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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:19 
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Moderatorin

Registriert: 21. April 2009 10:41
Beiträge: 3518
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Dass sie eben den Vorteil hat, nicht zu verrutschen, kann man ihr auf jeden Fall zugute halten im Vergleich zur Spirale. Das auf jeden Fall. Ob sie das automatisch sicherer macht, keine Ahnung. Mir persönlich genügt auch ein PI von 1. Aber das ist wohl Ansichtssache. :-)

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10 Jahre Gynefix (09-19), nun NFP mit Ovy-App im Zyklus 198. Mit Mann und 2 Katern das Leben genießend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:23 
Also wenn eine Schwangerschaft unter KS vom Verrutschen kommt und die GyneFix nicht verrutscht, dann ist es doch logisch, dass man unter der Kupferkette seltener schwanger wird, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:24 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 564
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Naja, aber die Gynefix kann man eher mal unbemerkt verlieren als eine KS.
Also denke ich beides hat Vor- und Nachteile...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:25 
Kat, daher sollte man auch sehr regelmäßig den Faden tasten - insofern der Arzt ihn nicht zu kurz abgeschnitten hat. Aus dem Grund finde ich es auch besser, den Faden lang zu lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:26 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 26. Mai 2011 13:54
Beiträge: 564
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Ja, da hast du Recht *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:28 
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Moderatorin

Registriert: 21. April 2009 10:41
Beiträge: 3518
NFP seit: 03/09
Ist das wirklich so logisch? Gynefix-Schwangerschaften gab es auch hier im Forum schon. *nixweiss* Ich will hier jetzt auch gar nicht streiten oder irgendjemanden verunsichern, ich hab die Gyni schließlich auch schon 6 Jahre und fühle mich damit absolut und vollkommen sicher, egal was ich bisher gelesen oder gehört habe (und auch mit kurzem Faden!). Ich finde nur den PI von 0,1 nicht realistisch, das ist alles. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:30 
Neytiri, ich habe nie behaptet, dass es unmöglich ist, unter der GyneFix schwanger zu werden! Natürlich kommt es vor, wie bei jedem Verhütugnsmittel. Nach allem was ich weiß, ist die Wahrscheinlichkeit eben etwas geringer als bei der KS.

Edit: Ein PI von 0,1 würde bedeuten, dass von 1000 Frauen mit Kupferkette eine schwanger wird. Daher ist es logisch, dass es zu SS kommen kann.


Zuletzt geändert von Bess am 12. Dezember 2014 10:34, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:33 
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Moderatorin

Registriert: 21. April 2009 10:41
Beiträge: 3518
NFP seit: 03/09
Dann einigen wir uns einfach darauf. :-D *freunde*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:35 
Sehr gut *sonne*

Letzten Endes hat jedes Verhütungsmittel Vor- und Nachteile, das muss man schon sagen. Will die GyneFix auch nicht als das Beste vom Besten anpreisen, vor allem weil ich selbst damit bspw. mehr Schmierblutungen hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 10:55 
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Inventar

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Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ich muss Bess Recht geben, der PI der Gynefix liegt nach aktuellen Studien bei 0,1 - 0,5 und ist damit besser als der PI der Kupferspirale.

Bei mir hat sich die Sache wohl erledigt, *mann* denkt, dass ihn der Faden sticht und ich kann mit meinem sehr nah am SE liegenden Muttermund die Bedenken nicht zerstreuen. Zumal die FA diese Bedenken noch bestätigt hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 11:52 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 5. Mai 2013 11:34
Beiträge: 142
NFP seit: 30/04/2012
Eine Spirale ist halt auch nicht für jeden geeignet :-).

Mich interessieren aber immer noch die Vor- und Nachteile zw. Spirale und Gynifix.

Ich hab die Gynifix gewählt, weil sie fest verankert ist und ich dachte, sie kann dadurch nicht verrutschen.
Die Wirkungsweise ist die selbe und die Nebenwirkungen können auch bei der Spirale auftreten.
Ich sehe also irgendwie keinen Unterschied, außer die "Verankerungstechnik", deshalb interessiert es mich um so mehr, was für Vor-/Nachteile erzählt worden sind.

