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Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
Ich war stolz 19%  19%  [ 122 ]
" glücklich 9%  9%  [ 58 ]
" aufgeregt 23%  23%  [ 146 ]
" ängstlich 13%  13%  [ 85 ]
" traurig 4%  4%  [ 29 ]
" peinlich berührt 21%  21%  [ 138 ]
Sonstiges 8%  8%  [ 51 ]
Ich weiß es nicht mehr 2%  2%  [ 16 ]
Abstimmungen insgesamt : 645
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 21. April 2013 20:32 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 2. April 2013 20:04
Beiträge: 79
So genau weiß ich das nicht mehr..
Aber ich glaube, es war ne Mischung aus ein kleines bisschen stolz und peinlich berührt sein.
Peinlich berührt glaub, weil ich nicht wollte, das mein Vater es mitkriegt und weil ich (waren im Urlaub aufm Bauernhof) unter vielen Kindern war und mich selber auch noch so gefühlt hab.
So, wie ich es in Erinnerung habe, hab ich da kein großes Trara drum gemacht. Ich hatte keine Schmerzen wie sie später aufkommen sollten und es hat alles ganz gut geklappt eigentlich...
Doof fand ich nur, dass meine Mama mich später zu Ihrem FA geschleppt hat, weil sie meinte, dass das sein muss sobald frau ihre Periode bekommt. Ich war so aufgeregt und ängstlich und wollte das eigentlich gar nicht. Der FA war aber voll in Ordnung, hat mir nur mim Ultraschall alle Organe im Bauch gezeigt und das wars. Da war ich sowas von froh Bin dann als Teenie aber zu ner Ärztin gegangen, weil es mir so unangenehm war zu ihm als Mann (der mich ja auch noch als Baby "kannte" zu gehen). Lustigerweise bin ich dann irgendwann freiwillig doch zu ihm gewechselt als ich wirklich nen FA brauchte und gemerkt hatte wie unkompliziert und relaxed bei ihm alles lief ganz im Gegensatz zu anderen FAs...

_________________
neee freut sich über Besuch und ist grad ohne Kurve unterwegs


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 4. Mai 2013 09:56 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 10. April 2013 18:05
Beiträge: 232
Wohnort: Sachsen
NFP seit: April 2013
Ein paar Wochen vor meiner ersten Mens hatte ich schon so braunen Schleim im Slip, da hab ich mir dank der Teenie-Zeitungen schon gedacht, dass das mit der Periode bald losgeht, aber noch nix zu meinen Eltern gesagt (obwohl meine Mutter ja Wäsche wäscht und nicht blind ist ;-)). Dann, an meinem 12. Geburtstag, ging es wieder los und Abends war's dann eindeutig Blut. Bin (etwas beschämt) zu meiner Mutter und die hatte in weiser Voraussicht Binden gekauft. Allerdings so richtig dicke und doofe (sie nutzt Tampons), so dass ich die ersten paar Male mein Bett und die Klamotten besudelt habe, weil die nix aufgesaugt haben, sich aber trotzdem wie Windeln angefühlt haben ...

Trotzdem, meine Mens war regelmäßig und die Hygieneprodukte hatte ich irgendwann auch im Griff (für Tampons hab ich ne Weile gebraucht). Peinlich war es mir nie wirklich, auch nicht vor meinem Vater, der sofort am nächsten Morgen erzählt bekam. Richtig negative Gefühle hatte ich also nicht, ein wenig Unsicherheit, aber ein bisschen Stolz und das Gefühl "gesund zu sein" dafür auch. Konnte dann auch meinen Freundinnen "beistehen", weil ich eine der ersten unter uns war.

_________________
Die KleineRaupe und ihr ICSI-Wunder Littlefoot (*18.5.23) schauen sich das Leben als kleine Familie nach langem Warten endlich an


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 16. September 2013 14:49 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. Februar 2013 19:21
Beiträge: 58
Wohnort: Niederrhein
NFP seit: 02.2013
Meine erste Mens hab ich kurz nach meinem 12. Geburtstag direkt auf dem Klo bekommen. Ich habe mich furchtbar erschrocken und wusste gar nicht was ich machen sollte. Ich hab das meinen Slip mit Klopapier ausgestopft und bin wieder zurück ins Wohnzimmer zu meiner Familie gegangen. :oops:
Ich hab leider keine gute Beziehung zu meiner Mutter und hab es daher erstmal für mich behalten. Natürlich ist auch was vom Blut daneben gegangen und meine Mutter hat mich dann darauf angesprochen, als sie meine Wäsche waschen wollte. Ich hab dann erst rumgestottert, dass ich Durchfall hatte. Sie war dann eigentlich ganz lieb und hat was von erwachsen sein erzählt und dass das ganz normal ist und ich stolz sein könnte, was ich aber definitiv nicht war! Mir war das alles furchtbar peinlich. Die Reaktion meiner Mutter rechne ich ihr übrigens sehr hoch an!
Meine Mutter hat mir dann mini obs mitgebracht, aber ich bin dann relativ schnell auf Binden umgestiegen. Ich fand das auch danach immer sehr peinlich, meiner Mutter Bescheid zu sagen, wenn sie mir wieder Binden mitbringen musste.

