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 Betreff des Beitrags: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 17. Oktober 2013 22:27 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 3. März 2013 13:59
Beiträge: 54
Habe heute einen neuen Hausarzt aufgesucht und natürlich die typische Anamnese "Sind sie schwanger"etc. und dann kam:

"Nehmen sie Medikamente?"
"Nein"
"Die Pille?"
" :lol: Die ist doch auch ein Medikament"

Nachdem er positv überrascht war, dass ich das "in meinem jungen Alter" wüsste erzählte er mir, dass zumindest früher noch "Pillenpausen" eingelegt wurden, also nicht die nach 3 Wochen, sondern scheinbar etwa alle 2-3 Jahre für 3 Monate um zu schauen, ob sich der Körper wieder "normalisiert".
Es findet es graußig, dass heutzutage die Pille ohne irgendwelche Voraufklärungen verschrieben wird und die Frauen dann jahrelang die Pille nehmen und dann dadurch (fast) unfruchtbar werden und dann u.a. viel Geld investieren müssen um noch Kinder bekommen zu können.

Fand ich sehr interessant und überraschend so einen Standpunkt von einem Allgemeinmediziner zu hören.
Ich habe auch noch nie von dieser Quartalspause gehört *kopfkratz*

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr auch schon interessante Erlebnisse mit Ärzten gehabt zum Thema Pille etc. deren Hauptzweig nicht in dieser Richtung liegt?

_________________
Seit März 2013 Pillenfrei
Seit Juni 2013 Gynefix


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 28. November 2013 01:51 
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wohnt hier

Registriert: 15. März 2012 21:27
Beiträge: 1748
NFP seit: März 2012
Jein.... mein FA meinte beim letzten Termin als ich ihn bzgl Spirale mal ausgefragt habe "in anderen Ländern ist die Spirale DAS Verhütungsmittel, in China zB haben die meisten Frauen eine Spirale. Hierzulande schmeißen sich die Frauen lieber jahrelang die Pille rein" Das hab ich aber nicht negativ wertend gefunden oder so.

Einmal hatte ich ein Gespräch bei einem Psychologen absolvieren müssen, da sind wir dann auch auf das Thema gekommen und er meinte, dass viele Frauen NW haben und sich erst nach dem Absetzen dessen bewusst werden.

Auf der Uni sind die Professoren, die ich so anhören dürfte ziemlich PROPille eingestellt, was mich etwas gewundert hat, ich hätte mir irgendwie mehr kritisches Denken erhofft.. aber gut, es sind ja auch alle Männer ;-)

_________________
Liebe Grüße von Samson, die seit Zyklus 131 wieder zur Verhütung durch die Gegend kurvt. *messen*


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 28. November 2013 07:35 
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Inventar

Registriert: 14. Oktober 2008 23:43
Beiträge: 2266
NFP seit: 12.10.2008
Allgemeine Aussagen zur Pille hab ich noch von keinem anderen Arzt gehört. Nur eine spezielle, bezogen auf mich:

Nachdem mir damals, als ich noch jung war :lol: , meine damalige Frauenärztin die Pille verschrieben hat und meine Frage:
"Ich habe Psoriasis. Wirkt sich das irgendwie negativ aus?" abgetan hat mit:
"Nein, im Gegenteil, die Belara ist doch eine Hautpille."

und ich dann einen riesigen Schub beim Pillenehmen und später auch wieder beim Absetzen bekommen habe, und sich noch einige andere Nebenwirkungen eingestellt hatten, und ich rein zufällig mal mit meinem Hautarzt über das Thema sprach, da meinte er doch:

"Nein, für Sie wär die Pille nix. Da haben Sie zuviele Nebenwirkungen, grad mit Ihrer Psoriasis, die würde ich an Ihrer Stelle nicht nehmen."

_________________
Aois Wald: Baummarderfan mit Lynx*10/2017, Wiesel *03/2021, Ehehörnchen und den Samtpfoten Minze und Findus


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 28. November 2013 12:04 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Als ich damals (2008 oder so) bei meinem Hausarzt neu war und er die Erstanamnese durchgeführt hat, hat er auch gefragt, wie ich verhüte. Als ich erstens von meiner Sterilisation sprach und zweitens erwähnte, dass ich dank Zyklusaufzeichnung sicher wäre, noch keinesfalls in den Wechseljahren zu sein, fand er das gut mit den Worten "in Ihrem Alter und als Raucherin sollte Sie auch um Himmels Willen keine Pille nehmen".
Meine Antwort ging in Richtung "Hormone tun ja auch nicht zwingend Not", was er dann aber abwinkte, sooo schlimm wäre das doch auch wieder nicht. Nun ja, ich hatte ja auch keinerlei (bewussten) Nebenwirkungen unter der Pille, aber so einen Spruch kann er sich sparen. *find*


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 28. November 2013 16:19 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. März 2011 12:53
Beiträge: 65
Zwar nicht die Pille, aber...

