Colibri hat geschrieben:
Hallo zusammen
Hallo

Willkommen im Forum.
Zitat:
1) dachte das der erste Tag ohne pilleneinahme der erste zyklustag ist, hier also der 7.2. . Nun habe ich seit gestern 10.2. eine leichte und bräunliche schmierblutung ... Ist nun doch der 10.2. mein erster zyklustag? Oder muss ich erst noch warten ob die Blutung evtl schlimmer wird?
Ich hab grad nicht mehr auf dem Schirm, ob das Postpill anders ist, aber eigentlich ist der Zyklustag der Tag mit der ersten „richtigen“ Blutung. Ein leichte bräunliche Schmierblutung würde da noch nicht drunter fallen.
Zitat:
2) hab heut morgen zum ersten mal gemessen. 3min vaginal mit dem geratherm (digital) habe kurz hintereinander zweimal gemessen und die Werte sind stak unterschiedlich. 1. Messung 36,97 und 2. Messung 36,89 ... Wie kann diese starke Abweichung sein und welchen Wert nehme ich jetzt?
Den ersten. Es wird immer nur 1x gemessen, eben weil das zu Verwirrung führen kann

Der zweite Wert kann ja durch die Unruhe beim ersten Messen gestört sein.
Zitat:
3) mache mir Gedanken um Sicherheit und Flexibilität von nfp.... Mein Freund wird nun erst mal zwecks kondomgrößenbestimmung vermessen und ich hab mir das caya Dia besorgt. Bin zwar mittlerweile in einer Lebensphase wo eine ss für mich keine Katastrophe mehr wäre aber ich würde trotzdem gerne noch 1-2 Jahre damit warten. Irgendwie fühlt sich das nun komisch und unsicher an sich nur auf Kondome zu verlassen, das caya hab ich bisher noch nicht getestet. Kann mir auch irgendwie noch so garnicht vorstellen mich irgendwann mal nur auf nfp (natürlich nach einer längeren lernphase) in der unfruchtbaren Zeit zu verlassen. Irgendwie ist mein erster Eindruck nach absetzen der Pille nun das ich eingeschränkt und unflexibel bin was Sexualität angeht.... Und ich habe Angst schwanger zu werden.
Hier im Forum werden auch gerne 3 Übungszyklen für NFP empfohlen, damit man Sicherheit sowohl in den eigenen Körper als auch die Methode bekommt. Wenn man sieht, wie das dann zusammenspielt, ist es die erstem Male vielleicht trotzdem ein wenig aufregend, aber das Vertrauen kann daran wachsen. Mir hat ganz viel geholfen, dass ich mich eine Zeit lang seh intensiv auch mit den Hintergründen, wie Studien etc beschäftigt hab (das weiß ich alles nicht mehr, nahc den Jahren

aber hat eben das Grundvertrauen aufgebaut). Gut, dass du dir Zeit lassen willst

Es gibt einen großen Thread über Kondomanwendung und dort findest du viele hilfreiche Tips, falls du dir mit der Handhabung unsicher sein solltest. Die Kombi Dia und Kondom wird von vielen als sehr sicher empfunden. Ist halt neu, da musst du erstmal für dich rausfinden, wie sich das anfühlt und das Handling. Eine Verunsicherung zu Anfang finde ich da normal.

Eine Einschränkung kann man auch als neue Möglichkeit wahrnehmen. zB statt GV andere Spielarten beim Sex mehr auskosten oder statt Abstinenz mehr die Vorfreude daran genießen. Klar, der Sex kann unter Umständen nun anders werden – wie bezieht man Kondom-Überziehen mit ein zB – aber das gemeinsame Entdecken kann ja auch als aufregend erlebt werden.
Zitat:
4) Mein Freund hat zwar Verständnis das ich keine Hormone mehr einnehmen möchte (er musste ja auch die ganzen letzen Monate meine unmögliche Laune ertragen die für mich selbst schon unerträglich war), trotzdem jammert er nun das er ab jetzt ein "mützchen" anziehen muss.... Das kann ich verstehen weil es mich selbst irgendwie nervt das es nun erst mal nicht mehr gefühlsecht sein wird aber irgendwie ärgert mich dieses egoistische denke auch ... Weis nicht so recht wie ich damit umgehen soll.
Tja, da gibts halt nicht so viel zu sagen… mit der richtigen Größe kann der Eindruck des störenden Mützchens verschwinden, da es endlich mal bequem passt, das Kondom. Aber manchmal wird es trotzdem als „trennend“ oder ähnlich empfunden – da kann er sich freuen, dass es mit NFP doch die Möglichkeit gibt, manhcmal auch ohne Kondom GV haben zu können. Vielleicht wirst du mit dem Dia auch sicher genug, so dass ihr das häufiger als Barrieremethode einsetzt als das Kondom.

Alles in allem: Abwarten und Tee trinken, sich rantasten. Vieles ergibt sich von selbst.