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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 30. August 2016 20:04 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 29. April 2016 14:31
Beiträge: 240
NFP seit: 04/2016
Diese Aussage, irgendwelche Zykluslängen wären nicht normal ist ziemlicher Quatsch. Ich hatte auch schon 40 Tage und mehr. Außerdem bist du ja auch noch postpill. Du kannst dir gerne mal noch andere postpill-Kurven anschauen. Du bist mit diesem Problem nicht allein. *sonne*
Bin jetzt zwar keine Expertin auf dem Gebiet PCOS (also korrigiert mich, wenn ich Blödsinn erzähle), hab aber mittlerweile hier gelernt, dass es einen Unterschied zwischen PCOS und PCO gibt. PCO beschreibt einfach nur Eierstöcke mit mehreren Eibläschen, was etwas ganz normales ist. Im Zyklus reifen eigentlich immer mehrere Eizellen heran, also gibt's auch viele Eibläschen (ich meine hier mal irgendwo gelesen zu haben, dass das zwischen 50 und 300 sein können). PCOS ist das, was Probleme macht. Es gibt aber wohl Gyns, die bei PCO schon von PCOS reden. Warum, darüber kann man nur spekulieren, aber wenn bei dir soweit alles ok war, würde ich mir da an deiner Stelle erstmal keine Sorgen machen. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 31. August 2016 11:39 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 18. Oktober 2014 03:01
Beiträge: 183
NFP seit: 10/2015
Postpill hatte ich auch das reinste Zyklenchaos. Hatte zahlreiche anovulatorische Zyklen unterschiedlichster Länge. Der 1. pp war normal, der 2. nur etwas länger, dann war ungefähr ein Jahr lang nur Chaos.
Aber ca 14 Monate nach Absetzen hatte ich dann schöne regelmäßige Zyklen.

Die Zykluslängen die du postpill hast sagen also rein gar nichts darüber aus ob du PCOS hast. Mach dich nicht verrückt *freunde*


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 31. August 2016 18:36 
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Gesperrter User

Registriert: 9. Oktober 2015 13:58
Beiträge: 323
Ich danke euch sooo sehr für eure Worte :-) sind diese Eibläschen denn wirklich normal? Das baut mich sooo auf *sonne*
Mein Gyn meinte damals, dass ich trotz normaler Blutwerte PCOS habe, das mit der Pille behandelt gehört. Man müsste dringed etwas gegen den langen Zyklus (unter 40 Tagen wohlgemerkt) machen. Hätte ich damals doch einfach nfp gemacht und Zyklustee getrunken :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 31. August 2016 21:06 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 18. Oktober 2014 03:01
Beiträge: 183
NFP seit: 10/2015
Ah, du hast schonmal die Diagnose bekommen? Hm ich weiß nix genaueres dazu, wie lang die Zyklen dann sind usw.

Theoretisch gibt's 3 Kriterien für PCOS, zwei müssen erfüllt sein um von PCOS sprechen zu können:

1. PCO
2. Zyklusstörungen
3. Akne oder Haarausfall oder männlicher Haarwuchs oder andere sichtbare Anzeichen zu vieler männlicher Hormone

Direkt nach Absetzen der Pille hätte ich zwei Kriterien erfüllt. Da hätte man auch meine Blutwerte bestimmen müssen, die wären dann vermutlich normal gewesen für pp-Frauen. Wenn ich an so nen Arzt gekommen wäre hätte ich wohl auch die Diagnose bekommen...

Warst du zu der Zeit dieser Diagnose im 1. Jahr postpill oder in der Pubertät? Beides wären Gründe für Zyklusstörungen.

