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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 04:37 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. Oktober 2013 05:07
Beiträge: 87
NFP seit: 07/2013
Düse hat geschrieben:
@ Dalia: Es gibt keine Hinweise, dass beim Blowjob HIV übertragen werden kann - aber da es auch keine gibt, dass es nicht so ist, sagt die Aidshilfe: "Lieber nicht!" Viele andere Krankheiten können beim Fellatio übertragen werden, Tripper z.B. kann mensch auch im Hals kriegen.
Es ist halt schwierig, Studien dazu zu machen, weil die meisten Paare, bei denen eine*r mit Penis HIV hat und der*die Andere nicht, haben wenig Lust, die nächsten paar Jahre nur noch Oralsex zu machen.

Ah, wieder was gelernt *sonne* (hab mich schon immer gefragt, warum es da keine Daten zu gibt). Ich persönlich wäre wahrscheinlich nur über das normale Maß hinaus vorsichtig, wenn ich Zahnfleischbluten oder anderweitig Wunden im Mund hätte *nixweiss*.

Düse hat geschrieben:
@ sayuri: Bei Wikipedia steht unter "Kondom" unter dem Unterpunkt "Kondomgröße" was von Studien, bei denen der Durchschnitt 56-60 bräuchte. Also ist das mit den 52 echt komisch.

Ich kann mir vorstellen, dass es u.a. an folgendem liegt: Meiner Erfahrung nach ist ein zu großes Kondom sehr unsicher. Es kann nicht nur abrutschen, sondern reißt auch leichter wenn es Falten wirft und Gummi auf Gummi reibt. Jedenfalls sind mir die wenigen Kondomunfälle meiner Jugend mit zu großen Kondomen passiert. Sind sie hingegen zu klein oder viel zu klein (da hatte ich auch mehrere Partner), ist das Kondom "nur" unbequem, aber gerissen ist es nie, wenn es richtig übergezogen war. Deswegen kann ich mir vorstellen, dass die Norm eher auf der sicheren, zu kleinen Seite liegt.

sayuri hat geschrieben:
Ich hatte bis jetzt nämlich noch keinen Mann im Bett, dem die 52er wirklich gepasst haben. Klar, 7 Männer sind jetzt nicht repräsentativ, aber auch wenn ich hier so im Forum lese, habe ich irgendwie das Gefühl, dass der Durchschnittspenis deutlich dicker ist. *kopfkratz* *kopfkratz*

Tendenziell würde ich das aus meiner Beobachtung auch sagen, aber vor allem ist es enorm, was für eine Varianz es gibt. Ich glaube ich habe schon jede einzelne MySize-Größe von nahem gesehen :lol: , die "Mitte" war nicht sehr viel häufiger als die Extreme.

Qumaira hat geschrieben:
Alana hat geschrieben:
Studien mit Männern gab es inzwischen auch, wobei das Problem verbreiteter ist, dass die Gummis abrutschen, weil der Penis zu schmal ist. Ich habe da 1/5 aller Männer im Kopf, kann es aber nicht beschwören, dass das bei Erwachsenen war. Vielleicht war es auch der Wert bei Jugendlichen.

Au weia. Wie lange wächst denn der Penis im jugendlichen Alter in die Breite? Bis das Länngenwachstum des Körpers abgeschlossen ist? *kopfkratz*
Also wäre es umso wichtiger für Jugendliche, die vor Abschluß ihres Wachstums unbedingt Sex haben wollen, regelmäßig ihren Penis auszumessen.

Ohne Witz jetzt: *mann* und ich sind uns sicher, dass sein Penis im letzten halben Jahr gewachsen sein muss (und er ist fast mitte 20). :shock: Die vorher bequem passende Kondomgröße sitzt neuerdings ziemlich stramm und ich muss in mehr Stellungen aufpassen, dass er nicht hinten anstößt *erschrecken* . Also das kann wohl immer passieren *rofl* (und im höheren Alter vielleicht auch wieder in die andere Richtung... ;-) )

