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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 11. September 2012 07:42 
MeiLi hat geschrieben:
Jubel! Juuuuubel!!!! *applaus*
Ich MUSS das unbedingt berichten, weil ich mich sooooo freue: heute der erste pp-Termin bei einer (total lieben!) neuen Frauenärztin und: KEINE ZYSTEN!!! Bin absolut clean dank meiner chinesischen TCM-Therapie. *sonne*
Ich bin jetzt gegen Ende des 4. Zyklus und bisher läuft alles wie ein Uhrwerk. Hätte ich NIEEEEE für möglich gehalten, bei meiner gynäkologischen Vorgeschichte! Also ich kann nur sagen: ich bin total happy, dass ich endlich von den Hormonen weg bin! Und dass es mir so gut damit geht.... eigentlich besser denn je. Hach, das werde ich heute feiern! Hurra!!


*applaus* *applaus* *applaus*

*freunde* *knutsch* Oooohhhh.... Das ist soooo toll, MeiLi! Ich freue mich für dich! *sonne* Ich hatte schon befürchtet, dass es dir doch nicht so gut geht, weil ich länger nix gelesen habe! *rotwerd* Aber in deinem Fall war das ja zum Glück eine positive Überraschung!

Ich habe ja rein gar nix an gynäkologsicher Vorgeschichte. Auch nie Probleme gehabt oder so. Und selbst ICH fühle mich einfach GROSSARTIG ohne die ganzen Hormone! Auch wenn ich mir immer noch wünschte, ich hätte sie gefühlte 20 Jahre eher weg gelassen! :mrgreen: Aber egal. Ich geniesse einfach jeden Tag OHNE! Es ist toll... Wieder richtig zu spüren, was in seinem Körper so passiert. Und damit auch zu merken, was die Hormone alles so "angerichtet" haben. Oder unterdrückt haben. Wie auch immer.

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es weiterhin so prima geht! *daumendrücken* *daumendrücken* *daumendrücken*


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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 11. September 2012 08:30 
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Dankeschöööön. *sonne*
Ja, ich finde auch: ohne künstliche Hormone lebt es sich besser. Wobei: es ist anscheinend wirklich wichtig, dass der Zeitpunkt "passt". Bei mir ist es jedenfalls so - überhaupt kein Verlgeich zu meinem letzten "Entzugsversuch" vor 6 Jahren, wo ich ja den reinsten Horror erlebt habe. Aber damals waren meine Lebensumstände auch ganz anders als heute. Ich hätte nieeee gedacht, dass das wirlich SO einen Unterschied macht.
Letzten Zyklus zB. hatte ich wieder etwas mehr Stress als sonst - und sofort habe ich wieder stärkere Akne bekommen und ziemliche Krämpfe bei der Blutung (sonst habe ich ja gar nichts). Also, wenn man überall liest: Stress, Ernährung usw. beeinflussen den Zyklus, dann ist das wirklich kein leeres Geschwätz. Hätte ich niemals gedacht.
Auf jeden Fall bin ich seeeeeehr froh und happy!
Ich hoffe, liebe Springtime, auch Dir geht es fein. Ich werde mich bezeiten dann mal wieder melden.
Alles Liebe *knuddel*

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Liebe Grüße, MeiLi (王美丽)


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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 28. September 2012 09:11 
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Hallooooo,

