Ich bin nun in Zyklus 92 und messe regelmäßig genug, dass ich auswerten kann und würde es sicherlich genauer nehmen, hätten wir keine Fernbeziehung und würden wir uns häufiger sehen.

Ich hatte in meiner früheren Beziehung ein Dia und wir haben es in der fruchtbaren Zeit plus Kondom verwendet. Das klappte sehr gut! In meiner aktuellen Beziehung können wir nicht mit Kondom verhüten, zumindest nicht zur Zeit, da mein Partner da gewisse Probleme hat, die sich mit Kondomen wohl eher noch verschlechtern würden. :(
Momentan stört es mich etwas, dass wir uns dank Fernbeziehung nicht immer sehen können, wenn es vom Zyklus her günstig wäre und uns natürlich oft sehen, wenn es ungünstig ist. Auf der anderen Seite sind die Zeiten unserer Fernbeziehung gezählt, innerhalb der nächsten 12 Monate hat das so oder so ein Ende, deshalb macht es natürlich eigentlich keinen Sinn mich daran großartig zu stören. Das weiß ich.
Spirale käme für mich persönlich nicht in Frage, mir ist der Gedanke an eine eventuelle Frühabtreibung sehr unangenehm. Ich habe nichts dagegen, wenn andere Frauen so verhüten, nur für mich kann ich mir das nicht vorstellen. Außerdem möchte ich in den nächsten Jahren evt. sowieso ein Kind d.h. das würde gerade eh keinen Sinn machen.
Durch meine Gerinnungsstörung käme eine hormonelle Verhütung mit einer Kombi-Pille sowieso nicht in Frage, weil mein Thromboserisiko stark steigen würde (ich habe jetzt mit 27 schon schlechte Venen) d.h. dieses Risko möchte ich nicht eingehen.
Leider kämpfe ich oft mit PMS (Durchfällen und starken Aggressionen/Stimmungsschwankungen) in manchen Zyklen inklusive Unterleibsschmerzen Tage vor den Tagen. Diesen Monat war es besonders unangenehm, vielleicht auch, weil ich gerade stark erkältet bin. Erkältung und PMS, das ist

.
Bliebe sowieso nur die Cerazette übrig. Sie enthält zwar kein Östrogen, aber besser wäre es natürlich für mich trotzdem überhaupt nicht hormonell zu verhüten. Manchmal erscheint es mir halt einfach so bequem: 1 Pille täglich, es geht immer und meine Schmerzen wäre ich höchstwahrscheinlich auch los. Ich mache es mir da wohl aber auch zu einfach in Gedanken.
An und für sich ist mein Zyklus prima: ich habe wirklich immer einen Eisprung, den ich auch auswerten kann und in 50% des Zyklus kann ich unfruchtbare Zeit laut Regeln annehmen. Auf Sex zeitweise zu verzichten ist kein grundsätzliches Problem, da habe wir ja jahrelang geübt und mein Partner steht bezüglich NFP zu 100% hinter mir.
Wenn nur dieses PMS-Problem nicht wäre....
(zusätzlich werden im Verlauf der Jahre meine Menstruationsschmerzen kontinuerlich stärker und ich habe die irrationale Angst an Endometriose zu leiden und unfruchtbar zu werden - völlig übertrieben, ich weiß

).