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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 4. Januar 2013 18:44 
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NFP-Gräfin

Registriert: 17. August 2005 20:12
Beiträge: 3144
Wohnort: Ruhrgebiet
NFP seit: 08/2005
Zumindest hier in D findet man ja massenweise Berichte im Internet von (angeblich?) betroffenen Männern, die seit der Vasektomie keinen Sex mehr haben können oder nur unter Schmerzen. Für meinen Mann waren diese Berichte ausschlaggebend dafür, dass er sich niemals sterilisieren lassen würde, weil er sich etwas schlimmeres nicht vorstellen kann.

_________________
Liebe Grüße von Sally (nur noch mit Papierkurve und seit März 2022 eisprunglos unterwegs)


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 4. Januar 2013 19:46 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 25. November 2009 13:14
Beiträge: 1120
NFP seit: 1982
Sally73 hat geschrieben:
Zumindest hier in D findet man ja massenweise Berichte im Internet von (angeblich?) betroffenen Männern, die seit der Vasektomie keinen Sex mehr haben können oder nur unter Schmerzen.

:shock: Krass. Das Internet mal wieder. Man kann/muß nicht alles lesen und vor allem nicht alles glauben, was drin steht *teufel*
Natürlich kann es Komplikationen geben, wie bei jedem Eingriff. Ich glaube aber, dass das Risiko für Frauen durchaus größer ist, als bei Männern.
Ich kenne zufällig mehrere Männer, die null Probleme mit ihrer Potenz und dem Sex haben, nach ihrer Vasektomie..... Allerdings Amerikaner, Kanadier, Engländer. Vielleicht sind die deutschen Männer nur so empfindlich? Ich glaube nämlich, dass da vieles über den Kopf läuft (echte Arztfehler ausgenommen).

_________________
Nach 30 Jahren natürlicher Geburtenregelung mit erfolgreicher Verhütung und Wunschkind hat Qumaira Kurven nur noch am Körper...

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann - so ist es der Glaube an die eigene Kraft. *sonne* (Marie von Ebner-Eschenbach)


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 4. Januar 2013 20:32 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. Januar 2013 12:02
Beiträge: 446
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Also die OP so wie ich sie kenne, ist nicht gerade angenehm. Habe es bisher meistens in Lokalanästhesie gesehen - Kostengründe eben ;-)
Das Problem bei der lokalen Methode ist, dass die Injektion der Flüssigkeit das Gewebe anschwellen lässt. Das heißt, dass die Samenstränge zuerst ohne Betäubung angeklemmt werden, weil man sie sonst nicht mehr findet und demzufolge nicht weiß, wo man am günstigsten seinen Schnitt setzt. Da kommen häufig den stärksten Männern die Tränen. Finde ich aber durchaus nachvollziehbar ;-)
Und der Einstich der betäubenden Spritze, die dem Anklemmen folgt ist sicher auch nicht gerade angenehm. Aber die Wundheilung ist soweit ich das beurteilen kann im allgemeinen sehr gut.

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Die Arbeit läuft nicht davon während du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Der Regenbogen wartet nicht.
... mit kleiner Socke 5/16, * 8/19 und Frau Kröte 8/20


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 6. Januar 2013 22:40 
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hat sich gut eingelebt

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JuleBalu hat geschrieben:
Jojo,
wie ist es trotz Verhütung passiert?
Das soll kein Vorwurf oder so sein, würde es nur aus Interesse gerne wissen :)

spiralschangerschaft-.- keine ahnung hatte halt das glück, und mit nurva ring, ich habe ihn nicht vertragen...scheidenentzündung

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Mit großen Stinker ;) 05/2010 ,
kleinen Sonnenschein 08/2013 und der Liebe meines Lebens :)

Engel♡♥♡ 18.08.2008/ ministern 10/12


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 6. Januar 2013 22:46 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. Januar 2013 12:02
Beiträge: 446
NFP seit: 01/2013
Jojo1 hat geschrieben:
JuleBalu hat geschrieben:
Jojo,
wie ist es trotz Verhütung passiert?
Das soll kein Vorwurf oder so sein, würde es nur aus Interesse gerne wissen :)

spiralschangerschaft-.- keine ahnung hatte halt das glück, und mit nurva ring, ich habe ihn nicht vertragen...scheidenentzündung