Schau mal im Gesundheitsunterforum nach, da gibt es vielleicht nen Thread worauf bei der Diagnose geachtet werden sollte.
Ich mein, postpill sind Zyklusstörungen halt einfach normal und können nicht zuverlässig auf PCOS hinweisen. Wenn dann noch andere postpill-Störungen hinzukommen (ich hatte auch Akne und Haarausfall) dann kann der postpill-Zustand schnell nach PCOS aussehen, das muss unbedingt differenziert werden. Außerdem gibt es ja Ärzte die alles was nicht 28 Tage hat gleich pathologisch finden. Das ist natürlich auch Unsinn.
Ich würde dir raten dich da mal schlau zu machen. Dann kannst du beurteilen ob der Arzt kompetent ist oder ob er zu der Sorte gehört die meinen dass Zyklusstörungen nicht durch Pille absetzen kommen.

Wenn du schonmal den Verdacht auf PCOS hattest würde ich halt schon nochmal genauer hinschauen mit nem kompetenten Arzt.

Abgesehen davon gibt es auch andere Möglichkeiten als die Pille um gegen PCOS anzugehen :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 31. August 2016 22:24 
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Moderatorin

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Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
PCOS ist eh eine Ausschlussdiagnose, d.h. erstmal sollten andere Ursachen für Zyklusstörungen ect.pp. ausgeschlossen werde. Nur dann kann man seriöse PCOS diagnostizieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 1. September 2016 13:08 
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Gesperrter User

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Beiträge: 323
Ich war damals 8 Monate postpill, als ich die Diagnose "wahrscheinlich PCO" bekam. Es hieß nur, mit der Pille sei alles wieder gut und ich könne mir eine Diagnostik sparen. In der Pubertät hatte ich Zyklen zw. 29 und 38 Tagen, aber keiner hat was von PCO gesagt.hab aber gleich nach dem 1. Termin mit 16 die Pille bekommen, weil ich einen Freund hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 1. September 2016 14:21 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 183
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Also 8 Monate postpill sind Zyklusstörungen absolut normal, da ging's bei mir drunter und drüber und zwar mit anovulatorischen Zyklen von 25-55 Tagen Länge. Von üblem Haarausfall und richtig schlimmer Akne mal ganz zu schweigen... Und ich hab absolut sicher definitiv kein PCOS, das hab ich vor kurzem ausschließen lassen (weil immer noch Akne).
Wenn du postpill warst, nichtmal fiese Absetzerscheinungen und Zyklen unter 40 Tagen hattest und dann auch noch die Blutwerte normal waren dann ist es - meiner Meinung nach - ziemlicher Unsinn da gleich mit PCOS zu kommen. Und dann ohne Diagnostik ein Medikament? Zu diesem Gyn würd ich echt nicht mehr gehen, was ist das für ein Vorgehen?

Ich weiß halt nicht ob Zyklen mit 35-40 Tagen Länge schon problematisch sind und ob diese Eibläschen ein Problem sind. Ich denke du solltest nochmal mit einem kompetenten Arzt sprechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 1. September 2016 21:07 
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Kurven-Rätslerin

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Also, das hört sich für mich immer mehr nach verschreibungswütigem Pille-Fan an :shock: Vor allem das mit dem Diagnostik sparen... Hallo!?

Ich würde das an deiner Stelle erstmal etwas beiseite schieben. Scheinbar gab es nämlich keinen richtigen Beweis dafür, dass es PCOS sein kann, wenn man das mal so ausdrücken darf.

Eibläschen sind wie gesagt normal. Darin befinden sich die Eizellen vor dem Eisprung. Bei PCOS hat man es dagegen nicht mehr mit Eibläschen, sondern mit richtigen Zysten zu tun.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 1. September 2016 21:40 
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hat sich gut eingelebt

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Die PCO-Zysten sind sowas wie verkümmerte Eibläschen dachte ich? Auf jeden Fall hast du recht Pandi, von Eibläschen zu sprechen ist irreführend. Aber es gibt auch Frauen die solche Zysten haben ohne dass man von PCO-Syndrom spricht, wenn einfach die Diagnosekriterien nicht erfüllt werden.
Im Ultraschallbild sind die PCO typischen Zysten recht gut zu erkennen, daher bin ich davon ausgegangen, dass der Gyn das richtig erkannt hat.

