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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 9. August 2012 10:46 
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Registriert: 8. August 2012 17:44
Beiträge: 8
Wow, mit so einer Resonanz hatte ich nicht gerechnet :shock: .

Zitat:
Mal eine vermutlich zu simple Frage: Hast du damals, als du diese massiven Schmerzen hattest, mal Schmerzmittel versucht? Ich gehe stark davon aus, dass du das hast, oder?

Ja, habe ich versucht. Hat meist auch ganz brauchbar funktioniert. Nur beim Schwimmtraining waren auch trotz Schmerzmittel die Schmerzen kaum auszuhalten. Aber "immer" unter Schmerzmittel stehen wollte ich halt auch nicht.

Zitat:
Wäre es nicht besser, an wenigen Tagen im Monat ein Schmerzmittel zu nehmen als jahrelang ein Hormonpräparat?

Da hast du Recht. So habe ich das noch nie betrachtet.

Zitat:
Klar wären so manche Dinge praktischer, aber es ist nun mal die Natur :-)

Naja, meine Beinbehaarung ist auch Natur und die mach ich auch weg :-P

Zitat:
Die Frage, wann du sie absetzen solltest, ist schwierig. Ich fände es auf jeden Fall nachvollziehbar, wenn du die Abschlussarbeit/Verteidigung abwarten würdest. Kann aber sein, dass es bis dahin wieder weitere "Termine" gibt, die ein späteres Absetzen begünstigen ;-)

Ja, vor diesem "morgen ist auch noch ein Tag" habe ich auch etwas Bammel. Ich bin ja momentan so weit es einfach zu riskieren. Bis Oktober sinds ja noch ein paar Tage, dass sich das einspielt. Und den Termin der Verteidigung werde ich mir wohl aussuchen können.

Zitat:
Ich habe auch totale Angst vor Pickeln, von denen ich weiß, dass sie paar Monate nach Absetzen kommen werden.

Das ist ja eigentlich noch schlimmer...ich hoffe für dich, dass das schon werden wird.

Zitat:
Ich finde es sowieso fragwürdig, wenn so jungen Mädchen schon die Pille verschrieben wird. Ich verstehe ja, dass es einerseits eine sehr sichere Verhütungsmethode ist. Andererseits ist der Körper nun wirklich nicht völlig entwickelt zu dem Zeitpunkt und dann schon solche hormonellen Eingriffe? Wenn ich ein Kind hätte, wäre es mir wohl am liebsten, wenns zu der Zeit noch keinen Sex hätte *lächel* Äußerst realistisch ;-)

Naja, den Job des Verhütungsmittels muss die Pille bei mir ja erst seit ca. 4 Jahren übernehmen :idea: . Genommen habe ich sie davor nur um meine Tage loszuwerden.

Zitat:
Zum Thema Libidoverlust: ich habe die Pille auch schon in der Pubertät genommen, fast 16 Jahre lang - und das Thema Libido ist immer noch schwierig...

Naja, ich hoffe, dass das nicht mein Problem sein wird, denn ich habe das Gefühl, dass da schon alles richtig verdrahtet ist. Aber die Schwelle zum Lust haben einfach unheimlich hoch ist.
Dir noch viel Spaß beim Lernen :lol: .

Zitat:
Versuch dich doch einfach nochmal neu auf die Phase 'Frau werden' einzulassen, zumindest auf diesen einen Teil davon.

Das werde ich wohl machen (müssen). Buch ist gekommen, werde mich heute dann mal einlesen.
Ich kann mich an eine Biologiestunde von damals erinnern. Wo der Lehrer, als wir grad beim Thema waren erklärt hat, dass man sich da als Mädchen bzw. junge Frau schon dran gewöhnt. Damals habe ich mir nur gedacht "Ist klar, was weiß der schon.". Naja, mal schauen. Mein Freund macht sich auf jeden Fall ein bisschen Sorgen, dass er bald ne pubertierende Freundin hat :oops: .

Zitat:
Ich finde es furchtbar, dass so jungen Mädchen für lange Zeit die Pille verschrieben wird. Dir fehlen viele Jahre um dich mit deiner Blutung anzufreunden, damit umzugehen und sie zu akzeptieren. Das tut mir richtig leid.

