Sandra hat geschrieben:
Abgesehen davon bin ich guter Dinge, dass es bei mir auch so läuft wie bei ihr, da auch ich erst mit fast 15 meine erste Mens gekriegt hab.
Ich dachte eigentlich, dass das anders herum wäre: umso früher frau ihre Tage bekommt umso später kommt sie in die Wechseljahre. Das gilt auch wenn sie (früh) Kinder kriegt. Ich hab auch schon gelesen, dass Frauen, die lange Zeit ihres Lebens hormonell verhütet haben eher früh in die Perimenopause kommen.
Aber im Endeffekt ist das wohl noch von viel mehr Faktoren abhängig - und läßt sich nicht so pauschal sagen.
Das Thema Wechseljahre beschäftigt mich sehr. Aus dem einfachen Grund, dass bei mir mit meinen 31 Jahren der Verdacht auf beginnende vorzeitige Wechseljahre besteht - und ich, die noch keine Kinder hat, bekomm da natürlich Panik. Aber im Endeffekt wird wohl die Prämenopause bei mir so ihre Spielchen spielen und dadurch die Hormonungereimtheiten incl. starker PMS entstehen lassen...
Viele Frauen wissen nicht, dass es auch eine Prämenopause gibt, die schon Jahre vor der eigentlichen Perimenopause anfängt. Dazu hab ich im Buch von Elisabeth Buchner
Hormone natürlich ins Gleichgewicht bringen auf S. 16 gelesen:
Zitat:
Die Prämenopause kann bereits lange vor der eigentlichen Phase der Wechseljahre ihre Schatten vorauswerfen. Je "zivilisierter" (verwöhnter) ein Land ist, umso früher setzt die durchschnittliche Prämenopause ein. Das kann bereits ab dem 25 - 30 Lebensjahr beginnen.
Ab S. 121 steht dazu noch mal was:
Zitat:
Prämenopause:
Mögliche Altersspanne: vom etwa 30. - 48. Lebensjahr.
Eigentlich sind Probleme in der Prämenopause genauso wenig natürlich wir das PMS. Wenn es in manchen asiatischen Ländern nicht einmal ein Wort für Wechseljahre und Hitzewallungen gibt, dann erst recht nicht für die Prämenopause. Also schließt das schon einmal die Behauptung aus, dass massive Probleme in dieser Zeit angeblich zum Frausein grundsätzlich dazu gehören würden! Was machen diese Frauen anders? Kurz gesagt: sie leben und ernähren sich anders!
Die Prämenopause ist eigentlich so etwas wie eine Bilanzrechnung von den bisherigen Jugend- und Erwachsenen-Jahren. Bis dahin hat uns der Körper eine Art Leistungkredit gegeben, der jetzt in Raten abbezahlt werden muss. Je mehr wir einen Kredit ausgenützt haben, umso höher sind die Forderungen nach Ausgleich in den späteren Jahren. [...] Ein maßloses Vergnügen und selbstbezogenes oder isoliertes Leben in bisheringen Jahren, wird uns genau in dieser Lebensphase die ersten Ratenzahlungen abfordern - ob uns das nun schmeckt oder nicht. Auch eine verführerisch einfache Familienplanung durch massive Hormonmanipulation im Körper hat einen Preis - der jetzt gezahlt werden muss.[...]
Was geschieht im Körper in dieser Phase?
Ja nachdem wie wir unser Leben gestaltet haben, werden unsere Organe, Gefäße und Hormone funktionstüchtig sein. Haben wir im Körper durch z.B. langjährige Hormonmanipulation die körpereigene Progesteronherstellung unterdrückt, dann wurde unseren Stresshelfern, den Nebennierendrüsen viele "Überstunden" abgenötigt. Die Eierstöcke wurden vielleicht über mehrere Jahre in die Arbeitslosigkeit geschickt, haben deshalb frustriert ihren Dienst (vorzeitig) beendet und die Nebennierendrüsen können nicht mehr. [...]
Doch nach wie vor sind diese Symptome meistens in der 2. ZH zu finden. Der Unterschied zum klassischen PMS liegt daran, dass immer häufiger Zyklen ohne abgeschlossenen ES stattfinden umd damit noch weniger als früher Progesteron zur Verfügung steht. Das bedeutet, dass um den ES herum ebenso bestimmte Symptome wie Bluthochdruck, leichtes Fieber, Kopfweh und Stimmungstief zu verzeichenen sind. Dies liegt an einem übermäßigen Anstieg von den Hormonen LH und FSH. Sie arbeiten schwer, um vielleicht doch noch einen ES möglich zu machen. Bei guten Voraussetzungen schaffen sie es auch noch. Erst wenn mit den Wechseljahren, die Östrogene noch weiter absinken, ist die Vorarbeit von LH und FSH selten erfolgreich. Im Gegensatz zu den Wechseljahren werden die Zyklen eher kürzer als länger, so als bietet der Körper noch einmal alle Kraft auf, um Nachkommen zu ermöglichen - bevor es zu spät ist. Das erklärt die erschwerte Empfängnisvoraussetzung ab dem 30. Lebensjahr - besonders für das erste Kind.[...]
So, das war eine "grobe"

Zusammenfassung über die Prämenopause.
Ich fand das aber mal ganz interessant - und wollte das euch nicht vorenthalten.
Liebe Grüsse, Mara

.