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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 15:18 
Das ist ein guter Hinweis! Leider bekommen die meisten Frauen die Packungsbeilage nie zu sehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 15:58 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
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Mirja hat geschrieben:
Zitat:
"Ich trage die Mirena und fühle mich wohl damit, weil sie ja nur lokal wirkt."

Ein gutes Gegenargument ist da auch der Hinweis auf die Nebenwirkungen. Wenn die Mirena wirklich nur lokal wirken würde, dann könnten Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Depressive Verstimmungen, Nervosität, Kopfschmerzen, Übelkeit, Akne, Rückenschmerzen, Brustspannung, Mastalgie, Stimmungsschwankungen, Migräne, Blähungen, Hirsutismus, Haarausfall, Pruritus, Transpiration, fettiges Haar etc. (siehe Packungsbeilage) doch überhaupt nicht zustande kommen.

Das stimmt, nur im Einzelfall hat frau tatsächlich keine Nebenwirkungen und befasst sich somit auch nicht mit der Packungsbeilage oder vertraut ihrem FA zu sehr.
Von daher hilft Reden hier sehr viel...

Edit fügt hinzu: ... um bsw. mal den Wirkmechanismus zu erklären (Hypophyse) und die Vorgänge genauer darzulegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 16:26 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 12. September 2007 13:15
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Wohnort: im schönen Bayern
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Mezzaluna hat geschrieben:
Sie erzählte mir dann von ihrer tollen App, die ihre genau anzeige, wann der ES sei.... :roll:
Ich hab ihr dann erklärt, dass man aber unter der Pille keinen Eisprung hat. Sie antwortete 'aber ich hab sie ja nicht ganz korrekt eingenommen'.


oh Mann :shock: es gibt immer Dinge, die man weder wissen kann noch muss, aber das find ich schon krass. Selbst als ich die Pille noch genommen hab, wusste ich, dass sie den ES verhindert, auch, wenn mir der genaue Mechanismus nicht klar war.Auch mit 16 schon. Auch, wenn ich dachte, die Pille gaukelt dem Körper hormontechnisch eine SS vor, was ja auch nicht so ganz stimmt :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 16:36 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 20:45
Beiträge: 202
NFP seit: 02/2011
Meghann hat geschrieben:
Das stimmt, nur im Einzelfall hat frau tatsächlich keine Nebenwirkungen und befasst sich somit auch nicht mit der Packungsbeilage oder vertraut ihrem FA zu sehr.

Ja, aber diese Nebenwirkungen wurden vom Hersteller offiziell angegeben und stehen halt im direkten Widerspruch zu dem lokal-Mythos. Bei dieser Logik ist es doch erstmal irrelevant, ob eine bestimmte Frau nun genau diese Nebenwirkungen hat. (Eher wird sie, wenn sie eh nur von sich ausgeht, abstreiten, dass ihre nicht-lokalen Nebenwirkungen von der Mirena kommen können - denn die wirkt ja eben nur lokal.)

Über die Hypophyse kann einem im Zweifelsfall jemand viel erzählen, wenn die Frauenärztin was anderes sagt (ist zumindest bisher eher mein Gefühl bei dem Thema). Wenn Nutzerinnen diesen Ausführungen vertrauen wie in Deinem Fall, ist es natürlich umso besser!

EDIT: Die Packungsbeilage ist im Internet einsehbar und man kann sie Betroffenen ggf. bei so einer Diskussion auch zugänglich machen. (Ich finds übrigens ganz schön krass, dass es offenbar keine Verpflichtung zu geben scheint, Frauen beim Einsetzen die Packungsbeilage/Patienteninformation mitzugeben.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 16:52 
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Inventar

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Mirja, es ging ja ursprünglich um eine sehr gute Freundin von mir und da sie mir vertraut, hab ich ihr eben den Wirkmechanismus erklärt. Warum sollte ich denn nicht erwähnen, dass die zusätzlichen Hormone im Gehirn ihre Wirkung entfalten?

Und selbst wenn die NW im direkten Widerspruch zu dem Lokal-Mythos stehen: in meinem Beipackzettel hab ich vor meinen Nebenwirkungen auch nie reingeschaut. Und da sie da auch nie reingeschaut hat, hat sie sich natürlich nie mit eventuellen NW und dem Lokal-Mythos auseinandergesetzt, weil das Interesse einfach fehlte.