Ja, den Umgang damit in der Schulzeit zu erlernen wäre wahrscheinlich hilfreich gewesen. Naja, jetzt im Studium kann ich mich ja auch noch daheim einigeln, wenn ich mich nicht wohl fühle. Ich bin gespannt.

Zitat:
DAS hat mich gerade ziemlich schockiert! Wie verantwortungslos ist ein Arzt, wenn er 10 Jahre lang immer wieder ein Rezept ausstellt, ohne eine einzige Untersuchung zwischendurch? :shock:
Zu meinen Pillenzeiten musste ich zweimal pro Jahr beim Gyn auftauchen, sonst gab es kein neues Rezept.

Dem Arzt kann man nicht wirklich die Schuld geben. Ich habe mir das Rezept immer beim Hausarzt geholt. Dieser bzw. seine Damen wollte dann immer brav wissen, ob ich denn zum Gyn gehe bzw. wann ich zum letzten mal da war. Ich habe an der Stelle dann immer gelogen :oops: . Ich habe Frau sein nie als Krankheit empfunden und fand es von daher schwachsinnig und umständlich. Wie tief die Pille in den Körper eingreift, darüber mach ich mir erst jetzt Gedanken. Damals, als ich sie bekommen habe, war mir das aber alles egal. Hauptsache nie wieder meine Tage. Dafür hätte ich wohl so ziemlich jede Nebenwirkung auf mich genommen. Gleichzeitig war ich aber auch noch ziemlich verschämt und wollte nicht, dass mich ein Gyn "anfasst". In älteren Jahren war Pille nehmen, auch ohne Gyn, dann einfach schon total normal. Erst jetzt bin ich per Zufall über Berichte von Ex-Pillen-Nehmerin gestoßen, die über viele Nebenwirkungen berichteten. Diese Nebenwirkungen konnte ich bei mir dann eben auch beobachten, wobei ich mich ohne Pille ja eigentlich nicht kenne.
Heute tut es mir leid, dass ich meinen Körper in so jungen Jahren mit Hormonen "platt" gemacht habe.

Zitat:
Der Umgang mit dem eigenen Körper ist ohne Pille und mit NFP ein ganz anderer, intimerer und ich weiß, dass wenn ich dieses Forum nicht entdeckt hätte, um eine wesentliche Bereicherung in meinem Leben ärmer wäre! *sonne*

Schauen wir mal. Obwohl deine Ausführungen sich für mich schon etwas befremdlich lesen. Wenn man sich mit dem drumrum abfinden kann ist ja toll. Aber auf wechselnde Meinungen meinerseits habe ich eigentlich keine Lust. Naja, man wird sehen. Und mein Freund wird es mir bestimmt gleich vorhalten, wenn ich "typisch Frau" werde *zustimm* .

Zitat:
Die Blutung als Teenie ist auch häufig stärker und tut mehr weh als die einer Frau.
Bei mir ist das seit einigen Jahren eine ,,Wirtschaftlichkeit" da, das glaube ich manchmal selber nicht. Sehr wenig Blutverlust, seltenst Schmerzen und kurze Dauer. Ich merke selber oft nicht mal, dass es los geht. :mrgreen:

Das wäre natürlich sehr nett von der Natur. Viel und lange geblutet habe ich auch nie, aber dafür AUA.

Zitat:
im nachhinein habe ich mir gewünscht, ihn bereits im feb abgesetzt zu haben ;-)

edit: mensschmerzen waren zwar am anfang da, und vor allem die stimmungsschwankungen, aber mir ging es im gesamten so viel besser, und ich habe schon bald nicht mehr in dieser "seifenblase" gelebt :-)

Das machts mir jetzt nicht wirklich leichter :D .
Aber momentan bin ich ja so interessiert, dass ich am liebsten morgen aufhören würde. Und eigentlich ist im Oktober 30min Vortrag nicht wirklich ein Grund es nicht zu tun. Aber bis Ende September will auch die Abschlussarbeit noch geschrieben werden. Und psychische/hormonelle Kapriole kann ich da nicht wirklich brauchen. Andererseits habe ich jetzt auch immer wieder totale Tiefpunkte...die manche auf die Pille zurückführen.

Ich werde heute Mittag vielleicht mal Hygieneprodukte shoppen gehen :roll: , dann wäre alles bereit :mrgreen: .


