Ich führe meine Kurven im wesentlichen immer noch mit dem "Aufwand", mit dem ich eingestiegen bin.
Tempi: nach wie vor so gut wie täglich. Einfach weil's Gewohnheit ist und bei mir ohne feste Messzeit eh wirklich nebenher geht. Da ich auch praktisch STF-resistent bin, muss ich gar nicht drüber nachdenken, ob morgen messen ja oder nein. Auch bieten sich dadurch keine Gelegenheiten, dass aus einem Lückentag noch ein zweiter wird usw. und es einreisst. In der ausgewerteten HL sind gelegentliche Lücken ok, aber wegen der Mens wird immer noch meist gemessen (Tempiabfall erwischen). Und ja, generell ist es auch wegen der o.g. Ästhetik

ZS: immer noch jede Qualitätsstufe inkl. Attribute, auch die unter meiner üblichen SH-Quali, während TL und Auswertungsphase. Dahingehend hab ich aber schon mal überlegt, ob ich das nicht endlich ökonomisiere, also nur SH-Quali eintrage und generell keine Attribute mehr.
Gut, den MuMu beobachte ich zusätzlich, aber da erlaube ich mir auch in der TL gelegentlich Lücken.
Beide Östrogenzeichen spare ich mir in der ausgewerteten HL.
Die 2 Sekundärzeichen: nur wenn's halt wirklich auffällt.
Notizen sind sparsamer geworden, ja. War eh nie überbordend, dass ich da jeden Pups eingetragen hätte, oder quasi als Tagebuch. Auch, weil ich eben schnell gemerkt hab, dass nur wenig STFs wirksam sind.
Einen Haufen Zusatzleisten über zig "tertiäre" Begleiterscheinungen, Gewicht, Sport, Trinkmenge und was weiß ich hatte ich eh nie. Bettgehzeit und Schlafgefühl, ja; die Bettgehzeit hab ich dann mal eingespart, weil ich gemerkt hab, das hat auch keinen Einfluss.
Unterm Strich bin ich aber ehrlich gesagt froh, dass quasi lückenlos dokumentiert wurde/wird, weil ich hab immer wieder dazulernen können, wie sich der Zyklus entwickelt und verändert hat, auch noch im 2. und 3. Jahr, und kann das nun zweifelsfrei nachschlagen. Und die Statistik ist wasserdicht
(und basiert nicht nur auf einer Handvoll Zyklen aus dem ersten Jahr und die womöglich auch noch post-pill beeinflusst).