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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 12. Januar 2013 15:24 
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Kurven-Rätslerin

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Und mal ein kurzer Zwischenbericht:

Heute bin ich 10 Tage ringfrei und es geht mir DEUTLICH besser! Psychsich bin ich jetzt viel besser drauf, ab und an hab ich nochmal n Stündchen wo ich grüble, aber das ist zum einen nicht mehr so depressiv und auch nicht mehr so stark wie vor einigen Tagen. Ich fühle mich körperlich fitter, mir ist nur noch wenig schwindlig und die Käseglocke ist auch fast weg. Meine Libido wird auch etwas mehr. Außerdem habe ich wieder richtig Lust, rauszugehen, in der Stadt zu bummeln oder einfach irgendwas zu machen ohne mich dazu zwingen zu müssen. Und - unglaulich - ich freu mich sogar, dass ich Montag wieder arbeiten kann ;)

Was nun noch abzuklären ist, ist mein hoher Blutdruck. Das kann auch auch von der Schilddrüsenunterfunktion kommen, da muss ich einfach beim nächsten Arzttermin nochmal mit dem Doc sprechen. Aber ich nehme dafür ja momentan Betablocker die ich gut vertrage, also macht mir das keine Beschwerden.

Bisher war die Entfernung des Rings eine Entscheidung, die ich absolut nicht bereue!

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Seit Mai 2018 ohne Gebärmutter und daher nun kurvenlos. Es kann ja auch mal alles glatt laufen ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 10:58 
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Kurven-Rätslerin

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Update:
Da ich den Hausarzt zwischenzeitlich gewechselt habe, hat der neue Arzt nochmal Blut abgenommen. Das erste Ergebnis mit den schlechten Schilddrüsenwerten war von der Blutabnahme 1 Tag, nachdem ich den Ring entfernt habe. Das zweite Mal wurde Blut abgenommen, als der Ring 12 Tage raus war. UND: TADAAAAA alle Werte sind wieder fast ok!!! Unglaublich! Der Schilddrüsenwert war vorher deutlich zu hoch, nun ist er nur noch um 0,1 erhöht. Also wirklich deutlich zurück gegangen.
Nun bleibt nur noch der hohe Blutdruck. Dafür habe ich nächste Woche noch einen Termin für eine 24h Messung.

Und auch sonst geht es mir wirklich viel viel viel viel besser. Abgesehen davon, dass ich grade ne fette Erkältung mit Fieber habe :D Aber auch mit der Erkältung geht es mir vergleichsweise besser als in den letzten Wochen mit dem Ring.

Pro
-Käseglocke ist fast weg, kommt nur noch ab und zu für max. eine Stunde wieder und auch deutlich schwächer als vorher
-ich fühle mich viel ausgeglichener und motivierter, irgendwas zu tun oder zu planen
-Libido hat deutlich zugenommen
-habe wieder ein viel natürlicheres Körpergefühl
-Herzrasen und -stolpern ist fast weg
-Schwindelgefühl ist seit 3 Tagen weg

Contra
-meine Gesichtshaut ist fettiger geworden und ich krieg auch fast täglich ein Pickelchen
-keine Gewichtsabnahme ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 11:42 
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NFP-Guru

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Ich freue mich für alle PROs =). Das schönste ist doch das mit der Käseglocke und der Libido =).

Und gegen die Cons: Haut: Wie wäre es mit BPO (guck mal im Hautthread) oder Apfelessig (auch ein eigener Thread). =)

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Liebe Grüße von Lena Sophia (Jg. 88), die sich in Zyklus Bild befindet mit PCOS Mama seit 2016, Hundemama seit 2023.
Nach 2,5 Jahren letzte Pille am 10. Oktober 2012 ~ "Wer will, findet Möglichkeiten, wer nicht will, findet Gründe." ~ mit Forumspatinnen vom Vanillekipferl-Mädchen 10/16 Allamera und Eumelchen


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 22. Januar 2013 23:47 
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Kurven-Rätslerin

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Update:

So, nun ist er rum, der erste Zyklus post Nuvaring. Hat ganz gut geklappt, mein Körper hat die Sache trotz jahrelanger hormoneller Verhütung gut hinbekommen, finde ich *zustimm* .

