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 Betreff des Beitrags: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 16. Juni 2016 21:17 
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Registriert: 21. Februar 2008 18:58
Beiträge: 1713
Wohnort: Österreich
Seit ein paar Tagen mache ich mich vermehrt Gedanken darüber, wie es denn sein wird, wenn meine Tochter soweit ist und wir (also sie :mrgreen: ) an Verhütung denken muss.
Natürlich wäre es mir am liebsten, wenn sie nfp machen würde, aber zwingen kann ich sie ja auch nicht.
Ich hoffe ja, dass wir noch etwas Zeit haben, sie ist erst 13. Auslöser für diese Gedanken ist die Tochter meiner besten Freundin (ebenfalls 13, bald 14 und schon immer frühreifer als meine Tochter) die nun ihren ersten festen Freund hat und nun über Verhütung nach denkt.
Für meine Freundin gibt es nur eines: sofort die Pille.
Ich finde das nicht gut. Sollte es meine Tochter später wollen, könnte ich ja eh nichts machen.
Ich finde gerade am Anfang Kondom wichtig und bin der Meinung, dass der Gummi gerne mal weg gelassen wird, wenn *frau* die Pille nimmt (war bei mir damals so :oops: )
Meine Freundin meint Kondom und Pille. Ich glaube, dass das Kondom dann bald Geschichte ist.
Auf der anderen Seite wäre doppelte Absicherung schon gut.
Mit Dias kenne ich mich gar nicht aus.

Wie geht man als Mutter damit um, wenn das Thema Verhütung fürs eigene Kind wichtig wird?

Hoffe auf ein paar Erfahrungen.

_________________
Herbstmama mit Sommerpapa,Wintermaus und Frühlingskäfer.
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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 16. Juni 2016 21:38 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 20. März 2006 16:49
Beiträge: 12465
Wohnort: Allgäu
NFP seit: März 2006
Hi,

ich hab einen 16 Jahre alten Jungen. Das hilft dir gerade nicht so viel. :mrgreen: Aber wir trichtern ihm immer ein, dass er schön brav Gummis benutzt. Auch sich nicht unbedingt auf die Zusage "ich nehm die pille" verlässt. Ich denk nur an einnahmefehler. Ich kauf auch immer mal wieder gummis und leg sie ihm ins zimmer. Ich will nicht, dass es wegen der kohle an sowas scheitert.

Bedarf hat er offenbar, weil er sich an unseren schon heimlich vergriffen hat und wir keins mehr hatten. *ko*

Bei meiner tochter hab ich zum glück noch zeit. Sie ist erst 7. aber ich gehe jetzt schon offen mit allem um. Sie weiss, was eine menstruationstasse ist, was tampons sind, dass und so ein bisschen warum frau regelmässig blutet und sie kennt mein thermi. Ich denk ich merk dann aber schon (hoffentlich) was sie für ein verhütungs-typ ist und dann greifen wir das an. Ich werd sie in allem unterstützen, sie soll nur auch alles kennenlernen.

Und wenn was passiert, krieg mer des groß. Die Oma wirds dann richten. :verliebt: Wir haben das daheim schon oft geredet, mein Mann und ich, weil grad unser Großer so schusslig ist. *ko* Es wär dann einfach so. Wir haben aufgeklärt, alles gemacht. Alles andre liegt nicht in unserer hand. Und im fall der fälle, kann er/können die zwei auf uns zählen. Oma werden mag ich trotzdem bitte noch nicht jetzt. *erschrecken*

Liebe Grüße

Bridschie

_________________
Stolze Mama vom Großen (2000), dem Goißle (2008), Löwenbaby Johannes (2010 - 2011) und Sternenmädchen Elisa (16.SSW/2013)
But my darling this is not wonderland and you are not Alice.

