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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 2. Februar 2016 17:55 
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Er hat einen Ultraschall gemacht. Man konnte einen Polypen erkennen und eine Streuung ins Gewebe. Das hab sogar ich erkennen können. Muss nach der Regel nochmal hin, wenn die Schleimhaut wieder etwas dünner ist.

Ich hatte vorher schon seit dem Absetzen der Pille immer ein bisschen Regelschmerzen. Aber keine wirklichen Krämpfe, die mich arbeitsunfähig machen. Das hab ich erst seit ein paar Monaten. Danke für dein Mitgefühl Cat!

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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 2. Februar 2016 19:28 
Meine Mens ist sehr stark - bei mir staut sich durch die Menstasse gar nichts, wenn die Lunette voll ist, läuft das Blut einfach über. Aus dem Grund nutze ich als Back-Up Stoffbinden.

Wenn man so wenig blutet, dass die Tasse gar nicht voll wird, dann kann auch nichts zurück laufen, schon mal rein von der Schwerkraft gesehen. Dann hat man eine kleine Lache in der Menstasse, mehr nicht.

Man müsste schon Kopf stehen, damit das Blut wieder zurück in den Uterus fließt, daher halte ich nichts von der Theorie, dass Cups Endo begünstigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 2. Februar 2016 20:43 
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Hey Sully und WitchCat,

hab gerade auf der Seite vom Endo-Zentrum München gefunden, dass nur bei einem Sitz an Eierstöcken oder dahinter eine Bauchspiegelung für eine sichere Diagnose nötig ist. Meine sitzt weiter unten. Das kann dann schon mit Ultraschall festgestellt werden. Die Eierstöcke sehen gut aus.

Ich hab ja keine Ahnung, aber ist es vielleicht vorstellbar, dass von der Blutstauung her Tampons genauso schlecht sind wie Cups? Oder vielleicht sogar besser, da sie die Flüssigkeit aufnehmen und die nicht weiter um den Muttermund rumschwabbelt?

Ist euch der Begriff der "freien Menstruation" schon mal über den Weg gelaufen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 2. Februar 2016 20:47 
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Kurven-Rätslerin

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Zur freien Menstruation gibts einen Thread hier im Forum *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 2. Februar 2016 21:00 
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Kurven-Rätslerin

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hat gerade etwas gedauert den Thread zu finden, sorry

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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 3. Februar 2016 11:23 
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Kurven-Rätslerin

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Zitat:
Man müsste schon Kopf stehen, damit das Blut wieder zurück in den Uterus fließt, daher halte ich nichts von der Theorie, dass Cups Endo begünstigen.


Eben! dann ist liegen an sich ja schon schlecht und dann ist es egal ob man einen MensCup, einen Tampon oder nichts benutzt. Wie gesagt, bei mir staut es sich auch im liegen an, wenn ich nur eine Binde trage. Außerdem haben sehr viele Frauen die Herde auch im Darm oder Blase. Ist da auch das Blut reingelaufen? *durchdreh* oder was ist mit den Frauen, die das sogar in der Lunge oder im Gehirn haben? (da gabs mal ne Dr. House Folge :) )

Ich würde an deiner Stelle malzu einem Spezialisten-Zentrum gehen bevor du irgendwelche Medikamente einnimmst.
Der Gyn meiner Schwester meinte letztes Jahr auch, dass sie Endometriose hat. Er hatte Schokoladenzysten und andere Wucherungen entdeckt. Er legte ihr nahe bald schwanger zu werden (sie hat eh einen latenten Kinderwunsch und ist im entsprechenden Alter wo man schon mal darüber nachdenken sollte ). Meine Schwester hat also die Gynefix entfernen lassen und laut dem Gyn hat sie nun keine Endometriose mehr *kopfkratz* das ist jetzt also wieder weg genangen, Ha ha ha

Schmerzmittel (nur) während der Mens kann man gut nehmen. Die Pille ist auf jeden Fall nicht weniger anspruchsvoll für den Körper.

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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 7. Februar 2016 15:43 
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Hat Dr House denn nur tatsächliche "Krankheiten" oder auch mal was ausgedachtes?

Lilith90, danke für den Link! Ich habe es direkt mal ausprobieren können aktuell. Da ich auch Sport mache und aktiv bin, kann ich das mit dem freien menstruieren tagsüber nicht so wirklich. Aber nachts, da hab ich den Becher die letzten beiden Nächte problemlos weggelassen.

Ich werde in Zukunft wohl drauf achten, ihn noch viel öfter auszuleeren. Unheimlich ist mir das Ding nämlich jetzt schon ein bisschen. :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 8. Februar 2016 20:45 
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Kurven-Rätslerin

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Zitat:
Hat Dr House denn nur tatsächliche "Krankheiten" oder auch mal was ausgedachtes?

Die Story drumherum ist natürlich ausgedacht aber die Krankheiten ja nicht. Vielleicht interessiert dich das ja:
http://www.stern.de/gesundheit/mysterio ... 41782.html
Zitat:
Monatelang litt ein Mann an rätselhaften Symptomen: Er sah und hörte kaum noch, sein Herz wurde schwächer. Niemand konnte helfen - bis sich ein Arzt an einen Fall aus der Serie "Dr. House" erinnerte.