Kein ewig langer Zyklus, bis auf eine leicht gestörte *hüstel* TL, aufgrund derer ich leider nicht richtig auswerten konnte, war doch eine HL erkennbar und kurz vor Einsetzen der Mens gings in den Keller. Nun bin ich natürlich riesig auf meinen nächsten Zyklus gespannt.

Nebenwirkungen nach Absetzen des Ringes hatte ich zum Glück keine, keine Hautunreinheiten, keine Stimmungsschwankungen. Nur das Gewicht ging leider noch nicht großartig runter....aber was sind da schon 4 Wochen.

Gute Nacht an alle....

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 23. Januar 2013 11:20 
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Kurven-Rätslerin

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Na, das hört sich doch super an :) Ich freu mich für dich!

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 23. Januar 2013 18:06 
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Kurven-Rätslerin

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Eben! Was sind schon 4 Wochen gegen Jahre der Hormonherrschaft? Alles was anders ist,ist gut. Ich merk an meinem Gewicht auch nicht viel,und das trotz 3x wöchentlich Fitnesstraining...aber dafür ist im Bett wieder was los :-) und das ist mir iwie wichtiger...

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 23. Januar 2013 18:19 
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Kurven-Rätslerin

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michi81 hat geschrieben:
Eben! Was sind schon 4 Wochen gegen Jahre der Hormonherrschaft? Alles was anders ist,ist gut. Ich merk an meinem Gewicht auch nicht viel,und das trotz 3x wöchentlich Fitnesstraining...aber dafür ist im Bett wieder was los :-) und das ist mir iwie wichtiger...


Recht haste *daumenhoch*

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 23. Januar 2013 20:14 
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Kurven-Rätslerin

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Ohja, das kann ich auch nur bestätigen *grins*

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 1. Februar 2013 17:12 
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Beiträge: 9
NFP seit: 01/2013
Hallo an alle,

da ich auch zu den Ex-NuvaRing-Trägerinnen gehöre und hier schon viel mitlese und mich immer wieder erkenne, will ich mich mal kurz bei euch vorstellen :)
Ich bin 30 Jahre alt und von 16-25 immer wieder verschiede Pillen (Diane 35, Valette etc.). Damals habe ich schon gemerkt, dass die Hormone mir nicht guttun und sie abgesetzt und mit NFP angefangen. Irgendwie war mein Leben damals aber noch unsteter, viele Parties usw. so dass ich oft die Zyklen nicht auswerten konnte. Dann endete auch meine damalige Beziehung und damit meine aktive NFP-Zeit (obwohl ich das Prinzip immer noch toll fand). In meiner neuen Beziehung habe ich dann vor nem Jahr mit dem Ring angefangen *kopfWand* (u.a. weil einige Freundinnen ihn hatten und er ja sooo gering dosiert ist und daher so verträglich..... *teufel* ). Naja, nach etwas mehr als einem Jahr habe ich viele Symptome, die hier immer wieder auftauchen (Libidoverlust, Trockenheit, sich-verkriechen-wollen etc.). Ich hätte es mir eigentlich auch denken können. Zugenommen hatte ich zum Glück nicht.
Seit zwei Wochen ist der letzte Ring raus und ich bin einfach daüber glücklich. Und der Rest kommt sicher auch bald zurück *daumenhoch*.
Jetzt bin ich sehr gespannt auf die ersten Zyklen. Momentan messe und beobachte ich nur nebenbei, da zu Beginn des Zyklus ziemlich viel Chaos war. Beim nächsten Zyklus solls dann richtig losgehen

Schönes Wochenende Euch allen!

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"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein." (Voltaire)


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 1. Februar 2013 19:42 
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Beiträge: 9
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Halli Hallo,

nun bin ich am Ende des dritten Zyklus post Nuvaring und es geht mir immernoch hundsmiserabel. Es scheint so, als ob bei mir im Körper das totale Chaos herrscht.

Seit Ende Dezember habe ich einen Tinnitus im linken Ohr und seit etwa einer Woche ist auch noch Doppeltsehen bei mir aufgetreten. Ein MRT hat nichts ergeben und es ist bisher keine Aussicht auf Besserung eingetreten. Eine Theorie ist, dass es ein Pseudotumor ist, was eigentlich ein Überdruck im Gehirn ist, ausgelöst von starker Gewichtszunahme und Hormonstörungen.