möchte mich auch mal bei euch vorstellen, mit meinen 44 Jahren gehöre ich wohl auch dazu. :-)
Im April ging ich zu Vorsorgeuntersuchung zu meinem FA, und fragte nach Wechseljahren und Pille weiternehmen oder nicht.... Ganz ertaunt wurde ich gefragt, ob ich die Pille nicht mehr vertragen würde....und mir eine andere empfohlen, nachdem ich von keine Libido, viel Müdigkeit, Gewichtszunahme erzählt hatte. Auf meine Frage nach Verhütung durch Temperaturmessung oder Zykluscomputer erntete ich ein Stirnrunzeln...
Hab die Pille dann einfach abgesetzt, hatte viel im Internet recherchiert, war schier entsetzt was ich da alles über die Nebenwirkungen efahren mußte, und ärgere mich heute sehr, das ich mir nicht eher gedanken darüber gemacht habe!
Ich kaufte n&s und das Domoherm rapid und begann zu messen. Es wurde richtig spannend meine Körper zu beobachten.
4 Zyklen habe ich prima auswertn können, aber jetzt...... :-(
Nach ewiglanger Tieflage habe ich jetzt endlich einen TA, aber keinen ZS (außer letzten So ein wenig), ansonten ist mein ZS verschwunden, seit Wochen, und ich rätsele ob das nun noch nachwirkungen der Pille oder die Wechseljahre sind....
Die Pille bekam ich mit 16 verschrieben...wegen schlimmer Akne....nach dem absetzen wurden diese etwas schlimmer, sin aber jetzt, genauso wie mein ZS, verschwunden. Meine Haut ist trocken, meine Haare weniger fettig.
Meine Libido ist ein wenig aufgetaucht, meine Müdigkeit verschwunden, abgesehn davon das ich nun schon ao lange auf meine Periode warte geht es mir gut.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Freue mich auf eure Antworten... :-)

_________________
kurvenreich/kurve-20872.html


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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 28. September 2012 09:25 
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Hallo Julie13 und *willkommen* !
Also ich kann Dich ja soooo gut verstehen. Ich hatte mit meinen diversen Frauenärzten auch solche Reaktionen. Gott sei Dank habe ich nun eine total nette Ärztin gefunden, die volles Verständnis für meinen Schritt hatte und mich dazu beglückwünschte. Sie hat sich auch ganz interessiert meine Kurven angesehen und mir noch den einen oder anderen Tipp dazu gegeben.
Das mit dem ZS habe ich auch. Bei mir ist da nix besonderes festzustellen bisher. Ich bin jetzt im 5. postpill-Zyklus, hatte aber bisher jedesmal eine schöne Hochlage. Aber ZS war nicht wirklich zu beobachten. Aber ich kenne mich damit noch nicht so gut aus und nehme den Schleim nie vom Muttermund ab, sondern "schaue" halt nur, was "herauskommt" - sozusagen :oops:
Ich hab die Pille auch wegen starker Akne und Zsytenneigung bekommen (hatte mit 15 eine schwere OP deswegen, wo mir auch ein Eierstock teilweise entfernt werden musste). Und die NW waren enorm - das weiß ich aber erst jetzt mit 40, wo ich den Vergleich habe. Ich hatte nämlich NULL Libido, eigentlich war ich frigid durch die Pille! Und ich hatte starke Schmerzen beim GV, weil die Scheidenhaut am Scheideneingang irgendwie rot und wund wurde. Kein Arzt konnte mir das erklären, aber seit ich die Pille nicht mehr nehme, hat sich das kontinuierlich gebessert.
Allerdings ist mir in den letzten Wochen leider aufgefallen, dass mir anscheinend die Haare ausgehen. Meine neue FÄ meinte, ich soll dem Körper noch Zeit geben, damit sich der Hormonhaushalt einpendeln kann. Ich unterstütze das auch mit Akupunktur und chinesischen Kräutern, was bei mir sehr gut hilft.
Vielleicht musst Du Deinem Körper einfach auch noch ein bisserl Zeit geben. Immerhin hast Du die Pille ja auch sehr lange genommen. Ich habe bei meinen Recherchen im Internet immer wieder gelesen, dass der Körper nach Langzeiteinnahme von Ovulationshemmern mindestens 9-12 Monate braucht, um sich einzupendeln.
Die Haut ist bei mir übrigens nicht besser, aber auch nicht schlechter geworden. Nur in der 2. Zyklushälfte bricht die Akne leider wieder voll durch. Ich verwende dagegen jetzt wieder vermehrt BPO in einer niedrigen Dosis (die Haut ist ja auch nimmer so jung.... ;)). Leider sind bei mir Haut und Haare nach Absetzen der Pille NOCH fettiger geworden. Aber ich hoffe wie gesagt, dass es sich noch einpendelt.
Geduld ist für uns "Postpiller" glaube ich das Schwerste.... :-)

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Liebe Grüße, MeiLi (王美丽)


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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 28. September 2012 09:27 
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Hochlagenjunkie