Auf dieser Seite sieht man schön was das Ultraschallbild hergibt und die Zysten werden auch als Follikel bezeichnet:
http://www.wunschkinder.net/theorie/urs ... o-syndrom/


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 1. September 2016 22:12 
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Kurven-Rätslerin

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Ja, die Zysten hängen mit den Eibläschen zusammen, sind aber eben richtige Zysten und keine Follikel mehr, die einen Eisprung produzieren können.

Hm, das ist alles ziemlich verwirrend *durchdreh* Wahrscheinlich geht`s da manchen Ärzten auch nicht anders.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 1. September 2016 22:38 
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Trotzdem kann man die Pco-typischen Zysten recht gut erkennen im Ultraschall. Die sich entwickelnden Follikel kann man dagegen nicht in so großer Zahl erkennen, die sind noch viel zu klein, wenn sie noch so viele sind.

Aber PCO sind nur ein Symptom, keine Diagnose. Das ist in etwa so, als würde man sagen "mir tut der Fuß weh". Damit kann man einen gebrochene Knöchel oder einen blauen Fleck oder eine Blase haben - man kann nur durch eine vernünftige Diagnostik herausfinden, warum der Fuß weh tut. Und genauso kann man nur durch eine vernünftige Diagnostik herausfinden, warum man polyzystische Ovarien hat. Bei verlängerten Zyklen bspw. (also wirkllich verlängert nicht zwischen 29 und 38 Tagen) sind die nicht ungewöhnlich und das geht auch wieder weg, wenn sich die Zyklen normalisieren.

D.h. nach dem Absetzen Pille kann das schon mal vorkommen, dass man PCO hat. Genauso bei Schilddrüsenproblemen, die auch oft mit Zyklusstörungen einhergehen usw. Es gibt viele Gründe für PCO und ohne Diagnose kann man nicht wissen, ob und wie man die behandeln sollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 1. September 2016 22:52 
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Dina hat geschrieben:
Bei verlängerten Zyklen bspw. (also wirkllich verlängert nicht zwischen 29 und 38 Tagen) sind die nicht ungewöhnlich und das geht auch wieder weg, wenn sich die Zyklen normalisieren.

Das ist ja interessant! Sowas habe ich mir gedacht, konnte aber leider nirgends etwas dazu finden. Hast du eine Quelle dazu, Dina?


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 2. September 2016 07:15 
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Der Satz ist natürlich sehr absolut formuliert. Besser wäre "... die können auch wieder weggehen, wenn sich die Zyklen normalisieren."

Eine Quelle hab ich nicht, nur eigene Anschauung. Meine PCO sind jedenfalls wieder verschwunden, nach dem die Ursache für die langen Zyklen beseitigt waren und bisher (also seit 10 Jahren) ist alles gut. Mein Endokrinologe fand das völlig normal und den Reflex der Gynäkologin, die Pille verschreiben zu wollen, überflüssig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 2. September 2016 11:20 
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Beiträge: 13
NFP seit: Mai 2016
Huhu,
heute Morgen habe ich es auch nach 60 Tagen endlich durch meinen 2. Zyklus geschafft :applaus:
Ich habe aber zur Auswertung noch eine kleine Verständnisfrage: Habe ich es richtig verstanden, dass ich den PP-Wert brauche, weil es meine erste auswertbare Hochlage war, oder wäre der nur im ersten Zyklus Postpill vonnöten gewesen?
Liebe Grüße *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 2. Zyklus (3. Quartal 2016)
BeitragVerfasst: 2. September 2016 13:03 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 168
NFP seit: 05/2016
Letzte Pille am 16.05.
Das ist richtig so, siehe auch meine Zyklen eins und zwei. *zustimm*

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Der kleinen Rennfahrerin (09/18) hinterherlaufend


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