Stillmama hat geschrieben:
Während der Stillzeit ist der Progesteronnnspiegel oft niedrig, weshhalb sich Hochlagen auf sehr niedrigem Niveau befinden können. Die Fruchtbarkeit ist dadurch angeblich nicht eingeschränkt, sondern hängt nur von der Länge der Hochlage ab. Eine nur 0,1Grad erhöhte Hochlage, wird sich spätestens mit dem einsetzen der nächsten (echten) Blutung sowie einhergehendem Temparaturabfall als solche bestätigen. Beobachtungen von S und Muttermund geben zustäzliche Sicherheit.
Man sollte auf jeden Fall weitermesen, da die Temparatur wieder absinken könnte (Rötzer S. 73f).
Das ist ja erstmal nur eine mögliche Erklärung für niedrige Hochlagen, aber zumindest in diesem Zitat leitet er daraus auch keine Auswertungsmöglichkeit während des Zyklus ab, sondern sieht erst im Zusammenhang mit einer nachfolgenden Blutung eine Hochlage bestätigt.
Außerdem darf man bei Rötzer nicht außer Acht lassen, dass das Buch schon älter ist und es mittlerweile neuere Untersuchungen und Studien gibt. Holly hat ja schon geschreiben, dass lt. NFP heute kein Zusammenhang festzustellen ist.
Um es nochmal ganz deutlich zu schreiben: Im Moment kann einfach niemand sagen, ob da ein Eisprung war oder nicht. Möglich ist das natürlich, aber mit einiger Sicherheit kann man das nur sagen, wenn man regelgerecht auswerten kann. Sollte sich keine Auswertung ergeben, kann man nur spekulieren, aber auch das ist erst sinnvoll, wenn eine Blutung einsetzt. Vorher kann sowas eine ganz normale Schwankung sein.