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 9. August 2012 11:23 
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Beiträge: 3
NFP seit: Jan12
Das was dandelion schreibt kommt mir so bekannt vor...
Ich habe mich anderthalb Jahre vor dem Pille-Absetzen gedrückt, weil ich Angst hatte das die Veränderungen die das mit sich zieht dazu führen könnten, dass ich mein Diplom nicht packe. Das es wirklich nötig war 28-tägig die 3 Tage komplett wegen Pillenpauseblutung außer Gefecht gesetzt zu ertragen bezweifle ich mittlerweile stark :roll:
Ich habe mir auch noch kurz vor Diplomarbeitsabgabe ein neues Pillenrezept geholt. Vollkommen unnötig, weil ich eh sicher war, dass ich dass so nicht mehr länger ertrage. NFP habe ich aber erst auf der verzweifelten Suche nach einer anderen sicheren Verhütungsmethode entdeckt und gleich nach Entdecken und Blisterende abgesetzt.

Im Nachhinein bereue ich den Schritt des Absetzens nicht vorher getan zu haben. Der Streß wegen Libidoverlust und sonstigen Nebenwirkungen, die schon Richtung Depression gingen, tragen gerade in so Abgabestreßphasen nicht zur Entspannung bei... ;-) Auch dieses "Nicht-mehr-in-einer-Seifenblase"-Leben habe ich erlebt und es hätte mir sicher gutgetan, dass schon vorher erleben zu dürfen.
Soll heißen: Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr NFP versuchen wollt, tut es am Besten gleich. Es mag die bessere Entscheidung für das Leben neben der Abschlussarbeit sein. *freunde* Ich finde, dass wieder wie ein Mensch oder besser noch wie eine echte Frau fühlen wiegt das bißchen Blut und Bauchkrämpfe deutlich auf.
Wenn du den Termin deiner Verteidigung legen kannst wie du willst, hättest du außerdem die Möglichkeit die positive Wirkung auf Männer in der Tieflage für dich zu nutzen *undweg*

Und zur Mens: So eine ähnliche Tamponproblematik hatte ich als Jugendliche auch. Das hat sich mit zunehmendem Alter (und Ausgewachsensein) deutlich gebessert. Auf einmal gingen die Dinger ohne Probleme rein :mrgreen: Nur Mut das wird schon *freunde* Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten zur Blutauffangung ;-)

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letzte Pille am 17.01.12, unterwegs mit Wirbelwind (2016) und kleiner Maus (5.2022)


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 9. August 2012 15:52 
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Beiträge: 8
LiLLa82 hat geschrieben:
Im Nachhinein bereue ich den Schritt des Absetzens nicht vorher getan zu haben. Der Streß wegen Libidoverlust und sonstigen Nebenwirkungen, die schon Richtung Depression gingen, tragen gerade in so Abgabestreßphasen nicht zur Entspannung bei... ;-) Auch dieses "Nicht-mehr-in-einer-Seifenblase"-Leben habe ich erlebt und es hätte mir sicher gutgetan, dass schon vorher erleben zu dürfen.
Soll heißen: Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr NFP versuchen wollt, tut es am Besten gleich. Es mag die bessere Entscheidung für das Leben neben der Abschlussarbeit sein. *freunde* Ich finde, dass wieder wie ein Mensch oder besser noch wie eine echte Frau fühlen wiegt das bißchen Blut und Bauchkrämpfe deutlich auf.
Wenn du den Termin deiner Verteidigung legen kannst wie du willst, hättest du außerdem die Möglichkeit die positive Wirkung auf Männer in der Tieflage für dich zu nutzen *undweg*

Und zur Mens: So eine ähnliche Tamponproblematik hatte ich als Jugendliche auch. Das hat sich mit zunehmendem Alter (und Ausgewachsensein) deutlich gebessert. Auf einmal gingen die Dinger ohne Probleme rein :mrgreen: Nur Mut das wird schon *freunde* Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten zur Blutauffangung ;-)

Danke, das hat mir jetzt richtig Hoffnung gemacht *daumenhoch* .

Buch ist gelesen und auch verstanden. Hoffe ich :D . Hygieneartikel sind besorgt, Thermometer liegt am Bett und Pille wurde aus dem Zahnputzbecher verbannt. Nicht das ich die ausversehen noch nehme. Jetzt wird's dann spannend *durchdreh* .


