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 Betreff des Beitrags: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 9. Dezember 2012 12:33 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Liebe Leute,

folgendes habe ich erlebt: Wegen recht heftigen Brustbeschwerden hab ich mal wieder Möpf eingenommen. Bin 45. Wie es genau mit meinen Zyklen aussieht kann ich gar nicht sagen (messfaul). Regelmäßig sind sie noch so einigermaßen. Das Brustspannen verschwand auch GsD nach recht kurzer Zeit. Allerdings "verzögerte" sich die Periode. Ich hab mich über 2 Wochen gefühlt als bekäme ich meine Regel, hatte auch SB, Bauchschmerzen und die typischen prämenstruellen Beschwerden. Hab dann Möpf abgesetzt weil ich mir schon dachte dass es damit in Zusammenhang steht und nach 5 Tagen ohne Möpf kam dann die Periode "durch".

Hatte jemand ähnliche Erfahrungen?

Ich las jetzt im Netz dass Möpf manchmal Amenorrhoe auslöst und dass die Indikation zur Einnahme sorgfältig gewählt werden sollte. Auch dass- gerade wenn man zu verlängerten Zyklen neigt (was bei mir im Moment schon der Fall ist) Möpf die Periode "unterdrücken" könne. Aber es hilft mir halt so gut gegen diese ekligen Brustbeschwerden. Als ich 35 war hatte ich schonmal eine Phase wo das ganz heftig war und ich nahm eigentlich jahrelang Möpf (durch den Gynäkologen verordnet) und hab es gut vertragen. Immer zwischendrin setzte ich es auch mal ab, und die letzten 3 Jahre hab ich es gar nicht mehr gebraucht.

Ich vermute Möpf ist vielleicht nicht mehr die richtige Pflanze für mich wobei es superprima gegen die Mastopathie bei mir wirkt. Ich bin grad unsicher was ich machen soll. Einerseits würde mir eine Amenorrhoe nichts ausmachen wenn es andererseits nicht mit PMS-artigen Dauerbeschwerden verbunden wäre.
Hormone kommen wegen einer Lebererkrankung nicht in Frage, in bin in gynäkologischer Behandlung, war brav zum Abstrich und zur Brustuntersuchung *stolzgugg*.

Im Grund spricht ja das Brustspannen für eine Östrogendominanz was durch Möpf ausgeglichen wird und wofür auch spricht dass sich die Beschwerden so gut wie komplett zurückgebildet haben - allerdings auf Kosten einer ausbleibenden Periode mit PMS-Beschwerden. So kann man es wohl gut zusammenfassen.

Hat einer eine Idee fürne pflanzliche passende Alternative?

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 9. Dezember 2012 21:00 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 15. August 2007 11:51
Beiträge: 319
Hast Du es schon mal mit dem Hochlagentee probiert? Ich leide genau wie Du unter mehr oder weniger starkem Brustsymptom. Nachdem es im letzten Zyklus so schlimm war wie noch nie, trinke ich in diesem Zyklus erstmalig den Hochlagentee (Schafgarbe, Frauenmantel, Brennessel im Verhältnis 1:1:1). In den ersten zwei Tagen der Hochlage hatte ich schmerzende Brüste, und seit gestern (Tag 6, der erste Tag, an dem ich wirklich die empfohlenen drei Tassen getrunken habe), ist es weg! Es kann natürlich auch Zufall sein.

Vor Mönchspfeffer habe ich großen Respekt, der wäre für mich daher nicht erste Wahl.

Ich bin übrigens 41, stehe also vermutlich bereits in den Startlöchern, was die Wechseljahre angeht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 9. Dezember 2012 21:46 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Danke für den Tip Camilla! Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 18. Dezember 2012 17:02 
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NFP-Guru

Registriert: 2. Juni 2006 12:55
Beiträge: 2783
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Ich würde bei sowas zur TCM raten.
Möpf ist schon auf bestimmte Indikationen begrenzt. Zudem wirkt es je nach Dosierung und wann man es nimmt sehr verschieden.
Eine Behandlung mit naturidentischem Progesteron ist auch bei Problemen mit der Leber möglich, wenn dies über eine Creme zugeführt wird und nicht oral. Noch besser ist es wenn man gut eingestellt ist (also vorher getestet wird wie viel man braucht).
"Stella" hatte das Utrogest vaginal sehr gut vertragen; trotz Leber-Gegenanzeigen.

