Das mit der Point-of-no-Return-Regel bereitet mir grade auch Kopfzerbrechen
Ich hatte vor einem halben Jahr eine Kondompanne ungefähr an ZT 15 (hab aber noch nicht NFP gemacht) und bin flugs am nächsten Morgen zur FÄ um die Pille danach zu bekommen. Dachte mir nichts weiter dabei, denn es waren ja nur 6 Stunden oder so vergangen. Sie hat dann ein Ultraschall gemacht und den MuMu abgestastet und daraus geschlossen, dass der Eisprung in der Nacht vorher passiert war.
Damit, meinte sie, sei die PD rausgeschmissenes Geld und man könne nur noch bibbern... was ich auch ausgiebig getan habe. Meine Mens kam dann Gott sei Dank schon nach einer Woche.
Wobei ich mich bis heute frage, ob das am Stress lag, dass die Blutung so plötzlich kam (hätte ich in der Form sonst noch nie gehabt!!) oder vielleicht ein Spontanabort oder so war...Später habe ich das einer ProFamilia-Beraterin erzählt und die meinte, sie würden dort ALLEN die PD verschreiben. Dann ginge es den Frauen besser, weil es das Gefühl vermittelt, alles Mögliche getan zu haben. Ich weiß nicht ob ich das in Kenntnis der Nebenwirkungen gut finden kann und sagte gar nichts dazu, aber sie war darauf offensichtlich stolz.
Jetzt für die Zukunft: Wann genau ist die Pille danach [mit dem zusätzlichen Wissen durch NFP] denn jetzt wirklich sinnvoll? Wann würdet ihr sie nehmen?

Ich bin doch ziemlich verunsichert und werde wohl auch einen doppelten Boden bei der Verhütung einführen...
Nachdenkliche Grüße, Mimim