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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2012 14:59 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2011 14:36
Beiträge: 671
NFP seit: Dezember 2011
LaCaninchen hat geschrieben:
Also, warum dann nicht auch Diaphragmas, Kondome etc jungen Mädels auf Rezept verordnet werden können (laut Sozialgesetzbuch) bleibt mir dann nämlich ein rätsel. Wäre für die Krankenkassen doch sinnvoller. Ich möchte nicht wissen, wieviele junge Mädels denken, die Pille schütze vor Geschlechtskrankheiten.


Kondome auf Rezept wär ja katastrophal, dann wären die nicht mehr frei zugänglich. Aber es müsste Möglichkeiten geben, Quittungen bei den KK einzureichen, sodass darüber die Kosten zumindest im Nachhinein abgedeckt werden oder irgendein anderes Modell.
Dass einige Mädels denken, die Pille schütze vor Geschlechtskrankheiten kann man aber nun wirklich nicht den Pharmaunternehmen unterstellen, das steht dick und fett in jeder Packungsbeilage, und zwar direkt am Anfang. Wenn die Frauen da nicht reinschauen, ist das auch einfach ein Stück eigene Dummheit.
*sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2012 15:07 
Würden die Mädels die Pille nicht nehmen, müssten sie ja auf Kondome zurückgreifen. Also würde man nicht nur Schwangerschaften vorbeugen sondern auch Krankheiten. Klar, das kann man den Pharmaindustrien nicht ankreiden, spräche aber für Kondome. Und mit Kondome auf Rezept meinte ich nicht, dass Kondome berschreibungspflichtig sein sollen, sondern dass die KK sie eben bezahlen. So wie es früher üblich war, dass schmerztabletten verschrieben werden konnten und es die KK bezahlt hatten). Oder eben wie du schreibst mit Kassenbelegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2012 17:05 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Im Gesetzestext heißt es nur "ärztlich verordnete" Verhütungsmittel. Alles weitere ist an anderer Stelle geregelt.

Ich finde die Regelungen in diesem Bereich mehr als ungünstig. Es gibt z.B. auch keine Möglichkeit eine Beratung bei einer neutralen Stelle erstattet zu bekommen. Wenn es keinen Träger gibt, der das anbietet, ist man auf Ärzte angewiesen.

Die sind meiner Meinung nach nicht unbedingt neutral, was ich allerdings nicht dem einzelnen Mediziner ankreide, sondern dem System.
Eine bestimmte Versorgung wird garantiert, was ja an sich gut ist. Darunter leidet aber alles, das nicht inbegriffen ist.
Letztendlich läuft das auf unvollständige Information und eine Einschränkung der Wahl des Verhütungsmittels hinaus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2012 17:27 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2011 14:36
Beiträge: 671
NFP seit: Dezember 2011
*zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2012 17:33 
Alana, das unterschreib ich mal so ;)
Generell find ich es gut in einem Land zu leben, in der es eine so gute medizinische Versorgung gibt. Aber manchmal ist sie zu gut und Menschen werden zu sehr pathologisiert. Ich glaube, viele Menschen sind gar nicht so krank wie das System ihnen weis machen will.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2012 15:19 
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neu hier

Registriert: 8. Oktober 2012 14:30
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NFP seit: 8. Oktober 2012 zur Verhütung
Dann kann ich das also doch zumindest Teilweise auf die Pille schieben.
Ich war ja selbst aus nicht genau geklärten Gründen von einer Beinvenenthrombose samt Lungenembolie betroffen, ausgelöst (vermutlich) durch zu viel Ruhe nach einem unendlich schmerzhaften "Muskelfaserriss" oder ähnlichem in der linken Wade nach zu viel Sport nach wenig Bewegung.
Und dabei hatte meine Frauenärztin mir versichert, das meine Pille (damals Valette) ungefährlich sei und meine beste Freundin mit ihrem Aufruhr um einen Zeitungsartikel, der meine Pille u.a. als gefährlich hinstellte.
Klar, dass das Risiko immer besteht, aber so habe ich wenigstens im Ansatz eine Erklärung, da mein Blut und meine Gene angeblich einwandfrei sind und es auch keine Thrombosefälle in der Familie gab.

LaCaninchen: Ich glaube, du hast Recht. Manchmal sind wir auch einfach etwas verweichlicht oder haben vergessen, dass es eben z.B. altersbedinge Probleme gibt, die natürlicher und weniger behandlungsbedürftig sind als manch einer behauptet. Davon nehme ich schwere Probleme natürlich aus.

Eine Kostenübernahme für Kondome wäre wirklich gut, gerade für die weniger gut betuchten Leute unseres Landes. Auch Dias würde ich hineinziehen, obwohl meine Frauenärztin immer von zu unsicher und wenig Wissen spricht. So langsam frage ich mich, ob ich meiner FA noch trauen kann, hat sie mir von nfp gleich abgeraten, ohne wirklich Ahnung zu haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2012 15:38 
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Inventar

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Lunaara hat geschrieben:
... durch zu viel Ruhe nach einem unendlich schmerzhaften "Muskelfaserriss" oder ähnlichem in der linken Wade nach zu viel Sport nach wenig Bewegung.
Und dabei hatte meine Frauenärztin mir versichert, das meine Pille (damals Valette) ungefährlich sei

Meine Schwester durfte nach einem Beinbruch und der Ruhigstellung des Beines ihre Pille nicht mehr nehmen (sowohl vom Arzt als auch vom FA verordnet) und einer Freundin hat man dasselbe verordnet, als sie während einer Krankheitsgeschichte im Krankenhaus lag.

