Ich hab jetzt mal "anderes" angekreuzt, da ich das Jahr nicht genau weiß, aber sonst einiges:
Es war an einem Feiertag (Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam?) im Mai oder Juni und ich bin früher als meine Familie vom Pfarrfest nach Hause gegangen (also war es nachmittags/früher Abend) und habe auch "Spuren in meiner Unterhose" gefunden, die ich erst nicht deuten konnte. Finde es ganz interessant, wie viele hier ähnliche Gedankengänge hatten! Ich dachte auch erst an "Kotreste" und konnte mir gar nicht vorstellen, wie das passiert sein sollte. Dass Blut nicht direkt rot ist, war mir nicht klar. War also auch bei mir zuerst eine Schmierblutung. Vorbereitet war ich gar nicht, meine Mama hat nie was dazu gesagt. Also ich wusste schon, was es ist und hab es auch ein wenig herbeigesehnt, aber ich hatte jetzt keine Binden oder Tampons oder so... Ich war dann ganz unruhig und habe gewartet bis sie nach Hause kommt, um dann eher verschämt zu sagen, dass ich "etwas brauche". Sie hat mir dicke, windelartige Binden gegeben und ich weiß noch, dass ich mir dachte "Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich meine Tage doch noch nicht haben wollen! Wenn das jetzt 30-40 Jahre so geht - oh mein Gott?!".

Relativ schnell habe ich mir dann selbst dünnere Flügelbinden und dann Tampons gekauft bis ich erst vor kurzem hier auf die Meluna gestoßen und jetzt unglaublich zufrieden damit bin

Wie alt ich war? Weiß ich nicht mehr genau, grob würde ich sagen ca. 14,5 Jahre (oder doch 13,5 Jahre), also 1998/1999. Ich war glaube ich so im Mittelfeld was meine Freundinnen anging und froh, nun endlich auch nicht mehr immer beim gehassten Schulschwimmen mitmachen zu müssen

Allerdings hätte ich mir auch ein bisschen gewünscht, dass meine Mama etwas mehr darauf eingegangen wäre, wobei wir damals auch nicht so ein enges Verhältnis gehabt hatten und ich glaube, sie wusste auch einfach selbst nicht, wie sie jetzt damit umgehen sollte. Naja, gibt Schlimmeres
