die_tabs hat geschrieben:
Alana hat geschrieben:
Die Kondomgröße steht nicht im Beipackzettel. Ist es ein Anwenderfehler, wenn deshalb etwas schief geht?
Oder eine unbekannte Wechselwirkung mit der Pille?
Naja, ich dachte, ein Anwenderfehler ist dahingehend definiert, dass der Anwender einen Fehler macht, den er den Informationen nach hätte verhindern können. Na klar steht die Information "Kondomgrößen" in den unendlichen Weiten des Internets, aber ich denke, hiermit ist der Beipackzettel gemeint. Kondomplatzen durch falsche Größe ist für mich eindeutig ein Methodenversagen. Ebenso die unbekannte Wechselwirkung. Wenn sie unbekannt ist, kann man ja als Anwender nix dafür, wenn die Pille versagt.
Das Problem ist, dass es 2 Marken gibt die sich zu Größen äußern und sie als Sicherheitsaspekt anführen (Coripa und Mysize), während andere Hersteller behaupten verschiedene größen gabe es nur "weil das der Markt verlangt".
Profamlia,BZGA, Aidshilfe und Bravo sind sich auch uneins beim Thema Kondomgröße.
Und jetzt? Müssten Mysize/Coripa nicht eine andere Methodensicherheit haben, obwohl man bisher Kondome alle über einen Kamm scheert, weil die Qualitätsanforderungen gleich sind?
@ *SteffiHerz*
Meghann arbeitet gerade an einem ausführlicheren Beitrag zu diesen Themen (Pille und Nährstoffe), vielleicht beantwortet das dann deine Fragen. Neulich habe ich eine Studie darüber gelesen, mehr als 3cm Unterschied in der Endkörpergröße sollen dadurch (Wachstumsstopp durch Östrogene) nicht zustande kommen und auch das gilt nur, wenn die Hormone entsprechend früh genommen werden. Die verschiedenen Quellen sind aber widersprüchlich.
Unwirksame Pillen: Was es auch schon gab: Wirkstofffreie Pillen durch elektrostatische Aufladung bei der Herstellung (Auftrennung des Pulvergemisches, das gepresst wird). Das sollte aber nicht mehr vorkommen.