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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 28. September 2012 09:29 
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Ornella hat geschrieben:
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Na, aber geh! Sooooo streng wollen wir da doch nicht sein. *knutsch*

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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 28. September 2012 09:31 
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Hochlagenjunkie

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MeiLi hat geschrieben:
Ornella hat geschrieben:
In 3 Jahren bin ich auch bei Euch ;-)

Na, aber geh! Sooooo streng wollen wir da doch nicht sein. *knutsch*


*lach* *lach* *lach*
Aber mal im Ernst: im Nachhinein habe ich mich auch geärgert, dass ich 16Jahre Pille nahm. Aber das war halt normal. Bin auch froh, dass ich das Ding los bin.
Toll, dass Deine Zyste weg ist! Das freut mich wirklich! Ich hoffe, dass ich auch so ein Glück haben werde!

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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 28. September 2012 09:37 
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Ornella hat geschrieben:
Aber mal im Ernst: im Nachhinein habe ich mich auch geärgert, dass ich 16Jahre Pille nahm. Aber das war halt normal.

Ja, wie recht Du hast! Vor allem finde ich es einen WAHNSINN, dass auch heute noch (leider v.a. männliche!) Frauenärzte den jungen Mädchen die Pille wie "Gummibärli" verschreiben. Egal, weshalb Du hingehst. Das Erste ist immer: "Wollen´s nicht die Pille nehmen?" *zunge*
Meine 17-jährige Nichte nimmt auch schon seit 2(!) Jahren die Pille - und hat nicht mal einen Freund! Ich finde das aus heutiger Sicht und mit meinem heutigen Wissen unverantwortlich von den Ärzten! Aber was kann man machen? Gar nix! Jedenfalls regt´s mich fürchterlich auf.... *kopfWand*

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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 28. September 2012 09:43 
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Hochlagenjunkie

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Das stimmt aber wirklich! Und ich habe ja erst mit 18 + Pille angefangen.
Ich habe meine Gym bestimmt 3 mal wegen einer Spirale oder sowas angesprochen. Nein, es gäbe immer die richtige Pille, ich würde die doch soo gut vertragen (von Herzrasen, schweren Beinen und Verstimmungen mal angesehen, aber heee neiiinnnn, daassss kommt doch nicht von der Pille, also nein). Also Monostep, Neo Eunomim, aida... bis ich die Schn.... voll hatte und anfing zu googeln.
"Also nein, Sie wollen doch nichts haben, was keine D Zulassung hat. Wie leichtfertig" Grrr...

Seit der Gynefix ist sie immer angesäuert, ich wäre mit ner Spirale viel besser dran gewesen, dann hätte ich auch nicht nach Essen gemusst. By the way sagte mir der tauber am DIE, dass bei mir gar keine Spirale halten würde, denn ich habe einen schiefen Muttermund?!
Echt mal, die wollen zu gern ihr Ego polieren, die Patienten sind da leider oft 2rangig. Und wie Du sagst: gerade bei ganz jungen Mädels finde ich das total schlimm.

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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 28. September 2012 10:08 
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Danke für die schnelle Begrüßung :-)
Ja. Haare scheinen mir auch mehr auszugehen.....aber die sind ehe trocken.
Fettigere Haare und mehr Akne hatte ich in den dersten 4 pp-Zyklen auch.....nur jetzt, im 5., ist auf einmal alles anders.....
Mit dem Mumu kenne ich mich auch nicht aus...ärgere mich jetzt aber etwas darüber das ich mich nicht mehr darum gekümmert habe von anfang an.
Dann wäre es evtl. einfacher, ohne den ZV.
Am Dienstag war ich bei meinem Heilpraktiker deswegen, mal schauen ob ermir helfen kann. Er hat mir übrigens schon vor Jahren von der Pille abgeraten, auf meine Verhütungsfrage aber dann den Persona empfohlen.... habe leider versäumt ihn zu fragen ober er fnp kennt.
Viele Grüße an alle

