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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 20:43 
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Registriert: 13. Januar 2012 16:16
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NFP seit: 12/2011
Dalia hat geschrieben:
Ich finde das nicht so schwer, besonders natürlich bei der Pille. Aber auch beim Kondom, wenn man die richtige Größe hat und sie richtig lagert muss man doch nur darauf achten es immer richtig anzuziehen, beim rausziehen festzuhalten und nicht mit Öl an den Händen anzufassen. Ich denke eher die meisten ungeplanten Kinder kommen vom kompletten weglassen der Verhütung oder von richtig krassen, leicht vermeidbaren Anwendungsfehlern.


Das glaube ich ehrlich gesagt auch. Und beim Anwendungs PI von Kondomen werden dann ja auch die mitgezählt, die dann auch mal keins benutzt haben.

Ich finde die übertriebene Angst vor Schwangerschaft (ich lese das ganz oft in amerikanischen Foren) merkwürdig. Klar können Kondome fehlerhaft sein oder die Pille kann versagen, aber die Verhütungssicherheit liegt doch zu einem großen Teil in den Händen der AnwenderInnen.

_________________
Wagt mit Elsa (11/16) und Anna (07/20) den nächsten Schritt - dahin, wo noch niemand war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 20:49 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Die Wahrscheinlichkeit ist einfach extrem gering. Vergleichbar mit anderen extrem unwahrscheinlichen Ereignissen. Ich würde keiner Frau glauben, dass sie ungeplant und ohne Fehler schwanger wurde, auch wenn das hier einige anders sehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 20:58 
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Kurven-Rätslerin

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Sehe ich genauso, außer bei Spiralen, da gibt man es aus der Hand. Man kann ja nichts dafür wenn die Spirale unbemerkt verrutscht (außer man ignoriert verdächtige Schmerzen oä.). Finde deshalb Kondome auch um einiges sicherer, ich würde in der hochfruchtbaren Zeit einer Kupferspirale nie alleine vertrauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 22:09 
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Estreya hat geschrieben:
Die Wahrscheinlichkeit ist einfach extrem gering. Vergleichbar mit anderen extrem unwahrscheinlichen Ereignissen. Ich würde keiner Frau glauben, dass sie ungeplant und ohne Fehler schwanger wurde, auch wenn das hier einige anders sehen.


Ich orientiere mich am Methoden-PI, der hier im Thread genannt wurde. Dann passiert es, dass trotz Pille jedes Jahr 1-9 von 1000 Frauen* und bei der Verwendung von Kondomen 6 von 1000 schwanger werden. Daher finde ich es nicht so sinnvoll, davon auszugehen, dass auf jeden Fall was falsch gemacht wurde, wenn ne Frau ungeplant schwanger wird.

_________________
Düse weg! Begründung und Abschied hier. Macht's gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 22:31 
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Kurven-Rätslerin

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@Düse:

Das ist natürlich absolut richtig, nur habe ich mich immer gefragt wie die 6 Schwangeren bei den Kondomen zustande kommen, denn wenn es kaputt geht wäre es doch eig ein Anwendungsfehler und wenn Lusttropfen drauf waren doch auch ?! *kopfkratz*
Und intakte Kondome werden doch nicht einfach so Spermien durchlassen *hä*

Bei der Pille hingegen kann ich mit eher vorstellen das sie durch den Darm evtl mal nicht richtig aufgenommen wird, oder man eben was nicht kompatibles gegessen hat (z. B Grapefruits), was ich beides als Methoden-Fehler sehen würde.

(Anwendungsfehler sind bei mir nur "vergessen" oder Antibiotika - aber das ist wahrscheinlich nur bei mir so eingeteilt *rofl* )

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 22:37 
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Kurven-Rätslerin

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Bei Kondomen können Methodenfehler doch eigentlich nur Produktionsfehler sein, also das kleine Löcher drin sind oder so. Aber bei manchen Marken wird doch jedes einzelne Kondom geprüft, ich glaube das ist so bei Mysize, bin mir aber nicht sicher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 22:53 
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Kurven-Rätslerin

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Es gibt doch hier im Forum auch Frauen, bei denen schon mal ein Kondom kaputt gegangen ist, obwohl sie sehr geübt in der Anwendung sind und jahrelang erfolgreich mit Kondomen verhüten. Wenn diese Frauen (und die entsprechenden Partner) dann sagen, dass sie keine Anwendungsfehler gemacht haben und sich die Panne nicht erklären können, finde ich das glaubhaft (vor allem weil hier im Forum ja auch der richtige Umgang mit Kondomen vermittelt wird) und würde das wohl unter Methodenversagen einordnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 23:15 
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Kurven-Rätslerin

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Dalia hat geschrieben:
Bei Kondomen können Methodenfehler doch eigentlich nur Produktionsfehler sein, also das kleine Löcher drin sind oder so. Aber bei manchen Marken wird doch jedes einzelne Kondom geprüft, ich glaube das ist so bei Mysize, bin mir aber nicht sicher.