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 9. August 2012 18:51 
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htp hat geschrieben:
Meine Haut war nie so super unter der Pille wurde das dann deutlich besser (der einzige wirkliche Pluspunkt), aber auch wenn es mich manchmal stört ist es nicht so auffällig, dass meine Schüler dumme Sprüche machen und die nehmen kein Blatt vor den Mund.
- ...


Na, das klingt schonmal etwas beruhigend :-) Auch ganz schlimm fände ich die Vorstellung, ausgerechnet als Bio-Lehrerin (die immerhin unterrichten muss, wie Verhütung funktioniert) ungeplant schwanger zu werden. *angst* Eigentlich auch ein blöder Gedanken, da ja jeder, der Sex hat, über Verhütung Bescheid wissen müsste. Und selbst, wenns passieren sollte, muss auch nicht unbedingt jeder wissen, dass es nicht geplant war - schon gar nicht jemand aus der Schule *hüstel* Achja, man schafft sich halt immer mehr Sorgen, aber das klingt alles so toll, was ihr NFPlerinnen schreibt! Ich hoffe, ich wage diesen Schritt nach dem aktuellen Blister *daumendrücken*

@Prototype: Super, dass du es machst! Ich drück dir die Daumen, dass alles gut läuft bzw. sich mit der Zeit einpendelt. *daumenhoch*

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 9. August 2012 18:58 
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hat sich gut eingelebt

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@ Thoe:

Die häufiger-Sex- macht-mehr-Lust-Theorie hat sich bei mir bisher nicht betätigt. An die Sache mit der verminderten Testosteron-Produktion glaube ich eher. Vorallem nehme ich ja auch noch eine antiandrogene Pille. Könnte da also erst recht hinhauen. Und wenn ich Pech habe, hab ich womöglich ohne Pille eine zu hohe Androgen-Produktion und daher dann die Pickel :- / Mein Bruder hatte während der Jugend recht viele Pickel. Seine Hautärztin hat ihn damals gefragt, ob er Anabolika nimmt (hat er natürlich nicht), da er ziemlich sportlich/muskulös aussah und Anabolika wohl auch Akne auslösen. Ihr Vorschlag war dann, weniger Proteine zu essen. Vielleicht könnte ich das ja auch probieren, falls ich Pickel bekomme. Weiß allerdings nicht, ob es hilft, denn ihm fällt es sehr schwer, seinen Fleischkonsum zu reduzieren *schmunzel*

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 9. August 2012 23:22 
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Also pillenfreie oder mensbeschwerdenfreie Teenie-Zeit führt noch lange nicht zu einer positiven Einstellung gegenüber der Mens oder gegenüber dem eigenen Körper (habe erst mit Mitte 20 mit der Pille angefangen).

Bei mir fing die Mens mit 14 Jahren an und ich habe sie schrecklich gefunden, obwohl ich keine Schmerzen hatte. Für mich war das wie blutige Inkontinenz.
Mensbeschwerden hatte ich zum ersten Mal mit 19 und es war ein Paukenschlag - hätte meinem Lehrer beinahe aufs Pult gereihert. Den Zusammenhang mit der Mens hatte ich anfangs gar nicht begriffen. Mit Anfang/Mitte 20 hat es mich noch einige Male böse erwischt. Das scheint mittlerweile passé zu sein (*klopf auf Holz*).
Mittlerweile ist das für mich wie Zähneputzen oder Haarewaschen; ich mach es durch und denk nicht drüber nach.

Also Prototype, du hast gute Chancen, daß die Mens nicht so schlimm werden wird wie befürchtet. Aber leg dir noch ein paar Schmerzmittel neben die Hygienesachen (just in case).

Ich find es im übrigen auch sehr bedenklich, bei jungen Mädchen die Prozesse hormonell zu beeinflussen, die sich gerade erst entwickeln. Aber zu einer positiven Körperbeziehung gehört einfach viel mehr als das Weglassen der Pille.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 9. August 2012 23:50 
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NFP-Gräfin

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Auch wenn man nie Hormone genommen hat, hat man nicht lebenslang eine Turbo-Libido :mrgreen:
Ich hatte z.B. nur 1 Monat Nuvaring im ganzen Leben und gerade 3 Monate nahezu libidolose Zeit hinter mir. Meinem Freund ging es genauso. Jetzt ist es wieder besser mit uns, ich glaube, wir werden alt *undweg*
man darf jetzt auch nicht zu viel erwarten nach Absetzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 10. August 2012 11:04 
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Zitat:
Aber zu einer positiven Körperbeziehung gehört einfach viel mehr als das Weglassen der Pille.

