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 Betreff des Beitrags: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 02:20 
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neu hier

Registriert: 4. Juni 2012 15:16
Beiträge: 5
NFP seit: 5/12
Ihr Lieben,

ich habe, seit ich mich mit NFP und meinen Körpersymptomen beschäftige, eigentlich immer dasselbe Problem: Meine Temperatur schwankt extrem. Selbst, wenn ich im selben Bett schlafe und zur selben Zeit und am selben Ort (rektal) messe. Wenn ich mal woanders übernachte, ist es noch schlimmer.
Mein Schleimmuster hingegen hab ich mit der Zeit sehr gut kennen gelernt. Mein Zyklus ist auch von der Dauer her sehr regelmäßig. Er ist meist 30 Tage lang, am 15.-16. Tag habe ich sehr flüssigen Schleim ("wie Wasser") und danach,also am 17. Tag, wird er geleeartig, etwa wie die Kleber bei der Zeitungsreklame, für einen Tag lang. Ich hab mal gelesen, dass dieser geleeartige Schleim auftreten kann, wenn die fruchtbare Phase beendet wird und vom Zeitpunkt her würde das ja auch perfekt passen. Das Problem ist eben die schwankende Temperatur bzw. steigt sie manchmal gar nicht.
Ist es möglich, einen Eisprung zu haben und die Temperatur geht trotzdem nicht rauf bzw. schwankt total?
Wie sehr würdet ihr euch auf den Schleim verlassen (NFP als Verhütungsmethode, nicht wg. Kinderwunsch), wenn dieser gut auswertbar ist und die Zyklusdauer sehr regelmäßig, aber die Temperatur eben nicht?

Wäre dankbar über Erfahrungen.

Liebe Grüße
Leonina


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 05:56 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. März 2011 12:53
Beiträge: 65
Hallo Leonida,
ich würde nur freigeben, wenn beides komplett ausgewertet ist. Da Du sagst Du möchtest verhüten, würde ich die Regeln auch korrekt anwenden. *zustimm* Nicht umsonst kommt nur man durch die doppelte Absicherung zu dem guten PI den die sympto-thermale Methode hat.
Aber wenn Du nur nach Schleim auswerten möchtest, schau Dir doch mal die Billings-Methode genauer an. Hier wird meines Wissens nach nur nach Schleim geschaut. Vielleicht fühlst Du Dich anhand Deines Schleimmusters damit auch sicher genug *freunde*

_________________
Gruß von Mirenatragödie
Reichtum besteht nicht darin, was wir besitzen, sondern darin was wir genießen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 09:20 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
Wohnort: 4-Ländereck
NFP seit: 07/07
Mirenatragödie hat ja bereits auf Billings hingewiesen. Der PI ist natürlich nicht so gut wie bei der symptothermalen Methode, aber das ist ja immer eine Frage des individuellen Sicherheitsbedürfnisses.
Hier gibt es auch einen Thread dazu und ich weiß von zumindest einer Userin in diesem Forum, das sie die Methode enwendet.

Was mich noch interessieren würde: Hast Du vielleicht eine Kurve, die Du zeigen kannst? Manchmal empfindet man selbst den Verlauf viel unruhiger als er wirklich ist. Und hat Dein Thermometer zwei Nachkommastellen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 10:00 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 15. Juli 2012 21:03
Beiträge: 57
NFP seit: Juli 2012
Hallo Leonina,

hast du Natürlich & Sicher gelesen? Misst du deine Temperatur direkt nach dem Aufwachen, ohne aufzustehen? Achtest du auf Störfaktoren und klammerst ggf. aus?

Deine Schleimkürzel sind leider alle falsch, auch die Temperaturwerte musst du zuerst runden, bevor du sie einträgst. Ich denke, du solltest dich auf jeden Fall nochmal genauer mit dem Regelwerk befassen. Vielleicht klärt sich dann auch auf, warum deine Temperatur für dich so unruhig aussieht. *knuddel*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 10:10 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 29. Februar 2012 21:56
Beiträge: 999
NFP seit: 03/12
Hier mal der Link zur Kurve: https://www.nfp-forum.de/kurvenreich/in ... r=+leonina
Ich find die Schwankungen gar nicht arg! Meine Temperatur schwankt häufig viel stärker und ich kann trotzdem auswerten.. :-)

