumen (total verallgemeinert) ca. zwei Wochen nach dem ES. Also ist sie genau genommen auch erst zwei Wochen schwanger. Nach der FA-Rechnung (die, die man immer genannt kriegt) ist sie dann aber schon in der vierten Woche.
Soweit hab ich das zumindest (völlig unschwanger und kinderlos) bisher verstanden

_________________
*sonne* Liebe Grüße von Jeans und der kleinen Erdnuss (02/19)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 10:33 
Ich habe mich auf der Seite des Museums noch ein bisschen umgeschaut- sie behaupten auch, dass man für die Temperaturmethode einen ganz regelmäßigen Zyklus braucht (ja, wozu misst man denn dann, wenn doch alles regelmäßig ist?). Und die angegebene Quelle bei dem Exponat ist von 1959 *kopfkratz*

Und wenn der Zyklus unregelmäßig ist, liegt es ganz sicher anemotionalen Einflüssen. *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 11:01 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Mag da nich jemand mal hinschreiben an das Museum? Das is ja unerhört.
Da gabs doch mal einen Öffentlichkeitsarbeit-Thread?!

_________________
Schleim-Flowchart und Rundungstabellemeine kreative Seite


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 11:04 
Ich hab das vorhin gemacht und gefragt, warum sie sämtliche symptothermalen Methoden unerwähnt lassen und ob es nicht auch in ihrem Interesse wäre, den Forschungsstand nach 1959 darzustellen. Habe auch explizit Sensiplan und den PI erwähnt.

Gerade den Text aus dem Audioguide, den Dora zitiert hat, finde ich furchbar. "Es gibt keine sicheren natürlichen Methoden, darum find dich mit Hormonen ab", so klingt das für mich :-(

Edit: Aber wenn noch mehr Leute dahinschreiben, schadet es bestimmt auch nicht. Wenn ich in der Nähe wohnen würde, würde ich mir das auch mal angucken und nach dem Rundgang wahrscheinlich einige kritische Fragen stellen und ganz viel meckern *motz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 11:12 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 28. November 2016 10:25
Beiträge: 80
Jeans90 hat geschrieben:
Naja die Rechnung ist einfach etwas seltsam. Da die wenigsten Frauen den Zeitpunkt ihres Eisprungs kennen, wird beim FA nach dem ersten Tag der Periode gefragt und ab da gerechnet. Also quasi ab Zyklustag 1, nicht ab ES. Das ist relativ sinnlos aber einfach Konvention. Wenn also jemand seine Mens nicht kriegt und dann nen Test macht, ist das ja pi mal Daumen (total verallgemeinert) ca. zwei Wochen nach dem ES. Also ist sie genau genommen auch erst zwei Wochen schwanger. Nach der FA-Rechnung (die, die man immer genannt kriegt) ist sie dann aber schon in der vierten Woche.
Soweit hab ich das zumindest (völlig unschwanger und kinderlos) bisher verstanden
Die Rechnung ist wirklich SEHR seltsam *nichtallehaben* Das ergibt für mich absolut keinen Sinn. Ich kann doch nicht in der 2. Woche schwanger sein, wenn ich noch kar keinen Eisprung hatte *augenverdreh*

Und zu dem "Museum"... Ohne Worte *daumenrunter*
Oder ist das auch "sponsored by Pharmaindustrie"? *undweg*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 11:20 
Tacha, ich habe es ja bereits erwähnt, warum das so gemacht wird. Die meisten Frauen wissen, wann die letzte Mens war, nicht aber wann der Zeitpunkt der Zeugung war. Wir, die NFP machen, können anhand der ehM den voraussichtlichen Entbindungstermin berechnen, aber Otto Normalverbraucherin kann das nicht. Somit ist die Berechnungsweise post menstruationem gebräuchlich und man kommt so auf 40 Wochen, was eine "glattere" Zahl ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 13:15 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Februar 2015 17:43
Beiträge: 312
NFP seit: 02/2015
Ich ergänze: es wird ja mit dem unsäglichen "der ES ist an ZT 14" gerechnet, das ja nach wie vor in vielen Lehrbüchern steht und das wohl noch viele Mediziner für mehr oder minder gegeben halten. Dann geht die Rechnung auch "perfekt" auf. Doof, wenn man kein nfp macht und der ES später war - dann wird u.U. vorschnell eingeleitet.

Wiederum auch blöd: es gibt da doch diese Werbung für den CB Test, der anzeigt wie lange frau schon schwanger sei. Da steht dann im Feld "2-3 Wochen". Entweder ist das wiederum post conceptionem gerechnet (und verwirrt die Frau spätestens, wenn der Gyn auf zwei Wochen mehr kommt), oder es betrifft einen Zeitraum in dem noch gar nicht getestet wird...

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Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag. B. Brecht ---- freut sich mit kleinem Hobbit 10/18 und Frühlingssternchen 04/21 * über das Frühlingskäferchen 04/22 und sucht aktuell Wildling Federn Fuchsia in Gr.33
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 13:20 
Guildenstern hat geschrieben:
Ich ergänze: es wird ja mit dem unsäglichen "der ES ist an ZT 14" gerechnet, das ja nach wie vor in vielen Lehrbüchern steht und das wohl noch viele Mediziner für mehr oder minder gegeben halten. Dann geht die Rechnung auch "perfekt" auf. Doof, wenn man kein nfp macht und der ES später war - dann wird u.U. vorschnell eingeleitet.


Die meisten Gyns korrigieren das Gestationsalter anhand des Ultraschalls. In den ersten Wochen der Schwangerschaft entwickeln sich die Embryonen noch sehr ähnlich und somit ist es unwahrscheinlich, dass man sich da um sagen wir mal zwei oder drei Wochen vertut.
Aber ja, wenn man NFP macht und lange Zyklen hat, gibt man besser einen korrigierten letzten Menstermin an.

Guildenstern hat geschrieben:
Wiederum auch blöd: es gibt da doch diese Werbung für den CB Test, der anzeigt wie lange frau schon schwanger sei. Da steht dann im Feld "2-3 Wochen". Entweder ist das wiederum post conceptionem gerechnet (und verwirrt die Frau spätestens, wenn der Gyn auf zwei Wochen mehr kommt), oder es betrifft einen Zeitraum in dem noch gar nicht getestet wird...


Die CB-Tests rechnen post conceptionem *zustimm*

Übrigens wird bei Schwangerschaftsabbrüchen auch post conceptionem gerechnet wenn es heißt, dass man 12 Wochen lang einen Abbruch vornehmen lassen kann. Das wäre dann bis zur 14. SSW post menstruationem.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 13:21 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 16. April 2014 12:03
Beiträge: 911
Wohnort: bei München
NFP seit: April 2014
Zum derzeitigen Parallel-Thema "Verhütungsmuseum": das gehört doch dem Dr. Fiala, der Wiener Impresario-Gyn.
Sein Museum ist einerseits ein ganz nettes Engagement, andererseits ist er eindeutig pro-hormonelle Methoden.
Der ist für diverse Medien erste Anlaufstelle zu Gynäkologie-bezogenen Themen und besonders zur Verhütung; und bringt auch jedes Jahr den österreichischen Verhütungsreport raus, wo natürliche Methoden konsequent in einen Topf geworfen werden und schlecht wegkommen.

Der Fiala ist hier kein Unbekannter. Es gibt im Forum schon einige Postings dazu und auch diesen Faden.

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2 Töchter: Januar '22 & Juni '19 — Sommer☆ '18 — Abbruch ⋆ '16.
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