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 Betreff des Beitrags: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 18. Juli 2013 20:57 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 169
Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, ob meine Frage eher hier reingehört oder eher in das Gesundheitsunterforum. Daher dürft ihr gerne entsprechend verschieben.

Es geht um meine Mutter, die sich in den Wechseljahren befindet und unter Blutungen leidet, die extrem stark sind und lange anhalten (locker 4 Wochen). Aus diesem Grund hatte sie vor einem Monat schon eine Not-OP, bei der ihre Gebärmutter ausgeschabt wurde. Nun (einen Monat später) hat sie wieder starke Blutungen.

Wäre es in ihrem Fall womöglich tatsächlich sinnvoll, die Antibaby-Pille zu nehmen, um die Blutungsstärke zu reduzieren? Ich weiß nicht, was übliche Behandlungen sind in solchen Fällen, aber ich mache mir Sorgen und würde gerne helfen. Sie traut sich teilweise nicht bei Ärzten nachzuhaken, wenn sie etwas nicht versteht. Ich habe einfach Angst, dass sie sich von Ärzten irgendeinen Mist andrehen lässt. Sie versteht z.B. auch nicht, warum welche Behandlungen durchgeführt werden sollen und welche besser sind. Sie wird dann im KH oder in der Praxis einfach vor die Wahl (z.B. Spritze oder KH) gestellt, ohne, dass Vor- und Nachteile beider Optionen ausgeführt werden.

Ich dachte, vielleicht kann mir hier die ein oder andere Forumsschreiberin etwas emfpehlen, das hilft. Vielleicht habt ihr ja selbst schon Erfahrungen mit diesem Problem gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 18. Juli 2013 23:23 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. August 2010 21:30
Beiträge: 435
Oh jemineee... erstmal würde ich sie gründlich untersuchen lassen und erstmal schaun ob die Blutungen wirklich hormonell bedingt sind. Es gibt auch andere Gründe für Blutungen grade die stärkeren. Zum Beispiel Myome ... die können aufgehn und bluten oder aber so groß sein das sie an der gegenüberliegenden Schleimhaut reiben was aber eher ne schwächere Blutung wäre... allerdings aufgegangen könnten schon ganz schön Bluten. Dann wäre die Frage je nach Menge der Myome, die GM entfernen zu lassen (wenn einzelne Myome nicht mehr entfernt werden können)

Meine persönliche Meinung dazu ist allerdings ein anderes Ding... wenn ich in den Wechseljahren mit so einem krassen Problem dastehn würde, ich würde mir die GM entfernen lassen. Lieber die OP als Jahrelang Hormone oder Blutungen ... Aber gut da werden andere Menschen auch anders drüber denken.

Wenn es ein hormonelles Problem ist käme evtl eine Art Pille in Frage, kommt drauf an welches Hormon spinnt.

Wie alt ist deine Mutter denn überhaupt?

LG Pappy

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Papillon ist Patin von Arinas kleinem Prinzchen und Danys kleinen Wonneproppen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2013 08:13 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 3. Februar 2009 23:28
Beiträge: 169
Hallo Pappy,

vielen Dank für deine Antwort.
Meine Mutter ist 50. Myome hat sie nicht erwähnt (werde aber mal nachfragen), aber Polypen und eine oder zwei Zysten. Die Gebärmutterschleimhaut war wohl 4mal so dick wie normal. Wie gesagt, es gab eine Ausschabung vor einem Monat. Es hieß, dass es nun besser werden kann, aber momentan ist es wohl wieder eher nicht so gut.
Ihre FA weiß ja schon lange Bescheid und ständig heißt es (auch von Hausärztin, zB), dass es ein stückweit normal ist. Daher habe ich mir nicht mehr so viele Gedanken gemacht und nun erfahr ich von dieser OP. Mönchspfeffer wurde auch schon empfohlen.