Es schockiert mich schon sehr, dass trotz auswertbarer Zyklen mein Körper seit dem total verrückt spielt. Aber ich halte es für verkehrt wieder mit den Hormonen anzufangen um dem entgegen zu wirken, was meint ihr?
Ich denke, dass der Nuvaring mir das eingebrockt hat, denn wie schon einmal beschrieben ging es mir nach dem Absetzen der Pille richtig gut! Natürlich können auch andere Faktoren eine Rolle spielen, es ist nur ziemlich auffällig, dass so zeitnah zum Absetzen die Symptome aufgetreten sind. Ich würde mir auch sehr einen schönen Monat wünschen in dem die "Käseglocke" oder so verschwindet und ich wieder "frei" bin und aktiv. Leider bin ich eher passiv und total antriebslos geworden, vielleicht sogar depressiv. Nun hoffe ich aber, dass nach noch längerer Zeit ohne Hormone sich mein Körper wieder einspielt und es mir endlich so geht wie den vielen Glücklichen hier, die so viel besser ohne Hormone auskommen!

Noch eine Frage zu den Zyklen:
Bis du dem Beginn der Hochlage ist mein Zyklus total gut auswertbar, aber nach 2 bis 3 Tagen nach der ausgewerteten Hochlage fangen die Werte total verrückt zu spielen. Ist das der Grund warum so viele einfach nach den 3 bzw. 4 ersen höheren Messwerten aufhören auszuwerten? Das hat mich nämlich erstmal etwas verunsichert, aber am Zyklusanfang ist dann wieder alles in Ordnung.

Auf jeden Fall wünsche ich auch ein tolles Wochenende!

@lottili: Ich wünsche dir viel Glück und Freude jetzt ohne Hormone :) Den meisten geht es ja nach dem Nuvaring genauso wie nach der Pille ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 1. Februar 2013 23:27 
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Beiträge: 3
NFP seit: neu dabei ab Ende Januar
Hallo zusammen,

dann reihe ich mich auch mal ein in den Kreis der Ex-Nuvaringlerinnen.
Ich bin 34 und habe seit ich 17 war die Microgynon genommen. Nach insgesamt über 9 Jahren (mit einer kurzen Unterbrechung) habe ich nach dem Ende einer langjährigen Beziehung seinerzeit die Pille abgesetzt und seitdem über 6 Jahre lang ausschließlich mit Kondomen verhütet. Ich hatte schon damals den Eindruck, dass die Libido schlagartig deutlich stärker war, nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, habe mir aber immer eingeredet, dass das sicher nur an der langen Beziehung lag und da halt irgendwann einfach nicht mehr so viel läuft...

Mit einem neuen Mann in meinem Leben habe ich mich Ende letzten Jahres dann doch wieder für hormonelle Verhütung entschieden und die Wahl fiel zum einen aufgrund Bequemlichkeit, zum anderen aufgrund der angeblich so niedrigen Dosierung (...!!!) auf den Nuvaring. *zunge*
Im Nachhinein muss ich sagen: Das war die dümmste Entscheidung seit langem! *kopfWand*
Die ersten drei Ring-Wochen lang hatte ich permanente Zwischenblutungen, die Libido verabschiedete sich innerhalb kürzester Zeit vollständig, ich war nur noch müde, gereizt, weinerlich und hing komplett antriebs- und motivationslos auf der Couch rum. Selbst zu gelegentlichen Spaziergängen war ich kaum zu bewegen. Der Kracher kam dann allerdings zum Jahreswechsel in Form einer tiefen Beinvenenthrombose, dank derer ich nun erstmal 6 Monate lang Gerinnungshemmer schlucken darf! Nach gerade mal 4 Wochen Nuvaring!!! *motz*
Interessanterweise haben mir die Herren aus der Angiologie in meinen Befund geschrieben, die Thrombose sei "am ehestens idiopathisch" (der Assistenzarzt war so freundlich mich aufzuklären, das hieße soviel wie "wir wissen die Ursache nicht"), es könne aber EVENTUELL auch vom Nuvaring kommen.
Meine FÄ hat sich da nicht wirklich klar zu geäußert, mir allerdings aufgrund der Thrombose eindeutig und ein für allemal Hormon-Verhütungs-Verbot erteilt, sobald ich die Gerinnungshemmer absetze.
Ich hatte im Vorfeld zu meinem Besuch bei ihr schon ein wenig nach Alternativen gegoogelt und war auch über NFP und die sympto-thermale Methode gestolpert und völlig baff, als ich den Pearl-Index gelesen habe. Sicherheit auf Pillenniveau? DAS war mir völlig neu! WIRKLICH (ausgesprochen positiv) überrascht war ich dann, als mir meine FÄ dann doch tatsächlich als allererstes genau das als Alternative vorschlug. *daumenhoch*

