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 Betreff des Beitrags: Fond für Pille und Co?!
BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 01:37 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 10. Mai 2004 17:16
Beiträge: 1672
Wohnort: KA
NFP seit: 24.08.2003
Stand heute in unserem Käseblättchen:
Das MT hat geschrieben:
19.02.2007

Wird es einen Fonds für die Pille geben?
Gleichstellungsausschuss diskutierte


Minden (jcp). Schuhe für das Kind oder lieber doch ein Verhütungsmittel kaufen? Pille und Diaphragma sind für Menschen mit geringem Einkommen finanziell oft unerreichbar. Im Kreis hat sich jetzt der Gleichstellungausschuss dieses Problems angenommen.

Von Jan-Christoph Prüfer

"Das ist ein Thema für diesen Ausschuss, weil eine ungewollte Schwangerschaft der selbstgeplanten Lebensführung widerspricht", erklärte Anne Braszeit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Minden, vergangenen Donnerstag vor dem Ausschuss unter dem Vorsitz von Elke Schmidt-Sawatzki. Bereits vor einem Monat hatte sich der Ausschuss für Frauen- und Gleichstellungsangelegenheiten der Stadt Minden mit dem Thema befasst.

Das Problem verdeutlichte Leona Schoppengerd-Brast von der Evangelischen Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte und Familienplanung, "die fam". So könne sie in Gesprächen mit ungewollt Schwangeren immer öfter heraushören, der Grund für die versäumte Verhütung sei, dass die Betroffenen sich die entsprechenden Mittel schlicht nicht hätten leisten können.


Seit Anfang 2004 müssten ALG II-Empfängerinnen ab dem 20. Lebensjahr genau wie Erwerbstätige selbst für die durch Verhütung entstehenden Kosten aufkommen, was vielen bei einem Etat von 345 Euro im Monat unmöglich sei.

Also diskutierte der Ausschuss Möglichkeiten der amtlichen Hilfestellung. Die Einrichtung eines städtischen Hilfsfonds schwebte Schoppengerd-Brast vor. Wobei allerdings, wie einige Ausschussmitglieder bemerkten, dafür Sorge getragen werden müsse, dass das Geld auch wirklich für den Kauf von Verhütungsmitteln eingesetzt werde. Ein System sei eine Möglichkeit, in dem Bedürftige das Geld erst vorstrecken und schließlich gegen Beleg aus dem Fonds zurückgezahlt bekommen.


Informationen aus anderen Städten

Schmidt-Sawatzki bat Braszeit und die Referentinnen der Schwangerschaftsberatungsstellen abschließend, für einen endgültigen Beschluss nähere Informationen darüber einzuholen, ob es bereits vergleichbare Fonds in anderen Städten gebe. Dann könne man sich an diesen bei der Konzeption und Durchführung orientieren. Schließlich sei das Problem mittlerweile drei Jahre alt und habe sicherlich auch überregional schon zu ersten Reaktionen und Aktionen geführt.

QUELLE

Mein Eindruck:
- :shock: DIE ERWÄHNEN DAS DIAPHRAGMA!!! WOW!!!!
- Im Prinzip finde ich Unterstützung bei der Verhütung für "Arme" sehr sinnvoll, aber leider leider sind solche Menschen häufig (bitte nicht falsch verstehen...) eher nicht an sexueller Aufklärung und Interesse am eigenen Körper interessiert (und somit...)
- wäre ein (Zwangs?!-)NFP-Kurs sicher weniger erfolgreich (falls überhaupt darüber diskutiert werden sollte)
- dennoch finde ich gut, dass sowas diskutiert wird

Ach so, ja... hihi:
Mein Vater (67, weiß, dass ich NFP mache und findet das auch gut) hielt mir den Artikel eben unter die Nase und wollte mit mir darüber diskutieren.
Er ist da radikaler: "Wer pimpern will, muss auch zahlen!!!!!!!!"
;-)

_________________
Liebe Grüße, Limo
NFP seit 24.08.2003
--"Ruhende" Moderatorin
--


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 13:35 
... ich weiß auch nicht. Irgendwie sehe ich das so wie du und dein Vater. Was ich mir eben auch schon öfters gedacht habe: wenn ich wirklich so extrem arm bin, dass ein Kind eine Katastrophe wäre, weil es bei mir nicht mal genug zu essen oder zum Anziehen bekäme; muss ich da unbedingt andauernd reproduktionsgefährlichen Sex haben? Wenn man nur ein Mal Geschlechtsverkehr die Woche hat, mit einem standard Marken-Kondom aus dem 12er Pack, kommt man auf genau 50 cent. 27 Euro im Jahr. Und es gibt genügend lustige sexuelle Sachen, die man an den restlichen 6 Tagen zusammen machen kann, von denen man nicht schwanger werden kann.
Und wenn bei diesem Fonds für die Pille zusammengelegt wird, ist das insofern problematisch, dass die Leute dann zwar Schutz vor Schwangerschaften haben, aber dann erst recht nicht - kein Verhütungsbedarf und kein Geld - noch was in den Schutz vor Krankheiten investieren werden. Machen ja schon genug "Reiche" nicht.