Hm, und wie ist das - rein theoretisch - wenn man sich die GM entfernen lässt? Muss man keine Ersatzhormone nehmen? Das ist ja schon ein starker Eingriff. Ich kenne mich nun leider so gar nicht aus mit Wechseljahren. Hat die GM nach den Wechseljahren keinerlei Funktion mehr, sodass man darauf verzichten kann?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2013 08:45 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. August 2010 21:30
Beiträge: 435
Nein, die Hormone werden von den Eierstöcken gebildet. Allerdings wird zum Teil eine hormonelle Ersatztherapie empfohlen wegen der Aufnahme von Knochenverdichtenden Mineralien und Vit. ... Vit D und Calcium, man empfiehlt älter werdenden Frauen diese Dinge als Nahrungsergänzung in den Wechseljahren und dannach zu nehmen.

Die OP ansich ist kein Pappenstiel es ist ne Bauchop (ok ohne Schnitt) sie wird von unten entfernt. Wenn dann alles verheilt ist muß sie ihren Beckenboden wieder für einige Zeit trainieren. Aber die ganzen Vor und Nachteile würde ihr ein Arzt viel besser erklären können.

Wo hat sie denn die Zysten? an den Eierstöcken oder in oder an der GM? Ich finde es wirklich nicht schön das Ärzte eine stärkere Dauerblutung einfach so hinnehmen. Das kann soweit führen das sie irgendwann mal umkippt weil der Kreislauf schwächelt. Sie verliert ja pausenlos Sauerstofftransportierende Blutkörperchen dann braucht der Körper Eisen um die wieder zu bilden ... sie verliert aber nicht nur die sondern auch alle anderen Bestandteile des Blutes und damit eben auch Vit. Mineralien und Eiweise. Sie könnte doll abnehmen in der Zeit einen Blutmangel entwickeln (ich denk den wird sie schon haben) und schneller Krank werden.

Über die Ärzte kann man wirklich nur den Kopf schütteln.

Die 4x so dicke Schleimhaut kannst dir so Vorstellen als ob du ein Brötchen aufschneidest und beide Seiten des Brötchens richtig dick mit weicher Butter beschmierst und dan klapp es leicht zu.... hält man still... bleibt die Butter drin... aber bei der kleinsten Bewegung quilt die Butter raus. So entstehen die Dauerblutungen wenn die Schleimhaut zu dick ist. Da hilft dann irgendwann wirklich nur das Ausschaben wie es gemacht wurde, das es aber gleich wieder kommt sollte die Ärzte mal genauer schaun lassen.

LG Pappy

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2013 11:28 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 169
Ach klar, stimmt doch. Die Hormone werden von den Eierstöcken gebildet. Mir war aber auch nicht klar, dass die GM unabhängig von den Eierstöcken entfernt wird.

Was die Zysten angeht, bin ich automatisch davon ausgegangen, dass sie an den Eierstöcken sind. Ich weiß es nicht genau, aber ich sehe heute Abend den Arztbrief auf der Klinik. Mal sehen, was da drinsteht. Also eine Bluttransfusion hat sie nicht bekommen, trotz des großen Verlustes.
Und was du in bezug auf den Kreislauf beschreibst, das trifft auch zu: Ihr ist häufig schwindlig.

So wie ich das sehe, muss also rausgefunden werden, wodurch die GM-Schleimhaut so dick ist, was ja zu den Blutungen führt. Eine zu dicke Schleimhaut wird entweder durch Myome ausgelöst oder ist hormonell bedingt, sehe ich das richtig?