Und Mirja: ich schrieb, dass eben diese bestimmte Frau keinerlei NW hat - ich glaube, du hast meinen Beitrag ein bisschen falsch verstanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 18:25 
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Kurven-Rätslerin

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Mir ging es überhaupt nicht um Deine Freundin oder darum, Deine und meine Argumente gegenüberzustellen (ich glaube vielmehr, dass sie sich wunderbar ergänzen). Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man dem Lokal-Mythos in Diskussionen ganz allgemein eben auch mit einem Hinweis auf die Nebenwirkungen entgegentreten kann (z.B. wenn man sich selbst mit den Wirkmechanismen nicht gut auskennt oder die betreffende Frau dem FA mehr glaubt als einem selbst). Ich finde es total super, wenn jemand die Wirkmechanismen sachkundig erklären kann und da bei anderen auf offene Ohren und Vertrauen stößt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 18:38 
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Kurven-Rätslerin

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Wiesel hat geschrieben:
Mezzaluna hat geschrieben:
Auch, wenn ich dachte, die Pille gaukelt dem Körper hormontechnisch eine SS vor, was ja auch nicht so ganz stimmt :oops:

das wurde mir auch so gesagt (vom Umkreis sowie FÄ) und ich hatte es ihnen auch so geglaubt *zustimm*

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Krypton (30) seit Nov2011 homonfrei / kurvt fleißig in ihrem Kurvenbuch
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 18:49 
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NFP-Prinzessin

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Ich hab mal eine Frage. Ich hab für mich die These aufgestellt, dass viele Frauen sich zyklentechnisch so fühlen, wie sie gehört haben, dass sie sich fühlen sollten. Denn so richtig ergibt das für mich keinen Sinn, aber ich habe vielleicht einen Denkfehler!

Hier mein Gedankenexperiment:

Im natürlichen Zyklus ist Östrogen das Hormon, das meist positive Auswirkungen hat. Zum Eisprung hin steigt die sexuelle Lust, die Geschlechtsorgane sind weniger Trocken und es kann sich auch positiv auf die Laune insgesamt auswirken, da zu wenig Östrogen Depressionen auslösen kann. Progesteron ist ja eher bekannt dafür, die Laune zu drücken (PMS-Beschwerden, die einige Frauen haben wie Aggressionen, weniger Lust auf Sex etc.).

Wenn man die Pille nimmt, nimmt man jeden Tag künstliches Progesteron zu sich. Bei mir selbst hat sich das genauso ausgewirkt wie oben beschrieben. Ich war eigentlich immer aggressiv und lustlos und in der Pillenpause wurde es besser.

Ähnlich geht es ja vielen Frauen im natürlichen Zyklus: schlechte Laune in der HL und in der Tieflage hören dann die Wutausbrüche und der Heißhunger etc. wieder auf.

Wieso aber sagen so viele Freundinnen, die die Pille nehmen, sie seien während der Blutung und kurz davor mies gelaunt? Der Körper nimmt ja sowieso jeden Tag die gleiche Hormondosis auf und weiß gar nicht, wann die Frau die Pillenpause einlegt. Der Körper blutet ja nur, weil die Hormone nicht weiter zugeführt werden, was er vorher nicht ahnen kann (sichtbar daran, dass man die einphasige Pille auch durchnehmen kann) Und warum schlechte Laune bei der Blutung, wo doch das Gestagen wegfällt? Warum schlechte Laune im natürlchen Zyklus bei der echten Periode? Wegen des Testosteron-Peaks am 1. Zyklustag?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 18:54 
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Inventar

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Mirja hat geschrieben:
Mir ging es überhaupt nicht um Deine Freundin oder darum, Deine und meine Argumente gegenüberzustellen (ich glaube vielmehr, dass sie sich wunderbar ergänzen). Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man dem Lokal-Mythos in Diskussionen ganz allgemein eben auch mit einem Hinweis auf die Nebenwirkungen entgegentreten kann (z.B. wenn man sich selbst mit den Wirkmechanismen nicht gut auskennt oder die betreffende Frau dem FA mehr glaubt als einem selbst). Ich finde es total super, wenn jemand die Wirkmechanismen sachkundig erklären kann und da bei anderen auf offene Ohren und Vertrauen stößt.