_________________
mit Trollmädchen (10/14), Wurzelbert (01/17) und Kobold (09/20) unterwegs im täglichen Chaos
Piraten-* (10/19) im Herzen
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 18. September 2013 10:02 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Januar 2013 21:22
Beiträge: 203
Wohnort: AT
Meine erste Mens bekam ich mit Ende 12. Wir waren mit der Schulklasse in Wien, ich hatte den ganzen Tag Bauchschmerzen und auf der Heimreise fiel mir auf der Zugtoilette auf, dass mein "Ausfluss" nicht mehr weißlich, sondern ziemlich rotbraun war. Hab mir dann ein Taschentuch in den Slip gestopft. Freundin um Hilfe bitten ging auch nicht, weil in unserem Abteil auch Jungs saßen und das ging gaaaaar nicht :mrgreen:

Zu Hause hab ich nochmal nachgesehen, da war es eindeutig frisches Blut. Ich hab mich total gefreut, war super stolz und echt glücklich. ENDLICH hatte ich auch meine Tage bekommen, war die letzte in meiner Klasse und hatte schon Angst, mit mir stimmt was nicht.
Meine Mutter hatte mir schon mit etwa 9 Jahren erklärt, was die Menstruation ist, was es für Hygieneprodukte gibt, wie man die benutzt und wo in unserem Haushalt die zu finden sind. Hab mir also die kleinsten Tampons geschnappt, das Einführen ging absolut problemlos. Was war ich glücklich, keine Binden zu brauchen :mrgreen:
Dann hab ich sofort Mama angerufen (war arbeiten) und sie hat sich ganz lieb mitgefreut und gefragt, ob sie irgendwas mitbringen soll, ich hab mir ein Stück Kuchen gewunschen (und bekommen). Meinem Vater habe ich es auch erzählt, als er von der Arbeit gekommen ist. Er hats recht neutral aufgenommen (naja, was hatte ich erwartet *lach* ), aber ich war einfach so froh, dass ich es mit allen teilen musste.

Diese Freude hat leider nur ein paar Stunden gehalten, am nächsten Tag bin ich schon zusammengeklappt vor Schmerzen *ko* Ab dann hab ich meine Tage gehasst und nur noch als einschränkend empfunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 29. September 2013 10:58 
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Kurven-Entwirrerin

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Beiträge: 1134
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NFP seit: Juli 2009
Ich war Anfang 12 und sah erst nur den praktischen Aspekt: nämlich, das sowas doch total unpraktisch ist :mrgreen:
Ich meinte dann zu meiner Mutter, dass ich ab jetzt wohl ein Mal im Monat für ca. eine Woche zu Hause bleiben muss, denn so gehe ich ja wohl nicht in die öffenltichkeit *tztz* Hat leider nicht geklappt und ich musste doch zur Schule. Aber als ich das mit den Binden und Tampons raus hatte, war ich schon stolz *sonne*

_________________
zu Hause geborene Mäusi 08/19 und Eichhörnchen 12/21 im Arm und ⭐ im Herzen Bild Rein in die gute Stube
"Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch" Franz Grillparzer


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 29. September 2013 11:41 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 123
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Ich war 12 als ich sie bekam und es war mir eher etwas peinlich, aufgeregt war ich natürlich auch.

Wirklich schlimm fand ich es aber nicht.

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Für die Welt bist Du irgendjemand, aber für irgendjemand bist Du die Welt! *sonne*


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 25. Oktober 2013 18:58 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 292
Ich wusste nicht was es ist, ich war noch sehr jung

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ich höre auf meinen Körper


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2013 19:20 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 81
NFP seit: 27.06.2013
Ich war vor allem vor allem verwirrt. Was aber an den extrem blöden Umständen lag, den eigentlich hatte ich mit fast 13 3/4 das Gefühl eine der letzten zu sein und konnte es kaum erwarten endlich dazu zu gehören.

