Ich glaube auch kaum, dass die Spermien so lange überleben. Ich kann Dich aber sehr gut verstehen, da ich genauso viel Panik habe.
Mir half und hilft es, mich langsam ranzutasten. Also bspw. am Zyklusanfang nur die ersten 1, 2 Tage freizugeben, wenn die Blutung wirklich stark ist. Und nach ausgewertetem Eisprung noch ein paar Sicherheitstage einzubauen.
Vielleicht könnte es Dir auch helfen, Dir einen doppelten Boden zu besorgen und am ZA und in der Hochlage mit Dia zu verhüten? Natürlich wäre es nicht nötig, aber es könnte ein Kompromiss sein, weil man sich zwar einerseits ohne Kondom spüren kann, aber dennoch eine Barrieremethode und damit Sicherheit hat.
Wir werden das wohl künftig am ZA (ich hab sofort nach der Mens besten s+) und auch vor und nach dem ES für die Puffertage, bevor ich ganz freigebe, so handhaben.
Wie gesagt, mir ist klar, dass das übervorsichtig und nicht nötig ist bei konsequenter Erlernung und Anwendung der Methode

. Ich wollte es nur mal als Anregung dalassen, da Du wie ich etwas ängstlich zu sein scheinst.
edit: wenn Du Dich ans Freigeben rantasten willst, wäre die Phase nach dem ausgewerteten Eisprung vielleicht besser geeignet als der Zyklusanfang. Nach dem ES kann wirklich nichts mehr passen, wenn die Auswertung korrekt ist (Du kannst auch gerne hier im Forum die Kurve verlinken und bei den allgemeinen Fragen jemanden bitten, über die Kurve zu schauen, ob korrekt ausgewertet wurde). Wenn man die ersten Male erst kurz vor der Mens freigibt, kommt die ja bald, und wenn man sieht, dass sie zuverlässig eintrifft und alles gut geht, wird man schnell ruhiger und bekommt Sicherheit.