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 Betreff des Beitrags: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 18:57 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Liebe Forumlerinnen,

ich wundere mich, dass es darüber noch keinen Thread gibt, die Suchfunktion hat jedenfalls keinen ausgespuckt. Wenn ich mich irre - sorry.

Es geht um die Debatte um die Abtreibung.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 44397.html

Das wäre ein Spiegel-Artikel dazu.

Mich wühlt die Dabatte unheimlich auf. Ich fand Beschneidung schon immer grausam und unmenschlich, sofern sie nicht erwünscht und/oder medizinisch notwendig war. Mein Exfreund hatte immer wieder an seiner eigenen Beschneidung geknabbert, weil er meinte, weniger zu spüren - bei ihm war es allerdings ein medizinischer Grund. Risikofrei ist keine Operation!
Religionsfreiheit hin oder her, aber ich finde nicht, dass sie sich in die Unversehrtheit des Menschen einzumischen hat. Abgesehen kommt die Tradition ja auch aus früheren Zeiten, in denen die Hygiene noch nicht so war wie heute. Man könnte auch hier mal langsam umdenken. Wenn dann noch mit dem Wort "Holocaust" um sich geworfen wird und gesagt wird, Deutschland wolle so Juden vertreiben finde ich das wirklich schrecklich. Ein solches, schwer wiegendes Wort in so einem Zusammenhang. Ich hoffe sehr, dass die Sache so ausgeht, dass Beschneidungen (an Kleinkindern ohne deren Zustimmung) untersagt werden und nicht wieder mal aus Angst gekuscht wird.

Was meint ihr dazu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:07 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 24. November 2009 14:37
Beiträge: 282
NFP seit: 10/2009
Ich war auch etwas verwundert über die doch recht einstimmige Position der POlitik, dass man für Beschneidungen aus religiösen Gründen eine gesetzliche Ausnahmeregelung finden müsse... Warum sollte den das Recht auf körperliche Unversehrtheit weniger zu achten sein als Religionsfreiheit?
Da ich in einem christlich geprägten Umfeld aufgewachsen bin, kann ich mich schwer in die Situation von Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens hineinversetzen. Ich weiß weder, ob es Jungen gibt, die über die Beschneidung unzufrieden sind, noch ob ich es als gläubiger Mensch als Angriff auf die Religionsfreiheit begreifen würde, wenn dieser Ritus verboten wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:11 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Ich finde es unerheblich, ob es Menschen als Angriff empfinden. Ihre Kinder können ja nicht selbst entscheiden und werden vielleicht später Atheisten oder Buddhisten, möchten gar nichts mit dieser Relgion zu tun haben.
Es gibt auch nicht "den gläubigen Juden" - da gibt es mit Sicherheit auch diverse Ansichten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:21 
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Inventar

Registriert: 8. Februar 2008 11:16
Beiträge: 2215
Ich wollte gestern einen Thread dazu eröffnen. Mir geht es ähnlich wie euch.
Insbesondere sollte es schwer werden Grenzen zu ziehen, wann welche Religion welches Körperteil wie für sich beansprucht. Denn soweit wäre man auch von Beschneidungen von Mädchen nicht entfernt.
Es wäre jedenfalls krass, wenn Kopftücher monatelange Diskussionen und Verbote nach sich ziehen, Beschneidungen aber erlaubt würden.

Ich sehe es ein, dass der Konflikt Erziehungsfreiheit der Eltern - Religionsfreiheit - körperliche Unversehrtheit kein ganz leichter ist, zumal er mit Vertretern des Judentums geführt wird, aber ich fände es deutlich an der Zeit die ursprünglichsten Menschenrechte über Religionstoleranz zu stellen.
Andererseits habe ich es vielleicht auch leicht, da ich schlichtweg areligös bin. *kopfkratz*
Würde sich die Politik für eine naheliegende Entscheidung pro körperl. Unversehrheit aussprechen, wäre die Illegalisierung der Juden aber in der Tat ein schwieriges Thema. Wahrscheinlich liefe es dann auf eine Gesetzgebung wie beim Schwangerschaftsabbruch hinaus, sozusagen eine straffreie Duldung in engem Rahmen.

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Die Blume kann gar nicht anders als leben. Wir aber können zu viel anderes. (R.M.Rilke)


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:23 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
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NFP seit: Oktober 2008
Das Problem ist, wenn das jetzt verboten würde (was es ja nicht wird, hat der BT ja gestern verlauten lassen), dann hätte das nicht zur Folge, dass Beschneidungen nicht mehr stattfinden, sondern dass sie zu anderen - für das Kind eventuell gefährliche - Bedingungen passieren.

_________________
Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
Happy endings don’t exist, but here’s a pearl you may have missed: Every day can be a happy beginning.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:29 
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Inventar

Registriert: 8. Februar 2008 11:16
Beiträge: 2215
Estreya hat geschrieben:
Ich finde es unerheblich, ob es Menschen als Angriff empfinden. Ihre Kinder können ja nicht selbst entscheiden und werden vielleicht später Atheisten oder Buddhisten, möchten gar nichts mit dieser Relgion zu tun haben.
Es gibt auch nicht "den gläubigen Juden" - da gibt es mit Sicherheit auch diverse Ansichten.

Ich glaube, man kann aus dem Judentum irgendwie nicht austreten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:30 
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Kurven-Rätslerin

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Estreya hat geschrieben:

Es gibt auch nicht "den gläubigen Juden" - da gibt es mit Sicherheit auch diverse Ansichten.


