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 Betreff des Beitrags: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. Februar 2013 22:06 
Ich finde, wir Frauen müssen mehr reden. Mir kommt es immer so vor, als sei Sexualität etwas, was wir alle machen, aber keiner wissen darf. Dieses "peinliche" muss aufhören. Ich denke, viele Mythen halten sich so lange, weil man sie nicht hinterfragt, weil man nicht diskutiert, sich nicht informiert oder Rat holt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. Februar 2013 22:08 
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NFP-Guru

Registriert: 9. Oktober 2012 17:18
Beiträge: 2618
NFP seit: 10/2012
Also ich habe angefangen ganz offen zu reden, wenn es in den Kontext passt und es tut gut =). Jede Freundin, die mir mit den Märchen der Pille kommt wird (wenn sie will) gern "aufgeklärt" ^^. Aufdrängen tue ich aber nix.

P.S.: Meiner Mama hab ich neulich die Menstasse gezeigt.. ihr Kommentar "was du dir alles da unten reinschiebst" -.- Tja, es fruchtet nicht immer.

_________________
Liebe Grüße von Lena Sophia (Jg. 88), die sich in Zyklus Bild befindet mit PCOS Mama seit 2016, Hundemama seit 2023.
Nach 2,5 Jahren letzte Pille am 10. Oktober 2012 ~ "Wer will, findet Möglichkeiten, wer nicht will, findet Gründe." ~ mit Forumspatinnen vom Vanillekipferl-Mädchen 10/16 Allamera und Eumelchen


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 Betreff des Beitrags: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. Februar 2013 22:12 
Meine Mama ist immer peinlich berührt .. Aber ok das wird jetzt sehr OT. Sorry!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. Februar 2013 22:12 
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NFP-Guru

Registriert: 28. Dezember 2012 19:43
Beiträge: 2679
NFP seit: 2011
LaCaninchen hat geschrieben:
Die Pille scheint eben ein lukratives Geschäft zu sein. Ob als doppelte Sicherheit, als Beauty- und hautpille oder aber auch damit man seine Tage kontrollieren kann oder ganz ausblenden kann beim durchnehmen. Die Pille - ein Alleskönner

*motz*
Oh mann, eine Freundin (17, Jungfrau!, Single) war gestern ganz nervös, weil sie die Pille vergessen hatte. (Was ohne Verhütungsbedarf ja auch eine Kathastrophe ist :roll: ) Sie nimmt die Pille nur, weil die Mens dann soo regelmäßig ist (kein Wunder, wenn man sie künstlich steuert :roll: ) und ihre Haut (die ja davor auch waaahnsinnig schlimm war, 3 Pickelchen während der Mens sind ja auch eine Kathastrophe :roll: ) sooo toll wurde.
Mich wundert es ja, warum ihr da nicht ihr Geld zu schade ist *kopfkratz* .

Gut, dass es die Pille gibt, aber ist es wirklich notwendig gegen 3 Pickelchen seinen ganzen Hormonhaushalt zu beeinflussen? *kopfkratz* :roll:

_________________
Erdbeere ist jetzt mit Mini-Erdbeere (2025) unterwegs. *durchdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. Februar 2013 23:15 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Die_Leni hat geschrieben:
Oh mann, eine Freundin (17, Jungfrau!, Single)


Ich finde es schlimm, dass die Pille so gerne völlig unnötig verordnet wird. Verhütungswunsch oder Beschwerden sind gute Gründe für die Pille.

Aber wie oft man Frauen/Mädchen einredet die Pille wäre unbedingt nötig finde ich sehr seltsam und bedenklich.
Ich kenne so gut wie keine Frau in meinem Alter oder jünger, ohne Verhütungsbedarf, die nicht trotzdem schon die Pille genommen hat, weil es angeblich medizinisch notwenig war.
Bei einer sogar um Zyklusstörungen zu beheben, kurze Zeit später hat der Hausarzt eine Schilddrüsenerkrankung festgestellt.

Ich würde von einem Arzt erwarten, dass das zuerst abgeklärt wird. Korrektur, ohne zu wissen was man korrigiert. :roll:

Es gab Zeiten da hat man ALLES auf die Pille geschoben, es gab Ärzte die haben nichtmal richtig untersucht, sondern nur behauptet "das kommt von der Pille" (war wohl als meine Mutter jung war sehr verbreitet bei den Ärzten).

Heute schwänkt man ja gerne ins Gegenteil. Bekannte Nebenwirkungen werden ständig geleugnet. Das beides nicht objektiv ist liegt auf der Hand. Die Pille ist weder furchtbar schädlich noch ein harmloses Bonon.

Man muss sie überlegt einsetzten, Nutzen gegen Risiken abwägen. Davon wird ja leider viel zu oft abgewichen.

Darüber könnte ich mich so aufregen. *motz*

_________________
Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. Februar 2013 23:17 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Wenn sie Kassenpatientin ist, bekommt sie die Pille wahrscheinlich von der Krankenkasse bezahlt (wegen der Geldfrage).


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 Betreff des Beitrags: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. Februar 2013 23:19 
Ja, das Thema hatten wir ja schon mal. Pille ist umsonst, Kondome kosten. Und grade mit 17 fallen ein paar Euro schnell ins Gewicht. Wobei das Mädchen in diesem fall ja Single ist .. :-/


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 13:14 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 4. November 2011 13:54
Beiträge: 759
NFP seit: 9.11.2011
Von daher find ich es gar nicht übel, das in Ö selber bezahlt werden muss. Und meine Pille fiel weit mehr ins Gewicht als Kondome (die kostete für 3 Monate gut 50 €).

