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Wurdest du vor Einnahme der Pille von deinem Gynäkologen zu Risiken und Nebenwirkungen beraten?
Ja 12%  12%  [ 32 ]
Nein 88%  88%  [ 225 ]
Abstimmungen insgesamt : 257
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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 18. März 2015 19:34 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 19. Januar 2015 18:37
Beiträge: 583
NFP seit: 01/2015
Ich habe schon Pille, EVRA Pflaster und Implanon hinter mir und wurde nie beraten. Mein damaliger Gynäkologe war hingehend Beratung sowieso inkompetent, aber am Land mangelten die Alternativen.
Inzwischen lebe ich in der Stadt und habe eine tolle Ärztin *sonne*

_________________
two little lionesses *12/23 & *04/26


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 17. April 2015 09:25 
Nein.

Schon als ich mit 13 das Problem hatte, dass sich meine Schleimhaut zu dick aufgebaut hat und der Abstand zwischen den Blutungen eher 3 als 4 Wochen betrug, wollte sie gerne, dass ich sie nehme. Das homöopathische Präparat, dass sie mir stattdessen verschrieben hatte, hat das ganze innerhalb eines Monats auch geregelt :D

Mit 15 habe ich mir dann meinen Freund geschnappt und ihn mitgenommen, als ich die Pille wollte. Habe ich auch bekommen, mir wurde erklärt, ab wann sie eingenommen wird, Gratismuster aus der Schublade geholt und dann hat sie noch geschaut, was sie an Werbematerial der Pharmafirmen für mich hatte... Darunter war auch eine Dvd, auf der, wie sich später herausstellte, ein Infofilm, äh, Verzeihung, rosaroter positiver Werbefilm für die Pille drauf war.

Etwas später, nun ohne Freund, habe ich dann angefangen, die Pille zu nehmen und kam wie gefordert 3 Monate später zur Untersuchung. Sie sagte mir, jede andre Pillenvariante hätte schlimmere Nebenwirkungen und entweder würde ich es ertragen oder absetzen. Also habe ich die Pille am selben Abend abgesetzt :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 24. April 2015 10:12 
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Registriert: 31. Oktober 2014 09:43
Beiträge: 7
Wohnort: Hessen
NFP seit: 2013
Auch ich kann ein langes Liedchen davon trällern, dass ich niemals beraten wurde und alle Nebenwirkungen, die ich mit der Pille in Zusammenhang gebracht und bei den verschiedenen FA/FÄ angebracht habe, mit einem Kopfschütteln und "das hängt damit nicht zusammen" abgetan wurden.
Allerdings liegt meine Pillenerfahrung jetzt auch schon ein paar Jährchen zurück *pfeif* , aber ich kann sagen, dass sich im Vergleich zu den 80zigern wohl nichts geändert hat. Das finde ich schon ziemlich gruselig.

Ich bin damals mit 16 zum FA und hab mir ein Rezept ausstellen lassen. Keine Beratung, nix.

_________________
seit Ende 2013 wieder mit einem Mann glücklich
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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 30. August 2015 13:30 
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Registriert: 29. August 2015 14:34
Beiträge: 2
Ich meine ich habe die Pille mit ungefähr 15/16 Jahren verschrieben bekommen. Nachdem ich mich seit Beginn meiner Periode mit horrormäßigen Regelschmerzen rumärgern musste, habe ich irgendwann nachgegeben, als meine Mutter zum millionsten Mal die Pille vorschlug. Schon damals wollte ich sie partout nicht nehmen wegen der ganzen Hormone, aber ich wusste nicht mehr weiter wegen der Schmerzen. Also mit Mama zusammen(!) zu ihrem alten FA (!).

Dieser Mann war dermaßen schrecklich.....das einzige was ich sagen konnte, war, dass ich Angst hatte von der Pille zuzunehmen. Er meinte, dass würde eh nicht passieren und schrieb mir ein Rezept mit den Worten "Wenn dann mal bald dein Traumprinz vorbeikommt". Ja. Genau.