Und dann wurde bei mit ein Schilddrüsentumor diagnostiziert. Freitag kam die Diagnose, Sonntagabend kam ich ins Krankenhaus, Montag wurde ich operiert. Und jetzt ratet mal wann ich das erste Mal meine Tage bekommen habe - an genau diesem Sonntag. Ich war viel zu verwirrt und meine ganze Familie war natürlich viel zu fertig mit den Nerven als dass ich es irgendjemandem hätte erzählen können, hatte aber glücklicherweisen schon so eine Probepackung Binden in meinem Schrank, die ich dann verwendet haben.

Das "peinlich berührt" kam dann später. Nach der OP saß ich mit meiner Mutter bei einem Arzt zur Besprechung der weiteren Therapie und er fragte mich ob und wann ich denn das erste Mal meine Tage hatte. Ich bin knallrot angelaufen und stammelte irgendwas von "ich weiß es nicht so genau, aber wahrscheinlich jetzt gerade erst vor einer Woche" - meine Mutter hatte bis dahin noch nichts davon gewusst und deswegen war mir das so peinlich, hätte es ihr lieber mal im Vertrauen erzählt...

Ich finde das immer noch schade, zu einem anderen Zeitpunkt wäre ich sicher mega stolz gewesen, eigentlich hatte ich mir sogar vorgenommen gehabt das groß zu Feiern, endlich "Frau" zu sein!

_________________
Finnyafaer, mit dem wundervollsten Abenteuer an der Hand! Bild.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 14:42 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 19. August 2013 17:20
Beiträge: 157
NFP seit: 11/2013
Ich war eine Mischung aus Stolz, aufgeregt und peinlich berührt.
Stolz weil ich die erste meiner engsten Freundinnen war, die ihre Tage bekommen hat und weil ich nun ja eine Frau war- ich hab mir meine Tage irgendwie sogar gewünscht *pfeif*
Und peinlich berührt war ich deswegen, weil es mir unendlich peinlich war zu meiner Mutter zu gehen und zu sagen, ich hätte nun meine Tage..

_________________
ist frisch verheiratet und mit Kinderwunsch im Forum zurück


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 22. Juli 2014 13:08 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 17. November 2010 19:43
Beiträge: 65
Echt interessant zu lesen, wie es bei anderen so war... und dass ich nicht die Einzige war, für die es so schlimm war inkl. "peinlicher" Mutter!
Ich war erst 11 und natürlich auch noch bei meiner Oma in den Sommerferien... Ich war total geschockt, habe mich absolut als Kind gefühlt und kam gerade vom Spielen am Fluss mit meinem Cousin. Ich glaube, ich hab das bräunliche im Schlüpfer auch erst ignoriert, aber später war dann natürlich alles voll mit rotem Blut. Ich wusste erstmal gar nicht, was ich machen soll und war total überfordert mit der Sitauation. Meine Mama hatte mir wohl wissend eine Packung Binden mit in meinem Koffer gepackt "falls es so weit sein sollte und du deine Periode bekommst" und alleine der Spruch war mir damals so peinlich und ich wollte davon nichts wissen und hören. (Obwohl ich als kleines Kind ihr sogar zugeschaut habe beim Binden wechseln und sogar selber mal eine frische einkleben durfte bei ihr :rot: Ich wusste aber damals schon, dass ich das nicht haben will) Ich war mir auch sicher, dass es noch ewig dauern würde. Aber nachdem auch das Klopapier in der Unterhose nichts mehr retten konnte, musste ich die Binden benutzen. Und es hat sich sooo unangenehm angefühlt, wie eine Windel (heute noch) und ich dachte auch, dass man es knistern hört bei jedem Schritt und es auch sehen kann. Ausgerechnet an dem Tag wollten wir mit meiner Tante, Oma und Cousin ins Kino gehen und alle dachten, ich wäre krank, weil es mir so mies ging (Schockzustand?). Ich hab mich aber auch nicht getraut, etwas zu sagen und bin mitgegangen. Im Kino dann das Gefühl, ich würde einen riesen Blutfleck auf dem Sitz hinterlassen und dieses gefühl, alle wissen, dass ich "unnormal" bin, weil es so früh war... und ich laufe, wie mit einer Mega-Windel zwischen den Beinen... ganz schlimm!
Meine Oma hat übrigens ganz sensibel reagiert, sie hat natürlich den blutigen Slip in der Wäsche gefunden und mich nur kurz drauf angesprochen, ob ich denn klarkomme und sie was besorgen soll. Und mich dann komplett in Ruhe damit gelassen. Ich glaube, sie hat mir noch erzählt, dass es für sie damals auch schlimm war weil viel zu früh und mich dann wieder "Kind" sein lassen *sonne* Inklusive Oma-Verwöhnung!
Ich dachte ja, sie würde es auch gleich meiner Mama erzählen, aber es blieb wohl "unser Geheimnis". Wenn mein Opa es erfahren hat, dann habe ich es nicht mitbekommen. Das war sehr angenehm.
Meine Mama hat dann, als ich zuürck war, wie viele Mütter hier reagiert und auf ihre (für mich damals) ultra-peinliche Art beim Koffer-Auspacken gequietscht, dass ich ja meine PERIODE (hasse dieses Wort ;-) ) bekommen habe und war ganz aufgedreht! Ich saß zu diesem Zeitpunkt mit einer Freundin in meinem Zimmer und wäre am liebsten im Boden versunken. Die (nicht so enge) Freundin war ganz neidisch (weil ich die erste war und nicht sie) und beide haben mich bekräftigt, wie toll das doch wäre, was es noch schlimmer gemacht hat für mich. Mit 11 Jahren zu hören, dass man ja jetzt Kinder bekommen kann und eine Frau ist, tröstet da irgendwie auch nicht. Ich wollte keine Frau sein zu diesem Zeitpunkt.
Ich klicke deshalb "Sonstiges" an und würde es als "schockiert" und "ich war überhaupt nicht bereit dafür" einstufen.