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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 10. November 2012 10:19 
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So, nach einiger Zeit melde ich mich mal wieder, um zu berichten:
Mittlerweile bin ich gegen Ende des 6. pp-Zyklus angelangt und soweit ich es sagen kann, geht es mir eigentlich sehr gut. Der Zyklus ist punktgenau (sogar mit den Mondphasen!), die Schmerzen beim ES sind nicht mehr so stark und die Periode kommt in annehmbarer Stärke (anfangs kaum mehr als eine Schmierblutung, jetzt "fließt" es aber endlich mal. Paradox, aber ich freue mich darüber! ;-) ). Krämpfe habe ich auch kaum. Und wenn, dann hilft eine Wärmflasche auf´s Bauchi und es passt.
Die Haut habe ich nun mit einer Kombination aus BPO 3% (1x täglich) und der Pflegeserie für überempfindliche Haut von Avene ganz passabel im Griff. Meine Akne hat sich eigentlich nicht verschlechtert. Das war ja im Mai beim Aufhören meine größte Angst. Meine Hautrötungen haben sich auch dramatisch verbessert, seit ich meine Haut ausschließlich mit weißer Lavaerde (die von Logona) reinige. Auch das Makeup geht damit eigentlich super runter.
Was aber leider gravierend ist, ist der Haarausfall, den ich bekommen habe. Ich wundere mich, dass ich überhaupt noch Haare auf dem Kopf habe, so wie meine Bürste nach einmal flüchtigem Drüberstreichen aussieht!! Und mir gehen leider nicht nur lange Haare aus, sondern auch die nachgewachsenen kurzen!! :-( :-(
Dazu juckt meine Kopfhaut phasenweise wie verrückt und ist gleichzeitig fettig!!
Ich habe auch hier jetzt umgestellt auf das Waschen mit Lavaerde - seither ist es ein wenig besser geworden. Und ich färbe die Haare auch nicht mehr mit chemischer Farbe.
Ein Besuch bei der Hautärztin war - wie man in Wien so schön sagt - "für die Fisch´!". :(
Sie hat ein Minoxidil-Haarwässerchen verschrieben, nachdem ich ihren ersten Vorschlag ("nehmen Sie doch wieder die Pille oder andere antiandrogene Hormone") abgelehnt habe. Das Wässerchen brachte null. Im Gegenteil!
Nun habe ich in meinem berühmten chinesischen Tee von meinem TCM-Arzt einige "Haarkräuter" beigemischt bekommen, aber ich nehme diese leider noch nicht lange genug, um eine Wirkung zu sehen. Im Forum hier habe ich schon durchforstet und gelesen, dass es offenbar vielen Frauen so geht. Witzig ist bei mir nur, dass der starke Haarausfall offenbar nicht sofort mit dem Absetzen der Pille begonnen hat, sondern erst einige Monate später. Kennt das jemand von euch auch? Spielt sich das wieder ein oder muss ich mir schon mal ein gutes Perückengeschäft suchen? (Heul!!!)

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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 10. November 2012 11:33 
Hallo MeiLi!

Ich muß auch mal wieder aus der Versenkung auftauchen! :mrgreen: Irgendwie war in den letzten Monaten der Wurm drin. Aber nun glätten sich die Wogen langsam wieder... *sonne*

Alles in Allem scheint es bei Dir ja wirklich viel besser zu laufen, als Du befürchtet hast. *daumenhoch* Das ist toll! Aber was den Haarausfall angeht, da hab ich leider keine Lösung parat! Allerdings ist mir gleich ein Gedanke durch den Kopf geschossen: Kann es sein, dass Du im Herbst/Winter wesentlich mehr Haare verlierst als sonst? So ist es zumindest bei mir. Im Frühjar und Sommer hält es sich echt in Grenzen. Aber sobald die Tage kürzer werden hab ich das Gefühl, sie fallen mir büschelweise aus! *angst* Da krieg ich immer totale Panik wenn es los geht. Aber mein Friseur sagt, dass das ganz normal ist. Und gerade wenn man lange oder längere Haare hat, sieht das noch schlimmer und nach noch mehr aus, als bei kurzen Haaren. Und mit betroffen sind auch neu nachgewachsene Haare. ICH persönlich hab das nie auf die Pille geschoben. Weil es ja jedes Jahr im Herbst wieder los ging, und im Frühjahr wieder aufhörte. Meine Haare sind übrigens auch trocken, aber am Ansatz und auf der Kopfhaut eher fettig. Und ich habe vor ca. 2 Jahren komplett aufgehört zu färben. Mir hat das nach einiger Zeit einfach zu künstlich ausgesehen. Ich hatte das Gefühl, ich sehe nur noch gefärbte Blondinen um mich herum. Und wenns dann anfing nachzuwachsen... der dunkle Ansatz... Nee. Ich wollte das alles nicht mehr. Ich bin überaus zufrieden mit meiner Entscheidung! *zustimm*