Das Höhepunkt des ganzen war allerdings, als er mich ein halbes Jahr später zum ersten Mal untersuchte. Zack, Kuyo auf'n Stuhl, ohne Kommentar das Spekulum schon bereit, ehe ich panisch sagen konnte, ich sei noch Jungfrau. Da schnauzte er mich dann an, das hätte ich aber eher sagen sollen.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 31. August 2015 09:59 
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NFP-Gräfin

Registriert: 27. Januar 2010 19:30
Beiträge: 4308
Wohnort: Schweiz
Ich wurde aufgeklärt, sowohl im Krankenhaus als auch von meiner Ärztin. Da die Frau seit Jahren meine Haus- und Frauenärztin wäre, war es nicht nötig, dass sie mich nach meiner ganzen Krankengeschichte fragt, darüber war sie ja bereits informiert und ebenso über die Untersuchungsergebnisse. Sie hat mich über Einnahmeregeln, Thromboseanzeichen (ich rauche, habe die Pille aber aus medizinischen Gründen erhalten), allfällige Wassereinlagerungen usw. informiert. Die Indikation war mir vorher schon bekannt.

Nicht gross informiert wurde ich über den Wirkmechanismus, allerdings wissen die meisten Patienten/innen mE nicht wie die Medis wirken, die sie einnehmen und oft ist das ja auch sehr komplex.

JungliBillie, das fande ich nicht so tragisch, meine Frauenärztin besass auch kein Ultraschallgerät (*) hat aber jeweils überwiesen, wenn schallen nötig war.
(*) Btw, wieso ist vor der Pillenverschreibung ein Ultraschall nötig?

_________________
SarahLou und Oliver haben eine grossartige, kleine, gebärdende Tochter (03/2021) mit einem Sternengeschwister (9. Woche, 07/2017).
Statistik und Zyklusnummer sind nicht korrekt wegen diversen Unterbrüchen. Mit AVA-Armband und Geratherm unterwegs Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 31. August 2015 10:22 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 243
NFP seit: 01.01.2015
@SarahLou:
Ich habe ja nicht gesagt, dass ich es für nötig gehalten habe.

Aber bei einem 'normalen' Kontrolltermin (der es eigentlich nur sein sollte) war ich davon ausgegangen, dass man einen Ultraschall macht.
Ich habe aber auch mitbekommen, bei anderen Patientinnen, dass sie bei denen auch keine Überweisung zum Ultraschall ausgestellt hat. Sie meinte immer nur: "Tasten genügt!"

Wie kann denn eine Gynäkologin gleichzeitig FÄ und Hausärztin sein?
Das sind doch zwei verschiedene Fachrichtungen. *kopfkratz*

Mein Freund möchte meine alte FÄ aber auch nicht besonders. Vor allen Dingen seit eine bei seiner kleinen Schwester mit 11! Jahren mal tasten bzw. fühlen wollte ob alles in Ordnung sei! *ko*
Seine kleine Schwester hatte solch eine panische Angst, dass sie der Ärztin damals vom Stuhl (was nur ein einfacher Plastikstuhl auf Holzstangen war) gesprungen ist. Ihre Praxis gibt es inzwischen gar nicht mehr.


Zum Glück war ich nur einmal bei der.

_________________
Neubeginn der Zyklusaufzeichnungen. JungliBillie versucht wieder gezeitenmäßig in Zyklus Bild zu kurven, ist stolze Patentante und freut sich über Besuch.
Die Liebe ist unter den Tugenden, was die Sonne unter den Sternen: Sie gibt ihnen Glanz und Schönheit.
Wildheit ist doch auch nur eine Frage der Sichtweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 31. August 2015 11:46 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 28. Oktober 2010 15:38
Beiträge: 323
Wohnort: Ba-Wü
NFP seit: 2002
Ich bin 1996 mit 17 Jahren wegen Verhütungsbedarf zur FÄ gegangen und wollte die Pille. In der Schule hatte ich gelernt, dass das die einzige sinnvolle Verhütungsmethode ist. :roll:

Wirkungsweise: Nein, die Ärztin hat nichts dazu gesagt. Ich war auch Jahre danach noch der Ansicht, dass die Pille eine "Schwangerschaft vortäuscht". Einzige Information in diese Richtung war, dass die Pille keine hundertprozentige Sicherheit bietet.
Indikationen: Ja, meine starke Körperbehaarung und die "unregelmäßigen Zyklen" kamen zur Sprache. Ergebnis war die Diane35. Auch Hautprobleme und Menstruationsbeschwerden, die ich aber nicht hatte, wurden abgefragt.
Kontraindikationen: Ja, Familienanamnese zu Thrombosen wurde abgefragt, Rauchen und Migräne angesprochen. Vielleicht sogar noch mehr, aber das ist alles, woran ich mich noch erinnere.
Nebenwirkungen: Naja. Von sich aus hat sie gesagt, dass es nicht zu einer Gewichtszunahme kommen wird, obwohl ich danach gar nicht gefragt hatte. Migräne wurde auch hier noch mal angesprochen, sonst aber keine möglichen Nebenwirkungen erwähnt.

Alternative Verhütungsmethoden (weil einige hier das Thema erwähnten): Als einzige Alternative wurde die Spirale erwähnt, aber gleichzeitig als ungeeignet für junge Frauen vor einer Geburt wieder aussortiert. Zu Kondomen wurde gesagt, dass man sie "natürlich zusätzlich verwenden" soll.

Im Vergleich mit den anderen Beiträgen kreuze ich mal "Ja" an, auch wenn ich mir aus heutiger Sicht eine ausführlichere Aufklärung wünschen würde. Damals war ich zufrieden bis genervt von den vielen Fragen. :oops:

_________________
Polyamore ICSI-Mutter vom kleinen Großen (*05/13) und vom großen Kleinen (*02/17)
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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 31. August 2015 11:58 
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NFP-Gräfin

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JungliBillie, ach so *lichtaufgeh* in der Schweiz gehört, so viel ich weiss, Ultraschall nicht zur normalen Kontrolle, geschallt wird nur auf Indikation (ist aber glaub eh sehr verschieden, irgendwo hier gibt es einen Thread dazu). Ich wurde noch nie geschallt bei der Kontrolle, obwohl meine jetzige FÄ ein Ultraschallgerät hat.

Wie es in D ist, weiss ich nicht, in der CH ist es möglich (meine ich), zwei Facharzttitel gleichzeitig zu führen und so kann eine FÄ und Hausärztin sein.

Das mit der Schwester Deines Freundes ist ja grässlich, das arme Mädel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 31. August 2015 12:17 
Ja, hier wird auch nur geschallt, wenn es nötig ist. Bei mir nur, um zu bestätigen, ob die Gebärmutterschleimhaut sich zu dick aufbaut, sonst bisher gar nicht. Aber bei einer Bekannten, die zunächst gesetzlich, dann privat versichert war, wurde bei dem Wechsel dann plötzlich jedes Mal ein Ultraschall gemacht... *nichtallehaben*


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 1. September 2015 09:14 
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hat sich gut eingelebt

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In D ist der Ultraschall bei der Vorsorge keine Kassenleistung und muss normalerweise selbst gezahlt werden. Manche Frauenärzte machen es aber trotzdem, ich weiß allerdings nicht, ob und wie die das dann abrechnen...

Zum Thema:
Ich wurde damals zumindest nach Kontraindikationen befragt, sie hat mir Blut abgenommen und auf Thromboseneigung getestet. Alternativen hat sie mir allerdings nicht genannt, aber ich hab mich damals trotzdem relativ gut beraten gefühlt *kopfkratz*

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Schorsi kurvt mit Stiefeline (03/16) und der lieben Cassia als Patin in Zyklus Nummer: Bild
No one ever thinks of themselves as one of Them. We're always one of Us. It's Them that do the bad things. (Terry Pratchett)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2015 22:46 
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Als ich zu meinem FA ging ,weil ich unter Desofemono Depressionen gekriegt habe, reagierte et zickig
Könne ja nicht von der Pille kommen und ich soll Kondome nehmen, was anderes kommt für mich nicht in Betracht :/
Erst auf mein Betteln gab er mit seufzend eine Broschüre über KupferSpirale mit ...