Bild Only sightseeing for egg-catching.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 16. Juni 2016 21:48 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. Januar 2012 21:33
Beiträge: 86
Wohnort: Halle (Saale)
NFP seit: Februar 2012
Ich geh mal davon aus so allgemein is das Thema nicht unbekannt für sie, oder?
Also bei uns wars halt so, ne direkte Aufklärung oder so gabs nie (weder in der Schule noch von meinen Eltern), aber zwischendurch wenn sich irgendwas ergab wurden halt Fragen beantwortet oder meine Mutter hat mal was eingeworfen. Naja, und ansonsten, bei mir ist es nun auch schon über 10 Jahre her, heutzutage wird also erst recht das Internet ne große Hilfe sein *zustimm*

Meine Mutter hat damals bei meinem ersten Freund (mit 15) ziemlich schnell sehr direkt das Thema Verhütung angesprochen, um genau zu sein in dem Moment wo ich ihr gesagt habe das ich nen Freund habe, zu dem Zeitpunkt waren wir gerade mal 3-4 Tage zusammen, das fand ich ja damals total albern un hab das auch genau so kommentiert :mrgreen: Zumindest war ich nicht der Typ der sofort mit nem Mann schlafen wollte ;-)
Sie hat mir damals ihren alten Verhütungscomputer ans Herz gelegt, sau dummes Teil....prinzipiell war ich ja offen für sowas, aber das Teil war scheiße. Hätte ich direkt von NFP erfahren, vielleicht hät ichs besser gefunden.....leider war mein Freund total dagegen und hat mich mehr oder weniger zur Pille überredet, die ich dann gegen den Willen meiner Mutter (und eigentlich auch gegen meinen Willen wie ich im Nachhinein sagen kann....) auch genommen hab.
Mit Kondomen hatten wirs vorher versucht (denn die Pille hab ich erst genommen als wir so....ich schätze mal etwa 10 Monate zusammen waren), aber da hat er sich richtig dumm angestellt und fand das ja super bescheuert, wollte es nicht blabla. Dementsprechend dann eben die Pille.

Also ich würde aufjedenfall deiner Tochter erklären was es gibt, so vielleicht das übliche, Kondom, Pille und eben NFP bzw weniger das es das gibt, als Vor- und Nachteile zu nennen. Infos zur Pille bekommt man ja zur Genüge, aber vielleicht ist das Natürlich&Sicher Buch ne Idee? Ich find da erfährt man schon viel und kann für sich entscheiden obs das richtige ist.
Meiner Meinung nach ist NFP auch für Teenager geeignet, zuverlässig müssen sie bei ner Pille genau so sein, also von daher ;-) Einziger Knackpunkt vielleicht: wenn sie noch nen extrem unregelmäßigen Zyklus haben sollte, bei mir war das zum Glück nie so.

_________________
Seit 6/23 mit dem allerniedlichsten Prinzen unterwegs :verliebt:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 16. Juni 2016 21:52 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 720
Bridschie hat geschrieben:

Und wenn was passiert, krieg mer des groß. Die Oma wirds dann richten. :verliebt: Wir haben das daheim schon oft geredet, mein Mann und ich, weil grad unser Großer so schusslig ist. *ko* Es wär dann einfach so. Wir haben aufgeklärt, alles gemacht. Alles andre liegt nicht in unserer hand. Und im fall der fälle, kann er/können die zwei auf uns zählen. Oma werden mag ich trotzdem bitte noch nicht jetzt. *erschrecken*

Ich find das grad total süß :verliebt: :rose: Ich bin ja ungeplant mit 19 schwanger geworden und war auch froh, dass meine Mutter nach dem ersten Schock so reagiert hat. Für meine Kids nehm ich mir das gleiche vor wie ihr.

_________________
eins, zwei & Herzkind

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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 16. Juni 2016 22:56 
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Danke euch *freunde*
Ja sollte sie schwanger werden, is es halt so. Ich wäre wahrscheinlich schockiert aber wir würden es auf alle Fälle groß bekommen. Anders als ich das genießen durfte, werde ich immer hinter meiner Tochter stehen :verliebt:

Aufgeklärt ist sie sowas von *lach*
Sie kennt ziemlich alle wichtigen Verhütungsmittel. Auch nfp, da ich ja lange so verhütet habe. Sie hat nur noch nicht so richtiges Interesse daran *pfeif*

Bridschie, lustig, dass du das mit den Kondomen schreibst, wir wollen es gleich machen, und das habe ich ihr auch gesagt, dass ich ihr die immer kaufen würde.
Auch das sie nur welche nehmen braucht und nichts sagen muss, wenn sie nicht will
Noch habe ich eine Packung zu Hause, die 2018 abläuft, ich hoffe ja, dass sie diese nicht braucht 8-) Da ich sterilisiert bin kaufe ich für uns ja keine mehr, aber sobald ich glaube, dass sie soweit ist, werden wir gemeinsam einen Platz suchen, wo sie sich bedienen kann und ich nachfüllen *zustimm*

Zyklus: hat sie noch keinen. Die erste mens wird gerade sehnlichst herbei gewünscht :roll:
Weibliche Rundungen hat sie im letzten halben Jahr schon bekommen und ich vermute nicht mehr lange bis zur mens.