Das ist natürlich Mist... Wird die Spirale dann raus gemacht oder bleibt die drin?
Ist die Schwangerschaft trotzdem normal verlaufen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 15. Januar 2013 22:01 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Februar 2006 22:23
Beiträge: 370
Hallo *winke*
Ich will an dieser Stelle mal ein bisschen von mir erzählen...
Also, ich bin 28, bekomme im Mai mein drittes Kind und es wird der dritte Kaiserschnitt sein.
Dass wir mit drei Kindern die Familienplanung abgeschlossen haben (ich will kein weiteres Kind mehr, mein Mann für mich keinen weiteren Kaiserschnitt) und ich nach dem dritten Kind (also so in 2-3 Jahren) eine Sterilisation will, hab ich schon lange so im Kopf.
Allerdings kommt mir jetzt immer mein FÄ mit Sterilisation, und so überlege ich hin und her, ob ich das wirklich jetzt gleich im Rahmen des KS machen soll... *kopfkratz*
Mein Bauch wäre sowieso schon offen, ich müsste keine extra OP machen;
es wäre gratis, denn ohne KS kostet es bei uns mindestens 623 €, das geht bis zu über 1000 € in manchen Krankenhäusern;
ich möchte es ja sowieso bald einmal machen und wir haben unsere Kids absichtlich alle drei halbwegs hintereinander bekommen, damit dann im Leben auch wieder etwas anderes folgen kann. Einen Nachzügler könnte ich mir absolut nie vorstellen. Ich fang doch dann nicht wieder von vorne an...
Hmm... eigentlich spricht alles dafür, mehr als 3 Kaiserschnitte empfehlen Ärzte sowieso nicht...
Aber trotzdem kommt mir das jetzt alles so schnell, ich wollte nicht ein neues Familienmitglied, Wochenbettstimmung und das Zurechtkommen mit dem endgültigen Loslassen der eigenen Fruchtbarkeit gleichzeitig haben...
und andererseits weiß ich, dass es der Hammer wäre, nie mehr an Verhütung denken zu müssen und free Sex geniessen zu können. Ich weiß, dass ich es bereuen würde, diese Chance nicht wahr zu nehmen, nachher denke ich sicher- ach hätte ichs doch gemacht. Aber wenn ich es mache... dann ist und bleibt das so. Schluss. Und das mit 28.

Ihr seht... ich wackel total hin und her. Für meinen Mann kommt dasauch verschiedenen Gründen nicht in Frage (Vasektomie).
Ich weiß auch, dass im Falle des Todes eines Kindes oder wenn mein Mann stirbt und danach ein neuer Partner wäre, kein weiteres Kind mehr zu machen ist... Hmmm... so schwierig das.
In der Familienkonstellation die wir jetzt sind, wir beide mit unseren (fast) drei Kindern, ist es perfekt und ein großes Geschenk und ich wünsche es mir genau so...
Wer bis hier her gelesen hat, Respekt :mrgreen: *daumenhoch* ; meine Gedanken sind total ungeordent und wirr, aber genau so sieht es momentan auch in meinem Kopf aus... Bin ein bisschen ratlos und hoffe, bald mal eine Entscheidung zu finden, wo ich absoluten Frieden drüber hab.

_________________
Schoko
ü30, glücklich verliebt und verheiratet *sonne*, mit zwei Mädls und einem Söhnchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 15. Januar 2013 22:08 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. Januar 2013 12:02
Beiträge: 446
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Schoko,
ich verstehe deine Gedanken und wenn du dir jetzt wirklich sicher bist, dass du kein weiteres Kind mehr möchtest, wäre es meines Erachtens nach die beste Lösung.
Gerade was die Belastung deines Körpers angeht finde ich es eine gute Entscheidung.

Die Zweifel kann ich durchaus nachvollziehen!
Meine Mama sagt immer "Das letzte Kind hat Fell!" :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 15. Januar 2013 22:12 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
JuleBalu hat geschrieben:
wenn du dir jetzt wirklich sicher bist, dass du kein weiteres Kind mehr möchtest, wäre es meines Erachtens nach die beste Lösung

Hm, ich denke eher das Gegenteil: solange auch noch der Hauch eines Zweifels vorhanden ist, sollte man es lassen!