Mir ist durchaus klar, dass da "Arbeit" auf mich zu kommt. Außerdem habe ich mit Pille mMn eine sehr positive Körperbeziehung...nur mit der Mens konnte ich mich nie abfinden. Ok, ich war ja auch nicht dazu gezwungen :roll: .

Zitat:
man darf jetzt auch nicht zu viel erwarten nach Absetzen.

Mach ich ja auch gar nicht wirklich. Nur 0,0 Libido ist wohl auch nicht normal. Außerdem will ich einfach mal wissen, wie ich ohne bin. Dann weiß ich welche Nebenwirkungen ich tatsächlich hatte, und welche nicht. Danach kann ich mich dann entscheiden, ob mit oder ohne Pille besser ist.


So weit so gut, aber ich muss gestehen, ich hab mich nicht getraut :roll: . Hab heute morgen wieder die Pille genommen, nachdem ich den ganzen Abend über "Was wäre wenn"-Fragen nachgegrübelt habe. Letztlich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich mit 40km Arbeitsweg per Fahrrad + Abschlussarbeit und Vortrag momentan keine Lust auf psychische oder physische Kapriolen habe. Ab Oktober habe ich gerade mal 2 lächerliche Termine in der Woche in der Uni. Kann also auch getrost mal zu Hause bleiben, wenn es (vor allem psychisch) schlimm werden sollte. Ich glaube mit dem "Ich muss nicht aus dem Haus, wenn ich nicht will"-Gedanken fühle ich mich dann bei der ganzen Sache wohler.
Um es mir nicht zu einfach zu machen, habe ich meinem *mann* befohlen mich im Oktober dran zu erinnern, dass es jetzt keine Ausreden mehr gibt *zustimm* . Wir werden sehen :roll: .

Allerdings habe ich mittlerweile eine Frage zu NFP, die mir das Internet nicht beantworten konnte. Bei Wikipedia steht zum Thema Verhütung in der fruchtbaren-Phase:
Zitat:
Der Pearl-Index bei Verwendung von Barrieremethoden war dabei nicht signifikant schlechter als der Pearl-Index bei Paaren, die abstinent waren.

Wie kann das sein? Sollte der Pearl-Index denn dann nicht dem der Barrieremethode entsprechen? Ich meine die Verhütung mit Kondom wird doch nicht sicherer, nur weil ich meine fruchtbare Phase berechnet habe *hä* ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 10. August 2012 12:04 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 14. Juli 2009 17:39
Beiträge: 746
NFP seit: 06/2009
Prototype hat geschrieben:
... momentan keine Lust auf psychische oder physische Kapriolen ...


Ich will dir auf keinen Fall in deine Entscheidung reinreden, aber nur weil man die Pille nicht mehr nimmt wird man zum psychischen und physischen Wrag. :shock: *nein* So liest sich nämlich dein Geschriebens.

Ich habe auch lang die Pille bzw. Implanon genommen, alles in allem 10 Jahre hormonell verhütet. Durchenommen habe ich die Pille allerdings nie (unter Implanon hatte ich aber fast nie Blutungen) und meine Mensschmerzen waren unter der Pille auch nicht wirklich geringer. Allgemein wüsste ich keine einzige "Sache" die mit Pille besser war. Launischer als zuvor bin ich auch nicht (ich war unter der Pille meiner Meinung nach VIEL launischer). Ich finde es interessant wie meine Libido je nach Zyklusstand schwankt und es ist auch toll das sie überhaupt wieder da ist. *lach*

Meine Meinung: Setzt die Pille lieber heute als morgen ab, du wirst es nicht bereuen! ;-)

Alles Gute! *freunde*

LG
Latika

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Latika mit Sohn (11/10), ⭐ (07/13) und Tochter (09/18).


