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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 18. Juli 2014 09:44 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 14. Juli 2010 16:50
Beiträge: 881
NFP seit: 2010
Die Idee an sich finde ich ja auch ganz gut, bei Demenz könnte ich es mir gut vorstellen, oder eben bei anderen, "ernsthaften" Erkrankungen. Verhütung zählt für mich aber nicht unter Krankheit, va. die Pille (bzw. Hormone allgemein) und das damit oft verbundene Zyklusverschieben hat für mich eher was mit "Lifestyle" Medikament zu tun. Man braucht es nicht unbedingt, es hat viele Nebenwirkungen und kann langfristige Folgen auf Körper (und Umwelt) haben, selbst wenn man die Hormone absetzt.

Gegen einen Systemausfall oder ein plötzliches Überdosieren/eine Fehlfunktion könnte es da sicher eine Sicherung geben, die den Chip im Notfall ausschaltet. Aber wie kriegt man das dann mit? Va. wer würde denn die Hormondosis am PC kontrollieren? Den Aufwand stell ich mir schon groß vor, so ganz ohne Überwachen dürfte das sicher nicht gehen und selbst am PC meine Hormone an und abstellen... ist ein komischer Gedanke.

Implanon oder Spirale finde ich beides auch nicht toll und würde ich mir nie einsetzen lassen, auch nicht die Kupferspirale. Ich möchte keinen Fremdkörper in mir haben. Herzschrittmacher etc. sind aber nicht gleichzustellen, finde ich, denn sie sorgen dafür, dass lebenswichtige Funktionen erhalten bleiben. Das bekommt man ja auch nur, wenn man etwas mit dem Herzen hat.

_________________
In Trauer um ihre zwei Herzenswunschkinder (☆☆ 02.04.2016, bei 22+5)
Mit kleinen Brüdern 10/17 & 9/19 und kleiner Schwester 11/20 unterwegs


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 18. Juli 2014 09:50 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Januar 2009 11:43
Beiträge: 706
NFP seit: 2009
@Bess:
Deswegen schrieb ich auch bewusst "für extreme Fälle von psychischen Krankheiten". *zustimm*

Dass durch eine Fehlfunktion alles auf einmal ausgeschüttet wird oder so, müsste aber in der Tat irgendwie ausgeschlossen werden können, das will ja keiner, egal um welche Medikamente es sich handelt. *angst*

_________________
Liebe Grüße, SonPan
Seit 04/2016 mit Löwenkind unterwegs


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 18. Juli 2014 09:56 
@ SonPan (ist OT, aber dennoch):

Für extreme Fälle psychischer Erkrankung und insbesondere Non-Compliance bei der Tabletteneinnahme gibt es bereits heute Depot-Spritzen, d.h. der Patient bekommt 14tägig eine höhere Dosis intramuskulär gespritzt. Wenn der Patient eine gesetzliche Betreuung hat, kann der Betreuer oder die Betreuerin das veranlassen, lässt sich besser kontrollieren als eine tägliche Einnahme.

Wobei es auch für die tägliche orale Einnahme Lösungen gibt, dann kommt halt zwei Mal am Tag ein Pflegedienst vorbei und verabreicht die Tabletten, so einen Fall habe ich mal miterlebt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 18. Juli 2014 10:05 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Mai 2013 18:01
Beiträge: 351
Mir ist erst beim zweiten Mal aufgefallen das dieser Mikrochip auf dem Finger ja "wirklich" nur der Mikrochip ist und noch das Depot fehlt in dem die Medikamente enthalten sind. *brrr*

_________________
Arthur ließ sich den Gedanken durch den Kopf gehen, erkannte widerstrebend, daß er vernünftig war, faltete ihn zusammen und steckte ihn weg
Das Resturant am Ende des Universums
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 16. August 2014 01:37 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. Juli 2014 03:13
Beiträge: 226
NFP seit: 22.09.14
Natürlich ist es in erste Linie eine ähnliche Verhütungsmethode wie die DMS, Implanon, Nuva Ring etc. ...