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seit 07.08.13 zusätzliche Verhütung mit der Gynefix


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 11:54 
Man kann bei der Spirale Schmerzen haben, wenn der Uterus bei der Mens krampft und die Ärmchen an der Uteruswand anstoßen. Gerade wenn man wie ich eine kleine Gebärmutter hat, ist das kritisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 13:15 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 7. November 2014 17:12
Beiträge: 112
NFP seit: 12/2014
Ihr lieben,
ich gebe sehr gern wieder, was mir die Ärztin erzählt hat. Ich bin keine Medizinerin, sondern schreibe das jetzt aus der Erinnerung auf. Es stellt also nicht meine eigene Meinung dar ;-)

Die FÄ hat erzählt, dass sie die Gynefix seit Jahren legt und zwar besonders gern als Notfallverhütung mitten im Zyklus, weil der Führungsstab der Gynefix im Vergleich zu dem einer normalen Spirale wesentlich dünner sei. Dies mal vorab.

Als Vorteil der Gynefix sagt auch sie, dass erfahrungsgemäß weniger Probleme während der Mens auftreten - wenn die Risikozeit der ersten 3-6 Monate vorüber ist (sie legt bei Verlust in diesem Zeitraum auch kostenlos eine neue Kette nach).
Ein erhöhtes Risiko sieht sie zum einen bei der Einlage und dem Verankerungsort: Die Einlage sei ein Eingriff, der viel Erfahrung benötige. Auch ihr sei es einmal unter vorheriger Gabe von Cytotec (ich bin nicht sicher - diese Cervix-öffnende Tablette) passiert, dass sie den Uterus durchstochen hätte.
Auch musste sie schon korrekt liegende Ketten ziehen, weil der kleine Knoten an einen Nerv oder empfindlichen Muskel gekommen sei, so dass bei jedem GV und Sport die Gynefix unangenehm zu spüren gewesen sei.
Ein weiteres Risiko bei der Gynefix ist, dass der Faden aus dem Muttermund in die Gebärmutterhöhle rutschen kann. Das hat sie in ihrer Praxis wohl auch schon öfter erlebt. Dann kann die Gynefix unter Umständen nur im Krankenhaus operativ entfernt werden.
Bei einer ev. eintretenden Schwangerschaft wächst die Gynefix nicht (wie die Spirale meistens) im Mutterkuchen oder den Eihäuten ein, sondern verknüddelt sich wegen der Verankerung irgendwo im Uterus und kommt bei der Geburt nicht mit heraus. Auch das kann einen operativen Eingriff zur Folge haben und birgt ein großes Infektionsrisiko.
Dann erwähnte sie noch, dass der Faden der Gynefix von vielen Paaren als sehr störend empfunden wird -auch deshalb hat sie schon Ketten gezogen.
Den PI, der vom Hersteller angegeben wird, hält sie für eindeutig geschönt. Aus ihrer Praxis heraus hält sie die Gynefix eher für unsicherer als die Kupferspirale.

Die Vorteile der Kupferspirale im Gegensatz zur Gynefix sieht sie in:
-höhere Verhütungssicherheit
-einfacherers Einlegen in den Uterus
-geringeres Risiko des Verrutschens
-kann bei Verrutschen in jeder gyn. Praxis immernoch leicht entfernt werden
-bei Schwangerschaft geringere Gefahr für die Mutter (Spirale wächst in Mutterkuchen ein)
-weicherer Faden, der beim GV nicht stört
-günstigerer Preis

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen! Sonst trage ich das Fehlende noch nach!
Nochmal zur Erinnerung: Ich habe hier nur wiedergegeben, was mir gestern erzählt wurde!
Ich persönlich stehe sowohl Gynefix als auch der Kupferspirale im Moment neutral gegenüber!