_________________
Praseodym (36) ist nach vielen Jahren NFP zur Verhütung jetzt mit Kinderwunsch unterwegs.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 10:29 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. August 2013 02:11
Beiträge: 358
NFP seit: 2013
Eine entfernte Bekannte von mir (19, bereits Mutter, weil die Spirale wohl verrutscht war) meinte neulich im größeren Kreis, dass sie längere Zeit Antibiotika nehmen muss. Daraufhin sagte eine andere Bekannte, dass sie dann ja aufpassen muss, weil die Pille damit nicht mehr wirkt. Ihr Kommentar daraufhin: Ja, das wisse sie. Aber sie nimmt die Pille nur wegen der Haut und nicht zur Verhütung, weil sie eigentlich nochmal schwanger werden will. Hautpillen sind ja eh nicht so sicher wie richtige Verhütungspillen und die nochmalige Sicherheitseinbuße durch das AB kommt ihr dann gerade recht. :shock:

Ich hab mir jeglichen Kommentar erspart *undweg*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 10:44 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 15. Mai 2012 12:00
Beiträge: 175
Wohnort: Düsseldorf
NFP seit: 25.05.2012
Autsch :D

Die Pille nehmen obwohl man schwanger werden will ist ja mal eine echt großartige Idee... *lachen*

_________________
Sayuri erkundet die Welt mit ihrer kleinen Biene (6/20) Bild
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 10:49 
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NFP-Guru

Registriert: 9. Oktober 2012 17:18
Beiträge: 2618
NFP seit: 10/2012
sayuri hat geschrieben:
Autsch :D

Die Pille nehmen obwohl man schwanger werden will ist ja mal eine echt großartige Idee... *lachen*


Deshalb nimmt man ja dann zusätzlich AB *undweg*

_________________
Liebe Grüße von Lena Sophia (Jg. 88), die sich in Zyklus Bild befindet mit PCOS Mama seit 2016, Hundemama seit 2023.
Nach 2,5 Jahren letzte Pille am 10. Oktober 2012 ~ "Wer will, findet Möglichkeiten, wer nicht will, findet Gründe." ~ mit Forumspatinnen vom Vanillekipferl-Mädchen 10/16 Allamera und Eumelchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 10:51 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2013 23:52
Beiträge: 554
Wohnort: Hessen
NFP seit: 2013
Jaaaaa *lachen*

Ging nicht mal vor einer Weile durch die Medien ein amerikanisches Paar, dass schon in der Fruchtbarkeitsklinik war, weil sie jahrelang erfolglos versuchten schwanger zu werden und am Ende stellte sich raus, dass sie noch nie Sex hatten?!
(könnte natürlich auch ein urban myth sein)

_________________
*sonne* Liebe Grüße von Jeans und der kleinen Erdnuss (02/19)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 11:05 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 22. Oktober 2012 19:02
Beiträge: 889
NFP seit: Juli 2012 - mehr oder minder konsequent ;-)
Neulich gelesen in einem Online-Artikel einer Frauenzeitschrift (Thema: Pille absetzen ja oder nein und warum):

"Dieses wird durch die Einnahme der Pille teilweise gemindert, da der Eisprung nicht mehr auf natürliche Weise geschieht und in seiner Ursprungsintensitiät "gefühlt" werden kann.."

Stimmt, ich hab den ES unter der Pille auch immer nur schwach gespürt!

"Ab wann kann eine Frau schwanger werden, nachdem sie die Pille abgesetzt hat? Theoretisch sofort mit dem nächsten Zyklus, da keine Hormone mehr das Eindringen der Spermien in die Eileiter verhindern."

Ich stelle mir grade vor, wie kleine Pillenhormone im Kampfanzug in der GM patroullieren und vor den Zugängen zu den Eileitern Posten beziehen und wie sie dann gegen die bösen Killerspermien kämpfen...

_________________
Klari82 mit ICSI-Wunder Hope (2016) und natural Miracle (2019) unterwegs im Chaos, das sich Leben nennt


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 11:09 
Vielleicht meinte der Autor/die Autorin die Tatsache, dass sich unter der Minipille eine Art Schleimpfopf am Muttermund bildet, der die Spermien am Eindringen in die Gebärmutter hindert. Das ist auch der Hauptwirkmechanismus von reinen Gestagenpillen. Da können sogar durchaus Eisprünge stattfinden ("Durchbruchsovulation"), das ist aber irrelevant, da der Schleimpropfen ja die Spermien abhält.