Schon etwas eigenartig, wenn aus deinem Baby eine Frau wird :verliebt:

Ach aufregend, das ganze

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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 16. Juni 2016 23:02 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Leider lehnen es meine Töchter (14 und knapp 16) mittlerweile total ab mit mir über Verhütung, Zyklus usw. zu sprechen. Früher waren sie da ganz interessiert. Habe auch offen über alles mögliche mit ihnen geredet, altersgerecht, als sie jünger waren. Ab der Pubertät geht da nichts mehr.
Heute sagen sie, sie würden das ganz bestimmt nicht mit ihrer Mutter besprechen *lach* und ich soll das bitte respektieren. Tja.

Meine Jungs waren da entspannter und wir haben drüber geredet. Aber die Mädchen... *ko*

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 16. Juni 2016 23:04 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 352
NFP seit: 2015
Ich hätte mir damals glaube ich gewünscht das ich noch eine Alternative zu Pille verraten bekommen hätte. Als Jugendliche hätte ich kein NFP hinbekomm (hatte zu tun das ich mir aufgeschrieben habe wann ich meine Mens habe), aber ich hätte mehr als ist unsicher, schon gern drüber gewusst.
Ich glaube für mich persönlich wäre eine Kupferspirale/Kette ideal gewesen, so im Nachhinein . Muss man nicht dran denken ;). Ich glaube einfach für viele junge Frauen wäre es eine super Alternative.

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Unterwegs mit *mann* dem Winter-Rettich *12/21 und der kleinen Rübe *11/24 - zur Zeit ohne Kurve und mit abgeschlossen Familieplanung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 16. Juni 2016 23:47 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 19. März 2014 19:41
Beiträge: 61
Meine Mutter hat mich damals als ich (mit 17) den ersten Freund hatte mehr oder weniger zur Pille gezwungen. Sonst hätte ich nicht mehr bei Parties übernachten dürfen wo er auch ist und bei ihm natürlich generell nicht. (So ein Bullshit, als ob man alles was man nachts machen kann, nicht auch tagsüber machen kann, ich hatte damals wie heute wesentlich öfter tagsüber Sex :D :D ). Sie war selbst wohl nicht überzeut von der Pille, ich weiß noch, dass sie auch erzählt hat, dass es ihr damit nicht gut ging und sie glaub ich auch nicht lange genommen hat. Ne zeit lang hab ich mich noch dagegen gewehrt, nach unserem ersten Mal hatte mein Ex dann aber trotz Kondom ohne Panne voll Panik, dass ich schwanger sein könnte, dass ich sie mir dann verschreiben lassen hab.

Da meine Mutter ja anscheinend also selbst nicht so pro Pille war, hätte ich mir gewünscht, dass sie mir dann eher Alternativen aufzeigt oder meinetwegen auch Kondome hinlegt, so wie ich das bei euch lese anstatt mich dazu zwingen zu wollen. Sie hat mir dann auch die ganzen Nebenwirkungen vorgelesen als ich die Packung dann hatte und sich quasi drüber lustig gemacht, dass ich sowas nehme und war irgendwie schadenfroh, als es mir am ersten Tag der Einnahme richtig schlecht ging (mir war abwechselnd kalt und heiß und diffus übel). Sie ist aber eh ziemlich gegen normale Medikamente. Am liebsten wäre ihr wohl gewesen, wenn ich einfach gar keinen Freund hab.

Ich finde es super, was ihr hier schreibt mit dem Kondome hinlegen, dass man sich einfach welche nehmen kann und generell wie ihr damit umgeht. :)

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Nun wieder ohne Gynefix in der Luft hängend -.-
Penguins can't fly, I can't fly, therefore I'm a penguin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 17. Juni 2016 18:58 
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Moderatorin