Schoko, wenn Du schon jetzt Befürchtungen hast, Dich von Deiner Fruchtbarkeit zu verabschieden, ist die Entscheidung nur aus Vernunftsgründen gefallen und nicht aus Deinem Inneren. *find*


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 15. Januar 2013 22:15 
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alte Häsin

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Beiträge: 1410
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Püppi hat geschrieben:
JuleBalu hat geschrieben:
wenn du dir jetzt wirklich sicher bist, dass du kein weiteres Kind mehr möchtest, wäre es meines Erachtens nach die beste Lösung

Hm, ich denke eher das Gegenteil: solange auch noch der Hauch eines Zweifels vorhanden ist, sollte man es lassen!

Schoko, wenn Du schon jetzt Befürchtungen hast, Dich von Deiner Fruchtbarkeit zu verabschieden, ist die Entscheidung nur aus Vernunftsgründen gefallen und nicht aus Deinem Inneren. *find*

Stimme Püppi zu, deswegen war es für uns noch nichts, die Zweifel waren erst nur gering und dann richtig deutlich. Hätte ich es machen lassen, wäre es der größte Fehler meines Lebens gewesen. Aber wenn die Familie dann mal wirklich komplett ist, wird das trotzdem unser Weg sein. *zustimm*

_________________
Line mit Teen-O (05/11) und Teen-A (06/12) unterwegs auf der Märchenstraße... Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 16. Januar 2013 14:18 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Februar 2006 22:23
Beiträge: 370
Püppi hat geschrieben:
JuleBalu hat geschrieben:
wenn du dir jetzt wirklich sicher bist, dass du kein weiteres Kind mehr möchtest, wäre es meines Erachtens nach die beste Lösung

Hm, ich denke eher das Gegenteil: solange auch noch der Hauch eines Zweifels vorhanden ist, sollte man es lassen!



Das ist es eben, was mich fast ein bisschen ärgert; ich bin mir bisher immer total bzgl. Steri SICHER gewesen, das dritte war einfach zu den ersten beiden eine wunderbare Draufgabe. Und jetzt geht es mir irgendwie so schnell...
Durch das Kind in meinem Bauch, ist mein Kopf gerade nicht so klar *nichtallehaben*

Ich kann mir gerade nicht den Satz vorsagen 'Ich werde niemals mehr ein Kind gebären oder stillen!' weil eben das eine noch in meinem Bauch wartet!
Sowas aber auch! *nixweiss* :mrgreen:

Naja... ich lass es mal ein bisschen ruhen und schau, was dabei heraus kommt. Zur Not mache ich es einfach nicht. (Und alleine wenn ich das hier so aufschreibe, weiß ich, dass ich es hinterher ziemlich bereuen könnte)

Aber super, dass ich meine Gedanken mit euch teilen kann!

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Schoko
ü30, glücklich verliebt und verheiratet *sonne*, mit zwei Mädls und einem Söhnchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 16. Januar 2013 16:44 
Es scheint zwar auf den ersten Blick praktisch, die Steri beim KS "mitmachen" zu lassen.
Andererseits weiß man nicht, ob man auf Grund von Wochenbettblues o.ä. diese Entscheidung nicht nachher mehr bereut, als wenn man es später separat macht.
Also: körperlich "praktisch" weil nicht noch eine extra OP nötig ist später, aber "psychisch" evtl. wesentlich belastender.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 16. Januar 2013 17:50 
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hat sich gut eingelebt

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Bei mir ist das Thema Sterilisation/Vasektomie zwar noch nicht spruchreif (bin 31, habe noch kein Kind, möchte aber schon mal eins in den nächsten 3-4 Jahren), aber ich mache mir trotzdem jetzt schon Gedanken wie es danach weitergeht. Ich will wenn dann nur ein Kind haben (außer es werden Zwillinge, aber das ist dann wohl Schicksal :-) ). Für mich steht jetzt bereits fest, dass ich nach abgeschlossener Kinderplanung endgültig einen Schlussstrich ziehen möchte. Ob nun ich mich sterilisieren lassen werde oder mein Freund eine Vasektomie machen lässt steht noch nicht ganz fest, mir wären beide Varianten recht, hauptsache ich muss mir danach nicht wieder Gedanken über eine sichere Verhütung machen, "quäle" mich nun seit ich 16 bin damit herum die richtige Verhütung für mich zu finden. Habe derzeit die Goldspirale (hab vorher immer hormonell verhütet), bin zwar sehr zufrieden damit, aber ganz ohne Nebenwirkungen ist wohl kein Verhütungsmittel, auch wenn ich mir nicht mehr vorstellen kann, je wieder hormonell zu verhüten. Fakt ist halt leider, da bleibt nicht mehr wirklich viel übrig, wenn man keine Hormone nehmen will. Kondom, Dia und sonstiges ist mir einfach zu unspontan. Und unter den Hormonen leidete sowohl meine Libido, als auch mein Gewicht (hab damals mit der Dreimonatsspritze ca. 15 kg zugenommen).