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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 13:44 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 2. Januar 2007 01:15
Beiträge: 655
Hiho,

also .. auch als Hartz IV Empfänger ist man an seinem Körper interessiert und an Verhütung. Nicht alle sind "unterste Schublade" nur weil sie Hartz IV Empfänger sind (nicht alle sind Alkis, Drückeberger etc).
Ich bsp bin Hartz IV Empfänger, weil ich 3 Jahre schwer krank war, dadurch meinen Job verloren habe, aber keine Rente bekam, weil die Rentenversicherungsträger sehr extrem sind bei der Einstufung. Inzwischen gehts mir gesundheitlich wieder gut, aber jetzt will mich keiner mehr, weil ich so lang ausm Job bin und inzwischen auch Ende 30 und ... ich muss meine gesundheitlichen Einschränkungen ja dem AG mitteilen .. also bleibt mir nur Hartz IV (bzw. Grundsicherung).

Bei uns ist es so, dass wir mit dem Geld gut hinkommen, aber größere Sprünge halt wirklich nicht drin sind. Größere Sprünge sind durchaus auch die Anschaffung einer Lunette (dafür muss ich halt 3 oder 4 monate sparen). Pille wär mir dadurch auch zu teuer ... und Dia ist halt auch so, dass ich länger hinsparen muss, damit ichs mir leisten kann ..

Andererseits kann man aber auch günstige Kondome verwenden .. damit verhüten wir schon ne zeitlang und es klappt gut und ist im Budget drin.

Achja, ich bin grad dabei, mich selbständig zu machen, brauche aber Hartz IV noch zur Überbrückung, bis "der laden läuft".

Also theoretisch finde ich das schon gut, dass Hartz IV Empfängerinnen einen Zuschuss zur Verhütung bekommen. Praktisch wirds halt sein wie in anderen Bevölkerungsgruppen auch, dass es schwarze Schafe gibt und andere, bei denen es wirklich angebracht ist ...

Aber bitte .. nicht immer das Vorurteil, dass hartz IV Empfänger grundsätzlich aus der "untersten Gesellschaftsschicht" kommen. Es kann (grad wenns an ner Krankheit liegt) jeden treffen ... jederzeit ... auch wenn mans vorher nie glaubt (ging mir auch so). Aber wenn man wirklich mal so krank ist, dass man bettlägrig ist, dann wirds schwierig ...

_________________
KiWu seit 31.12.2006
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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 14:01 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 251
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Ich sehe das ähnich wie foxxy...

Kondome sind nun wirklich nicht sooo teuer und ich habe auch sehr wenig Geld zur Verfügung und kann sie mir leisten. Außerdem frage ich mich, ob die Pille dann auch korrekt eingenommen wird, denn die unvernünftigen Hartz Empfänger sind wohl nicht die Klügsten sonst würde sie evtl. doch auch mal Kondome benutzen. (Das ist meine private Meinung und ich will niemanden auf den Schlips treten, denn ich weiß, dass es unter den Hartz Empfängern auch viele Vernünftige gibt und die wirklich nicht so schnell etwas an ihrer Situation ändern können). Und der Aspekt der Geschlechtskrankheiten wird so auch vernachlässigt. Ich wäre da eher für Gratis-Kondome, wobei ich finde, dass die Billig-DM-Kondome doch für jeden erschwinglich sind. Dann muss man eben nicht jeden Tag zehnmal...

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seit 04/2005 NFP zuerst zur Verhütung und nun zur Zyklusbeobachtung da seit 12/2008 Kupferspirale


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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 14:31 
... ich wollt grad noch ein edit machen, weil mir der obere Absatz dann doch etwas zu hart klang :-)

Was ich noch hinzufügen wollte: ich möchte mir hier nicht anmaßen über das Sexualleben anderer Leute Normen aufzustellen und bin von Durchschnittswerten ausgegangen.

Und ich kenne auch Leute, die von Harzt4 gelebt haben/leben, die ich nie mit Bezeichnungen wie "faule Säcke" oder "Alkis aus der unteren Schublade" in Verbindung bringen würde (z.T. ähnliche Schicksale wie bei dir Eleyne). Aber wie du schon geschrieben hast: du sparst, wenn du dir ein Dia o.ä. kaufen möchtest und machst NFP, weil du aus Eigeninitiative Intersse an sicherer Verhütung hattest und als Nebeneffekt sogar noch weniger Kondome brauchst.
Ich frage mich auch, warum es gerade mal wieder die Pille sein muss, die wohl eines der teuersten Verhütungsmittel ist und das auch, weil sie regemäßige Arztbesuche zur Pflicht macht und bestenfalls noch eine lange Produktwechselgeschichte und Behandlungen der Nebenwirkungen nach sich zieht...