Das einzige was bei mir einen üblen Nachgeschmack hinterlässt ist, dass dieser ganze Artikel irgendwie den Eindruck erweckt als wäre die Eigenschaft fruchtbar zu sein "schlecht" und man diese "lästige" Eigenschaft einer Frau ganz nach Bedarf (evtl. des Mannes) eben einfach per Knopfdruck ausschalten kann... *hä* :shock:

Da ist es ja dann nicht mehr weit irgendwelche Charaktereigenschaften des Partners o.ä. mit einem Mikrochip mal eben abzuschalten - wisst ihr was ich meine?- der Graben wird dadurch ein wenig kleiner...

(auch wenn sich das jetzt vielleicht ein wenig übertrieben und abgedreht anhört, aber wenn man mal so recherchiert an was die Google-Gründer arbeiten --> Gehirn das mit Smartphone verbunden ist und somit permanent Dinge ins Internet einspeist....Da empfinde ich alles was in diese übertrieben-technische Richtung geht eben eher weniger als einen Schritt in eine noch-modernere, bequemere Welt, als eher einen Schritt in die komplette Steuerung der Menschheit, eben weil sich dann auch jeder auf die Technik verlässt, als selbst auf seinen Körper zu hören, sorry) :-(

_________________
Lila ist 25 Jahre alt und seit dem 19.09.14 Pillenfrei BildBild
- "Ich lebe in einem Traum und habe keinerlei Interesse an der Realität" (unbek.) --> Lilas Kätzchen-Plätzchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 16. August 2014 09:03 
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Inventar

Registriert: 4. April 2011 22:06
Beiträge: 2067
NFP seit: 05/2011
Ich seh hier schon einen enorm hohen Anwender-PI :mrgreen:
Ach, ich hatte gestern Abend einen ONS - ich mach mal schnell meinen Verhütungschip an
Soll ja auch Frauen geben, die die normale Pille nur "bei Bedarf" nehmen...

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Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 16. August 2014 09:18 
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neu hier

Registriert: 7. Juni 2014 10:12
Beiträge: 16
NFP seit: 2012
Mein erster Gedanke: Gibt es das dann auch wie Körperschmuckimplantate in verschiedenen Formen? Das würde sicher den Verkauf ankurbeln. Vielleicht noch mit UV-Farbe vortättowieren, hätte sicherlich einen coolen Effekt, aber Moment...

Gedanke 2: Vermutlich wollen sie die Technik nur testen, um sie dann für was vernünftiges zu verwenden, Langzeitmedikamention etc. Aber schon blöd, dass Frauen mal wieder als Versuchstiere herhalten müssen. Na ja, mal lesen.

Nach dem Lesen der verlinkten Seite: Same old song. Nur mit der Option von Hackerangriffen *nixweiss*. Was mir Sorgen macht, ist das viele Ärzte nicht wissen werden, wie man ein Produkt dieser Art richtig einsetzt und es da mit Sicherheit in den ersten Jahren zu Problemen kommen wird. Mit der langen Anwendungsdauer hab ich weniger Probleme, aber ich hab auch eine 10-Jahres-Kupferspirale liegen, vielleicht bin ich da abgehärtet.

Lilakätzchen hat geschrieben:
Das einzige was bei mir einen üblen Nachgeschmack hinterlässt ist, dass dieser ganze Artikel irgendwie den Eindruck erweckt als wäre die Eigenschaft fruchtbar zu sein "schlecht" und man diese "lästige" Eigenschaft einer Frau ganz nach Bedarf (evtl. des Mannes) eben einfach per Knopfdruck ausschalten kann... *hä* :shock:


Das einzige Zeitfenster in dem ich mir vorstellen könnte Kinder zu bekommen, wäre von ca. 35-40 Jahren. Und dann auch nur, wenn mein Partner unbedingt Kinder will, das unbedingt leibliche Kinder sein müssen, und ich damit weder unsere Altersversorgung noch die unserer Eltern gefährde. Also für ca. 5 Jahre meines fruchtbaren Lebens besteht eine 20-30%ige Chance das ich Kinder möchte. In dem Sinne empfinde ich meine Fruchtbarkeit schon als lästig und eine Gefahrenquelle ;-)

_________________
Kupferspiralenträgerin, Neustart mit NFP nach längerer Pause.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 16. August 2014 11:37 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. September 2012 14:08
Beiträge: 292
Lilakätzchen hat geschrieben:
Natürlich ist es in erste Linie eine ähnliche Verhütungsmethode wie die DMS, Implanon, Nuva Ring etc. ...