Soweit ich weiß steht das auch auf Durex Kondomen hinten auf der Packung....

Schneeziege hat geschrieben:
Es gibt doch hier im Forum auch Frauen, bei denen schon mal ein Kondom kaputt gegangen ist, obwohl sie sehr geübt in der Anwendung sind und jahrelang erfolgreich mit Kondomen verhüten. Wenn diese Frauen (und die entsprechenden Partner) dann sagen, dass sie keine Anwendungsfehler gemacht haben und sich die Panne nicht erklären können, finde ich das glaubhaft (vor allem weil hier im Forum ja auch der richtige Umgang mit Kondomen vermittelt wird) und würde das wohl unter Methodenversagen einordnen.


Das ist natürlich richtig.
Aber sind das dann tatsächlich doch so viele pro Jahr (6 von 1000 ist zwar nicht übermäßig viel, aber bei elektronischer Prüfung auch nicht ganz wenige *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 23:26 
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http://www.deutsche-latex.de/dlf-pruefbestimmungen.pdf
Guck mal Seite 7 in diesem Dokument, da wird aufgeführt wie Kondome im Minimum geprüft werden sollten. Eine wirklich "Probe" jedes Kondoms kann eh nicht durchgeführt werden, ansonsten müsste man das Produkt zerstören und gerade zerstörungsfreie Messmethoden besitzen immer einen Fehler den man als Hersteller einkalkuliert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2014 23:34 
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Kurven-Rätslerin

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Endo hat geschrieben:
http://www.deutsche-latex.de/dlf-pruefbestimmungen.pdf
Guck mal Seite 7 in diesem Dokument, da wird aufgeführt wie Kondome im Minimum geprüft werden sollten. Eine wirklich "Probe" jedes Kondoms kann eh nicht durchgeführt werden, ansonsten müsste man das Produkt zerstören und gerade zerstörungsfreie Messmethoden besitzen immer einen Fehler den man als Hersteller einkalkuliert.



Das ist ja super, danke *sonne*

Das was Dalia und ich meinten, ist glaube ich (und da hab ich auch mal ne Doku gesehen), dass die Gummis bevor sie aufgerollt werden, auf so ne Art "Dildo" der sich dreht gestülpt werden --> also alle, und dann elektronisch geprüft wird ob der Mikro- Löcher hat.
Und wenn ja wird er aussortiert.
Also das meine ich...und daraus wird auch der Hinweis "100% elektronisch geprüft" resultieren.

Das da "nur" Stichprobenartig die Reißfestigkeit und die Wasserfüllmenge gehest wird, war mir klar, sonst geht ja jeder kaputt :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2014 00:23 
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http://kunststoffreport.de/ein-kondom-entsteht/
Das ist auch ganz interessant, da steht auch endlich mal was mit "elektrisch geprüft" gemeint ist.
Und eine Maschine ist halt auch nicht Perfekt, sagen wir der Fehler liegt bei 0,001 %. Das entspricht bei der Charge von 214.000.000 Kondomen die in Dland jährlich hergestellt werden immerhin schon 2140 Kondome mit Fehler.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2014 09:12 
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NFP-Prinzessin

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Schon wieder sowas... du kannst auch 80.000 Grapefruits essen und die Pille wirkt trotzdem. Packungsbeilage!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2014 10:31 
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Kurven-Rätslerin

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Warum glaubt das keiner *kopfkratz*
Obst und Gemüse wirken sich auf irgendeine Art immer auf den gesamten Organismus aus (siehe auch bestimmte Pflanzen die heilen können etc. )

Medikamente sind künstlich vom Menschen hergestellt.
Das sich das teilweise behindert/ aufhebt ist doch nicht so unwahrscheinlich.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/gefaehrliche-wechselwirkungen-der-grapefruit-effekt-1.687847

Mal davon abgesehen das ich schon immer bei "eventuell - vielleicht - könnte" lieber auf Nummer sicher gegangen bin :lol:

Edit: es gibt seeeehr viele Quellen im i-net, ich hab mal die seriöseste genommen

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2014 10:36 
Zu Grapefruits: Die darf ich gar nicht essen, da ich ein Medikament nehme, mit dem es sehr böse Wechselwirkungen geben kann. Steht aber auch dick und fett in der Packungsbeilage...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2014 10:41 
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NFP-Prinzessin

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Lilakäzchen, weil es Blödsinn ist. Das ist Fakt. Die Liste der Pille beeinflussenden Medikamente in den Packungsbeilagen ist abschließend. Ich hab übrigens die Pille über Jahre mit Grapefruitsaft genommen, weil ich das früher lecker fand. Die Pille kann man auch mit Wodka und Milch nehmen. Das gilt natürlich nicht für alle Medikamente, wohl aber für die Pille.

Da gibt es kein "auf Nummer sicher". Deine Behauptung ist zu 100% falsch, was die Pille angeht.


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