Eleyne, ich wünsche dir für deine Selbständigkeit natürlich alles Gute und viel Erfolg *daumendrücken*

edit vom edit: Revevie rechtgeb: Gratiskondome fänd ich auch die beste Lösung!


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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 15:01 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 2. Januar 2007 01:15
Beiträge: 655
foxxy danke dir *knuddel*

naja, es sind da halt auch die FA mitschuld ... wenn ich heute zum FA gehe und sage, dass ich verhüten muss, und dass es möglichst sicher sein soll, weil ich bsp Hartz IV Empfänger bin und mir kein Kind leisten kann ... was meinst, was der FA dann empfiehlt ... genau die Pille *zunge* ... und wenn man dann nachfragt, obs net auch mit NFP gehen würde, dann machen die meisten FÄ den Frauen doch eher Angst, haben wir doch alle schon erlebt *zunge* ...

Das Umdenken muss halt erstmal von den FÄ kommen, dass die nich timmer gleich auf die Pille umlenken, dann kann man auch andere Verhütungsmethoden sponsern (bsp. Gratiskondome, was ich übrigens für ne absolut tolle Idee halte ... auch in Hinblick auf Geschlechtskrankheiten *daumenhoch* ).

Vllt sollten sich einige mädels hier überlegen, mal in die Politik zu gehen ... dann käme frischer Wind rein ... :mrgreen:

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KiWu seit 31.12.2006
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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 15:05 
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Kurvenjunkie

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Eleyne hat geschrieben:
Das Umdenken muss halt erstmal von den FÄ kommen, dass die nich timmer gleich auf die Pille umlenken, dann kann man auch andere Verhütungsmethoden sponsern


Das wäre als wenn Du nach Mercedes gehst, Dir dort ein Auto anschaust und der Verkäufer schickt dich nach Audi, weil die günstigere Wagen verkaufen, die genausogut fahren. DAS werden wir nicht erleben. Ein FA entzieht sich ja niemals selbst die Verdienstmöglichkeiten. Auch wenn die Pille gesponsort wird, die Rezepte muss trotzdem der Arzt ausstellen und auch die Kontrolluntersuchungen wird er durchführen.


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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 16:16 
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NFP-Kaiserin

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Das ist jetzt ziemlich OT, aber habe ich richtig verstanden, dass allen Ernstes vorgeschlagen wird, dass Arbeitslose die Pille vom Staat bezahlt kriegen sollen?

Oh Mann, irgendwann hört´s echt auf, jeder Schüler und Azubi muß das selber bezahlen und drauf sparen - kann ein HartzIV-Empfänger das nicht auch? Wer poppen will, muß eben woanders einsparen!

Mir klappen sich gerade die Fußnägel hoch, wozu gehe ich eigentlich seit fast 20 Jahren arbeiten? Inzwischen kann man sich in gering bezahlten Branchen schon mal ausrechnen, ob man für 100 Euro mehr im Monat wirklich jeden Morgen aufstehen möchte ...


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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 16:46 
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Kurvenjunkie

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Püppi hat geschrieben:
Das ist jetzt ziemlich OT, aber habe ich richtig verstanden, dass allen Ernstes vorgeschlagen wird, dass Arbeitslose die Pille vom Staat bezahlt kriegen sollen?

Oh Mann, irgendwann hört´s echt auf, jeder Schüler und Azubi muß das selber bezahlen und drauf sparen - kann ein HartzIV-Empfänger das nicht auch? Wer poppen will, muß eben woanders einsparen!

Mir klappen sich gerade die Fußnägel hoch, wozu gehe ich eigentlich seit fast 20 Jahren arbeiten? Inzwischen kann man sich in gering bezahlten Branchen schon mal ausrechnen, ob man für 100 Euro mehr im Monat wirklich jeden Morgen aufstehen möchte ...


*unterschreib*

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alte Häsin

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@Püppi & Osiris

Haltet eure Fußnägel fest, aber die kriegen das bereits jetzt finanziert (bzw das wurde es zumindest zu Zeiten, als ich die Pille genommen habe):
Es gibt einen sozialmedizinischen Dienst, da kann man sich unter Vorlage der Gehaltsabrechnungen/Arbeitslosenbescheinigung als Arbeitsloser oder auch gering verdienender Azubi, als Schüler usw. Stempel auf die Rezepte geben lassen und bekommt das Medikament, auch die Pille, in der Apo umsonst. Kondome etc. werden auch von diesem Dienst gestellt.