Das einzige was bei mir einen üblen Nachgeschmack hinterlässt ist, dass dieser ganze Artikel irgendwie den Eindruck erweckt als wäre die Eigenschaft fruchtbar zu sein "schlecht" und man diese "lästige" Eigenschaft einer Frau ganz nach Bedarf (evtl. des Mannes) eben einfach per Knopfdruck ausschalten kann... *hä* :shock:

Da ist es ja dann nicht mehr weit irgendwelche Charaktereigenschaften des Partners o.ä. mit einem Mikrochip mal eben abzuschalten - wisst ihr was ich meine?- der Graben wird dadurch ein wenig kleiner...

(auch wenn sich das jetzt vielleicht ein wenig übertrieben und abgedreht anhört, aber wenn man mal so recherchiert an was die Google-Gründer arbeiten --> Gehirn das mit Smartphone verbunden ist und somit permanent Dinge ins Internet einspeist....Da empfinde ich alles was in diese übertrieben-technische Richtung geht eben eher weniger als einen Schritt in eine noch-modernere, bequemere Welt, als eher einen Schritt in die komplette Steuerung der Menschheit, eben weil sich dann auch jeder auf die Technik verlässt, als selbst auf seinen Körper zu hören, sorry) :-(


ich finde als Verhüterin meine Fruchtbarkeit tatsächlich lästig...

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ich höre auf meinen Körper


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 20. August 2014 16:54 
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Beiträge: 1719
Der Spiegel Online hat heute auch dazu berichtet:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 82270.html

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In happy moments, PRAISE God. In difficult moments, SEEK God. In quiet moments, TRUST God. In every moment, THANK God.
Maukatzes Welt. Schnurr herein wer sich traut!
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 20. August 2014 18:33 
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Inventar

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Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Daraus:
Zitat:
Demnach richtet sich die Erfindung vor allem an Frauen in Entwicklungsländern, wo Verhütungsmittel oft noch rar sind.

Echt jetzt?!? :shock: Das wäre ungefähr die letzte Zielgruppe, bei der ich das machbar gesehen hätte.
Aber vielleicht gutmenschelt es ja nur wieder.
Schließlich haben ja auch Pestizide den Welthunger besiegt und Gentechnik sowieso auch. Haben sie uns doch vorher versprochen! *lichtaufgeh*

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alternative Tabelle 2.0 für die Schleimzuordnung *klick*
Übrigens kannst du im Kurvenreich mit der Strg-Taste mehrere Schleimeigenschaften pro Rubrik auswählen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 20. August 2014 18:44 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 110
Wohnort: Ruhrgebiet
Ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll.

Einerseits kann so ein Implantat im Falle von chronischen Erkrankungen vieles mit Sicherheit vereinfachen (sofern keine Sicherheitsrisiken in Bezug auf falsche Freisetzung des Medikamentes oder einer Fremdsteuerung dessen bestehen).
Andererseits gibt es ein paar Sachen, die mich stören:
1. Die Fruchtbarkeit wird in einem Atemzug mit einer chronischen Erkrankung genannt, was erstere in ein äußerst negatives Licht rückt.
2. Wird diese Art der hormonellen Verhütung vor allem für Frauen in Entwicklungsländern angepriesen. Dies wirkt auf mich sehr abwertend und alarmierend. Entweder unterstelle ich den Frauen, sich nicht um ihre Verhütung kümmern zu können (auch wenn dies aus Gründen der Zugänglichkeit, des Glaubens oder etwa einer männlichen Dominanz so seien kann) oder aber es tendiert in die Richtung der Geburtenkontrolle.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 20. August 2014 18:46 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. Juli 2014 03:13
Beiträge: 226
NFP seit: 22.09.14
Ich verstehe nicht ganz wieso es dort dann diesen - durch die ganzen Forschungs - und Entwicklungskosten bestimmt nicht billiger als andere Verhütungsmethoden - Chip geben soll, wenn es dort schon an - billigeren - Kondomen o.ä "mangelt" bzw. die Leute in ländlicheren Bereichen evtl sogar nichts davon wissen (Pille z.B.)
*kopfkratz*