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 10. August 2012 12:10 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 14. Juli 2009 17:39
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NFP seit: 06/2009
Prototype hat geschrieben:
Allerdings habe ich mittlerweile eine Frage zu NFP, die mir das Internet nicht beantworten konnte. Bei Wikipedia steht zum Thema Verhütung in der fruchtbaren-Phase:
Zitat:
Der Pearl-Index bei Verwendung von Barrieremethoden war dabei nicht signifikant schlechter als der Pearl-Index bei Paaren, die abstinent waren.

Wie kann das sein? Sollte der Pearl-Index denn dann nicht dem der Barrieremethode entsprechen? Ich meine die Verhütung mit Kondom wird doch nicht sicherer, nur weil ich meine fruchtbare Phase berechnet habe *hä* ?


Hast du mal einen Link? Ich würde das gern im Kontext lesen und finde den Wiki Eintrag nicht.

LG
Latika


Edit:

Ich habs gefunden --> http://de.wikipedia.org/wiki/Symptothermale_Methode

Der Satz bezieht sich auf die genannte Studie und die Aussage ist lediglich, dass der Pearl-Index von Paaren die Kondom benutzten nur etwas höher lag als bei Paaren die auf Sex in der HL verzichtet haben. Zumindest verstehe ich das so. *zustimm*

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Latika mit Sohn (11/10), ⭐ (07/13) und Tochter (09/18).


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 10. August 2012 12:15 
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Moderatorin a. D.

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Dafür brauchts ja keinen Wiki-Eintrag. Die Info ist doch aus dem Buch.

Prototype, es wir vermutet, dass Frauen, die über ihre Fruchtbarkeit so genau Bescheid wissen, einfach sorgsamer im Umgang mit Barrieremethoden sind. Also hier im Forum wissen alle Kondomverhüterinnen, dass man den Penis mal vermessen sollte, weil vielen die üblichen Kondome nicht richtig passen.

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Neu im Forum?


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 10. August 2012 12:26 
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alte Häsin

Registriert: 26. August 2010 20:02
Beiträge: 1350
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Prototype hat geschrieben:
Kann also auch getrost mal zu Hause bleiben, wenn es (vor allem psychisch) schlimm werden sollte. Ich glaube mit dem "Ich muss nicht aus dem Haus, wenn ich nicht will"-Gedanken fühle ich mich dann bei der ganzen Sache wohler.


ach, du musst ja nicht erwarten, dass es dir psychisch schlecht gehen wird *freunde* ich hatte nur ein paar tage hin und wieder, wo ich irgendwie neben mir stand, die gab es zur pillenzeit bestimmt auch, und die waren auch nie ein grund zuhause zu bleiben *sonne*

außerdem sagst du ja selbst, es kann noch dauern bis du deine mens das 1. mal überhaupt bekommst. wer nicht wagt, der nicht gewinnt *nixweiss*

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Bild mit kleinen Wundern (2018/2021) an der Hand, unserem Regenbogen im Arm (2025) und ****(10/2023, 12/2023, 03/2024, 07/2024) im Herzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 10. August 2012 13:17 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 5. Oktober 2010 10:49
Beiträge: 644
NFP seit: 10/2010
Weil du von Tampons nicht so übermäßig begeistert schienst möchte ich noch mal den Begriff Menstruationstasse in den Raum werfen. Ich fand den Gedanken am Anfang auch etwas merkwürdig, aber inzwischen möcht ich sie nicht mehr missen. Ist wirtschaftlicher, trocknet einen nicht aus und schont die Umwelt. Wenn du Angst vorm Fremdkörpergefühl hast ist das vielleicht nichts für dich, aber ich wollts nicht unerwähnt lassen *sonne*

Ich hab übrigens auch die Erfahrung gemacht, dass die Periode mit dem "Alter" :lol: angenehmer wird. Als Teenie und mit 19 nach dem Pille absetzen hab ich länger, stärker und schmerzhafter geblutet als jetzt. Inzwischen ist es schon ein Witz: an Tag 1 "Vorwarngefühl" und dann ein paar Stunden Bauchweh und Einigel-Gefühl, aber das wars dann auch. Tag 2 kommt noch Blut, das merk ich aber kaum, Tag 3 kommt auch noch was und was ab Tag 4 kommt ist eigentlich nicht mehr der Rede wert. Sehr praktisch.