Dass überall im Körper Endometrioseherde sein können ist denke ich schon auch bekannt. Vielleicht interessiert dich dieser Artikel, da geht es um Endometriose in der Lunge.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 17959.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2016 20:59 
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nicht mehr ganz so neu

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NFP seit: ganz frisch
wollte mir auch mal so eine Tasse zulegen. Hm.
hat man bei der Endomet eher starke oder schwache Blutungen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2016 22:39 
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Kurven-Rätslerin

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Kann man nicht pauschal sagen. Meine FÄ meinte mal, manche Frauen hätten überhaupt keine Symptome, also auch nicht die oft erwähnten starken Mensschmerzen. Da wird dann die Endometriose oft nur durch Zufall entdeckt.

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Ex-NFP-Küken ♥ noch nie Hormone ♥ Meine Seite *sonne*


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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 6. August 2016 15:36 
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hat sich gut eingelebt

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Wohnort: Mal tief und mal noch tiefer im Westen
NFP seit: 1/13
Huhu! Ist zwar schon etwas älter, ich wollte nur noch was ergänzen :-)
Meines Wissens nach geht bei jeder Menstruation etwas Blut und Gewebereste durch die Eileiter in den Bauchraum, das ist wohl ganz normal. Das ist auch nicht weiter tragisch, da die Zellen nicht weiterwachsen sondern absterben und dann einfach vom Körper abgebaut werden. Bei Endometriose ist es aus bisher nicht geklärten Ursachen so, dass diese Zellen sich an andere Organe und Gewebe festsetzen und da wachsen. Aber auch da kann ich es mir nicht vorstellen, dass durch Tampons oder Cups ein Blutstau oder so entsteht und die Endometriose schlimmer macht *sonne*

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Mit Sausewind (6/15) und Sonnenschein (4/19)
* 2/2018
My three favourite things are the oxford comma, irony, and missed opportunities.


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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 6. August 2016 17:40 
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Inventar

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NFP seit: 05/2011
Kann mir jetzt nochmal jemand erklären, wie ich mir einen Rückstau von Menstruationsblut vorstellen soll, der so weit geht, dass das Blut in den Bauchraum gelangt? *hä*

Ok, dass bei den Krämpfen des Uterus auch eine geringe Blumenge in die Eileiter gedrückt wird, kann ich nachvollziehen, aber Blut, das einmal aus der Zervix raus, wird doch nicht wieder zurück "gestaut"?
Und es wird wohl kaum durch die Vaginawand gedrückt, oder?

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Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 6. August 2016 20:05 
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Inventar

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Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Beim Liegen oder Köpfüber-Körperhaltungen müsste Schwerkraft reichen.

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alternative Tabelle 2.0 für die Schleimzuordnung *klick*
Übrigens kannst du im Kurvenreich mit der Strg-Taste mehrere Schleimeigenschaften pro Rubrik auswählen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 13. August 2016 17:17 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3465
Ich habe mal von der alternativen Möglichkeit, einer Behandlung mit natürlichem Progesteron gelesen. Damit kennen nur leider wenig Gyns oder Endos sich aus. Ich meine, ich hätte von dieser Ärztin mal was dazu gelesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Endometriose durch Menstruationstasse?
BeitragVerfasst: 14. August 2016 10:49 
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Beiträge: 123
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Mönle hat geschrieben:
wollte mir auch mal so eine Tasse zulegen. Hm.
hat man bei der Endomet eher starke oder schwache Blutungen?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich in meinem Fall habe immer sehr sehr starke Blutungen gehabt, aber manche merken es einfach gar nicht. Genauso wie es Endopatientinnen gibt bei denen der ganze Bauchraum massiv voll ist damit, die aber nix oder vergleichsweise wenig merken. Und es gibt jene die haben nicht viele Herde, aber unsägliche Schmerzen. Ist also alles doch sehr verschieden und individuell.

Seit meiner Endo-Sanierung im Februar (danach habe ich noch einige Monate die Pille im LZZ genommen) ist die Blutung zwar noch stark, aber deutlich weniger stark als zuvor. Ebenso verhält es sich mit den Schmerzen. Im Moment ist es wirklich super und ich bin da unendlich dankbar für. So soll es auch bleiben. Bei mir war der Befund sehr ausgedehnt, 9 Stunden OP, aber ich würde nicht sagen dass ich in den Jahren vorher massive Beschwerden hatte. Arbeitsunfähig war ich wegen der Mens nur ein einziges Mal vor der OP, aber in den Jahren zuvor nie. Und dann gibt es welche, die können während der Regel gar nicht arbeiten, egal was sie einnehmen.

Ich nutze übrigens auch einen Cup, aber die Endo hatte ich schon weit früher. Ich denke dass Tampons "schädlicher" sind, und nutze sie auch nicht mehr. Sagt mir einfach mein Bauchgefühl. Ich habe aber auch schon derartiges im Netz gelesen, sprich Tampons als Verursacher von Endo. Ich weiß nicht ob ich so weit gehen würde, aber für gut halte ich sie nicht. Dann eher ein Tässchen. Bei den Tampons kann ja auch die viele Schleimhaut, die abgeht, nicht gut weg. So meine Erfahrung. Bei der Tasse hingegen ist das kein Problem.

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Für die Welt bist Du irgendjemand, aber für irgendjemand bist Du die Welt! *sonne*


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