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 18. Dezember 2012 20:09 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
@kate: Super Tipp! Lieben Dank für die Info. Ich hatte ganz deutlich das Gefühl dass Möpf nicht (mehr) zu mir passt! Ich hoffe dass mein Gyn da mitzieht. Werde gerne berichten (und ansonsten mir einen anderen Gyn suchen, da bin ich ziemlich stringent). Mein Gyn ist ziemlich sparsam wenns darum geht Hormone bestimmen zu lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2012 04:29 
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neu hier

Registriert: 29. März 2011 22:54
Beiträge: 39
Der Mönchspfeffer hat ja Progesteron-ähnliche Wirkung und bei dir scheint diese einfach besonders zuverlässig und stark zu sein! Im natürlichen Zyklus fällt ja das Progesteron auch kurz vor der Periode wieder ab, damit die Blutung durchkommen kann. Vielleicht setzt du den Möpf einfach 3-4 Tage vor deiner erwarteten Periode ab!

Ansonsten kann ich ebenfalls das Utrogest (vaginal) empfehlen. Das ist naturidentisches Progesteron und vaginal genommen werden die Leber und der Verdauungstrakt nicht belastet. Ich nehme das, u.a. wegen PMS, seit 4 Jahren (bin 47) immer von Zyklusmitte bis zum 26. Tag. Dann kommt zuverlässig am 29. Tag meine Periode.

Mit den Hormontests in den Wechseljahren ist das ja so eine Sache, weil die Hormone stark schwanken. Wenn sie im Monat des Tests in Ordnung oder eben nicht in Ordnung sind, heißt das gar nichts für den nächsten Monat - da kann es schon wieder komplett anders sein! Und im darauffolgenden Monat wieder wie im ersten Monat. Deshalb machen das die Ärzte nicht so gerne und deshalb behandelt man eigentlich in den Wechseljahren die Symptome und nicht die Hormonwerte. Dein Symptom "Brustbeschwerden" ist ja eindeutig ein Progesteronmangel-Symptom bzw. Östrogen ist im Verhältnis zum Prog. zu hoch.
Wie gesagt, mit Utrogest kannst du auch nicht viel falsch machen.

Aber mich interessiert es auch immer, wie meine Hormonsituation laut Test ist!

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2012 10:56 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
@freesie:
Zitat:
Der Mönchspfeffer hat ja Progesteron-ähnliche Wirkung und bei dir scheint diese einfach besonders zuverlässig und stark zu sein! Im natürlichen Zyklus fällt ja das Progesteron auch kurz vor der Periode wieder ab, damit die Blutung durchkommen kann. Vielleicht setzt du den Möpf einfach 3-4 Tage vor deiner erwarteten Periode ab!

Geniale Idee! Würdest Du den Möpf dann von Zyklusmitte oder von Zyklusanfang an nehmen? Die Vermutung scheint mir passend da mein BS ja durch Möpf sehr zeitnah verschwand. Ich werde das auf jeden Fall austesten bevor ich dann Utrogest vaginal teste. (Hab ich sogar noch da mir mein Gyn das i-wann auch schonmal empfohlen hatte- auch vaginal wie ich mich jetzt entsinne wegen der Leber).
Lieben Dank für Deine Gedanken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2012 13:07 
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NFP-Guru

Registriert: 2. Juni 2006 12:55
Beiträge: 2783
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freesie hat geschrieben:
Der Mönchspfeffer hat ja Progesteron-ähnliche Wirkung und bei dir scheint diese einfach besonders zuverlässig und stark zu sein! Im natürlichen Zyklus fällt ja das Progesteron auch kurz vor der Periode wieder ab, damit die Blutung durchkommen kann.

Ansonsten kann ich ebenfalls das Utrogest (vaginal) empfehlen. Das ist naturidentisches Progesteron und vaginal genommen werden die Leber und der Verdauungstrakt nicht belastet.

Deshalb machen das die Ärzte nicht so gerne und deshalb behandelt man eigentlich in den Wechseljahren die Symptome und nicht die Hormonwerte.

Wie gesagt, mit Utrogest kannst du auch nicht viel falsch machen.

Möpf hat keine progesteronähnliche Wirkung. Es regt den Körper dazu an mehr Progesteron zu produzieren. Sind die Eierstöcke erlahmt kann er das nicht mehr und es hat keine Wirkung ihn zu nehmen. Ausserdem senkt es das Prolaktin, welches bei manchen Frauen in der HL subklinisch erhöht ist und ebenfalls zu Brustspannen usw führen kann. Ein höheres Progesteron führt dazu dass der Körper auf Östrogen empfindlicher wird. Das ist ein komplexes hormonelles Zusammenspiel. Dieses kann, muss aber nicht, durch Möpf geregelt werden.
Auf meiner Seite habe ich mal ausgeführt wie man Möpf verwenden kann. Man kann es u.a. hochdoesiert wie Clomifen nehmen, 5 Tage in der TL. Will man nur eine GKS beheben, bietet sich an ihn nur in der HL zu nehmen.
Am besten ist ein Auszug in Tropfenform, den man individuell anpassen kann. In UK sind übrigens viel höhere Dosen üblich im Vergleich zu Deutschland. Bei mir hat er je nach Dosis völlig andere Wirkungen. Man sollte ihn auch ca eine viertel Stunde vor dem Frühstück nehmen, damit er die volle Wirkung auf das Prolaktin entfalten kann. Bei Tabletten wäre das entsprechend länger, weil die sich erst auflösen müssen.