Ich hatte sehr starke Nebenwirkungen der Mirena (Hormonspirale) und im Gegensatz zu meinem Frauenarzt *Nudelholz*, hatte mein Hausarzt sehr schnell den Gedanken, dass die an meinen Beschwerden schuld sein könnte. Da er kein Gyn ist meinte er, er will sich noch ein wenig informieren *lesen* , am nächsten Tag meinte er, er habe jetzt nachgelesen und meine Beschwerden könnten sehr gut davon kommen, er würde sie sofort rausnehmen lassen... was ich auch am gleichen Tag gemacht habe und worüber ich heute noch überglücklich bin *daumenhoch* Kurz drauf habe ich mein "Natürliche Familienplanung heute" mit in die Sprechstunde gebracht und er hatte sehr großes Interesse dran. Find ich toll für einen Hausarzt! :verliebt: Ich vertrau ihm viel, viel mehr, als meinen bisherigen Gyns und würde momentan glaub ich z.B. bei Zyklusstörungen eher ihn aufsuchen :oops:

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Gruß von Mirenatragödie
Reichtum besteht nicht darin, was wir besitzen, sondern darin was wir genießen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 28. November 2013 22:55 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 14. Februar 2010 20:34
Beiträge: 655
Wohnort: Regensburg
NFP seit: Februar 2010
Interessantes Erlebnis weniger, eher erschreckend: Ich habe vor ein paar Jahren (als ich noch die Pille nahm und nichts von nfp wusste) mal am Uniklinikum an einer Impfstudie zur Schweinegrippe teilgenommen. Da musste man vorher auch einen Anamnesefragebogen ausfüllen. Eine Frage war, ob man die Pille nehmen würde. Hätte man nein angekreuzt, wäre man aus der Studie ausgeschlossen worden :shock: Begründung: Während des Studienzeitraums von 1 Jahr darf man keinesfalls schwanger werden. Deshalb wird die Bereitschaft zur Pilleneinnahme für den Zeitraum vorausgesetzt, andere Verhütungsmethoden werden nicht akzeptiert. Fand ich schon krass *nichtallehaben*

_________________
Christina mit PCO-S kurvend auf Papier
Stolze Mama vom kleinen Womanizer (11/12), mit Daffodil als Patin


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 28. November 2013 23:28 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 11. Januar 2012 08:52
Beiträge: 61
Wohnort: Schleswig-Holstein, im Speckgürtel Hamburgs
NFP seit: Januar 2012
Meine kleinste schwägerin ist aufgrund anderer Medikamente künstliche Bluterin. Da sie leider ein Borderline hat, ist das natürlich besonders gefährlich. Dank ihrer Hausärztin nimmt sie jetzt die Pille, da diese angeblich das Blut "andickt" (laienhaft ausgedrückt). Das finde ich schon krass.
Man hört ja immer wieder, dass die Pille für bzw. gegen Sachen verschrieben wird und nicht zur Verhütung.
(Auf die Verhütungswirkung darf sie sich nämlich nicht verlassen wegen ihrer anderen Medis *ko*)

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Mit im Gepäck sind das Räubermädchen (10/2012), der Piratenbruder (06/2014) und die kleine Motte (02/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2013 22:33 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Ich weiß wegen Bluter sein kann man auch sterben...Aber deswegen Pille? Für ne Borderlinerin aufgrund der negativen Einflüsse der Pille auf die Psyche auch ne blöde Idee...


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2013 15:11 
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NFP-Guru

Registriert: 28. Dezember 2012 19:43
Beiträge: 2679
NFP seit: 2011
Interessanter Threat *daumenhoch*
Zwar nicht direkt über die Pille, aber pro-hormonfrei verhüten: ich habe vor einigen Jahren bei meinem Hausarzt einen guten Flyer über die Gynefix gefunden, in dem auch auf die Nachteile und NWs der Pille eingegangen wird. *daumenhoch*