Die folgenden Monate war es für mich immer noch schlimm und unangenehm wegen den Binden. Meine Mutter war irgendwie der Meinung, dass Tampons nichts für so junge Teenager wären.
Stolz und weiblich habe ich mich dann erst 2 Jahre später gefühlt, als ich mit meiner besten Freundin an der Ostsee war und die mich in die Geheimnisse der Tampon-Welt eingeweiht hat *freunde* Ihre (10 J. jüngere als meine) Mutter hat selbst nur Tampons genommen und ihr die auch gleich angeboten und sie ihr erklärt. Wir sind dann zusammen shoppen gegangen und ich war ganz happy, dass die Regel gar nicht so eine Qual mit Windeln und Schwitzigem-Auslauf-Gefühl sein muss. Und dass ich trotzdem schwimmen gehen kann! 8-)
Meine Mum war irgendwie nicht begeistert und ganz sorgenvoll (wohl auch wegen TSS), aber ich hab mir da nicht mehr reinreden lassen und dann hat sie es auch akzeptiert und mir das Geld für meine ab da immer selbst gekauften Tampons gegeben. Seitdem mag ich meine Regel und fühle mich auch weiblich damit :verliebt: Meiner Tochter würde ich Tampons so lange nicht vorenthalten, aber ich bin meiner Mama auch nicht böse deswegen. Ihr war mein Leid mit ihrer "das ist doch was ganz natürliches"-Einstellung und "Binden sind doch toll" - Einstellung gar nicht so bewusst, glaube ich.

_________________
Letzte Pille: 10/2010; NFP mangels Diziplin aufgegeben, seitdem Verhütung mit Kondom. Erste Gynefix 04/2013 am selben Abend verloren. Zweite Kette 07/2013


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 22. Juli 2014 13:33 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4146
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Dass ihr euch mit 13 schon spät dran fühltet... :shock: .

Ich war schon 15, fast 16 und hatte da lange drauf gewartet. Meine Oma und Mutter waren allerdings auch spät dran und meine Töchter sind es jetzt auch. Gut war, dass ich also da nicht mehr so kindlich war. Peinlich war es mir gar nicht.

Ich hatte schon jahrelang immer diese 3 Binden mit mir herumgeschleppt, die meine Mutter mir gegeben hatte, dünne, übrigens.

Jedenfalls hatte ich dann gar nicht mehr dran gedacht und hatte eines Tages (zum Glück in den Sommerferien) echt schlimme Kopf- Bauch- und gleichzeitig Rückenschmerzen, dazu Durchfall. Wir glaubten schon, dass ich einen Infekt hätte, da kam dann das Blut. Ich nahm die Binde, die nach 10min durch war, die nächste ebenso und nach einer halben Stunde waren alle 3 vorhandenen Binden durchgeblutet. Meine Oma(die bei uns wohnte) ging dann zur Drogerie und holte dünne und dicke Binden. Die dünnen konnte ich erst mal gar nicht brauchen, schon die dicken waren nach 1-2h durch. Meine Oma und meine Mutter waren erst etwas hilflos, die hatten nur Watte verwendet selber und nicht so viel geblutet.

Ich war auch echt froh um die dicken Binden, die dünnen konnte ich nur an den schwächeren Ragen verwenden. Später nahm ich Tampons und dicke Binden, um wenigstens 2-3h durchzuhalten.