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Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Meine Große ist 14, hier ist es eher wie bei Tuscany. Mit mir spricht sie fast nie darüber. Wenn überhaupt, dann spricht sie im Auto was an, wo sie mich dabei nicht ansehen muss, ich muss ja fahren ;-) Sie weiß aber, wie ich verhüte (hat neulich auch mal sehr interessiert auf eine Zykluskurve geschaut, als wir im Wartezimmer saßen und ich ein bisschen im Forum unterwegs war), weiß, dass hier allerlei Literatur verfügbar ist, auch „Was ist los in meinem Körper?“ ist da – aber es interessiert sie alles nicht. Über die Notwendigkeit von Kondomen haben wir irgendwann mal gesprochen und so hoffe ich das Beste. Ich schätze sie so ein, dass sie selbst von ihrem Taschengeld welche kaufen würde, sie würde das gar nicht wollen, dass sie welche von uns bekommt. Nicht wegen Geheimhaltung, sondern weil sie das als ihre Angelegenheit betrachten würde. Ich wäre auch nicht am Boden zerstört, wenn sie sich der Pille anvertrauen würde. Dann würden wir noch mal über mögliche Risiken reden, aber ich würds ihr auch nicht ausreden. Dennoch würde ich es schön finden, wenn sie irgendwann NFP für sich entdeckt, aber das ist nun mal ihre Entscheidung. Dass wir im Zweifelsfall ein Kind schon groß kriegen würden, steht außer Zweifel, darüber haben wir auch schon gesprochen.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 17. Juni 2016 19:15 
Es hätte mir sehr geholfen, wenn meine Mutter damals mit mir ihre Kenntnisse über natürliche Verhütung geteilt hätte - zwar hat sie mir vehement von hormoneller Verhütung abgeraten und mir Kondome nahegelegt, mir aber nie erzählt, dass sie selbst mit der Temperaturmethode verhütet hat. Das habe ich Jahre später von meiner Schwester erfahren... als ich selbst bereits die STM angewendet habe. Da war meine Mutter aber schon über zehn Jahre verstorben :-(

Ich weiß bis heute nicht, warum sie mich im Unklaren gelassen hat; mir hätte echt war gebracht, mehr über den weiblichen Zyklus zu wissen, insbesondere weil meine Zyklen in der Pubertät sehr lang waren (sechs Wochen und länger war keine Seltenheit - für ein junges Mädchen ohne Hintergrundwissen total verunsichernd). Und wie gerne würde ich nun Kurven von meiner Mutter einsehen können, die sind aber nie aufgetaucht. Es muss aber sicher welche gegeben haben.

Klar, nicht jedes junge Mädchen/jede junge Frau möchte mit der Mutter über das Thema Verhütung reden; aber anbieten würde ich es. Und gerade als NFP-Anwenderin würde ich versuchen, meinem Kind (Junge wie Mädchen!) einige Grundlagen zu vermitteln. Einfach als Allgemeinbildung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 17. Juni 2016 20:46 
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Tuscany und Lola, wie geht es euch persönlich damit, dass eure Kinder in dieser Beziehung nicht zu euch kommen?
Tuscany, vor allem dir, wo sich deine Kinder konkret gegen nfp entschieden haben?
Mein Kind muss mir nicht alles sagen, sie darf ihre Entscheidungen selber treffen, auch wenn ich sie nicht Teile.
Ich wäre einfach sehr gespannt, ob das für euch von Anfang an ok so war, oder ihr es erst toleriert habt und dann noch Zeit gebraucht habt, um euch damit ab zu finden.
Mein *mann* nennt mich ja immer hysterisch, weil ich mich da immer so hinein steigere, aber ich kann nicht anders.
Ich finde es einfach gut "vorbereitet" zu sein.
Über weitere Erfahrungen vor allem von anderen Mamas wäre ich sehr gespannt. Vor allem das Gefühl dazu, wenn sich das Kind gegen die gewünschte Verhütung entscheidet, oder nicht mehr mit der Mutter spricht.
Andere Beiträge sind natürlich auch erwünscht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 17. Juni 2016 22:28 
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Kipfl, ich sehe das recht gelassen. Eher allgemein mit ein bisschen Wehmut, weil sie sich weiter loslöst und mich weniger eng „braucht“. Aber das ist der Lauf der Welt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 18. Juni 2016 08:22 
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Hmpf. :mrgreen:
Ja lösen müssen sie sich.
Wahrscheinlich ist es dann gar nicht so schlimm, wie ich es mir gerade vorstelle.
War ja bei allem so. Als ich früher mal daran gedacht habe, wie es ist, wenn sie mal allein irgendwo hin geht, um Freunde zu treffen, oder allein ins Schwimmbad. *erschrecken* Als es soweit war hat es sich gar nicht so schlimm angefühlt. Sie macht das ja alles erst, wenn sie selbst reif genug ist und Vertrauen habe ich ein sehr großes in sie. Sie ist ein tolles Kind *sonne*
Mag trotzdem oft mein Baby zurück :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 18. Juni 2016 15:10 
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NFP-Guru