Da ich während der Einnahme der Gerinnungshemmer auf jeden Fall eine SS ausschließen können muss, habe ich mir halbherzig erstmal noch als Übergangslösung ein Rezept für die Microgynon, mit der ich ja in der Vergangenheit ganz gut klargekommen war, ausstellen lassen, aber als ich abends zu Hause war, stand die Entscheidung fest:
Der Ring kommt raus, und zwar SOFORT und das Pillenrezept wird nicht mehr eingelöst. Stattdessen habe ich noch am selben Abend N&S sowie ein Thermometer bestellt. Und ich bin überzeugt: Das war die einzig richtige Entscheidung. Innerhalb von nicht mal zwei Tagen war ich wie ausgewechselt. O-Ton mein Freund: "Du bist ja wie ein neuer Mensch!" Recht hat er.

Leider kämpfe ich nun aber wohl gerade mit den Nuvaring-Nachwirkungen in Wechselwirkung mit den Gerinnungshemmern... die anfänglich völlig normale Abbruchblutung nach Absetzen des Ringes hat sich in ein absolutes Schlachtfest verwandelt. :/
War deswegen sogar schon bei meiner FÄ, die aber keine organische Ursache feststellen konnte, meinte, es läge an den Gerinnungshemmern, mir eine Hirtentäschel-Urtinktur mitgegeben und mich an den Arzt verwiesen hat, der mir die Gerinnungshemmer verschrieben hat.

Das Gesicht des Assistenzarztes war Gold wert, als ich ihm einen (natürlich noch verpackten) o.b super plus unter die Nase gehalten und ihm erklärt habe, ich hätte heute morgen mit Hilfe eines Wasserglases ermittelt, dass das gute Stück gut 30ml Flüssigkeit aufnehmen kann, woraus ich überschlagsweise errechnen konnte, dass ich im Laufe der letzten 48h über einen halben Liter Blut verloren hätte - und das fände ich dann doch etwas viel. :twisted:
Nun darf ich mir die nächsten zwei Wochen statt Tabletten zu schlucken also zweimal täglich Heparin spritzen und hoffen, dass davon die Monsterblutung endlich wieder zurückgeht... :roll:

Am Wochenende habe ich auf alle Fälle fix N&S durchgeackert und nun angefangen morgens meine Temperatur zu messen und meine Kurve aufzuzeichnen. Mit Schleimbeobachtung ist dank der krassen Blutung momentan noch nix zu machen. Aber die ersten Zyklen werden jetzt sowieso erstmal nur Trockenübungen, um zu sehen, wie gut ich mit der Methode so klarkomme. Als zahlen- und statistik-affiner Mensch, der ich berufsbedingt bin, habe ich da aber eigentlich keine größeren Zweifel und bin gespannt, wie es laufen wird!


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 2. Februar 2013 10:37 
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Kurven-Rätslerin

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Oh Mädels,mir läuft's grad kalt den Rücken runter. Das tut mir echt leid das euch so sch.... geht! Oh weia...ich drück euch alle Daumen dass es euch bald besser geht! Solche Probleme bestätigen mich immer wieder,nie nie wieder künstliche Hormone! Das ist ja schon fast Selbstmord auf Raten...






(aber das mit dem idiopathisch is gut,muss ich merken des Wort...)


@Kratzbäumchen: da kann ich dir leider nicht helfen,bin ich zu sehr Anfängerin,meine Kurve macht den ganzen Zyklus schon ein "Alpenpanorama"...

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 2. Februar 2013 11:40 
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Kurven-Rätslerin

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Ich drück euch auch alle Daumen, dass es bergauf geht. Ich bin zwar erst in der vierten Woche ohne Ring, aber ich kann sagen, dass es mir schon deutlich besser geht als vorher. Wenn auch noch nicht 100% gut -aber es wird. Der Körper braucht halt seine Zeit.