Das man mit Utrogest vaginal nichts falsch machen kann, möchte ich hier ganz klar widersprechen. Ich habe hier im Forum schon Frauen erlebt, die davon eine Thrombose bekommen haben und mehrere die schwere Depressionen davon entwickelten.
Hat man ein Problem mit der Leber, sollte man die Einnahme immer sehr gut überwachen lassen. Man kann das Medikament übrigens in einer Creme auflösen und sich so eine Creme bereiten. Wenn man dann langsam steigert, dann sieht man wie man es verträgt. Von Klösterl Pharma kann man sich eine Creme auch zubereiten lassen.
Jede Hormonzuführung belastet die Leber, denn das Hormon muss grundsätzlich von ihr wieder abgebaut werden :!:
Der "Hormonbeführworter" Dr. Lee, hat immer wieder betont, dass Utro und Co überdosiert seien. Um eine Wirkung zu erreichen reichen viel geringere Dosierungen.
Als alternatives Produkt zu Utro gibt es übrigens Cyclogest. Das ist in D nicht gelistet, kann aber verschrieben und von der Apotheke besorgt werden. In vielen anderen EU-Ländern (darunter UK) ist es das Mittel der Wahl, da es anders als Utro für den vaginalen Gebrauch vorgesehen ist! Und die ganzen unnötigen, evtl unverträglichen Zusatzstoffe (Erdnussöl, Soja, Farbstoffe) nicht erhält.

Eine Messung des Progesterons ist IMMER nicht wirklich verlässlich, da dieses Hormon an verschiedenen Tagen der HL stark schwanken kann. Selbst wenn das Progesteron an HL-Tag 7 ok ist, dann heisst es nicht dass der GK bis zum Zyklusende genug produziert. Man müsste alle 2 Tage messen. Ausserdem wird Progesteron impulsartig ausgeschüttet. Man kommt so selten zu verlässlichen Ergebnissen im Blut. Auch schwankt bei jeder Frau die Stärke des GK, nicht nur in den Wechseljahren.
Alternativ werden von bestimmten Firmen mittlerweile Hormontestgeräte für den Speichel angeboten. Kürzlich hat jemand den link auf meiner Seite gepostet.

Magst du pflanzlich deine Hormonproduktion anregen, bzw gegen das P.MS kämpfen und die Leber nicht belasten, dann probier doch mal TCM. Es hat meinen Zyklus total geregelt und das nachhaltig, über 2 Jahre lang, bis ich eine Eierstock-OP hatte. Das hat der Möpf nicht geschafft. Dessen Wirkung war nach Absetzen binnen 2 Monaten total weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2012 13:31 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
@Kate: :shock:
Seufz....wenn bloss alles immer so einfach wäre! Am liebsten wäre mir ja ich bräuchte gar nix nehmen/machen- aber im vorletzten Zyklus dachte ich echt mir explodiert die Brust! Sonst hatte ich keine nennenswerten PMS Beschwerden - ich hab das Gefühl dass das Vit B 6 was ich einnehme da wirklich beste Dienste leistet.

Vielleicht mach ich jetzt wirklich erstmal gar nix und schaue wie sich alles entwickelt. Bei synthetischen Hormonen- auch wenn sie "natürlich" oder "naturidentisch" sind bin ich auch skeptisch. Egal ob draufgeschmiert, eingenommen oder vaginal plaziert.

Was die Möpf-Dosierung betrifft hab ich das Gefühl wir stecken da in Deutschland in den Kinderschuhen. Ich habs ja wegen BS fast durchgehend 7 Jahre genommen- Folge war Libidoverlust. Was der Gyn massiv bestritten hat, seiner Meinung nach kann das absolut nicht sein. Aber ich hatte bei einer durchgehenden Einnahme (ich glaub 4 mg täglich) einen Zyklus wie nach der Uhr gehabt, die BS verschwanden gänzlich und es war wunderbar. Machte ich mal einen Auslassversuch kam das BS recht zügig zurück, also nahm ich es einfach durchgehend. Dann von 3 Jahren empfahl der Gyn massiv einen Auslassversuch- das zog ich durch und war bass erstaunt, kein BS mehr und: eine absolut gesteigerte Libido! *Hüpf und spring*.

