Bei mir ist das Thema Sterilisation/Vasektomie zwar noch nicht spruchreif (bin 31, habe noch kein Kind, möchte aber schon mal eins in den nächsten 3-4 Jahren), aber ich mache mir trotzdem jetzt schon Gedanken wie es danach weitergeht. Ich will wenn dann nur ein Kind haben (außer es werden Zwillinge, aber das ist dann wohl Schicksal

). Für mich steht jetzt bereits fest, dass ich nach abgeschlossener Kinderplanung endgültig einen Schlussstrich ziehen möchte. Ob nun ich mich sterilisieren lassen werde oder mein Freund eine Vasektomie machen lässt steht noch nicht ganz fest, mir wären beide Varianten recht, hauptsache ich muss mir danach nicht wieder Gedanken über eine sichere Verhütung machen, "quäle" mich nun seit ich 16 bin damit herum die richtige Verhütung für mich zu finden. Habe derzeit die Goldspirale (hab vorher immer hormonell verhütet), bin zwar sehr zufrieden damit, aber ganz ohne Nebenwirkungen ist wohl kein Verhütungsmittel, auch wenn ich mir nicht mehr vorstellen kann, je wieder hormonell zu verhüten. Fakt ist halt leider, da bleibt nicht mehr wirklich viel übrig, wenn man keine Hormone nehmen will. Kondom, Dia und sonstiges ist mir einfach zu unspontan. Und unter den Hormonen leidete sowohl meine Libido, als auch mein Gewicht (hab damals mit der Dreimonatsspritze ca. 15 kg zugenommen).
Ich denk mir halt einfach, dass wir Frauen uns sowieso schon um die Verhütung kümmern müssen, für den Mann gibt es da einfach (noch) zu wenig auf dem Markt. Von daher finde ich schon, dass nach abgeschlossener Kinderplanung auch der Mann mal seinen Teil dazu beitragen könnte. Nur leider sind da wohl alle Männer gleich und flippen aus wenn man ihnen an die "Männlichkeit" will. Mein Freund ist zwar nicht komplett abgeneigt, aber man merkt schon sehr deutlich er fühlt sich unwohl bei dem Thema bzw. kann sich mit dem Gedanken nicht so ganz anfreunden.
Ich sehe es aber auch nicht ein, mich bzw. meinen Körper nach abgeschlossener Kinderplanung weiter mit Spirale oder sonstigem zu "belasten".
Bis jetzt war ich mir immer eigentlich ziemlich sicher, dass ich mich nach meiner ersten (und definitiv auch letzten) Schwangerschaft unterbinden lassen werde. Gleich im Zuge eines Kaiserschnittes oder so. Das ginge in einem und klingt für mich am unkompliziertesten. Meine Arbeitskollegin hat sich vor über 10 Jahren unterbinden lassen, sie hat aber keine Kinder und wollte auch nie welche, gut, das muss jeder für sich selber entscheiden, ihr gehts gut mit der Entscheidung, sie bereut nichts und sie hat auch keine Nebenwirkungen (im negativen Sinn) durch die Sterilisation (sie ist jetzt 43, unterbinden lassen hat sie sich mit Anfang 30).
Ich dachte bisher immer, Sterilisation bei der Frau sei eine tolle Sache ohne Nebenwirkungen, weil man greift ja nicht in den Hormonhaushalt ein, sondern durchtrennt lediglich die Eileiter. Den Eisprung hat man ja trotzdem noch weiter jedes Monat, meine Arbeitskollegin hat mir das mal so erklärt, dass sich das Ei dann einfach im Bauchraum auflöst.
Von daher erschien mir das als tolle Lösung nach abgeschlossenem Kinderwunsch. Nun habe ich aber vor kurzem mit einer meiner Freundinnen gesprochen, sie ist nun zum dritten Mal schwanger (hat bereits 2 Kinder aus ihrer ersten Ehe und bekommt jetzt mit ihrem neuen Lebensgefährten das für sie dritte und für ihn erste Kind). Sie hat sich auch vor wenigen Tagen bei ihrem FA erkundigt wegen einer Sterilisation, nur der hat ihr zwar nicht grundsätzlich abgeraten, aber doch gemeint, es könne auch zu einigen Nebenwirkungen kommen, das komme zwar selten vor, aber man kanns dann eben nicht mehr rückgängig machen. Angefangen von stärkerer Regelblutung bishin zu Hitzewallungen und früherem Wechsel Stimmt das? Ich dachte immer, man greift ja nicht direkt in den Hormonhaushalt der Frau ein wenn man die Eileiter unterbindet, also wieso kann es dann beispielsweise zu einem früheren Wechsel kommen? Bzw. warum zu einer stärkeren Periode? Er hat zu ihr gemeint sie sollte sich das gut überlegen, da sie erst 32 ist und er würde ihr die Hormonspirale empfehlen.
Wusste nicht dass eine Sterilisation auch derartige negative Nebenwirkungen nach sich ziehen kann, für mich war eigentlich immer klar ich lasse mich unterbinden nach meiner Schwangerschaft, aber nun bin ich mir da nicht mehr so sicher, sondern tendiere eher dazu dass sich mein Freund wenns mal so weit ist einer Vasektomie unterzieht.
Bei mir steht das Thema zwar noch nicht wirklich zur Debatte, aber ich mache mir trotzdem jetzt schon ab und an Gedanken darüber, da ich definitiv nur 1 Kind mal möchte und danach einfach kein Risiko mehr eingehen will.
Kann das hier jemand bestätigen? Können diese Nebenwirkungen bei einer Frau wirklich auftreten nach einer Sterilisation? Wenn ja, wie häufig ist das bzw. mich würde auch sehr interessieren wie sich das begründet mit z.B. einer stärkeren Periode, wenn man ja doch eigentlich nicht in den Hormonhaushalt eingreift mit einer Sterilisation??