Ich hab ja auch 2 Jahre die Cerazette genommen (ich durfte nicht länger, meine FÄ meinte das wär die Obergrenze für junge Mädchen, umso mehr schockiert mich das bei dir :shock: ) und dementsprechend nicht geblutet. War schon praktisch, aber man musste halt auch jeden Tag was einwerfen und im Nachhinein hab ich den Verdacht, dass ich mir ohne das Zeug ein paar Monate depressive Phase erspart hätte. Ich bin jetzt ohne jedenfalls psychisch deutlich stabiler als mit Cerazette, und das trotz libidöser Unzurechnungsfähigkeit vorm Eisprung, PMS und allem was einem sonst noch so im Frauenleben widerfährt ;-)

Ich gebe aber zu, dass mein Freund eine Gewöhnungsphase in Sachen weiblicher Menstruation brauchte. Er hatte halt jahrelang eine unblutige Freundin, und plötzlich war das nicht mehr so und er wurde mit den Themen Blut und Monatshygiene konfrontiert *erschrecken* . Er findet das nach wie vor unschön, aber er hats überlebt :mrgreen:

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...macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt, in der Villa Kunterbunt - jetzt neu auch mit Stups (05/22) und Maus (09/25)


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 10. August 2012 13:18 
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NFP-Kaiserin

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Pippilotta, ist zwa ein bissel ot, aber von wann bis wann genau geht Deine Forumspause? :mrgreen:

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Mein Herz ist Buchstabenliebhaberin (0707), ist Herzblutbiologensohn (0309), ist Herzwärmer (0913) und Weltherrscherin2b (0815). ✰ (1014). Bild
Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor der Zeit nach der Pille
BeitragVerfasst: 10. August 2012 13:31 
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Registriert: 8. August 2012 17:44
Beiträge: 8
Pippilotta L. hat geschrieben:
Ich gebe aber zu, dass mein Freund eine Gewöhnungsphase in Sachen weiblicher Menstruation brauchte. Er hatte halt jahrelang eine unblutige Freundin, und plötzlich war das nicht mehr so und er wurde mit den Themen Blut und Monatshygiene konfrontiert *erschrecken* .

Haha...darauf bin ich auch gespannt. Aber vor allem der Smiley dazu ist super :lol:

Zitat:
Weil du von Tampons nicht so übermäßig begeistert schienst möchte ich noch mal den Begriff Menstruationstasse in den Raum werfen. Ich fand den Gedanken am Anfang auch etwas merkwürdig, aber inzwischen möcht ich sie nicht mehr missen. Ist wirtschaftlicher, trocknet einen nicht aus und schont die Umwelt. Wenn du Angst vorm Fremdkörpergefühl hast ist das vielleicht nichts für dich, aber ich wollts nicht unerwähnt lassen *sonne*

Ach ja Tampons...da bin ich heute zuversichtlich, dass das funktioniert. Damals war ich da unten halt noch etwas "ungebraucht". Allerdings wenn mich etwas an Tampons stört, dann das sie ein Fremdkörper sind. Da ist es mir eigentlich eigentlich fast egal, ob ich den Fremdkörper tatsächlich spüre. Und das bezieht sich nicht nur auf solche Sachen, die Schiene für mein Bein habe ich auch nie getragen, weil Fremdkörper. Oder der Drainageschlauch nach einer OP, der war wirklich schlimm *nein* . Bei BHs habe ich es allerdings mit der Zeit akzeptiert.
Oh Gott, wenn das hier so weiter geht, dann weißt ihr mich bestimmt bald in eine Klapse ein. Aber ich bin nicht so verkorkst, wie es sich anhört :mrgreen: .


An alle anderen, danke für die Kommentare *freunde* .
Ich habe allerdings keine Angst vor psychischen Problemen, weil mir die künstlichen Hormone fehlen. Sondern weil ich früher einfach megamäßig mies drauf war, wenn ich meine Tage hatte und am liebsten den ganzen Tag geheult hätte. Ich weiß, dass es heute wahrscheinlich anders ist, aber ich möchte es momentan nicht riskieren. Denn wenn ich tatsächlich Mens-mäßig da weiter mache, wo ich vor 8 Jahren aufgehört habe, dann möchte ich einfach nur meine Ruhe haben. Ich werde es auf jeden Fall mal ohne Pille probieren, aber auf die 2 Monate kommt's jetzt auch nicht mehr an.


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