Ich denk mir halt einfach, dass wir Frauen uns sowieso schon um die Verhütung kümmern müssen, für den Mann gibt es da einfach (noch) zu wenig auf dem Markt. Von daher finde ich schon, dass nach abgeschlossener Kinderplanung auch der Mann mal seinen Teil dazu beitragen könnte. Nur leider sind da wohl alle Männer gleich und flippen aus wenn man ihnen an die "Männlichkeit" will. Mein Freund ist zwar nicht komplett abgeneigt, aber man merkt schon sehr deutlich er fühlt sich unwohl bei dem Thema bzw. kann sich mit dem Gedanken nicht so ganz anfreunden.

Ich sehe es aber auch nicht ein, mich bzw. meinen Körper nach abgeschlossener Kinderplanung weiter mit Spirale oder sonstigem zu "belasten".

Bis jetzt war ich mir immer eigentlich ziemlich sicher, dass ich mich nach meiner ersten (und definitiv auch letzten) Schwangerschaft unterbinden lassen werde. Gleich im Zuge eines Kaiserschnittes oder so. Das ginge in einem und klingt für mich am unkompliziertesten. Meine Arbeitskollegin hat sich vor über 10 Jahren unterbinden lassen, sie hat aber keine Kinder und wollte auch nie welche, gut, das muss jeder für sich selber entscheiden, ihr gehts gut mit der Entscheidung, sie bereut nichts und sie hat auch keine Nebenwirkungen (im negativen Sinn) durch die Sterilisation (sie ist jetzt 43, unterbinden lassen hat sie sich mit Anfang 30).

Ich dachte bisher immer, Sterilisation bei der Frau sei eine tolle Sache ohne Nebenwirkungen, weil man greift ja nicht in den Hormonhaushalt ein, sondern durchtrennt lediglich die Eileiter. Den Eisprung hat man ja trotzdem noch weiter jedes Monat, meine Arbeitskollegin hat mir das mal so erklärt, dass sich das Ei dann einfach im Bauchraum auflöst.

Von daher erschien mir das als tolle Lösung nach abgeschlossenem Kinderwunsch. Nun habe ich aber vor kurzem mit einer meiner Freundinnen gesprochen, sie ist nun zum dritten Mal schwanger (hat bereits 2 Kinder aus ihrer ersten Ehe und bekommt jetzt mit ihrem neuen Lebensgefährten das für sie dritte und für ihn erste Kind). Sie hat sich auch vor wenigen Tagen bei ihrem FA erkundigt wegen einer Sterilisation, nur der hat ihr zwar nicht grundsätzlich abgeraten, aber doch gemeint, es könne auch zu einigen Nebenwirkungen kommen, das komme zwar selten vor, aber man kanns dann eben nicht mehr rückgängig machen. Angefangen von stärkerer Regelblutung bishin zu Hitzewallungen und früherem Wechsel Stimmt das? Ich dachte immer, man greift ja nicht direkt in den Hormonhaushalt der Frau ein wenn man die Eileiter unterbindet, also wieso kann es dann beispielsweise zu einem früheren Wechsel kommen? Bzw. warum zu einer stärkeren Periode? Er hat zu ihr gemeint sie sollte sich das gut überlegen, da sie erst 32 ist und er würde ihr die Hormonspirale empfehlen.

Wusste nicht dass eine Sterilisation auch derartige negative Nebenwirkungen nach sich ziehen kann, für mich war eigentlich immer klar ich lasse mich unterbinden nach meiner Schwangerschaft, aber nun bin ich mir da nicht mehr so sicher, sondern tendiere eher dazu dass sich mein Freund wenns mal so weit ist einer Vasektomie unterzieht.

Bei mir steht das Thema zwar noch nicht wirklich zur Debatte, aber ich mache mir trotzdem jetzt schon ab und an Gedanken darüber, da ich definitiv nur 1 Kind mal möchte und danach einfach kein Risiko mehr eingehen will.