Zur Ärztin selbst: Ich empfand sie als sehr sachlich und gut informiert. Ich finde, es gehört schon was dazu, wenn man eigene Fehler von sich aus erzählt (durchstochener Uterus). Sie hat mir auch nicht direkt das eine oder andere empfohlen, sondern alle Fakten sehr sachlich dargestellt. Eine Entscheidung bzw. Meinung soll ich mir selbst bilden.

Liebe Grüße!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 13:34 
Interessanter Bericht! Mir scheint, die Ärztin ist gut informiert, wobei ich nicht überall zustimmen kann.

AnneKaffekanne hat geschrieben:
Die Vorteile der Kupferspirale im Gegensatz zur Gynefix sieht sie in:
-höhere Verhütungssicherheit


Wirklich? Dazu hätte ich gerne eine Quelle, ich kenne das nur genau anders herum.

AnneKaffekanne hat geschrieben:
-einfacherers Einlegen in den Uterus
-geringeres Risiko des Verrutschens
-kann bei Verrutschen in jeder gyn. Praxis immernoch leicht entfernt werden
-bei Schwangerschaft geringere Gefahr für die Mutter (Spirale wächst in Mutterkuchen ein)
-weicherer Faden, der beim GV nicht stört
-günstigerer Preis


Einfacheres Einlegen: Stimmt mMn, da es für die GyneFix auf jeden Fall eine zusätzliche Ausbildung im Legen braucht, bei unerfahrenen Ärzten wird die Kupferkette eher ausgestoßen oder im schlimmsten Fall die Uterusdecke durchstoßen. Wie die Ärztin es erwähnt hat; nur passiert das bei Vollprofis in Sachen GyneFix extrem selten.

Geringeres Risiko des Verrutschens: Meines Wissens stimmt das nicht, die KS verrutscht eher als die GyneFix. Vor allem, wenn der Faden der Kupferkette lang genug ist, "verschwindet" sie nicht einfach so in der Gebärmutter.

Natürlich muss man sagen: Ist die GyneFix tatsächlich komplett in der Gebärmutter verschwunden, hat man ein Problem. Das kann übrigens beim nicht sachgemäßen Entfernen vorkommen :!:

Unerwartete SS bei liegendem IUP: Ist sowohl bei KS als auch bei GyneFix heikel, die Fehlgeburtsneigung ist deutlich höher. Schenkt sich mMn nicht viel.

Weicherer Faden: Aha, wusste ich nicht. Wäre ein Pro für die KS.

Günstigerer Preis: Das stimmt auf jeden Fall.

Würde mal sagen, alles in allem sind einige plausible Argumente dabei und einige, die ich für nicht zutreffend halte.

Ach ja, Du nanntest noch den Punkt "weniger Probleme während der Mens", das halte ich auch für korrekt wegen fehlender Ärmchen, die an der Uteruswand anstoßen.

Frage: Wie viele Kupferketten hat Deine Ärztin schon gelegt? Dr. Lohmar in Essen bis 2008 gut über 500 Stück, die Zahl müsste heute deutlich höher sein. Je weniger Erfahrung, desto häufiger gehen die Ketten verloren und desto öfters wird die Uterusdecke durchstoßen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2014 13:40 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 7. November 2014 17:12
Beiträge: 112
NFP seit: 12/2014
Bess hat geschrieben:

Frage: Wie viele Kupferketten hat Deine Ärztin schon gelegt? Dr. Lohmar in Essen bis 2008 gut über 500 Stück, die Zahl müsste heute deutlich höher sein. Je weniger Erfahrung, desto häufiger gehen die Ketten verloren und desto öfters wird die Uterusdecke durchstoßen.


Das kann ich Dir nicht beantworten. Sie gibt übrigens bei der Gynefix vorher kein Cytotec mehr, um das Risiko des Durchstechens zu minimieren.

Zur Verhütungssicherheit: Sie bezieht sich auf ihre Beobachtung aus der eigenen Praxis. Das ist natürlich nicht so aussagekräftig wie eine Studie.

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