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Hi!
Ja, ich bin neu hier. Und ich habe die Pille satt. NFP wäre toll, wenn die verdammten Schmerzen nicht wären. Ich habe schon ein wenig herumgelesen, was ich so über Menstruationsschmerzen gefunden habe. Was mich interessieren würde, ist, ob es jemanden gibt, der die Probleme in ähnlicher Weise hat wie ich und mir etwas helfen kann. Ich erzähle einfach mal von vorne. Sorry, wird etwas länger.
Seit ich 12 bin, habe ich meine Tage. 6 Monate nach der ersten Blutung fingen die Schmerzen an. Vorwiegend in den Knien, besonders links. Sie wurden immer schlimmer und zogen sich bald bis in den Rücken. Also keine direkten Bauchkrämpfe, sondern so eine Art, hm, indirekter Schmerz. Irgendwann tat einfach alles weh, Schmerztabletten haben kaum mehr geholfen, ich lag jeden Monat drei Tage im Bett. Mit 16 hatte ich meinen ersten Freund und meine Frauenärztin verschrieb mir die Pille. Das war SO toll! Die Schmerzen wurden sofort besser! Aber sie waren immer noch ziemlich heftig.
Später kam dann noch eine Bauchspiegelung wegen Verdacht auf Endometriose (diese im Bauch sonstwo wachsenden Gebärmutterschleimhautstückchen), aber gefunden haben sie nichts, organisch war alles vollkommen ok. Mein Arzt meinte vor kurzem (jetzt bin ich 24) allerdings, das könne auch irgendwo unter der Oberfläche und unsichtbar sein. Hm, glaube ich nicht so recht dran. Ich habe die OP-Fotos gesehen und das sah alles so hübsch und perfekt aus, nee, ich glaube einfach nicht, dass ich Endometriose habe. Gegen die sollte eine bestimmte Pille übrigens auch besonders gut helfen, die die Schmerzen aber wieder verschlimmerte.
Nach der ergebnislosen OP, nach der ich von einem Arzt an den Kopf geknallt bekam, dass es wohl psychische Ursachen haben müsse, war ich einige Male bei einer Frau, die irgendwas à la Körperpsychotherapie machte, aber das fand ich so lächerlich und sinnfrei, dass ich es bald aufgegeben habe. ("Wie wäre das, du legst dich auf den Boden und ich lege meine Hände auf deinen Körper, und du sagst mir, wo du es als angenehm empfindest und wo nicht"... äh, nein!)
Vor ca. 2 Jahren wollte ich mal ausprobieren, ob ich es auch ohne Pille aushalte und habe aufgehört sie zu nehmen. Die ersten drei Monate waren ok, nach dem vierten habe ich aufgegeben. Inzwischen habe ich eine Pille, die ich drei Monate durchnehmen kann, was sowohl die Häufigkeit als auch die Schmerzen reduziert, allerdings macht sie mir in der Pillenpause immense Kopfschmerzen *seufz*.
Also nochmal die Fakten:
* Ich will keine Pille mehr nehmen.
* Aber die Schmerzen sind zu heftig.
* Schmerzen sind direkt proportional zur Stärke der Blutung.
* Es sind keine typischen Krämpfe, sondern ein überall vorhandener fieser ziehender Schmerz.
* Am besten dagegen hilft: ganz still liegen, nicht bewegen, am besten auch nicht Atmen *g*, Schmerztabletten.
* Was nicht hilft: Bewegung, Badewanne (zuviel Wärme=stärkere Blutung).
* Bisher an Tips kenne ich: Magnesium.
* Homöopathischer Kram hat bisher nicht geholfen (ich studiere Biochemie, bin ziemlich naturwissenschaftlich orientiert und glaube vermutlich auch einfach zu wenig an Homöopathie und dergleichen. Außerdem bin ich sehr kopfgesteuert, was vielleicht auch der Grund ist, warum es mit dem Psychokram nicht geklappt hat ;-) )
* Ärzte waren nie sehr hilfreich. Die nehmen mich nie ernst oder sind ratlos.
So, ich hoffe ich habe euch nicht mit diesem ersten Beitrag von mir erschlagen. Und wenn ich die Pille absetzen kann, wage ich mich in die weiteren Gefilde von NFP vor ;-)
LG,
Eva
Edit: Ach ja, vergessen: Bei einem Kerl, der tibetische Medizin macht, war ich auch einige Male. Der meinte dann meine Chakren in Ordnung gebracht zu haben, gemerkt habe ich davon allerdings nichts. Es war nur immer schrecklich kalt da, am Ende hab ich gezittert, und er meinte, das sei nun die positive Energie... genauuu!
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