@Mondscheinkind:
Auf der Seite, die Sumpfdotterblume erwähnt, wird das gut erklärt. Minipillen unterdrücken den ES nicht, sondern verändern den ZS, sodass es nicht zur Befruchtung kommen kann. (Methoden-) PI liegt laut der Seite bei 0,5. Die Minipille hat halt den Nachteil, dass du nicht so eine lange Karenzphase hast wie bei der Mikropille, sondern eine weitaus kürzere (ich weiß es nicht ganz genau, aber es waren wenige Stunden. 2 oder 4, mein ich. Bei der Mikropille sinds ja 12, wenn mich nicht alles täuscht.)
@frpraline:
Was dein Arzt da aber sagt, würde ich in einem Punkt als nicht korrekt ansehen: Was ist denn eine "normale" Pille? Es gibt nunmal Mikro- und Minipillen. Und die, die meistens verschrieben werden (falls er das als "normal" bezeichnet) ist eben nicht die Minipille, sondern die Mikropille- und die verhindert den ES sehr wohl. Insofern finde ich die Aussage deines Arztes irreführend. Wenn du also eine Pille möchtest, die aber den ES nicht unterdrückt, lies doch mal ein wenig über die Minipille. Vielleicht wäre das ja was für dich. Weiß nicht, wie es da mit Nebenwirkungen, etc. aussieht. Du könntest dich ja bezüglich beidem (Mini- und Mikro) informieren und deinen Arzt nochmal fragen. Ich will ihm ja nichts unterstellen oder so, aber dann wüsstest du zumindest, woran du bei ihm bist. Ganz schlimm, wenn Ärzte einen absichtlich irreführen

(wobei ich wirklich nicht beurteilen kann/mag, ob deiner das beabsichtigt hat).
@Frühlingsfalter:
Ich bin ja grad auch in meinem ersten NFP-Zyklus und postpill. Finde es schon ein wenig merkwürdig. Einerseits freue ich mich, dass ich es endlich mal gewagt habe und bin auch sehr gespannt, was mein Körper so machen wird in nächster Zeit. Aber unsicher fühle ich mich auch, muss ich sagen. Wir haben ja vor, in der fruchtbaren bzw. unklaren Zeit mit Kondomen zu verhüten, aber da wir beide damit wenig Erfahrung haben, fühle ich mich damit auch nicht unbedingt bombensicher (obwohl mich unsere Kondomzerstörungsversuche ein wenig bestärkt haben

). Ich höre und lese in letzter Zeit auch vermehrt mich stressende Aussagen à la "wer nicht schwanger werden will, muss die Pille nehmen", etc. Das wirkt natürlich verunsichernd, aber ich bleibe jetzt erstmal dabei. Hab sie ja sowieso abgesetzt und will es meinem Körper definitiv nicht antun, sie sofort wieder zu nehmen. Mir hilft es auch, dass mein Freund dahinter steht. Ich hab halt ziemliche Angst vor einer ungeplanten Schwangerschaft. Aber die Einstellung meines Freundes zu dem Thema hilft mir ebenfalls. Er möchte zwar eigentlich keine Kinder momentan, aber wenn es nun trotz all der Unwahrscheinlichkeit passieren würde (Kondom kaputt in der fruchtbaren Zeit und auch noch erfolgreiche Befruchtung - da muss ja schon allerhand zusammenkommen), hätten wir - wie er meint - die Möglichkeit, den Schritt zu einem Kind einfach zu wagen, da wir so oder so im richtigen Alter sind und unsere Beziehung auch gefestigt genug dafür ist. "Irgendwie würden wir das sicher schaffen", meinte er. Bewusst herbeiführen wollen wir es aber nicht - also bitte nicht falsch verstehen. Es besteht kein versteckter KiWu oder so.
Ich habe auch die Hoffnung, dass meine Unsicherheit bezüglich NFP-Auswertung, meinem Körper und Kondomen mit der Zeit einfach etwas abnimmt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es meinem Körper nur gut tun kann, dass ich sie abgesetzt habe. Das alleine gibt mir wiederum auch ein gutes Gefühl.