_________________
Kupferspirale (02/2016)
NFP-Versuch (07/2016)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 13. Dezember 2015 15:20 
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Beiträge: 33
Das ist eine sehr interessante Umfrage!!! :applaus:
Und das Ergebnis ist ja so bezeichnend! *daumenrunter*

Ich wurde damals mit meiner ersten Pille nicht beraten. Dabei habe ich eine Gerinnungsstörung, von der ich damals noch nichts wusste. Wäre nach venösen Problemen & Beschwerden in der Familie gefragt worden, wäre das schon mal ein deutlicher Hinweis gewesen. So bekam ich direkt eine antiandrogene Pille verschrieben. :!:

Immerhin hab ich meine körperlichen Beschwerden richtig gedeutet und die Pille nach einiger Zeit abgesetzt. Aber erst nach mehreren Experimenten mit anderen Pillen. So ganz risikolos war das Ganze nicht gerade! *nein*

Meine ganze Geschichte habe ich hier https://sanarabrooks.wordpress.com gepostet.

Also immer schön ein Beratungsgespräch verlangen!!!!

_________________
Ich habe mit NFP bereits mein Wunschkind im ersten Zyklus gezeugt! Kann mir keinen besseren Beweis dafür vorstellen, dass NFP tatsächlich funktioniert! :applaus:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 17. Dezember 2015 00:31 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 23. Oktober 2015 20:15
Beiträge: 171
Nein, ich wurde nicht beraten, sondern nur auf die angeblichen Vorteile der Pille hingewiesen (bessere Haut, weniger Regelschmerzen - was ich btw. überhaupt nicht bestätigen kann). Von Thrombose-Risiko usw. hat mir der FA nichts gesagt - allerdings war ich damals noch sehr jung und eine Thrombose daher eher unwahrscheinlich.

Vor ein paar Wochen, als ich den Sitz meines Dias habe überprüfen lassen, hat mich der FA gefragt, wieso ich die Pille nicht nehmen will. Ich antwortete, dass mir angesichts meines Alters (bin über 40) die gesundheitlichen Risiken zu hoch sind. Er darauf: "Jaaaaa, stimmt schon. Thrombosen und so. Aber die Pille ist halt sehr sicher." :roll:

_________________
Leider (bisher) zu doof für NFP, aber trotzdem hormonfrei dank Dia.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2015 13:35 
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Beiträge: 1
Auch ich habe mir damals mit 16 die Pille verschreiben lassen. Soweit ich mich errinnere hat sie so einiges abgefragt wie rauchen und Brustkrebs in der Familie (an mehr errinnere ich mich gerade nicht). Ich habe die Pille ca. 10 Jahre genommen und bin, bis auf Libidoverlust, auch gut damit klar gekommen. Trotzdem wollte ich irgendwann keine Hormone mehr in mich reinstopfen - auch wenn es die sog. Minipille war.
Inzwischen habe ich über 10 Jahre mittels Ladycomp verhütet.
Aufgrund von Krankheit und Medikamenten bin ich jetzt gezwungen mich erneut mit Verhütung zu beschäftigen (entgegen unserer eigentl. Lebensplanung). Also war ich die Tage bei meiner FÄin, sie weiß dass wir eigentlich versucht haben schwanger zu werden und das ich den Ladycomp zu Verhütung genutzt habe. Jetzt bin ich mit dem Anliegen gekommen eine sichere! Verhütung zu benötigen (durch die Medikamente darf es nicht zu einer ss kommen!). Aufgrund meiner Myome hat sie mir von einer Spirale o.ä. was eingesetzt wird abgeraten. Orale Konzeptiva will sie mir nicht verschreiben, da ich jeden 2. Tag ein orales Antibiotikum nehmen muss und sie bedenken hat das es irgendwann mal auf den Ma-Da schlägt (momentan keine Probleme). Also hat sie mir ein Pflaster (kombiniertes Östrogen und Gestagen) empfohlen, aber gleich gefragt wie es bei meiner Erkrankung mit Thrombosen sei und ich solle dies doch mit meinem Facharzt besprechen. Alternativ hat sie mit ein Implantat empfohlen, welches nur ein Gestagen enthält.

