HollyGolightly hat geschrieben:
Rocket Sience hat geschrieben:
Und dass die wirtschaftlichen Interessen bei der Entscheidung für eine veränderte Zulassung im Vordergrund standen, finde ich auch erwähnenswert.
Wenn man bedenkt, dass man für eine Pille Danach, die an einem Samstag in der Rettungsstelle "erworben" wird, mit ca
50-80 € Kosten rechnen muss, verstehe ich das Argument der wirtschaftlichen Interessen bei freier Verkäuflichkeit nicht.
Wirtschaftliche Interessen standen sicherlich beim Zulassungsverfahren in vorderster Reihe. Ich sehe da einen deutlichen Marktvorteil für HRA Pharma.
Der Teuerungspreis im Gegensatz zum Erwerb in einem üblichen Apotheken-Öffnungszeitraum ist doch durch die Apotheken bedingt und kommt nicht dem Hersteller zu.

Da könnte man ja also eher doppelte wirtschafliche Interessen sehen. (Was übrigens nicht der Grund für meine vorige Aussage war.)
Als NFP-Kennende und bei meinem gewählten Verhütungsverfahren sehe ich natürlich auch die Vorteile für mich persönlich durch die Freiverkäuflichkeit. Nur habe ich berufsbedingt auch noch einen zweiten Blickwinkel, der die Risiken sieht.

Zitat:
Das Theater, das um die Pille Danach gemacht wird, steht da echt in keinem Verhältnis
Welches Theater denn? Meinst du jetzt echt die paar Hansel wie mich, die da nicht die Vuvuzela auspacken wollen? Die Entscheidung ist doch ohnehin längst getroffen.