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2013 20:19 
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hat sich gut eingelebt

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Habe nun den Arztbrief. Die Untersuchung im KH hat gezeigt, dass es eine Eierstockzyste gibt und eben die bereits erwähnte dicke Schleimhautschicht. Es steht nichts da von Myomen. Ein kleines Blutbild wurde genommen. Alle Werte liegen im Referenzbereich bis auf einen: MCHC ist leicht erniedrigt, was anscheinend auf eine Anämie hinweisen kann, aber Hämoglobin und rote Blutkörperchen sind auch normal. Der Wert, der die Filtrationsrate der Nieren angibt, ist auch niedriger als normal. Aber ich wüsste nicht, inwiefern das für ihre Problematik von Bedeutung sein könnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2013 23:17 
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Kurven-Rätslerin

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Ninive hat geschrieben:
Eine zu dicke Schleimhaut wird entweder durch Myome ausgelöst oder ist hormonell bedingt, sehe ich das richtig?


Ähm nicht ganz... Myome können lange garnichts machen und dann irgendwann von sich aus anfangen zu bluten, ohne in Bezug zur Schleimahut zu stehn, allerdings wachsen sie Hormonabhängig.
Die dicke Schleimhaut ist vermutlich hormonell bedingt.

Ninive hat geschrieben:
MCHC

Ist ein Wert der angibt inwieweit die Erythrozyten kleiner normal oder größer sind als es sein sollte. Sprich ist über längere Zeit weniger Eisen vorhanden werden die Erys kleiner und können dann weniger O2 binden. Das Volumen sinkt also. (Das hatte mein Kind mal aber Ernährungsbedingt, nach einem viertel Jahr Eisen nehmen wars wieder gut .. aber das auffüllen braucht sehr lang) Erys leben im Schnitt 120 Tage. Sprich man muß mindestens 120 Tage Eisen zuführen um eine Besserung zu bekommen.

Der Hb kann durchaus noch eine Weile "normal" erscheinen, allerdings kippt es irgendwann.

Ninive hat geschrieben:
Der Wert, der die Filtrationsrate der Nieren angibt, ist auch niedriger als normal. Aber ich wüsste nicht, inwiefern das für ihre Problematik von Bedeutung sein könnte.


Die Niere sollte wenn denn mal gesondert gecheckt werden und möglichst mit Sammelurin. Gerade was die Filtrationsrate angeht.

LG Pappy

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 20. Juli 2013 01:06 
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*seufz* Irgendwie ist das grad etwas frustrierend. Sie hat heute Östrogene verschrieben bekommen, die sie aber nicht nehmen möchte wegen der Nebenwirkungen, die im Beipackzettel gelistet sind (Darmblutungen, Krebstrisiko). Andererseits weiß sie grad auch nicht, ob sie zu anderen FÄ gehen soll, weil sie das Thema satt hat und es ja "sowieso nichts bringen wird" und Ärzte seien doch alle gleich, usw. *seufz*

Was den Eisenmangel angeht: Sie isst eigentlich relativ viel Fleisch, daher nehme ich an, dass ihr Körper zumindest recht viel Eisen zur Verfügung hat, das er aufnehmen könnte.
Ihre FÄ meinte heute, dass sie sie nicht untersuchen wird, da im KH ja bereits alles erledigt wurde und das schon alles passen wird. Sie hat also tatsächlich keine Untersuchung vorgenommen. Das kommt mir total komisch vor. Nach einem Eingriff muss man doch schauen, ob alles ok ist, gut verheilt, usw. Aber nein...wie gesagt, ich finde, sie muss die FÄ wechseln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 20. Juli 2013 09:18 
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Kurven-Rätslerin

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Ninive hat geschrieben:
wie gesagt, ich finde, sie muss die FÄ wechseln.


aber sowas von..... das ist ja wohl ne Frechheit *ko* geben wir einfach mal ne schachtel Tbl das gibt sich schon wieder... ich glaubs grad nicht. KLar könnten die helfen, aber ich finds frech sie da so stehn zu lassen. Und die hat bestimmt auch nicht mit ihr über Wirkung und Nebenwirkung der Östrogentabl gesprochen oder?

Die nehmen viele Frauen in den Wechseljahren... aber so gesehn, nehmen auch viele Frauen die Pille obwohl es andere/ bessere Verhütungs-Lösungsmöglichkeiten gibt. Ärzte machen es sich zuweilen doch recht leicht.

