Hallo! Ich bin eher lesend unterwegs, mich würde aber interessieren, mit wie vielen TL-Werten ihr euch sicher fühlt beim Auswerten. Nicht, weil ich für mich selbst Rechtfertigung suche, einfach aus Interesse. Die Frage ist an den Beispielzyklus aus NFP heute mit nur 4 TL-Werten angelehnt.
Ich handhabe das so, nach knapp 3 gemessenen Jahren:
5 und mehr TL-Werte: Auswertung wie immer, ggf. ein zusätzlicher HL-Tag bei undeutlichen Niveaus
4 (in Ausnahmefällen 3) TL-Werte: 1-2 HL-Tage extra, Freigabe nur bei eindeutigen Niveaus und bei Werten um den Anstieg (also nur bei TL-Werten, die direkt vor dem Anstieg liegen, bei denen die Bedingungen exakt nachvollziehbar und vergleichbar sind).
In unklaren Situationen gibts natürlich keine Freigabe. Da ich aber nicht den ganzen Zyklus durchmesse (etwa 2 Wochen ab ZT7) und frühe Eisprünge habe, hat sich das so für mich bewährt.
Einen Thread dazu konnte ich nicht finden, kann aber auch verstehen, wenn das hier nicht so gern als eigenens Thema gesehen wird. Deswegen hier nochmal der Disclaimer für Anfängerinnen, die hier querlesen: in den ersten 1-2 Jahren habe ich immer auf 6 TL-Werte gewartet und würde das auch nur so empfehlen.
Ich freue mich auf euren Input!
und @WuMi: würde den Wert ebenfalls klammern, auch wenn es mich ärgern würde. Ich finde es sehr nervig, nicht den genauen Anstiegstag zu kennen.

(Kommt leider mit wenigen Werten oft genug vor.)