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glücklichste Henne im Korb mit Mr.B (Spätherbst/2013), Herr A. (Sommer/2016) und Babyjoe (Sommer/2019) und Mann


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 13:29 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Ich finde eher, dass Verhütung nichts kosten sollte, für keine Frau. Aber auch für keinen Mann. Erst dann hat man echte Entscheidungsfreiheit zwischen den Methoden. Und diese Freiheit sollte eben auch gewährleistet werden, durch ein ernsthaftes Gegenüberstellen der Methoden - ohne finanzielle Anreize auf Seiten der Pharma. *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 13:33 
Frau_G hat meine vollste Zustimmung. Jawoll! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 13:40 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 1. März 2012 11:03
Beiträge: 144
Aber irgendjemand zahlt ja immer - und wenn es die Kasse ist, die das zahlt. Wie viele Frauen würden sich die Mirena oder ein Implanon setzen lassen, wenn es zur Pille keinen Unterschied gäbe? Ich denke da schreckt der hohe Einmalbetrag im Moment noch viele davon ab. Ob das nun schlechter oder besser ist als die Pille, keine Ahnung. Ich denke dass das dann dazu führe würde, dass die Kassen vermehrt auf billige Lösungen drängen (Kupferspirale dürfte auf 5 Jahre am günstigsten sein) und die Pharmaindustrie dann auf die Produkte mit der größten Gewinnspanne (Nuvaring? Irgendeine neuentwickelte Pille zu der es noch keine Generika gibt?) drängen würde. Ob dann am Ende mehr Wahlfreiheit für die Frau rumkommt? Bin mir da nicht so sicher.

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Mit Frosch (07/13) und Maus (05/17)


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 Betreff des Beitrags: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 13:47 
Einfach_ich: das versteh ich irgendwie nicht. Es ging ja eben darum, dass die Pille von den Kassen bei unter 21 jährigen bezahlt wird. Andere Verhütungsmittel werden doch nicht bezahlt. Kondome nicht, NFP nicht, Diaphragma etc. So ist es doch schwierig frei zu entscheiden wenn man aufs Geld achten muss.
Oder ich habe deinen Post irgendwie überhaupt nicht verstanden :-/


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 14:20 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 1. März 2012 11:03
Beiträge: 144
Zum einen ist es soweit ich weiß schon so, dass auch andere verschreibungspflichtige Verhütungsmittel bis zum 21. Geburtstag bezahlt werden, man sich also theoretisch schon auch was anderes geben lassen könnte - und zum anderen schrieb Frau G ja, "dass Verhütung nichts kosten sollte, für keine Frau. Aber auch für keinen Mann." Das habe ich so interpretiert als dass sie sich wünschen würde, dass auch Frauen über 21 kostenfrei mit Verhütung versorgt werden sollten. Das finde ich an und für sich auch sinnvoll, weil eine vernünftige Verhütung nicht am Geld scheitern sollte und jede Abtreibung aus diesem vermeidbaren Grund wirklich eine zu viel wäre. Aber ich bezweifle halt, dass kostenfrei für die Frau gleichzusetzen ist mit mehr Wahlfreiheit *sonne*

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Mit Frosch (07/13) und Maus (05/17)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 14:24 
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Fingerwundschreiberin

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Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Ich habe Einfach_Ichs Beitrag so verstanden, dass die Kosten dann real dennoch da sind und getragen werden müssen. Und in ihrem Beitrag stellt sie den Fall dar, dass die Krankenkassen diese Leistung tragen. Ich denke nicht, dass das eine Krankenkassenleistung sein sollte, weil zu viele Mädchen und Frauen beispielsweise nicht krankenversichert oder privatversichert sind und damit durch die Regelung fallen. Wenn man die Folgekosten ungewollter, ausgetragener Schwangerschaften ernsthaft durchrechnet (zuzüglich zu den Kosten, die durch 'unpassende Verhütungsmittel' entstehen; also Langzeitkosten wie Psychotherapie, Klinikaufenthalte, Suchtproblematiken, Gerichtskosten, Erwerbsausfälle, Heimunterbringung etc.) würde sicherlich das Angebot einer kostenfreien Empfängnisverhütungsberatung und -ausgabe von staatlicher Seite Sinn machen. Mal ganz abgesehen von ethischen Aspekten des Ganzen. Die meisten rechnen ja lieber aus ökonomischer Perspektive. ;-)

edit: @ La_Caninchen: Eigentlich (also laut gesetzlicher Bestimmung) steht dir bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres zu, ein Verhütungsmittel deiner Wahl als Kassenleistung zu bekommen. Da steht nix von Pille o.Ä. ... auch wenn das gerne (von Arztseite aus) so interpretiert wird...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 14:34 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
Von staatlicher Seite? Also vom Steuerzahler? Dachte der Staat soll und tut alles ihm mögliche um MEHR Kinder (=Steuerzahler) zu kriegen, nicht das Gegenteil.
Es hat ja seinen Grund warum es bis zu einem bestimmten Alter kostenfrei ist und darüber nicht mehr.

_________________
...ist inzwischen schon im 5. NFP-Jahr: Bild :shock:


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