Ich bin 1996 mit 17 Jahren wegen Verhütungsbedarf zur FÄ gegangen und wollte die Pille. In der Schule hatte ich gelernt, dass das die einzige sinnvolle Verhütungsmethode ist.
Wirkungsweise: Nein, die Ärztin hat nichts dazu gesagt. Ich war auch Jahre danach noch der Ansicht, dass die Pille eine "Schwangerschaft vortäuscht". Einzige Information in diese Richtung war, dass die Pille keine hundertprozentige Sicherheit bietet.
Indikationen: Ja, meine starke Körperbehaarung und die "unregelmäßigen Zyklen" kamen zur Sprache. Ergebnis war die Diane35. Auch Hautprobleme und Menstruationsbeschwerden, die ich aber nicht hatte, wurden abgefragt.
Kontraindikationen: Ja, Familienanamnese zu Thrombosen wurde abgefragt, Rauchen und Migräne angesprochen. Vielleicht sogar noch mehr, aber das ist alles, woran ich mich noch erinnere.
Nebenwirkungen: Naja. Von sich aus hat sie gesagt, dass es nicht zu einer Gewichtszunahme kommen wird, obwohl ich danach gar nicht gefragt hatte. Migräne wurde auch hier noch mal angesprochen, sonst aber keine möglichen Nebenwirkungen erwähnt.
Alternative Verhütungsmethoden (weil einige hier das Thema erwähnten): Als einzige Alternative wurde die Spirale erwähnt, aber gleichzeitig als ungeeignet für junge Frauen vor einer Geburt wieder aussortiert. Zu Kondomen wurde gesagt, dass man sie "natürlich zusätzlich verwenden" soll.
Im Vergleich mit den anderen Beiträgen kreuze ich mal "Ja" an, auch wenn ich mir aus heutiger Sicht eine ausführlichere Aufklärung wünschen würde. Damals war ich zufrieden bis genervt von den vielen Fragen.