Mich schockierte das viele Blut und die Schmerzen, wo mit ich nicht gerechnet hatte. Ärztliche Abklärung brachte mir damals die Pille, wovon ich in 3 Monaten 10kg zunahm, und depressiv wurde(mit 16) weswegen ich damit dann wieder aufhörte.

Es sei schon soweit ganz normal, mit dem Blut, hieß es beim FA, soll ich eben dann Sport und Schwimmen aussetzen. Manche würden eben etwas mehr bluten, es sei ja keine Krankheit sondern Natur.
Heute weiß ich dass solche Blutmengen und Schmerzen nicht normal sind. Als ich später, mit schwächerer Blutung und einem cup mal die Menge nach maß waren es 300ml, müssen also früher noch mehr gewesen sein. Ich brauchte auch Schmerzmittel und konnte oft nicht in die Schule, weil ich Krämpfe hatte, später wußte ich, wie Geburtswehen.

Im Nachhinein finde ich mich sehr allein gelassen, mit den Schmerzen.

Also Leute, die bereitgestellten Binden können auch zu dünn sein! Mich haben die "Windeln" weniger gestört, als die Angst "blutig auszulaufen" , was tatsächlich immer wieder vorkam.
Die dicken Binden waren für mich wie Freunde...

Für meine Töchter habe ich die verschiedensten dünne und dicke Binden und Tampons, auch Stoffbinden, schon bereitgelegt, war auch mit ihnen schon einkaufen, sie sind aber bisher noch nicht soweit(knapp 14 und 12).
Wenn sie mögen, bekommen sie auch Tässchen, sie können dann auswählen, was ihnen zusagt.
Auch wird das ggfs. richtig ärztlich abgeklärt, falls Bedarf ist.

Sie sollen nicht mit möglichen Problemen so alleine sein.

_________________
Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 22. Juli 2014 14:20 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 247
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NFP seit: 01/12 mit Unterbruch
Ich hab sooooo geheult!! Es passierte nämlich ausgerechnet in der ersten Ferienwoche am Meer... Meine Pflegemutter hat cool reagiert, gesagt ich kann trotzdem im Meer baden gehen und sie zeigt mir dann in Ruhe zu Hause, wie das mit den Tampons funktioniert... Paar Tage später war ich dank froh- wa war nämlich vor den Ferien schon abgesprochen, dass ich nachher zum FA muss, weil ich mit 16 immer noch keine Periode hatte :-D Ja, da war sie dann *lachen*

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Chacheli ist überglückliche Mama des kleinen Mannes (12/13) und des kleinen Fräuleins (06/16) Mit Patin Galina auf Gegenseitigkeit
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 20. November 2014 16:26 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 31. Juli 2014 21:55
Beiträge: 218
NFP seit: 07/2014
Ich hatte im ersten Moment Angst, weil da gleich relativ viel Blut im Slip war, als ich es das erste Mal spürte. Und dann war es mir ein wenig peinlich, weil ich dachte, ich habe alles mit dem Blut versaut. Und als ich dann mit der Hilfe und dem Beistand meiner Mama versorgt war, war ich auch ein bisschen stolz. :-)

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Wenn du aufgeben willst, denke daran, warum du angefangen hast.
Tupfelmaus tupfelt nun endlich seit 11/2024 mit dem Räuber vervollständigt durchs Leben und in Kurve Bild.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 20. November 2014 18:58 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 19. August 2014 09:17
Beiträge: 147
NFP seit: 08/2014
Ich fands total doof, weil ich darauf noch nie Lust hatte. Und als es dann so weit war noch weniger...

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Auri beobachtet mit Kupferspirale nur noch Schleim und hetzt durchs Leben :-)
Hormonfrei seit Juli 2014


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie hast du dich bei deiner ersten Mens gefühlt?
BeitragVerfasst: 21. November 2014 00:01 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2013 23:52
Beiträge: 554
Wohnort: Hessen
NFP seit: 2013
Ich war erstmal total begeistert, weil man mir jahrelang vermittelt hatte, wie toll das ja sei (und ich auch irgendwie das Gefühl hatte, es wäre langsam mal Zeit, die meisten anderen Mädels in meiner Klasse hatten sie schon, ich war glaube ich 13) und hab es erstmal meiner Mutter erzählt, die mir dann auch gratuliert hat. Nur leider hat meine Begeisterung nicht sonderlich lange angehalten, auf die Schmerzen war ich irgendwie nicht vorbereitet... *ko*

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*sonne* Liebe Grüße von Jeans und der kleinen Erdnuss (02/19)


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