Kann das hier jemand bestätigen? Können diese Nebenwirkungen bei einer Frau wirklich auftreten nach einer Sterilisation? Wenn ja, wie häufig ist das bzw. mich würde auch sehr interessieren wie sich das begründet mit z.B. einer stärkeren Periode, wenn man ja doch eigentlich nicht in den Hormonhaushalt eingreift mit einer Sterilisation??


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 16. Januar 2013 21:09 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Auftreten kann alles, es können Komplikationen bei und nach der OP auftreten, die WJ können früher eintreten etc. -alles kann, muss aber nicht.
Ich habe das hier schon so oft geschrieben: bei mir war und ist alles toll und ich bereue den Schritt auf keinen Fall! Ich hab nach wie vor tolle Eisprünge (meistens ;-) ), keine seltsamen Empfindungen oder Beschwerden, die beiden minimalen Schnitte sind nicht mal mehr als Narbe sichtbar.
Lies Dir gern den in meiner Sig verlinkten Bericht durch.

Und zum Thema "er oder sie" bin ich auch noch immer der selben Meinung wie damals 2007: MEINE Fruchtbarkeit ist sowieso irgendwann vorbei, wer weiß wo einen das Leben noch hinführt, vielleicht trennt man sich und der Mann möchte mit einer anderen Partnerin doch noch ein Kind.

edit, noch was vergessen
Und sollte man sich tatsächlich mal trennen, stehe ICH jedenfalls nicht wieder vor dem Verhütungsproblem. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 16. Januar 2013 21:22 
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Kurven-Rätslerin

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borderfever hat geschrieben:
es könne auch zu einigen Nebenwirkungen kommen, das komme zwar selten vor, aber man kanns dann eben nicht mehr rückgängig machen. Angefangen von stärkerer Regelblutung bishin zu Hitzewallungen und früherem Wechsel Stimmt das? Ich dachte immer, man greift ja nicht direkt in den Hormonhaushalt der Frau ein wenn man die Eileiter unterbindet, also wieso kann es dann beispielsweise zu einem früheren Wechsel kommen? Bzw. warum zu einer stärkeren Periode? Er hat zu ihr gemeint sie sollte sich das gut überlegen, da sie erst 32 ist und er würde ihr die Hormonspirale empfehlen.


Hab mich dazu auch ein bisschen schlau gemacht und dazu an vielen Stellen im I-Net gelesen, dass es zwei Bauchfellbänder gibt, die die Eierstöcke sozusagen versorgen; diese werden beim Eingriff manchmal verletzt, dann kommt es zu einer Unterversorgung der Eierstöcke und so wird bspw. ein Wechsel früher ausgelöst. (Deshalb tendiere ich auch zur Steri während des Kaiserschnittes, denn da ist der Bauch offen und man kommt viel leichter zu den Eileitern, als wenn man es durch einen 'kleinen' Schnitt über den Nabel machen muss. Leuchtet mir ein.)
Das hab ich alles gelesen, und würde es hier nicht schreiben, hätte ich es nicht auf mehreren, verschiedenen Seiten auch auf mir medizinisch kompetent erscheinenden, gelesen. Aber selbst vom Fach bin ich nicht.

Hab mir all diese Nebenwirkungsfragen auch schon gestellt, weiß aber keine Antwort. Wenn man es nicht macht, weiß man wahrscheinlich einfach nie, wie es einem selbst damit geht. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 17. Januar 2013 13:32 
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Danke Püppi, werde mir sehr gerne deinen Bericht durchlesen :-)

Püppi hat geschrieben:
Und zum Thema "er oder sie" bin ich auch noch immer der selben Meinung wie damals 2007: MEINE Fruchtbarkeit ist sowieso irgendwann vorbei, wer weiß wo einen das Leben noch hinführt, vielleicht trennt man sich und der Mann möchte mit einer anderen Partnerin doch noch ein Kind.


