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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 22. November 2013 11:15 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 12. Februar 2013 11:46
Beiträge: 144
Wohnort: Niedersachsen
NFP seit: Oktober 2012
Gruselig! :shock: Ich hab durch starke Kurzsichtigkeit eh ein höheres Risiko, das wurde durch die Pille ja dann nicht wirklich verbessert... Mist :-(

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Schorsi kurvt mit Stiefeline (03/16) und der lieben Cassia als Patin in Zyklus Nummer: Bild
No one ever thinks of themselves as one of Them. We're always one of Us. It's Them that do the bad things. (Terry Pratchett)


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 22. November 2013 12:19 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Dezember 2012 12:19
Beiträge: 340
Wohnort: Wisteria Lane
NFP seit: Dezember 2012
Also bei mir ist nach Pille und Nuvaring meine Migräne, die ich vorher 2 Mal im Monat ganz sicher hatte, fast vollständig verschwunden. Jetzt wunder ich mich, wenn ich sie alle 4 Monate habe..... :-)

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...Willkommen in ivory's bunt gewürfelter Gedankenwelt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 15. Juli 2014 20:37 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 26. November 2012 17:41
Beiträge: 558
Ich habe, aufgrund meiner persönlichen Situation, mal intensiv zum Thema "hormonelle Verhütung und Insulinresistenz" recherchiert. U. A. weisen folgende Quellen darauf hin, dass speziell das Implanon eine verstärkte Insulinresistenz bewirken kann (was z. B. in Bezug auf Migräne dramatische Folgen haben kann):

In der Studie "Effect of Implanon on insulin resistance in women with Polycystic Ovary Syndrome" (Meyer C, Talbot M, Teede H.)heißt es: "Implanon use was associated with increased insulin resistance, as evidenced by a deterioration in the homeostasis model assessment (HOMA) assessment of insulin resistance, and increased fasting insulin levels. Implanon might increase the risk of diabetes and potentially cardiovascular disease in this already high-risk group". Auch hier (http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... 2593,d.bGE) kann man lesen: "The use of progestagen-containing contraceptives may have an effect on insulin resistance and glucose tolerance".

Wie Insulinresistenz mit Migräne assoziiert ist, kann man bei Interesse hier sehr schön detailliert nachlesen:http://www.migraeneinformation.de/molmain/main.php?docid=48

Insulinresistenz soll auch mit weiteren Erkrankungen wie bipolarer Störung und Epilepsie in Zusammenhang stehen.

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Seit 2021 mit unseren süßen Zwillingen L. und M. unterwegs - und 2026 kam Klein R dazu!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 15. Juli 2014 20:48 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Dass hormonelle Kontrazeptiva eine Insulinresistenz aufweisen, ist bekannt, das Implanon ist da nicht das einzige. ;-) Bis auf eine einzige Studie geht man davon aus, dass es keine Folgeschäden gibt, ich persönlich bin da skeptisch.
Der Zusammenhang zwischen Migräne und Insulinresistenz ist auch interessant! Danke für den Link.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2014 14:10 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. Juli 2014 03:13
Beiträge: 226
NFP seit: 22.09.14
Ich habe auch einen Artikel der Wirkung der Pille auf den Gesamtorganismus gefunden:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/verhuetung/antibabypille_aid_234941.html

Alles in allem weiß ich grad gar nicht was ich davon halten soll, bzw. ob das wirklich soooo toll ist (im Hinblick auf die ganzen anderen NW natürlich! Das sehr viele Krebsdiagnosen verhindert werden ist ja an sich schon toll, aber.... *nixweiss* )

Den letzten Abschnitt finde ich im Hinblick auf diesen Thread aber ein wenig arg, vor allem weil auf andere Schädigungen des Organismus durch die Pille (Schilddrüsenstörungen etc.) so gar nicht eingegangen wird *nein*

Zitat:
Dieser hohe Langzeitschutz vor Gebärmutterkrebs überwiegt nach Ansicht der Studienautoren auch gravierende negative Effekte der hormonellen Verhütung, nämlich ein kurzfristig erhöhtes Risiko für Brust- und Gebärmutterhalskrebs.

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Lila ist 25 Jahre alt und seit dem 19.09.14 Pillenfrei BildBild
- "Ich lebe in einem Traum und habe keinerlei Interesse an der Realität" (unbek.) --> Lilas Kätzchen-Plätzchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2014 14:21 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Das ist eine Frage, die für mich nicht abschließend geklärt ist. Brustkrebs ist doch viel häufiger als Gebärmutterkrebs. Pillenbefürwörter sagen aber immer, dass das Krebsrisiko durch die Pille nicht erhöht wird. Wird aber nur das Risiko für eine Krebsart gesenkt, die eher selten ist und das Risiko für eine andere Krebsart erhöht, die sehr häufig ist - sollte man doch eher doch sagen müssen, dass die Pille die Krebsgefahr insgesamt erhöht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2014 14:35 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
@ Eystreya

Ich würde da eher die Differenz der Erkankungsfälle bei Anwenderinnnen und Nichtanwenderinnen oder die Veränderung des prozentalen Risikos vergleichen.
Außerdem ist Brustkrebs nicht gleich Brustkrebs, es gibt verschiedene Formen. Also gar nicht so leicht das Risiko wirklich zu erfassen.

