Niamh hat geschrieben:
Oh Gott das klingt ja furchtbar oder?
Zitat:
Denn die Eizellgewinnung ist medizinisch aufwändig, mitunter schmerzhaft und gesundheitlich nicht ohne Risiken. »Mir war übel, und mein Bauch fühlte sich an wie ein Ballon, der gleich platzt«, erzählt María. Täglich bekam sie Hormone gespritzt, damit ihre Eierstöcke nicht wie im normalen Zyklus eine Eizelle, sondern möglichst ein Dutzend heranreifen ließen. Alle drei Tage wurden per Ultraschall ihre Eierstöcke kontrolliert. Nach etwa drei Wochen war es so weit. Sie erhielt eine Vollnarkose. Ärzte schoben eine Kanüle durch ihre Vagina und saugten die Follikel ab.
Das ist genau die Prozedur, die alle Frauen denen nur eine IVF oder ICSI zum eigenen Kind verhelfen kann durchmachen müssen. Meistens sogar mehrmals.
Bei der künstlichen Befruchtung wird ja auch stimuliert, dann der Frau Eizellen entnommen (meistens 3) und ausserhalb des Körpers befruchtet.
In Deutschland ist nur die Eizellspende von fremden Frauen nicht legalisiert, die Prozedur an sich ist Alltag.
Die Frau in dem Artikel hat das gemacht um ihrer Schwägerin zu helfen. Wahrscheinlich hat sie vorher nichts von den Strapazen und dem Aufwand geahnt.
Ich verstehe auch nicht, wieso man das freiwillig machen kann, aber wie gesagt - manchen bleibt keine Wahl....