Mein Tip jetzt ... ein Großes Blutbild beim Hausarzt veranlassen mit Kontrolle der Eisenspeicher (man kann man auch in Labor rausbekommen obdie noch ein bissl gefüllt sind oder aber an der Grenze liegen oder leer sind, da das Eryvolumen schon gesunken ist - geh ich mal von leeren EIsenspeichern aus)
Eisen und andere Vitamine und Mineralien auf zu füllen ist zwar hilfreich damit es ihr bald besser geht allerdings ist das auch nur Symptomdokterei. EIn anderer FA sollte die Ursache der Blutungen feststellen und wenn es ein Östrogenmangel ist wird sie sich entscheiden müssen 1. mit den Blutungen zu leben 2. die Tbl zu nehmen oder aber 3. den massiven Weg gehn und die GM entfernen zu lassen

Die Tbl könnten evtl aber auch dafür sorgen das die Zyste verschwindet, es wäre zu überdenken (mit ordentlicher Beratung versteht sich) die Tbl doch für eine Weile zu nehmen. Bis sich alles mal beruhigt hat und sie für sich eine Entscheidung getroffen hat, ihr Körper sollte sich auch vor einer evtl OP (GM entfernung) erholen können. Sprich Speicher auffüllen ... neue Blutzellen bilden (größere).... wäre durchaus zu überdenken.



LG Pappy

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 21. Juli 2013 00:38 
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hat sich gut eingelebt

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Nein, sie hat mir ihr nicht über Wirkung und Nebenwirkungen der Östrogentabletten gesprochen :roll:

Das mit dem großen Blutbild werde ich ihr sagen und ich hoffe, sie wechselt den Arzt und lässt das alles dann entsprechend untersuchen.

Danke Pappy! *freunde*

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 5. August 2013 10:24 
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Hallo Ninive,

eine Ausschabung bei starken und bei Dauerblutungen hilft ja nur kurzzeitig, da damit die Ursache nicht behoben ist. Sollte nach der Ausschabung der histologische Befund und organisch alles o.k. sein, ist bei deiner Mum eine hormonelle Ursache zu vermuten. Vom Alter her würde es auf jeden Fall passen.

Ich selbst (47 Jahre) hatte über mehrere Monate starke Blutungen, die zunächst mit einem künstlichen Gestagen in der zweiten Zyklhälfte gut zu behandeln waren.
Bei mir fehlte durch beginnende Wechseljahre,seltene Einsprünge, einfach das Progesteron der zweiten Zyklushälfte als Gegenspieler zum Östrogen,so dass die GB-Schleimhaut sich stark aufbauen konnte.
Auch Eierstockzysten hatte ich mehrfach ( = häufig nicht gesprungene Follikel). Die fördern den übermäßigen GB-Schleimhautaufbau , da über längeren Zeitrum Östrogen produziert wird.

Die Therapie mit natürlichen Progesteron hat bei mir leider nicht ausgereicht, da die Wirkung zu schwach war. Einige Monate habe ich dann ein künstliches Gestagen eingenommen und bin gut klar gekommen. Aber nach einer 6-wöchigen Dauerblutung trotz Gestagen entschied ich mich Anfang Juni aber zur Ausschabung und 3 Wochen später noch zur Verödung der Schleimhaut mit der Nova sure-Methode.

Die Chancen stehen jetzt sehr gut, dass ich zukünftig gar keine Blutungen oder nur noch eine sehr leichte Blutung bekommen werde.

Vielleicht ist ja für deine Mum zunächt ein künstlichen Gestagen ein Versuch wert.
Ihr wurde ja ein Östrogen verordnet. Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Wenn Sie allerdings auch schon andere Beschwerden hat, die auf Wechseljahre und Östrogenmangel hinweisen (Hitzewallungen, trockene Scheide ..) könnte ich das ja noch verstehen. Die starken Blutungen weisen aber, wenn organisch alles i.O. ist, eher auf Progesteronmangel hin.

