Ich habe letztens eine ganze Sammlung von Mythen rund um den Zyklus "tradiert" bekommen

(ich hoffe, die gehören thematisch auch hier hinein):

Anovulatorische Zyklen weisen angeblich genau wie ovulatorische Zyklen zwei Temperaturniveaux auf, sähen also bzgl. der Temperaturkurve genauso aus, weshalb man auch bei einem auswertbaren Zyklus nicht davon ausgehen könne, einen Eisprung gehabt zu haben

Mal das seltene LUF-Syndrom ausgenommen (Temperaturhochlage trotz nicht gesprungenem Ei/unruptiertem Follikel), ist das doch Blödsinn?!

Mönchspfeffer bringe Zyklen in Schwung und die Einnahme sollte ab Zyklusbeginn den ganzen Zyklus über erfolgen

Weil Progesteron der Eizellreifung in der Tieflage ja auch so gut tut…

Auf einen sehr niedrigen oder schon nicht mehr nachweisbaren AMH-Wert brauche man bzgl. Kinderwunsch überhaupt nichts geben und vorzeitige Wechseljahre ließen sich nur durch das Einsetzen von entsprechenden Wechseljahressymptomen erkennen

Das stimmt vielleicht zum Teil, dahingehend, dass der AMH-Wert wohl Schwankungen unterliegt. Aber eine gewisse Tendenz lässt sich damit doch schon erkennen?! Und bei der zweiten Aussage denke ich mir: Wie soll man denn dann verfrühte WJ diagnostizieren, um eventuell noch etwas dagegen tun zu können? Wenn erst mal Symptome wie Hitzewallungen eingesetzt haben, ist es doch womöglich schon zu spät…

"Die zweite Zyklushälfte" dauert zwei Wochen. Aha.
Wer möchte raten, woher ich das habe?
