Danke für eure Antworten.
@Dina: Ich versuche eben nicht die 1. hM wegzudiskutieren. Im Gegenteil ziehe ich den Wert als 1. hM in Betracht,
obwohl ich sie als solche nicht regelkonform nachweisen kann, um auf Nummer sicher zu gehen, was die ersten paar freien Tage am Zyklusanfang angehen (denn durch das Anerkennen des Wertes als 1. hM würde die freie Zeit am Zyklusanfang um einen Tag kürzer).
Das ist auch die eigentliche Frage. Das wollte ich mit "über die Freigabe mache ich mir keine Gedanken" verdeutlichen - die Freigabe ist nicht die Frage.
Also du würdest den Zyklus "ignorieren", aber wenn die Erfahrung als Argument für die Freigabe ausreicht, müsste sie auch konsequent für die 1. hM verwendet werden, richtig?
Ich finde die 1. hM aber kniffliger zu identifizieren, als eine konstante Phase von Werten, die 0.5 Grad über den üblichen in der hypothermen Phase gemessenen Werten liegen, als hypotherme Phase zu erkennen. Das schaffe ich mit Störfaktoren nur mit Fieber (klaro) oder 5 Uhr ins Bett + gefühlte 2 Promille.

Das mehrere Tage am Stück... puh, bin doch nicht mehr unter 20.
@sbinerl: Nee, der Messwert war von Tag 13 und mein Zyklus ist seit einem Jahr in der Regel 28 Tage lang (einmal waren es 27, einmal 29), wobei die 1. hM bislang frühestens am Tag 14 war. Wenn ich wieder meine Mens hätte, würde ich das merken.
Das wäre nicht nur mutig, sondern dämlich, sich auf ein halbgares Zeichen zu verlassen und das andere zu ignorieren.

Ich meinte damit nur, dass meine Schleimauswertung immer erst einige Tage nach der Temperaturauswertung abgeschlossen werden konnte. Daher die Überlegung: wenn die Schleimauswertung abgeschlossen ist
und mehrere für die hypotherme Phase deutlichst zu hohe Werte am Stück, wie in der hyperthermen Phase üblich, gemessen wurden, ist eine nicht-regelkonforme Freigabe nicht völlig aus der Luft gegriffen.