Hast du denn die Pille genommen, während dein Bein ruhiggestellt war?

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2012 19:43 
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NFP seit: 8. Oktober 2012 zur Verhütung
Ja, das habe ich in der Tat, weil mir keiner gesagt hat, dass es sicherer wäre, sie abzusetzen. Ich konnte zwar bedingt laufen, aber auftreten war nicht drin.
Und da ich dummerweise eine Thrombosespritze abgelehnt hatte (hätte man mir gesagt, dass das viel harmloser als eine normale Spritze ist und was passieren kann, wenn ich es nicht mache, hätte ich sicherlich anders entschieden), kann ich mir einen solchen Zusammenhang gut vorstellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2012 21:52 
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Inventar

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NFP seit: 2010
Aber sagt mal, ist das nicht fahrlässig, einer Patientin nicht zu sagen, dass es bei einer Ruhigstellung der Beine schneller zu Thrombosen kommen kann, wenn man die Pille nimmt?
Ich bin grade wirklich erstaunt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 11. Oktober 2012 13:25 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3465
Wenn du auf www.risiko-pille.de guckst, da sind viele solcher Fahrlässigkeiten..ist also nicht unüblich so ein Vorgehen...
Ich weiß von der Bekannten meiner Mum, dass sie auch ne tiefe Beinvenenthrombose schon hatte, raucht, Marcumar nehmen muss nach der Thrombose,aber IMMER NOCH die Pille nehmen darf laut ihren Ärzten :twisted: :twisted:


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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 11. Oktober 2012 13:56 
Mondscheinkind hat geschrieben:
aber IMMER NOCH die Pille nehmen darf laut ihren Ärzten :twisted: :twisted:

Bitte?!?! Was sind das bitte für Ärzte? Machen die ihre Ausbildung bei den großen Phamaunternehmen? *kopfkratz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 11. Oktober 2012 14:04 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Jups..hab vor längerem mal einen Artikel gelesen, laut dem dürfen Pharmakonzerne jetzt offiziell Ärzte mit Präsenten versorgen:http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-06/bgh-bestechung-aerzte
Ich habe mit der Bekannten meiner Mutter geredet, dass sie diese Thrombose wahrscheinlich überhaupt erst dank Pille+rauchen hat..aber sie wollte mir niht glauben :twisted: Klar,bin ja auch kein Arzt, der riskiert,dass die nächste Thrombose sie umbringt :twisted:
Hab aber in nem verlinkten Beitrag auf risiko-pille.de auch von einem Mädel gehört, die kam in irgend nem ZDF-Magazin, die hatte ne tiefe Beinvenenthrombose und wurde dann auf die 3MS umgstellt (dabei kommt doch z.B. bei der Yasmin das Thromboserisiko grad vom Gestagen Drospirenon,wieso sollen dann andere Gestagen total ungefährlich sein ?? Nur,weils keine Untersuchungen dazu gibt vll ??) :twisted:


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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 11. Oktober 2012 14:46 
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Inventar

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Mondscheinkind hat geschrieben:
Wenn du auf http://www.risiko-pille.de guckst, da sind viele solcher Fahrlässigkeiten..ist also nicht unüblich so ein Vorgehen...
Ich weiß von der Bekannten meiner Mum, dass sie auch ne tiefe Beinvenenthrombose schon hatte, raucht, Marcumar nehmen muss nach der Thrombose,aber IMMER NOCH die Pille nehmen darf laut ihren Ärzten :twisted: :twisted:

DAS ist dann aber wirklich fahrlässig, bei einer vorangegangen Thrombose ist die Pille kontraindiziert.

Ich hab mir den Beipackzettel der Yasminelle durchgelesen, aber da steht leider nichts davon, dass es bei einer Ruhigstellung des Körpers und der Einnahme der Pille zu Thrombosen gekommen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2012 10:29 
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NFP seit: 8. Oktober 2012 zur Verhütung
Ich staune immer noch, wieviele Fälle es auch mit der Valette auf diese Seite geschafft haben. Bisher teile ich eine Erkenntnis der Überlebenden -> keine künstlichen Hormone zur Verhütung mehr. Diese Gerinungsfaktoren lassen sich ausschließen.
Wenigstens hat mein Hausarzt damals gleich richtig reagiert, das halte ich ihm zu gute.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antibabypillen wg. NW und Todesfällen aktuell in den Med
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2012 10:41 
Sind sich die Valette und die Juliette eigentlcih ähnlcih? SIe haben ja nciht ganz die gleichen Inhaltsstoffe..


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