Den Rückzug auf "man kann die Pille ruhig nehmen, der eine Krebs wird häufiger, der andere seltener, das bleibt sich gleich" erscheint mir da viel zu einfach und wird doch oft als Argument angeführt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2015 16:46 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. September 2012 11:35
Beiträge: 306
Was ich mir schon länger überlege ist das Einsatzgebiet PMS bei der Pille.
Ich lese meistens als Begründung, dass PMS durch die Hormonschwankungen im natürlichen Zyklus verursacht werden und deshalb die Pille das ganze verbessert.
Aber: es wird auch immer gesagt (so ist es bei mir auch), dass die Beschwerden mit Einsatz der Periode verschwinden oder sich verbessern. Da schwanken die Hormone doch auch, deshalb kommt es ja zur Blutung. Dann müsste ich nach der Periode genauso schlecht drauf sein wie davor, wenn wirklich die Hormonschwankungen schuld sein sollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2015 18:59 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
*SteffiHerz* hat geschrieben:
Was ich mir schon länger überlege ist das Einsatzgebiet PMS bei der Pille.
Ich lese meistens als Begründung, dass PMS durch die Hormonschwankungen im natürlichen Zyklus verursacht werden und deshalb die Pille das ganze verbessert.
Aber: es wird auch immer gesagt (so ist es bei mir auch), dass die Beschwerden mit Einsatz der Periode verschwinden oder sich verbessern. Da schwanken die Hormone doch auch, deshalb kommt es ja zur Blutung. Dann müsste ich nach der Periode genauso schlecht drauf sein wie davor, wenn wirklich die Hormonschwankungen schuld sein sollen.


Es sind nicht schwankungen schuld, sondern eine bestimmte Hormonlage, in der 2. Zyklusphase. Die meisten hormonellen Verhütungsmittel stellen eine Art künstliche 2. Zyklusphase her und können damit auch ähnliche Beschwerden auslösen. Das ist quasi ein Glücksspiel, ob es trotzdem hilft. PMS und viele Beschwerden unter hormoneller Verhütung sind sich sehr ähnlich.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2015 19:20 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. September 2012 11:35
Beiträge: 306
Zitat:
Es sind nicht schwankungen schuld, sondern eine bestimmte Hormonlage, in der 2. Zyklusphase. Die meisten hormonellen Verhütungsmittel stellen eine Art künstliche 2. Zyklusphase her und können damit auch ähnliche Beschwerden auslösen. Das ist quasi ein Glücksspiel, ob es trotzdem hilft. PMS und viele Beschwerden unter hormoneller Verhütung sind sich sehr ähnlich.


Ja die Begründung kenne ich und finde sie auch sehr logisch deshalb wundert es mich ja, dass ich überall lesen (auch vertrauenswürdige Medien) die Hormonschwankungen wären für PMS verantwortlich und das finde ich einfach unlogisch. Also sind diese Aussagen dann falsch? warum wird sie dafür eingesetzt?

Ich selbst hatte während der Pille immer PMS, da es aber immer so war ist mir das nicht so aufgefallen (wie jetzt)

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 Betreff des Beitrags: Re: Hormonelle Kontrazeptiva/Wirkung auf den Gesamtorganismu
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2015 19:28 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Naja, je nach Eräprat und Einnahmewoche kann man sich natürlich verschieden fühlen. Manche haben ein Erleben wie bei PMS in der 3. Einnahmewoche, andere fühlen sich quasi durchgehend so, wenn sie die Pille nehmen. Manchen Frauen soll es auch tatsächlich helfen, auf die Einnahmepause zu verzichten (bei geeigneten Präparaten versteht sich).

Gegen PMS ist bsiher meines wissens nach gar kein Präprat zugelassen, nur aus den USA kenne ich das für die extreme form der psychischen Beschwerden in der 2. Zyklusphase, der prämenstruellen dysphorischen Störung. Da gibt es tatsächlich ein zugelassenes Präparat. Es gab alledings auch schon Ärger da der Hersteller auch für die nutzung bei PMS geworben hat.

Für extreme psychische Beschwerden werden manchmal auch Antidepressiva eingesetzt.

Die Pille verordnen ist einfach, aber aus wissenschaftlicher sicht bisher nicht haltbar, sondern eben ein Experiment, das so oder so ausgehen kann. Kein Präparat hat eine bewiesene Wirksamkeit bei PMS!

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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