Ich habe mich im Internet über beides informiert.
Mein Vater lag letzte Woche mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus - sie haben zwar nichts gefunden, gehen aber davon aus. Außerdem kann es bei meiner Erkrankung zu Nierenproblemen und als Nebenwirkung von meinem einen Medikament zu erhöhten Leberwerten kommen...
Ich bin nun zu dem Schluss gekommen, dass das Pflaster "Lisvy" aus den o.g. Gründen nicht für mich in Frage kommt!
Zum Implantat habe ich nicht so viel recherchiert, da mich schon das wenige abgeschreckt hat: es ist 5 Jahre wirksam. Ich habe meiner FÄin gesagt, dass ich hoffe nach vielleicht 1 Jahr (vielleicht auch etwas länger) das Med. abzusetzten, da ich ja eigentlich schwanger werden möchte (was sie ja weiß). Ansonsten muss es unter Lokalanästhesie entfernt werden. U.U. ist es aber nicht mehr auffindbar. Im besten Fall ist es unter Ultraschall zu finden, ggf. unter MRT (ich gehe in kein MRT mehr, seit dem habe ich einen Tinnitus!) und mit pech ist es gar nicht mehr auffindbar! Das würde bedeuten, ich bin jetzt 38 und wenn es 5 Jahre wirkt (obwohl sich meine Krankheit vielleicht verbessert und ich die Hammer-Medis weglassen kann) kann ich nicht ss werden!
Das kommt nicht in Frage!

Soviel zur Aufklärung! Ich werde nicht mehr mit meiner Fachärztin sprechen, da ich mir selber die Antworten schon gegeben habe. Vielleicht bespreche ich das mit meinem Hausarzt. Ich bin echt am überlegen, ob wir weiterhin so verhüten wollen wie bisher (nur dann konsequenter), obwohl ich Angst hatte, dass der PI von 0,7 vielleicht nicht genug sei. Die Lisvy hat in Europa einen PI von 0,4, woanders einen höheren - keine Ahnung woran es liegt. (Davon abgesehen, kann ich mir auch nicht so gut vorstellen dass das Pflaster richtig hält. Mein Kiseo-Taping hält lediglich ein paar Tage)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2015 14:08 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Ärztin 1.
Wollte von meinen Bedenken bzgl. zuverlässigkeit der Aufnahme nichts hören. Dank unerkannter Nahrungsunverträglichkeiten war das für mich damals schon Thema. Alternativen hat die Ärztin verweigert, war ihr alles nicht bewährt genug.

Edit: Hat mir eingebracht, dass ich einmal die PD gebraucht habe wg. starkem Durchfall. Aber wer hört schon vorher auf einen Teenager?

Arzt 2.

Fragte mich warum ich denn meiner Leber die Pille antun will. Da müsste man so hoch dosieren, damit noch etwas wirken kann, obwohl die Leber die Hormone doch abbaut, die von außen kommen. Er riet mir doch lieber eine andere Anwendungsform zu nutzen-> Nuvaring
Auch Vitaminmangelzustände durch die Hormone waren Thema und es wurde ein Vitaminpräparat empfohlen um das aufzufangen. Das habe ich tatsächlich auch gebraucht sonst sah meine Haut furchtbar aus und meine Stimmung war völlig im Keller.
Familiengeschichte wurde wohlerfragt (Krebs, Thrombosen), aber ganz sicher kann ich das nun auch nicht mehr sagen.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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