Für Möpf spricht für mich dass ich den lebermäßig prima vertrage. Und das ist mir natürlich wichtig. Vielleicht ist es doch so dass ich durch einen geänderten Einnahmerhythmus einen positiven Effekt erziele. Ab Zyklusmitte bis 4 Tage vor Einsetzen der Periode. Das könnte ich mal probieren. Falls das BS jetzt wieder massiver wird.

@TCM: Eine Methode der ich äußerst aufgeschlossen gegenüberstehe. Allerdings brauch ich da natürlich jemand der das gut beherrscht- und denjenigen muss ich erstmal finden. Das ist so ähnlich wie mit Osteopathie, seit dem ich eine gute Therapeutin gefunden habe bin ich happy und es war wirklich eine totale Bereicherung. Aber ich hab eine Odysee hinter mir bis zu dieser Frau- unglaublich.

Vielen Dank für Dein ausführliches Statement Kate *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 9. Mai 2013 18:28 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
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Ich befinde mich in der Phase, in der Mönchspfeffer seine Wirkung zu verlieren scheint. Kate hat den Wirkzusammenhang sehr gut erklärt, finde ich. Also scheinen meine Eierstöcke zu erlahmen;-)

Möpf hatte bei mir weder zyklusverlängernde noch zyklusverkürzende Wirkung. Es machte auch keinen Unterschied, ob ich ihn abends oder morgens nehme. In der Anfangsphase nahm ich ihn nur in der HL ein und setzte in der TL aus. Später ging ich zu durchgehender Einnahme über.

Allmählich verlagerten sich die typischen PMS-Beschwerden auf die erste Woche nach der Mens, inklusive Mens hatte ich also zehn Tage lang Beschwerden, dazu noch die zwei Aussetzertage nach dem ES, die in letzter Zeit sehr extrem ausfielen.
Da Möpf also kaum noch anschlägt, habe ich jetzt mit der Einnahme aufgehört.

Utrogest ist bei mir völlig kontraproduktiv, habe drei Experimente je nach spätestens einer Woche abbrechen müssen, weil ich extrem reizbar, nervös und erschöpft wurde. Es machte keinen Unterschied, ob vaginal oder oral. Vielleicht war Utro für mich ja überdosiert, wie Kate schreibt. Möpf habe ich auch nur in der ¼-Dosierung genommen, und es hat lange Zeit bestens angeschlagen.

Ich glaube, Möpf wirkt sehr unterschiedlich. Libidoverlust hatte ich eine Zeitlang auch, aber mit nachlassender Wirkung des Möpf kehrte auch die Libido zurück.

Ansonsten habe ich ein neues Experiment mit Bockshornklee begonnen, kann aber noch nichts dazu sagen. Bei BS ist es, glaube ich, nicht das Optimale, aber damit hatte ich GsD noch nie Schwierigkeiten.

Vll. kann jmd. etwas zu Bockshornklee sagen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013 13:27 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Huhu Carole, ich lese Deinen Beitrag erst heute.

Mit Bockshornklee kann ich nicht dienen- merkst Du schon eine Wirkung?

Ich hab Möpf ja ganz weg gelassen und komme im Moment prima ohne alles aus *daumenhoch*

Meine Zyklen sind grad wieder sehr regelmäßig und ich hab so gut wie gar kein BS zu beklagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mönchspfeffer im Kontext mit Wechseljahren
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013 17:35 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
Fluffi hat geschrieben:
Huhu Carole, ich lese Deinen Beitrag erst heute.

Mit Bockshornklee kann ich nicht dienen- merkst Du schon eine Wirkung?

Ich hab Möpf ja ganz weg gelassen und komme im Moment prima ohne alles aus *daumenhoch*

Meine Zyklen sind grad wieder sehr regelmäßig und ich hab so gut wie gar kein BS zu beklagen.
habe mehr Appetit als sonst und etwas stärkere Libido, desweiteren hatte ich in der letzten HL leichtes Brustspannen, was ich bisher nie hatte. Die Intensität war aushaltbar, außerdem hatte ich einen strafferen Busen als sonst, bei meinem Hängebusen begrüße ich diesen Effekt natürlich :oops: ;-) .

Außerdem war meine HL im letzten Zyklus zum ersten Mal extrem kurz, heißt fünf Tage kürzer als sonst. Die Mens war beschwerdefreier als sonst, aber einen Tag länger. Im Tausch mit Beinahebeschwerdefreiheit kann ich damit aber leben. Gegen das BS versuche ich mit Brustmassagen anzugehen, kann man leider bei Berufstätigkeit nicht den ganzen Tag betreiben *lach* .
Die verkürzte HL habe ich als extrem angenehm empfunden, das könnte immer so sein :) .

Ich glaube, Bockshornklee und Mönchspfeffer haben entgegengesetzte Wirkungen. Bei BS wäre es vermutlich nicht das richtige.

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