*lichtaufgeh*

;-)

Zu Krypton, Wiesel und Mezzaluna: ich glaube, das ist einfach einfacher zu behaupten, als lang und breit zu erklären, dass die Pille die unfruchtbare Zeit nach dem Eisprung nachbaut. Viele haben ja schon Probleme damit, den Zyklus in Mens - fruchtbare Zeit - Eisprung - kurze sehr fruchtbare Zeit - unfruchtbare Zeit einzuteilen. In einer Schwangerschaft, so ist es allgemein sehr bekannt, wird frau nicht nochmal schwanger. Demzufolge ist das anerkannter als das Modell "Die hormonelle Kontrazeption baut Ihnen Ihre Progesteron-Phase nach". Da würden ja sehr viele mit sehr vielen Fragezeichen auf der Stirn dasitzen.

Estreya: ich glaube, das ist Einbildung. Eine Freundin, die die Pille nimmt, erzählt auch dauernd was von "PMS" und "Heißhungerattacken" vor der Abbruchblutung. Ahja.
Meine These stützt sich nun auf meine eigenen Beobachtungen, dass ich viel mehr hormonelle Auswirkungen habe, wenn ich darauf achte, in welcher Zyklusphase ich bin als wenn der Zyklus einfach "an mir vorbei geht".

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 19:00 
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Kurven-Rätslerin

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Estreya hat geschrieben:
Ich hab mal eine Frage. Ich hab für mich die These aufgestellt, dass viele Frauen sich zyklentechnisch so fühlen, wie sie gehört haben, dass sie sich fühlen sollten. Denn so richtig ergibt das für mich keinen Sinn, aber ich habe vielleicht einen Denkfehler!

Hier mein Gedankenexperiment:

Im natürlichen Zyklus ist Östrogen das Hormon, das meist positive Auswirkungen hat. Zum Eisprung hin steigt die sexuelle Lust, die Geschlechtsorgane sind weniger Trocken und es kann sich auch positiv auf die Laune insgesamt auswirken, da zu wenig Östrogen Depressionen auslösen kann. Progesteron ist ja eher bekannt dafür, die Laune zu drücken (PMS-Beschwerden, die einige Frauen haben wie Aggressionen, weniger Lust auf Sex etc.).

Wenn man die Pille nimmt, nimmt man jeden Tag künstliches Progesteron zu sich. Bei mir selbst hat sich das genauso ausgewirkt wie oben beschrieben. Ich war eigentlich immer aggressiv und lustlos und in der Pillenpause wurde es besser.

Ähnlich geht es ja vielen Frauen im natürlichen Zyklus: schlechte Laune in der HL und in der Tieflage hören dann die Wutausbrüche und der Heißhunger etc. wieder auf.

Wieso aber sagen so viele Freundinnen, die die Pille nehmen, sie seien während der Blutung und kurz davor mies gelaunt? Der Körper nimmt ja sowieso jeden Tag die gleiche Hormondosis auf und weiß gar nicht, wann die Frau die Pillenpause einlegt. Der Körper blutet ja nur, weil die Hormone nicht weiter zugeführt werden, was er vorher nicht ahnen kann (sichtbar daran, dass man die einphasige Pille auch durchnehmen kann) Und warum schlechte Laune bei der Blutung, wo doch das Gestagen wegfällt? Warum schlechte Laune im natürlchen Zyklus bei der echten Periode? Wegen des Testosteron-Peaks am 1. Zyklustag?


Genau darüber hab ich letztens mit meinem Freund gesprochen....
Ich denke, dass uns das so eingetrichtert wird und wir einfach schon in Erwartung der nervigen Blutung schlechte Laune bekommen.
In der Schule haben wir das immer Pseudo-Eisprung genannt ;)
In meiner Klasse gab es auch ganz viele Mädels, die immer kurz vor ihrer Menstruation so drauf waren, aber rein theretisch ist es absolut unlogisch, da hast du Recht! *daumenhoch*

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... mit kleiner Socke 5/16, * 8/19 und Frau Kröte 8/20


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 19:07 
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Kurven-Rätslerin

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@Estreya: Es gibt doch auch Hormonpräparate, die angeblich den Eisprung nicht (oder manchmal nicht) unterdrücken, oder? (Wobei ich mich da auch schon gefragt habe, ob das nicht ein Mythos ist. Ich meine, behaupten können die Pharmafirmen ja viel, aber gibts da denn tatsächlich Studien dazu, ob da auch wirklich ein Eisprung stattfindet?) Jedenfalls, wenn es so wäre, müsste bei diesen Präparaten zumindest sowas Ähnliches wie ein natürlicher Zyklus erhalten bleiben, denn woher sollte sonst der Eisprung kommen, oder?