Da muss ich dir zwar schon irgendwie recht geben, meine Freundin (die ihr 3. Kind im Juni bekommt) will auch genau aus dem Grund nicht, dass ihr Freund ne Vasektomie machen lässt, für ihn ist es sein erstes Kind, für sie das dritte, also für sie ist die Kinderplanung danach definitiv abgeschlossen. Für mich wäre es trotzdem die erste Wahl (dass er sich sterilisieren lässt).
Einfach weil ich finde, dass auch der Mann mal die Verantwortung in Verhütungsfragen übernehmen kann, egal ob bei mir mit ca. 50 und den eintretenden Wechseljahren die Fruchtbarkeit vorbei ist. Ein Mann sollte - auch wenn er rein theoretisch mit 60, 70 oder 80 noch Kinder zeugen kann - in so einem fortgeschrittenen Alter sowieso keine Kinder mehr zeugen, das finde ich persönlich einfach verantwortungslos dem Kind gegenüber. Das ist halt einfach das Risiko für den Mann dabei, dass die Beziehung vielleicht doch in die Brüche geht und er danach vielleicht eine neue Frau kennenlernt und mit dieser dann doch noch ein Kind möchte. Deshalb sollte man die Entscheidung auch nicht von der Beziehung abhängig machen, sondern davon ob für einen persönlich die Kinderplanung abgeschlossen ist oder nicht. Für mich ist sie definitiv nach einem Kind abgeschlossen, wenn mein Freund das auch so sieht und keine Großfamilie möchte, dann sehe ich nicht ein, warum nur aus dem Grund (dass meine Fruchtbarkeit irgendwann vorbei ist) eine Vasektomie ausgschlossen ist. Das ist eine Entscheidung die sowieso gut überlegt sein muss und die man in einem Alter fällt bzw. fällen sollte, wo man lange genug Zeit hatte sich damit auseinanderzusetzen.
Wieso also sollte sich die Frau einem wesentlich komplizierterem Eingriff (OP) mit scheinbar doch mehr möglichen Risiken/Nebenwirkungen unterziehen lassen, wenn es beim Mann so einfach geht (amulant, nach 30 Min wieder heimgehen)? Bei mir könnte es ja theoretisch auch durchaus sein, dass ich den Eingriff danach doch bereue, dass ich einen anderen Mann kennenlerne und dann doch noch wider Erwarten mir ein Kind mit ihm vorstellen könnte. Ist zwar unwahrscheinlich, aber könnte auch passieren. Das gehört bei so einem endgültigen Schlussstrich genauso zum Risiko dazu wie die anderen Risiken eine OP betreffend. Für mich ist das also eher ein abwägen der Risiken. Jede OP birgt Risiken und sollte gut überlegt sein, aber wenn ich als Mann nur aus Angst um meine "Eier" (sorry) und um meine Männlichkeit keine Vasektomie machen lasse, dann finde ich das einfach feige. Und da bleibt einem als Frau ja nichts anderes übrig als sich wieder selber drum zu kümmern, wenn man das Risiko schwanger zu werden auf "Null" reduzieren möchte. Wenn ich definitiv nicht mehr schwanger werden möchte, dann verlasse ich mich garantiert auf kein Verhütungsmittel, denn 100%ig sicher ist kein Verhütungsmittel. Und in der heutigen Zeit sind ungeplante Schwangerschaften eigentlich nicht mehr "notwendig" (von ganz wenigen unverschuldeten Verhütungspannen wie z.B. verrutschter Spirale oder Schwangerschaft trotz perfekt sitzender Spirale usw. mal abgesehen).

Wir Frauen schlucken jahrelang Hormone oder lassen uns Hormone spritzen (was zu Libidoverlust, Gewichtszunahme und sonst noch so einige tolle Nebenwirkungen mit sich bringt), lassen uns Spiralen einsetzen (was auch ein nicht gerade angenehmer Eingriff ist und zu einigen Nebenwirkungen wie z.B. stärkerer Periode und Regelschmerzen führt), usw. usw. .... und die Männer jammern, weil sie keine Kondome nehmen wollen, weil die ja soooo das Empfinden beim Sex stören. Aber wehe, man nimmt das Wort Vasektomie in den Mund, da ziehen alle auf einmal den Schwanz ein. Sorry, aber ist ja in den meisten Fällen so!

Ich bin auch kein Freund von Kondomen, bei ONS sind sie für mich persönlich Pflicht, bei einer langjährigen Beziehung empfinde ich sie auch eher als störend.

Und ich würde sofort ne Sterilisation machen lassen, wenn ich die Garantie hätte, dass ich dadurch keine unangenehmen Nebenwirkungen wie stärkere Periode, früherer Wechsel usw. hätte. Und dann liest man wieder so Sachen wie, dass Frauen die sterilisiert sind und eine stärkere Periode haben wieder die Pille (z.B. Cerazette) verschrieben bekommen. :shock:


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