Ich hab auch lange gebraucht, bis ich das für mich "gute" Schampoo gefunden habe. Ich wechsel nur ungern, obwohl man das ja machen sollte. Aber nur mit "meinem" Schampoo fühle ich mich richtig wohl! :mrgreen:
Ich kann mir bei dir gut vorstellen, dass die beigemischten "Haarkräuter" bestimmt bald ihre Wirkung zeigen! *daumenhoch* Und das mit dem Perückengeschäft vergiß mal ganz schnell!

Und alles andere... mmhhh... Mann oh Mann. Ich hab grad mal nachgesehen: Am 23.11. ist es schon 1 ganzes Jahr her, dass ich die Pille abgesetzt habe. Und am 25.11. mache ich schon 1 Jahr NFP. Kaum zu glauben, aber wahr. Junge Junge wie die Zeit rennt!
Meine Periode ist ungewöhnlich regelmäßig! *lachen* Viel viel besser als zu Pillenzeiten! Außerdem ist sie lange nicht so stark, und nicht mehr so von Krämpfen geprägt. Insgesamt betrachtet ist es wesentlich besser als vorher, und ich wünschte mir immer noch, dass ich früher mit der Pille aufgehört hätte! Aber das kann ich nun leider nicht mehr ändern.
Das einzige was mir als leicht "negativ" aufgefallen ist, dass ich zu einer bestimmten Zeit im Monat zu mehr Pickelchen neige. Allerdings nur am Kinn und an den Schläfen (Haaransatz). Aber das stört mich weiter nicht. Die gehen ja auch wieder weg.


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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 10. November 2012 16:33 
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Hallo Springtime!
Schön, wieder von Dir zu lesen. Dass man im Herbst/Winter mehr Haare verliert, habe ich auch schon gelesen, aber bisher habe ich bei mir nie darauf geachtet - erst jetzt bemerke ich, dass mir wirlich extrem viel ausgeht. Da ich lange Haare habe und immer irgendwo was herumliegt, hab ich mir bisher nicht viel Gedanken gemacht. Es ist mir erst aufgefallen beim Kämmen der Haare in nassem Zustand. Beim Waschen gehen mir nämlich interessanterweise gar nicht so viele Haare aus, aber beim Durchkämmen des handtuchtrockenen Haares: OH MY GOD!!! Und neulich ist mir aufgefallen, dass das nun auch beim Bürsten in trockenem Zustand extrem viel ist (sicher zwei Handvoll Riesen-Knäuel. Zählen kann man das gar nicht mehr!).
Da ich ja keine Erfahrungswerte mit Haarverlust bzgl. Jahreszeiten ohne Pille habe, schiebe ich es jetzt mal auf den Postpill-Nebeneffekt und hoffe, dass es sich wieder gibt.
Darf ich fragen, welches Shampoo Du benutzt, das Du verträgst? Ich habe nämlich auch das Problem: fettiger Ansatz, trockene Spitzen.
Das mit dem Haarefärben kenne ich: Ich habe braunes Haar und habe seit Jahrzehnten schwarzblau gefärbt (seit ich bei einer Farbberaterin war). Auch, um erste graue Haare abzudecken. Aber nun bin ich halt schweren Herzens auf Henna gemischt mit Indigo umgestiegen. Es färbt nicht ganz so blauschwarz, eher sehr dunkles Braun, aber Du hast recht: es sieht schon irgendwie natürlicher aus. Und ich hatte früher (vor der Farbberatung) lange Jahre mit rotbraunem Henna gefärbt und da waren meine feinen Haare schöner denn je und auch fülliger.
Jedenfalls tut meiner Kopfhaut das Färben mit Pflanzenhaarfarbe um einiges besser.
Übrigens: das mit den Pickeln vor der Regel kenne ich auch. Bei mir ist es allerdings um den Mund herum und am Kinn. Manchmal auch 1 Riesen-Boller an der Wange. Naja, aber wenigstens hält es sich in Grenzen...
Alles Liebe! *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 11. November 2012 08:31 
Guten Morgen MeiLi,