Bei der Minipille kann man also durchaus einen ES haben...

Ich zitiere mal einfach Wikipedia:

"Die östrogenfreie Minipille wirkt in erster Linie über eine Verdickung des Schleims, der den Gebärmuttermund verschließt. Bei Präparaten mit dem Wirkstoff Levonorgestrel muss die Einnahmefrequenz von 24 Stunden sehr genau eingehalten werden. Neuere Minipillen mit dem Wirkstoff Desogestrel verhindern zusätzlich den Eisprung und erlauben eine großzügigere Einnahmefrequenz.

Unter niedrig dosierten Gestagenpräparaten kann es in einigen Fällen zum Eisprung kommen („Durchbruchsovulation“). Die Befruchtung der Eizelle wird in diesen Fällen durch das zähere Sekret des Gebärmutterhalses verhindert, der von den Spermien nicht durchdrungen werden kann."


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 11:12 
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NFP-Guru

Registriert: 28. Dezember 2012 19:43
Beiträge: 2679
NFP seit: 2011
Soweit ich weiß, nehmen die allermeisten Pillenpatientinnen aber Mikropillen. Wie auch immer - wenn nicht mal erwähnt wird, dass Minipillen gemeint sind, ist der Artikel doch sehr unseriös und schlecht recherchiert. *motz*

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Erdbeere ist jetzt mit Mini-Erdbeere (2025) unterwegs. *durchdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 11:14 
Da stimme ich Dir zu, Erdbeere, der Artikel war sicherlich nicht wissenschaftilch korrekt geschrieben; ich wollte aber darauf hinweisen, dass es doch seltene Fälle gibt, in denen der ES eben nicht unterdrückt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 11:23 
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NFP-Prinzessin

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Die Minipille Cerazette unterdrückt den Eisprung wie Mikropillen. Andere Minipillen werden praktisch gar nicht mehr verschrieben, weil sie weniger sicher sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 11:24 
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NFP-Guru

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OT: Was ist an der Cerazette anders im Vergleich zu anderen Minipillen? *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 11:35 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 22. Oktober 2012 19:02
Beiträge: 889
NFP seit: Juli 2012 - mehr oder minder konsequent ;-)
Im Falle der Minipillen mit ES hätte man dann aber korrekterweise schreiben müssen: "...das Eindringen der Spermien in die GM".
Ist vielleicht pingelig, aber der Übergang GM-EL ist da dann auch nicht die entscheidende Stelle. Und wenn man zu Pille schreibt, denke ich in erster Linie an die Standard-Pille, die den ES unterdrückt.

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Klari82 mit ICSI-Wunder Hope (2016) und natural Miracle (2019) unterwegs im Chaos, das sich Leben nennt


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 12:02 
Klari, natürlich war das falsch, was in dem Artikel stand, aber ich habe versucht nachzuvollziehen, was da im Kopf des Autors/der Autorin vorgegangen ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 12:05 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. Juli 2012 23:45
Beiträge: 387
NFP seit: Mitte 2012 mit Unterbrechungen
Erdbeere: Die Cerazette enthält ein anderes Gestagen (nämlich Desogestrel) als "herkömmliche" Minipillen (die enthalten Levonorgestrel) und ist höher dosiert.

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Liebe Grüße von Mimikry
Mit Sonn(06/2020)- und Feiertagskind (12/2017)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. August 2014 13:43 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Interessant, dass Wikipedia sagt, dass andere Minipillen so niedrig dosiert seien. Levonogestrel war dafür bekannt, den ES nicht immer zu unterdrücken, Desogestrel (und noch ein anderes Gestagen) sind dafür bekannt, den ES sehr wohl zu unterdrücken, womit auch das kleine Einnahmefenster der Minipillen nicht mehr so genau genommen werden muss.
Gering dosiert sind sie damit allerdings nicht.

Dieses Ding mit der "geringen Dosierung" kommt lediglich daher, dass die Ur-Pille, wenn man sie mal so nennen kann, eben sehr viel höher dosiert war.

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Gut feelings are guardian angels.
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