Mine ich drücke dir auch die Daumen, dass deine Zyste schrumpft und hoffentlich ganz verschwindet

Welche Pille wurde dir denn verschrieben?
Ich muss mal kurz Dampf ablassen, auch wenn das vom Thema her eher in den Endometriosethread gehört...
Aura hat geschrieben:
Meinst du es wäre möglich, die Visanne mit einer geringen Östrogendosis von etwa 0,01-0,015 mg Ethinylestradiol zu kombinieren, quasi wie die add-back Therapie bei den GnRH-Analoga? Um die Gestagennebenwirkungen abzumildern? Ich habe das Gefühl die 0,03 mg in der Maxim sind zu viel für meinen Körper.
Diese Frage habe ich neulich hier gestellt und dann auch im Expertenrat des Endoforums. Die Antwort lautete:
Zitat:
Eine reine Gestagentherapie wäre für Sie sicherlich besser. Woher nehmen Sie die vielen negativen Erfahrungsberichte? (dies ist sicherlich Internetwissen?)
Aus der praktischen Erfahrung vieler Endometriosezentren als auch in den Studien sind die Nebenwirkungen unter Visanne meistens gering, außer den initial auftretenden Zwischenblutungen spielen die Nebenwirkungen meistens keine Rolle. Auch in Ihrer Situation ist sicherlich eine Gestagentherapie sehr geeignet. Die Östrogenwerte werden auch unter der Visanne-Therapie ja nicht komplett supprimiert, so dass immer noch ausreichend Östrogen da ist, so dass ich Ihnen empfehlen würde, zunächst erst einmal mit der Visanne-Therapie zu beginnen, da normalerweise ausreichend Östrogen vorhanden ist, um die Nebenwirkungen gering zu halten.
Aha. Im Endoforum selbst gibt es fast nur negative Berichte über die Visanne - und ja, das ist Internetwissen, aber da stehen doch reale Frauenschicksale dahinter! Und deren Nebenwirkungen spielen dann schon eine Rolle, wenn es um Depressionen oder ähnliches geht... Und stimmt es wirklich, dass trotz einer Gestagengabe noch ausreichend Östrogen produziert wird? Und warum wird nicht auf meine Frage eingegangen, ob es möglich ist eine geringe Östrogengabe weiterzugeben? Und meines Wissens nach gibt es nur 2 zulassungsrelevante Studien, in denen an nicht mal 300 Frauen getestet wurde (siehe hier:
http://www.arznei-telegramm.de/html/201 ... 70_01.html). Dort steht auch folgendes:
Zitat:
Empirisch stehen zur Symptomlinderung der Endometriose vorrangig nichtsteroidale Antirheumatika und off-label kombinierte orale Kontrazeptiva zur Verfügung. Gestagene erachten wir als Mittel der zweiten Wahl.
Durch Produktionseinstellung bzw. durch Löschen der Indikation bei dem zuletzt noch für Endometriose zugelassenen Chlormadinon (CHLORMADINON JENAPHARM) wird als Gestagen zur Endometriosebehandlung künftig nur noch das teure Dienogest verfügbar sein.
Toll... was mache ich denn jetzt - Visanne, Maxim, gar keine Hormone mehr...

Am liebsten hätte ich die Visanne plus 0,015 mg Ethinylestradiol
Entschuldigt bitte, aber das musste mal raus