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Glücklich verheiratet *heartbeat* und mit vier Katzenkindern das Leben genießend.. Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 15:20 
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neu hier

Registriert: 4. Juni 2012 15:16
Beiträge: 5
NFP seit: 5/12
Hi ihr,

Danke für den Tipp mit der Billings-Methode, ich gucks mir an.
die Kurve, die da online ist, hatte ich nur irgendwann mal angefangen, einzutragen und hab es dann wieder abgebrochen, weil ich die Seite ein paar Tage nicht aufrufen konnte (kann daran liegen, dass ich in Brasilien bin und das Internet hier ziemlich schlecht ist)
Die ist jedenfalls alt und unvollständig und falsch, das weiß ich schon :) War auch etwas verwirrt von der Online-Version, aber ich schau's mir nochmal an.
Ja, ich messe direkt nach dem Aufwachen und hab das Buch gelesen.
Ich hatte ein Thermometer mit zwei Nachkommastellen, das kaputt ging und hier hab ich partout keines mit zwei NKS gefunden (und amazon gibts hier auch nicht). Das ist natürlich Mist. Jetzt mache ich es mit einer NKS, weil ich dachte, besser als gar nichts.

Denkt ihr, dann kann man die Temperaturauswertung sowieso vergessen?

Liebe Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 15:41 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
Wohnort: 4-Ländereck
NFP seit: 07/07
Naja, was heißt "gleich vergessen". Regelkonform ist es so eben auf keinen Fall und ich kann mir durchaus vorstellen, dass Deine Kurve mit einem NFP-fähigen Thermometer auch besser aussehen würde.

Vielleicht willst Du die Kurve ja mal noch nachtragen, dann kann man mehr dazu sagen.

Edit: Gibt es in Brasilien vielleicht ganz normale analoge Thermometer? Die sind ja bestens für Sensiplan geeignet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 16:06 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 15. Juli 2012 21:03
Beiträge: 57
NFP seit: Juli 2012
leonina hat geschrieben:
Denkt ihr, dann kann man die Temperaturauswertung sowieso vergessen?


Ich würde mir, wie oia schon vorschlug, ein analoges Thermometer besorgen und es damit versuchen.

Es wäre wirklich hilfreich, wenn du mal eine Kurve von dir online stellen würdest. Dann können erfahrene Mädels draufschauen und dir Tipps geben. Vielleicht machst du Fehler, die dir selbst nicht auffallen... Allein auf Schleim würde ich mich nicht verlassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 16:11 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Die Kurve ist ja sichtbar, wenn man unten im Kurvenreich ihren Nicknamen eingibt, kommt man zur Kurve:

https://www.nfp-forum.de/kurvenreich/in ... er=leonina

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 16:12 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 29. Februar 2012 21:56
Beiträge: 999
NFP seit: 03/12
Die Kurve ist aber nicht aktuell ;-) Ich hätte sie oben auch schon verlinkt..

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 17:36 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Ach so :oops:
Das klang so, als hätte Athaena die Kurvenreich-Suchmöglichkeit noch nicht gekannt, scusi scusi!

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 26. Juni 2013 04:29 
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Registriert: 4. Juni 2012 15:16
Beiträge: 5
NFP seit: 5/12
Analoge Thermometer sind hier noch aus Quecksilber und nachdem ich eines beim Zurückschütteln zerdeppert habe und immer noch ein paar Quecksilberkügelchen in den Ritzen meines Parkettbodens festhängen... hab ich ein bisschen die Lust dran verloren;) Außerdem wäre es blöd, während des Zyklus das Thermometer zu wechseln, oder? Also frühstens ab nächstem Zyklusbeginn ein neuer Versuch mit dem Analogen?
Ok, ich versuche, die Daten bald einzutragen. Ist halt eben leider nur mit einer NKS und auch mit den Schleimkürzeln bin ich jetzt verunsichert... Aber ich versuchs!
Lieben Dank für Eure Hilfe und Geduld! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sehr kann man dem Schleim vertrauen?
BeitragVerfasst: 26. Juni 2013 08:56 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
Wohnort: 4-Ländereck
NFP seit: 07/07
Hm, das ist ja wirklich etwas blöd. Quecksilber wäre auch nicht meine erste Wahl. *kopfkratz* Ein Thermometerwechsel wäre jetzt nicht das große Problem, es muss halt wie ein "normaler" Störfaktor behandelt werden.

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