Sollte eine hormonelle Therapie welcher Art auch immer nicht ausreichen, ist die Verödung (ambulanten OP) bestimmt für manche Frau eine Alternative.

Auch wenn die Blutwerte noch keine Anämie aufweisen, nerven die starken Blutungen einfach. Zumal die Abstände immer unregelmäßiger werden und frau ständig mit allem rechnen muss. Nichts ist mehr unbeschwert plan- und geniessbar. Ich bin froh, dass ich mich nach der Ausschabung noch zur Verödung entschieden habe.

Ich wünsche deiner Mum alles Gute. *daumendrücken*.
Eine zweite Meinung beim einem anderen Gyn würde ich mir auf jeden Fall auch einholen.
LG

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Seit Endometriumablation mit Nova Sure im Juni 2013 keine Blutungen mehr!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 5. August 2013 10:45 
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Hallo Ninive,

ich weiß nicht, wie gut dein Mum schon über das Gesamtthema Wechseljahre informiert ist.
Auf der folgenden Webseite gibt es zahlreiche Info´s zum Einstieg.
http://www.in-menopause.de/index.html

Ich fand die Seite sehr gut, da Sie alle wichtigen Themen aufgreift,übersichtlich und leicht verständlich ist.
LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 11. August 2013 13:42 
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Kurven-Rätslerin

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Hallo Ponyfee, was genau wird bei einer Schleimhautverödung gemacht?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 11. August 2013 15:41 
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Beiträge: 17
Hallo Papillon,

ich habe mich für die Verödung mit der Nova SURE Methode entschieden, da Sie nach meiner Recherche wohl die schonendste und die erfolgsversprechendste ist.
Eines Tageklinik bei uns in der Nähe bietet diese Verfahren ambulant an. Manche Krankenhäuser nehmen auch für 2-3 Tage stationär auf.
Nähere Info , wie das genau abläuft kannst du gern unter dem Link nachlesen.
http://www.starke-regelblutung.de/was-ist-novasure

ergänzend :
http://www.yumpu.com/de/document/view/8 ... mresektion

Es gibt noch andere Methoden, bei der die Schleimhaut z.B.abgeschält oder abgekocht wird.Die Erfolgsquote scheint allerdings geringer und die anschl Zeit der Arbeitsunfähigkeit länger zu sein.
siehe auch:
http://www.yumpu.com/de/document/view/2 ... ebarmutter
Von daher hatte ich mich für die Nova-Sure Methode entschieden.

LG Ponyfee

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 Betreff des Beitrags: Re: Ewige Blutungen
BeitragVerfasst: 16. Juli 2015 16:24 
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Registriert: 17. Juli 2013 09:59
Beiträge: 38
Wohnort: in Schleswig Holstein
NFP seit: 17.07.2013
Eure Beiträge sind jetzt zwar schon vor längerer Zeit geschrieben, doch für mich war das Lesen sehr wichtig!
Bin 53 und erlebe die Zeit der ewig langen Zyklen und die der ewig langen Blutungen.
Bei der FÄ heute hatte ich die Wahl zwischen einer AS, die allerdings vermutlich nicht auf Dauer helfen würde (wurde hier ja auch so beschrieben) und einer Therapie mit Gelbkörperhormonen.
Meine Kraftlosigkeit und die blauen Lippen manchmal habe ich nicht erwähnt, vermutlich Eisenmangel?
Nun habe ich "Chlormadinon 2 mg fem" hier. Kennt die jemand? Soll ich 12 Tage lang 3 x tgl. nehmen (habe seit Wochen Dauerblutung) und dann ab dem 14. Zyklustag über 12 Tage abends 2 Tbl.
Nach einem weiteren Zyklus möchte sie mich wieder sehen und eine Ultraschallaufnahme machen.


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