..find ich zumindest sinnvoller als wenn der Staat die Abtreibungskosten übernehmen muss ;-) Ich kann es auch nicht verstehen, wie man gerade weil man nicht viel Geld hat auf Verhütungsmittel verzichtet... Aber irgendwann bringt es auch nix mehr, zu versuchen, die Dummheit anderer Menschen nachzuvollziehen :roll: Die Gesamtmenge an Intelligenz auf unserem Planeten bleibt die gleiche - nur die Anzahl der Menschen, auf die sie aufgeteilt wird, wächst stetig ;-)

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Moderatorin a. D.

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Genau, Kitana, ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob es das überall gibt. Mitbringen muss man wohl Unterlagen über die Einkünfte und den Mietvertrag. Wenn nach Abzug der Miete weniger als 400-krumm-EUR übrigbleiben, kann man sich mit Kondomen eindecken oder bekommt sein Rezept gestempelt.

Ich finde das gut und sinnvoll. Und werde da auch mal vorbeigehen... *pfeif*

Liebe Grüße vom gräschen

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"Leute, vielleicht schafft ihr es ja, diesen Sprung vor mir zu schaffen - bevor ihr dann Krebs kriegt oder so - dass ihr da schon wisst, warum ihr hier seid und was ihr alles tun könnt, wie viele Möglichkeiten wir haben: Wir haben verdammt viele Möglichkeiten nur haben wir alle so schlechte Laune. Das verstehe ich nicht." Christoph Schlingensief, Oktober 2009


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BeitragVerfasst: 24. Februar 2007 00:41 
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NFP-Kaiserin

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Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
*kopfWand* Ich fass es nicht!

Wann werden in diesem Sozialstaat eigentlich mal die Leute belohnt, die arbeiten gehen?
*atomrofl*

Demnächst gibt´s wahrscheinlich noch Urlaub vom Amt ...

Damit hier nichts falsch verstanden wird: wenn wirklich jemand unverschuldet arbeitslos wird, hat er mein volles Mitgefühl und sollte bestmöglich unterstützt werden. Aber wenn ich an das Pack denke, dass gar nicht arbeiten will könnte ich *kotz* !


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BeitragVerfasst: 24. Februar 2007 00:46 
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Moderatorin a. D.

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NFP seit: Oktober 2005
Naja, wie Kitana schon sagte, geht es hier nicht nur um HartzIV-Empfänger sondern beispielsweise auch um Studenten oder Azubis.

Die Verhütungsmittel zu übernehmen ist sicherlich günstiger, als für die sonst möglicherweise entstehenden Kinder aufzukommen.

Liebe Grüße vom gräschen

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BeitragVerfasst: 24. Februar 2007 01:49 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 148
Wohnort: Rosenheim/Kufstein
Juhuuu ich bin arbeitslos!

Gibts die Gratiskondome eigentlich auch in Österreich?

Das kommt mir alles ziemlich blöd vor. Ich kann da nur dem zustimmen, dass wer poppen kann, auch verhüten können muss.

Man kann doch nicht für alles die Verantwortung abgeben.

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Aller guten Dinge sind drei


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BeitragVerfasst: 24. Februar 2007 02:20 
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alte Häsin

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Wohnort: weiiit hinterm Mond, wo es keine Charts gibt...
Die Verantwortung bleibt ja trotzdem bei dir - nur finanziert wirds eben vom Staat bzw. von den anderen.
Würden die Krankenkassen dagegen die Verhütungsmittel auch über das 20. Lebensjahr hinaus bezahlen, wäre der sozialmedizinische Dienst nicht nötig - aber dann würde ebenfalls die Gemeinschaft die Kosten übernehmen.
Dafür leben wir halt in einem Sozialstaat, und das Problem, dass einigen Leuten die vorsätzlich nichts tun, das Geld sonstwohin gesteckt wird, lässt sich nur durch eine allgemeine Änderung der Strukturen hier im Lande ändern, und nicht indem man grade diese eine Unterstützung abschafft.

Für Geringverdiener, Schüler und Studenten oder auch Senioren mit kleiner Rente (in dem Falle dann eher für andere Medikamente ;-) ) ist der sozialmedizinische Dienst wichtig, ebenso für diejenigen, die unverschuldet arbeitslos wurden und sich darum bemühen, wieder welche zu finden - sollen die alle noch bestraft werden, nur weil einige Idioten das vorsätzlich ausnutzen?? Man kann ja auch schlecht individuell erforschen, wer angeblich will und wer nicht, abgesehen von extremen Härtefällen natürlich ;-)

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