da bin ich schon wieder! *sonne* Habe heute wieder Frühschicht und etwas Zeit zum schreiben! :mrgreen:
Klar darfst du fragen welches Schampoo ich benutze: Es ist von Elvital "Antihaarbruch" Aufbauschampoo und die entsprechende Spülung. Ich habe von Elvital jetzt ALLE Sorten durch, aber nur dieses ist genau das richtige für mich. Ich muß aber auch sagen, dass das mit dem fettigen Ansatz und den trockenen Spitzen extrem schlimm war, als ich noch gefärbt habe! Da mußte ich alle 2 Tage waschen. Und der Haarausfall war gelinde gesagt eine Katastrophe! *erschrecken* Deshalb kann ich gar nicht bestimmt sagen, ob alleine das Schampoo sooooo viel dazu beigetragen hat! Es ist sicherlich für mich ideal. JETZT, nach dem färben. Ich brauche mir die Haare höchstens alle 3 Tage waschen. Meist mache ich es aber nur jeden 4. Tag. Also jetzt im Winter! Wenn ich im Sommer stärker schwitze, und auch mehr dusche, dann wasche ich natürlich öfter. Aber sie sind halt lange nicht mehr so fettig am Ansatz, und das Haar selber nicht mehr so trocken und spröde! *applaus*
Aussschlaggebend für das nicht-mehr-färben war eigentlich mein Frauenarzt! :mrgreen: Er erklärt immer recht viel wenn er die diversen Ultraschall Untersuchungen macht. Und bei einem vaginal Ultraschall sagte er:"Na, sie haben aber noch kein Kaffee getrunken heut' früh, oder?" Meine Blase war halt nicht so schön "kugelrund" wie sonst, aber dennoch klar zu erkennen. Und dann erzählte er mir von einer Patientin, jünger als ich, bei der er letzte Woche rein "zufällig" Blasenkrebs entdeckte! *ko* Wieder erklärte er mir die einzelnen Strukturen usw. Und dann sagte er etwas, was mich echt zum Nachdenken gebracht hat. "Wissen Sie, das Frauen die sich die Haare färben, ein viel höheres Risiko für Blasenkrebs haben?" Also das hat irgendwie "gesessen". Und als dann noch mein *mann* sagte, ich solle doch mal aufhören mit der ganzen Chemie und einfach meine Haare mal ganz natürlich ergrauen lassen, da war der Entschluß ganz schnell gefasst und auch ganz leicht.
Klar. Es gibt fast für alles was wir tun oder nicht tun eine Statistik. Jeder hat irgendwelche "Weisheiten" parat was gut ist und was nicht. Würden wir ALLES befolgen und unser Leben nur darauf ausrichten, wir könnten schwerlich noch irgendwas anderes tun! Und das eigentliche Leben würde komplett auf der Strecke bleiben! Man würde sich nur noch Gedanken und Sorgen machen. Es ist halt wie mit Allem: Man muß es für sich selber entscheiden. Manchmal ist das ganz schön schwierig, manchmal aber auch ganz leicht. Wichtig ist, das man sich mit dem wohl fühlt, was man tut.
Ehrlich gesagt war ich anfangs irritiert, als die Haare am Stirnansatz weiß wurden! :shock: Zumal ich die einzige Frau in unserer Familie bin, die schon so früh ergraut ist! Gaaaaaaanz langsam hat es vor 5 Jahren angefangen. Also mit Anfang 40. Mein Bruder und mein Vater waren schon mit Mitte 30 SCHNEEWEISS!
Damit bei mir aber der Unterschied zum nachwasenden Haar nicht so krass ausfiel, hab ich mir ein letztes Mal vom Friseur die Haare färben lassen. Annähernd so, wie es am Ansatz zu sehen war. Das machte es wesentlich einfacher! Etwas später hab ich dann noch den Pony nachwachsen lassen. Was natürlich jetzt ganz krass aussieht, da ich ihn mit so kleinen Haarklammer zum Pferdeschwanz hin hochstecke! Noch ca. 5 Zentimeter, und der Pony passt mit rein! *applaus* *applaus* *applaus* Aber dadurch sieht man die weißen Haare natürlich noch mehr! Was MIR mittlerweile richtig gut gefällt, und ich schon mehrfach Komplimente bekommen habe, für meine tolle Haarfarbe! *rotwerd* Na, ja. Alles Geschmacksache. Aber in Gedanken sehe ich mich in 20 oder 30 Jahren mit nem weißen Dutt durch die Gegend laufen! *lach* Und je mehr ich Frauen mit gefärbten Haaren sehe, desto glücklicher bin ich mit meiner Entscheidung! *zustimm*
Und... oh... wo ich das grad von der Kopfhaut gelesen habe: Mein Friseur sagte mir immer, dass meine Kopfhaut ganz furchtbar rot und gereizt wäre. Also noch zu Färbezeiten. Manchmal hat sie sogar richtig weh getan, wenn ich mich gebürstet habe. Ich hab immer gefühlt, dass das färben nicht gut sein kann. Aber mein Ego wollte anfangs nix davon wissen! *zunge*
Allerdings waren die Haare vom färben schön füllig! Ich hab zwar sehr feines Haar, aber unglaublich viele Haare. So wie mir jeder Friseur sagte, der mal an meinen Haaren war! :mrgreen: Wäre es denn für dich gar keine Alternative, wieder auf Henna umzusteigen? Du sagst ja, dass du vor der Farbberatung jahrelang mit rotbraunem Henna gefärbt hast. Und so wie es sich anhört, hast du dich damit wohl gefühlt, und deinen Haaren hat es gut getan. Ich kenne mich mit Henna überhaupt nicht aus, aber ich vermute mal, dass es wesentlich besser und "gesünder" ist als die reinen chemischen Keulen!