Gut, außer er wird von Menschen implantiert die meinen sie müssten auf diese Art die Geburten in diesen Ländern kontrollieren (und somit den Hunger)

edit: Upps, zu langsam *durchdreh*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 20. August 2014 18:55 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Sopherl hat geschrieben:
Zitat:
Demnach richtet sich die Erfindung vor allem an Frauen in Entwicklungsländern, wo Verhütungsmittel oft noch rar sind.


Ich weiß auch nicht, was die afrikanische Frau, die in ihrem Leben noch keinen Computer gesehen hat, von einem glänzend aussehenden Chip hält, der ihr unter die Haut transplantiert werden soll.
Wird sie dann vielleicht eine Hexe? Ausgestoßen aus ihrem Dorf?
Wenn schon Kondome als Schutz gegen böse Geister unbenutzt vor das Haus gehängt werden, dann weiß ich nicht, was mit den implantierbaren Chips passieren wird.

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Gut feelings are guardian angels.
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 20. August 2014 21:27 
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Registriert: 7. Juni 2014 10:12
Beiträge: 16
NFP seit: 2012
Sopherl hat geschrieben:
Daraus:
Zitat:
Demnach richtet sich die Erfindung vor allem an Frauen in Entwicklungsländern, wo Verhütungsmittel oft noch rar sind.

Echt jetzt?!? :shock: Das wäre ungefähr die letzte Zielgruppe, bei der ich das machbar gesehen hätte.
Aber vielleicht gutmenschelt es ja nur wieder.
Schließlich haben ja auch Pestizide den Welthunger besiegt und Gentechnik sowieso auch. Haben sie uns doch vorher versprochen! *lichtaufgeh*

Dazu vielleicht folgendes:
1.) Die Bill & Melinda Gates Stiftung investiert seit Jahren in die Entwicklung neuer Verhütungsmethoden, speziell in solche die gute Chancen haben sich in Entwicklungsländern schnell zu verbreiten. Zum Beispiel auch in neue Kondomtechnologien, die die Verwendung von Kondomen angenehmer gestalten könnten und somit zu einer verstärkten Verbreitung/Nutzung selbiger führen könnten.
Link1:http://www.gatesfoundation.org/Media-Center/Press-Releases/2014/06/GCE-Round-12
Link2:http://www.businessinsider.com/11-innovative-condoms-awarded-grants-2013-11

2.) Ein internationales Medikamentengesetz, das ich jetzt gerade nicht aus dem Stehgreif finde, besagt, dass Medikamente nur an Personengruppen getestet werden dürfen, die von der Entwicklung des Medikaments profitieren würden. Viele Tests in Entwicklungsländern mit großer Studienteilnehmerzahl bewegen sich in einer juristischen Grauzone, weil Patienten theoretisch von den Medikamenten profitieren könnten - praktisch haben die allerwenigsten das Geld dafür. In jedem Fall wird vorher aber niemand sagen, "Wir entwickeln das für weiße Frauen die wir dann finanziell schön ausnehmen können", wenn etwas in Entwicklungsländern getestet werden soll.
Wie gesagt, das Gesetz selbst finde ich nicht, vielleicht möchte da jemand anderes einspringen? Meine ich habe es in dem einen Buch von Goldacre gelesen, aber könnte es nicht beschwören *kopfkratz*
Zur Gesamtsituation: http://www.independent.co.uk/news/world/asia/without-consent-how-drugs-companies-exploit-indian-guinea-pigs-6261919.html

Das soll jetzt nicht heißen, dass die Entwickler in dieser Studie das so planen - ich halte nichts davon die Pharmaindustrie komplett zu verteufeln - aber es wären zwei der möglichen Erklärungen dazu wieso der Chip offiziell für Entwicklungsländer entwickelt wird. Wer in den Independentartikel schaut sieht, dass die Gates Stiftung gelegentlich sehr danebengreift, so nobel ihre Ziele auch sein mögen.

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