Ansonsten könnte ich mir noch vorstellen, dass die Nebenwirkungen des beständig hohen Progesteronspiegels vielleicht umso stärker spürbar werden, je länger dieser anhält. (Ist bei meinem Brustsymptom z.B. auch so, dass es immer schlimmer wird, je länger die Hochlage dauert.) D.h. an Pillentag 21 sind sie stärker als direkt nach der Pillenpause. Ist aber reine laienhafte Spekulation.

EDIT:
Estreya hat geschrieben:
Ich hab für mich die These aufgestellt, dass viele Frauen sich zyklentechnisch so fühlen, wie sie gehört haben, dass sie sich fühlen sollten.

Ich würd mich ja freuen, wenn ich meine Libido dazu bringen könnte, um den Eisprung rum so stark zu werden, wie sie es "sollte". Kann man das vielleicht trainieren ... *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 19:18 
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Inventar

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Mirja hat geschrieben:
Ansonsten könnte ich mir noch vorstellen, dass die Nebenwirkungen des beständig hohen Progesteronspiegels vielleicht umso stärker spürbar werden, je länger dieser anhält. (Ist bei meinem Brustsymptom z.B. auch so, dass es immer schlimmer wird, je länger die Hochlage dauert.) D.h. an Pillentag 21 sind sie stärker als direkt nach der Pillenpause. Ist aber reine laienhafte Spekulation.

das gleiche dachte ich mir auch gerade *zustimm*
mein BS ist auch zum Ende der Nuva"Zyklen" immer stärker geworden (und inzwischen ist das auch in den natürlichen Zyklen so, dass es zunimmt). der Progesteronspiegel steigt ja sicherlich an und ist dann zum Ende der Pillenpackung am höchsten. wie sich die Theorie allerdings mit der Dauereinnahme kombinieren lässt, weiß ich nicht. damit hab ich keine Erfahrung.

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Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 19:27 
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Kurven-Rätslerin

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NFP seit: 01/2013
Wobei mir auch aufgefallen ist, dass einige Frauen ihre Hormone als Entschuldigung bzw Freifahrtschein für sämtliche schlechte Launen oder Unzufriedenheit nutzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 20:09 
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alte Häsin

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Beiträge: 1323
Wohnort: in den Bergen aufem Land
Da die Abbruchblutung aber nicht gleich am 1. Tag des Absetzens einsetzt kann es doch trotzdem sein. Die Veränderung der Hormongabe ob nehmen oder nicht nehmen kann doch schon zu einer Verstimmung führen.
Zu Ringzeiten hatte ich z.B. immer eine Woche nach Wiedereinlage depressive Phasen so ca. für 2 Tage.
Jetzt im natürlichen Zyklus merke ich auch wenns auf den ES zugeht, das meine Stimmung leidet und dann wieder kurz vor der Mens. Ich denke mal sobald es zu einer Veränderung kommt werde ich zikkig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 20:10 
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NFP-Prinzessin

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Der Gestagenspiegel steigt ungefähr in der ersten Pillenwoche an und bleibt dann gleich - im Langzeitzyklus bleibt er immer etwa gleich hoch. Das wäre ja schlimm, wenn der Hormonspiegel nach 10 Wochen viel höher wäre als nach 5, uiui.

Es gibt Minipillen, die den Eisprung nicht unterdrücken. Die werden aber heutzutage praktisch nicht mehr verschrieben, weil sie einfach nicht besonders sicher sind und die Einnahme kompliziert ist (auf 2-3 Stunden genau). Deswegen gehe ich mal gleich davon aus, dass so etwas nicht genommen wird.

@ Dani, die Theorie "Veränderung" ist eine gute, finde ich. Da steckt wenigstens Logik dahinter! Auch wenn ich selbst davon nichts spüre und einfach nur Progesteron/Gestagen merke (weniger Lust, mehr Hunger und mehr Durchsetzungsvermögen (aka Aggressionen, die mir aber selbst gefallen *undweg* ) kann ich es nachvollziehen, wenn sich so etwas auswirkt. Ein Hormonanstieg/Abfall ist ja wirklich ein Vorgang, den Frau mitbekommen kann.


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