Ich kämme meine Haare übrigens NIEMALS im feuchten Zustand! Wenn sie noch richtig nass sind und ich die Spülung darin verteile, dann gehe ich mit einem Stielkamm durch die Länge, um das Pflegemittel schön intensiv zu verteilen. Aber nach dem Waschen wringe ich sie nur aus und ab unter Handtuch. Auch nach dem Antrockenen kämme ich nie! Ich föne dann kopfüber, und wenn sie fast trocken sind, erst dann gehe ich mit einer Bürste durch! Das reduziert den Ausfall unglaublich.

Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag! *freunde* *sonne* *undweg*


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 Betreff des Beitrags: Re: pp Zyklen ab 40
BeitragVerfasst: 11. November 2012 11:28 
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Liebe Springtime!
Danke für Deine vielen Tipps. Ich habe das heute früh beim Haarewaschen auch so gemacht, dass ich überaupt nicht mehr gekämmt habe, sondern nur trocken föhne. Meine Haare schauen zwar grauenhaft aus, aber dafür ist wirlich kaum was Sichtbares ausgefallen (vielleicht 10 Haare oder so). Meine Haare haben so eine komische "Struktur". nicht ganz glatt, aber auch nicht schön wellig. Sondern die sind irgendwo dazwischen und wenn ich sie nur mit den Fingern knete, dann schauen sie aus wie Zuckerwatte. Aber egal: besser wie eine "Wetterhexe" aussehen als eine Glatze haben!
Ja, das mit den chemischen Haarfarben und Krebs habe ich auch schon oft gehört. Und bisher al Unnsinn abgetan. Aber offenbar ist dann doch schon die "Weisheit des Alters", die da kommt, denn ich habe mir auch gedacht: gesund ist das auf keinen Fall. Und auch meine Friseurin hat mich darauf hingewiesen, dass meine Kopfhaut total gereizt und gerötet ist. Also habe ich die letzten beiden Male schon mit Henna und Indigo gefärbt. Allein das "Kopfhautgefühl" mit diesem warmen "matsch" drauf, ist schon tausendmal besser als die stinkende Chemiefarbe. Tja, irgendwann wird man halt doch "weise". Wohl ein Vorteil des Alters. *gggg*
Liebe Grüße und schönen Sonntag (Schichtdienst am Sonntag? Uäääh, das klingt nicht angenehm!!)

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