Die Mischung Gerinnungshemmer und Periode stelle ich mir auch heftig vor. Stina-muc, ich hoffe du kriegst das schnell in den Griff. Auf so ein Schlachtfest hat wohl niemand Lust! O.O Die Reaktion von den Ärzten kann ich auch gut nachvollziehen. Auch bei mir kamen alle Symptome "unwahrscheinlich" vom Nuvaring. Bei mir war der Auslöser Stress (von dem ich selber nix weiß), wenig Sport (haha, wie denn auch wenn man ständig krank ist), schlechte Ernährung (ohne zu fragen, was ich denn so esse) und Übergewicht (ok, das war der einzige Punkt, wo die Ärzte recht haben). Nur komisch, dass alles Symptome, selbst mein Bluthochdruck und die schlechten Schilddrüsenwerte langsam aber sicher zurückgehen. Und das ohne Sport und gleicher Ernährung! :D

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 2. Februar 2013 12:13 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 64
NFP seit: nicht konsequent :-(
Oh Mann Stina, du erzählst gerade meine Geschichte! Krass! :shock:

Ich habe mich im September letzten Jahres aufgrund des neuen Mannes an meiner Seite auch für den Nuvaring entschieden (obwohl ich nicht mehr hormonell verhüten wollte, hab ich mich dann doch von den Gyns breitschlagen lassen - war ja auch irgenzwie so praktisch).
Neben der verhütenden Wirkung des Rings in Form von 0% Libido bekam ich Mitte November Beinschmerzen - der xte Arzt diagnostizierte vier Wochen später dann auch mal eine tiefe Beinvenenthrombose.
Außer meiner Gyn ist jeder Arzt, der meine Geschichte kennt, der Überzeugung, daß die TVT durch den Nuvaring ausgelöst wurde.
Einen Thrombophilie-Test habe ich für meine Gyn noch gemacht, damit die sich nicht rausreden kann von wegen, dass das bei mir erblich bedingt ist. Ergebnisse stehen noch aus.

Neben dem Schrecken, dass das gerade noch mal gut gegangen ist, habe ich im Januar sämtliche Lesezirkel in allen Wartezimmern der Ärzte in meiner Umgebung gelesen *zunge*
Und ich bin um die Erkenntnis reicher, dass ich verd*** noch mal mein Bauchgefühl ernst nehmen muss, das kein gutes Gefühl zum Nuvaring hatte und im November auch schon wusste, dass das eine Thrombose ist, obwohl die Ärzte abgewunken haben.

Mit Marcumar komm ich mehr schlecht als recht aus. Meine Werte schwanken stark, bin immer noch zwei mal die Woche beim Piksen.
Der Horror mit der Mens ist bei mir Gott sei Dank ausgeblieben. Hatte aufgrund der Empfehlung meiner Freundin vor der ersten Mens massiv aufgerüstet (Inkontinenzeinlagen für die neue Matratze, Always Ultra extramegasuperlang, eine neue Meluna in M wo ich vorher mit S auskam), bis auf die größere Meluna brauche ich nichts von dem Zeug. Glück gehabt!
Und wie schön, dass es Kompressionsstrümpfe in Schwarz mit Spitzenborte gibt *applaus*

Ich verhüte jetzt erst mal mit dem Dia, meine Gyn sagte zwar, solange ich Marcumar nehme könnte ich den Ring auch weiternutzen... ich glaub, es hackt!

LG
sanna


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 2. Februar 2013 12:22 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 4. Januar 2013 13:09
Beiträge: 208
NFP seit: Januar 2013
sanna hat geschrieben:

Ich verhüte jetzt erst mal mit dem Dia, meine Gyn sagte zwar, solange ich Marcumar nehme könnte ich den Ring auch weiternutzen... ich glaub, es hackt!


Oh mann! Das ist der Witz des Tages! *kopfWand*

Aber da fällt mir grad auch noch ein Spruch von meinem Hausarzt ein - geht in die ähnliche Richtung: Er hat mir Anfang Januar Antidepressiva verschrieben als es mir wegen des Rings psychisch richtig schlecht ging. Er meinte dann, das ich den Ring erstmal nicht rausnehmen solle und warten solle, bis die Antidepressiva wirken (was ja mehrere Wochen dauern kann). An dem Abend hab ich den Ring dann rausgenommen und Ärzte sind mal wieder ein Stück weiter nach hinten in meiner Symphatieliste gerutscht...

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