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Ich kann zur Situation nur aus der anderen Sichtweise etwas beitragen: Ich habe Sex seit ich 14 bin, mache NFP seit ich 15 bin und bin durch meine Mutter darauf gekommen, obwohl ich niiiiemals direkt mit ihr über Verhütung gesprochen hätte. Ist mir nach wie vor total unangenehm, obwohl ich ansonsten sehr offen mit dem Thema umgehe.
Ganz am Anfang wusste meine Mutter nicht, dass ich bereits sexuell aktiv war, weil ich ihr lange nichts von meinem damaligen Freund erzählt hatte und immer nur "bei Freundin X" war, wenn ich bei ihm war. Sie ist sehr übertrieben katholisch und ich wollte einfach Diskussionen aus dem Weg gehen, weil sie mir bereits als Kind einreden wollte, dass Sex erst ab der Ehe in Ordnung ist. Zur Verhütung habe ich ausschließlich Kondome benutzt, weil ich zum einen keine Pille bekommen hätte, ohne dass meine Eltern es bemerkt hätten (alleine schon, weil ich sie nicht hätte bezahlen können) und zum anderen wollte ich eben keine Hormone. Zu NFP bin ich gekommen, weil ich mit meiner Mutter sehr wohl über meinen Zyklus sprechen konnte, allerdings völlig unabhängig von Verhütung - nur im Sinne von Interesse am eigenen Körper! Sie hat mir schon recht früh erzählt, dass sie ein gutes Buch zum Thema hat und ich es mal lesen darf, wenn ich älter bin. Leider konnte ich sie erst mit 15 überreden, ihr STM-Buch zu lesen, was mich im Nachhinein furchtbar ärgert, weil ich gerne Zyklusblätter seit der Menarche hätte und auch von Anfang an das Interesse da gewesen ist. Leider dachte meine Mutter, ich würde mit Wissen um partielle Unfruchtbarkeit jeden x-beliebigen Typen an den Hals springen und hat mir deswegen diese Informationen lange vorenthalten. :-(

Ich verhüte im Übrigen seit ich 16 bin mit Kupfer, was ich jedem jungen Mädchen so empfehlen würde, weil ich in meinem Freundeskreis gerade in diesem Alter oft Einnahmeschwierigkeiten mitbekommen habe. Von der Hormonbelastung in der Entwicklung mal abgesehen. Ich habe darüber hinaus 2 weitere Freundinnen, die neben meiner kleinen Schwester von Anfang an auf Kupfer setzen. Ist für mich die perfekte Alternative zur Pille - vor allem als Backup, wenn man nicht auf Kondome alleine vertrauen will.
Für NFP muss schließlich entsprechendes Interesse vorhanden sein, was - völlig unabhängig vom Alter - eher eine Ausnahme ist, weil es nun wirklich nicht jedermanns Sache ist. Ich habe eine Zeit lang mal versucht, gleichaltrige Teenagerinnen für NFP zu begeistern - keine Chance. Bei Kupfer war ich dagegen sehr erfolgreich. :lol:

Edit: Im Übrigen hat meine Mutter bei jeder Gelegenheit versucht, mir klar zu machen, wie be*chissen eine SS für mich wäre. Hat im Endeffekt nur dazu geführt, dass ich mich bei diesem Thema noch mehr ihr gegenüber verschlossen habe, weil ich mich absolut für blöd verkauft fühlte. So, als würde sie denken, ich wüsste nicht, dass eine Schwangerschaft eine Totalkatastrophe für mich wäre. *nichtallehaben* Davon kann ich wirklich abraten!

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Erdbeere ist jetzt mit Mini-Erdbeere (2025) unterwegs. *durchdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Verhütung die eigenen Kinder betrifft
BeitragVerfasst: 18. Juni 2016 17:02 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 1. August 2004 20:49
Beiträge: 524
@ Die Erdbeere

Meinst du mit Kupfer die Kupferspirale und/ oder Gynefix? Ich dachte immer, dass die bei jungen Mädchen nicht gelegt wird. Das Einsetzen ist ja auch nicht immer so schmerzfrei. ...
Ich zumindest hätte das im Teenageralter sehr traumatisierend gefunden.

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Viele Grüße von Purple *sonne*


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