_________________
Erdbeere ist jetzt mit Mini-Erdbeere (2025) unterwegs. *durchdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2013 15:16 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Januar 2007 13:42
Beiträge: 5827
NFP seit: Januar 2007
Bei mir wurde beim HA nach Verhütung gefragt bzw. ob ich in einer Partnerschaft lebe. Habe dann einfach "Gynefix/ Kupferkette" gesagt und das wurde vermerkt. Pille oder nicht war wichtig wegen L-Thyroxin (da ist die Resorptionsrate anders, wenn man die Pille nimmt), weil der HA-Wechsel mit einem Dosiswechsel einherging.
Ansonsten wurde bei mir mal wegen Magenweh ein Bauchultraschall gemacht und die Ärztin (sehr jung, frisch von der Uni, wollte scheinbar auf Entdeckungsreise durch meinen Wanst gehen) landete irgendwann in den unteren Gefilden und fragte mich, ob ich schwanger sei, da wären weiße Pünktchen. Da hab ich meine Gyni nochmal gesehen *lach* .

Ansonsten hat nie jemand gefragt wegen Pille oder nicht *nixweiss*.

_________________
*sonne* Die Welt wird hell, weil ihr da seid. (aus Afrika)
Mit ihren beiden ICSI-Mädels Wusi (04/20) und Baba (11/25) am Ende der KiWu-Reise angekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2013 23:46 
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neu hier

Registriert: 5. November 2013 13:49
Beiträge: 17
NFP seit: Anfänger
Hallo zusammen,
eigentlich hatte ich immer ein gutes Gefühl bei meiner "Alten" FA.
da bei meiner Mutter im Juli beitseitiger Brustkrebs diagnostiziert wurde und der Ultraschall bei meiner Ärztin doppelte so teuer!!! wie in der Praxis ist wo meine mum hin geht hab ich gewechselt!
Meine ehem. Ärztin war immer voll für die Pille und trotz meiner ellen langen Liste an NW verschrieb sie mir immer eine neue!
Daraufhin machte ich extra mal einen Termin zwecks "verhütung" bei meinem neuen Arzt und siehe da...nach den unzähligen NW sagte er "sofort absetzten" und da ich mich vorher schon schlau über alternativen gemacht habe, fragte ich ihn wegen der Kupferspirale und NFP!
Er war von beidem angetan und sagte mir dann "bis Februar keine Pille oder sonst etwas (also keine Hormone) Fangen sie mit messen an und wenn das auch nix für sie ist und die NW nicht nachlassen reden wir über die Spirale"

Ich bin sehr dankbar und habe das gefühl das endlich mal vernünftig auf mich und meine NW eingegangen wurde! :-))

_________________
Pillenfrei seit 04.11.2013

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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Ärzte und die Pille
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2013 17:48 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 27. November 2013 11:35
Beiträge: 819
Wohnort: Fujimi
NFP seit: 12/2013
Ich hab nen steten FA-Wechsel wg. Unzufriedenheit, Studium und Studienortwechsel. Insgesamt war ich bei 5 FÄ.
4 dieser 5 haben ohne groß darüber nachzudenken die Pille verschrieben (am Ende kann ich von stolzen 7 oder 8 Präperaten sprechen - ich weiß es schon gar nicht mehr so genau^^).
Mit dem zweiten FA (der erste Mann!) am 1. Studienort war ich sooo zufrieden. Er fragte mich sofort, ob ich wirklich täglich die Pille nehmen will, wenn ich meinen Freund doch nur an 1-2 WE im Monat sehe. Er war sehr offen für hormonfreie Verhütung, was mich sehr beeindruckte.
Jetzt habe ich den Studiort gewechselt und kann leider nicht mehr zu ihm. Bin nun bei einer "Notlösung" im Ort meiner Eltern, da der auch samstags regulär geöffnet hat.
Wg. Nebenwirkungen will ich eigentlich schon ca. 1 Jahr die Pille absetzen (v.a. wg. Scheidentrockenheit, Libidoverlust), aber er meinte immer, dass dann ja die Akne wiederkäme (ich hatte eine Hautpille)!? Jetzt habe ich mich endlich durchgesetzt, mich vor ihn gesetzt und klipp und klar gesagt, dass ich das jetzt machen will, mein Freund auch eingeweiht ist, etc.
Auf einmal hatte er keine Einwände mehr, hat über alles aufgeklärt, meinte, ich könnte immer anrufen, etc. - schon komisch.

Grundsätzlich würde ich vermuten, dass Ärzte in den Städten offener für "neue" Methoden sind als die auf dem Land - vllt. auch, weil sie einfach mehr mitbekommen.

_________________
Mila kurvt verhütend nun schon im 9. Frauenjahr: Bild


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