Hab ich das behauptet? *hä* Für mich persönlich steht das Recht auf körperliche Unversehrtheit selbstverständlich über der Religionsfreiheit. Aber das ist eigentlich nur eine theoretische Aussage, weil ich selbst in der Praxis nich davon betroffen bin, dass diese beiden Rechte miteinander in Konflikt sind. Ich finde, um diese Debatte zu verstehen, sollte man auch versuchen, die Sichtweisen von jüdischen und muslimischen Menschen nachzuvollziehen, die in diesem Fall eine andere rechtliche Gewichtung vornehmen bzw. den Rechtskonflikt gar nicht als solchen wahrnehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:31 
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Fingerwundschreiberin

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Zitat:
Das Problem ist, wenn das jetzt verboten würde (was es ja nicht wird, hat der BT ja gestern verlauten lassen), dann hätte das nicht zur Folge, dass Beschneidungen nicht mehr stattfinden, sondern dass sie zu anderen - für das Kind eventuell gefährliche - Bedingungen passieren.

Aber kann man das als Argument nehmen? Ließe sich das nicht genauso für die Beschneidung von Mädchen sagen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:36 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Milchmädchen, hast du nicht gesagt - das war nur mein eigener, etwas unstrukturierter Zusatz.

Ich lehne mich damit vielleicht sehr weit aus dem Fenster, aber ich finde "Sichtweisen verschiedener Religionen" einfach völlig unerheblich in dieser Dabatte, weil es um körperliche Unversehrheit geht.

Ich verstehe das Argument natürlich, das Höstkvinna anbringt und das ist noch viel tragischer, dass es Menschen gibt, die zu solchen barbarischen Methoden greifen würden. Trotzdem finde ich, dass der Grund "sie würden es trotzdem tun" ausreicht, um es zu legalisieren. Das ist ja ein Totschlagargument.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:40 
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Moderatorin

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Das ist kein Argument für oder gegen etwas, sondern einfach ein Gedanke, den ich nicht unerheblich finde bei dieser ganzen Geschichte (hier sehe ich durchaus auch Analogien zur Abtreibungsdebatte). Ich sehe auch gewaltige Unterschiede zwischen weiblicher Genitalverstümmelung und Beschneidungen, sowohl im Vorgang selber, als auch in der kulturellen Bedeutung.

-Mia- hat geschrieben:
Ich finde, um diese Debatte zu verstehen, sollte man auch versuchen, die Sichtweisen von jüdischen und muslimischen Menschen nachzuvollziehen, die in diesem Fall eine andere rechtliche Gewichtung vornehmen bzw. den Rechtskonflikt gar nicht als solchen wahrnehmen.

*zustimm* mir ist das im Gespräch mit einer jüdischen Freundin ganz deutlich geworden, dass ich einfach aus meiner christlichen Prägung heraus überhaupt nicht nachvollziehen kann, was da alles dran hängt, was das bedeutet. Und damit meine ich auch die Kritik an diesem Ritual. edit: also die innerjüdische (gibts das Wort?) Kritik.

Ich bin weiterhin recht ratlos bei diesem Thema. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:47 
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Inventar

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Kann das mal wer erläutern, die Bedeutung der Beschneidung in Islam und Judentum?

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 19:56 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. August 2010 21:30
Beiträge: 435
Leider ist es wirklich so, wenn religiöse Menschen ihren Glauben hier nicht ausleben können werden sie die Kinder außer Landes schaffenund unter evtl sehr widrigen Bedinungen doch eine Beschneidung ausführen die unter Umständen sehr Risikoreich sein kann.
Ein einfaches Verbot wäre deswegen völliger Unsinn, es würde die Kinder nicht schützen. Man kann vielmehr auf Aufklärung setzen.
Das at auchz nichts mit meiner eigenen Meinung zu tun denn ich bin völlig gegen Beschneidungen. Nur ich sehe es realistisch. Beschneidungen von Mädchen finden übrigend auch immernoch in deutschen Wohnungen statt, heimlich, mit seltsamen Instrumenten ohne Betäubung! Wenn diese Kinder Glück haben findet sich ein Arzt in der Familie der trotz evtl Strafverfahren eine betäubung macht und die Beschneidung unter sterilen Bedingungen durchführt. Meist wird so ein Arzt nicht ausfindig gemacht den "Wo kein Kläger, da kein Richter".
Vielleicht kann man an die Genehmigung Info-Gespräche knüpfen. Halt Aufklären! Eine weitere Chance sehe ich nicht um in Absehbarer Zeit die Beschneidungszahl von Kindern zu reduzieren. Der Weg zur Sachgerechten Beschneidung sollte dennoch nicht komplizierter sein als ins Ausland zu gehn.
Die Abtreibungszahlen wurden durch solche Aufklärung auch eingedämmt.

Wie gesagt, meine Meinung zu Beschneidungen ist eher extrem, ich lehne sie vollkommen ab egal ob Mädel oder Junge. Es ist und bleibt babarisch, nur verhindern werden wir es nicht können auch nicht durch ein verbot!


LG Pappy

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Papillon ist Patin von Arinas kleinem Prinzchen und Danys kleinen Wonneproppen.
Meine Chaosbande C. 01´2002; B. 06´2003; Krümelchen 07´2011; Bruchpilot 03'2014 und Mika 9.10.2015


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 14. Juli 2012 21:55 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Ich weiß nicht, was du mit "Aufklären" meinst bzw. kann mir schwer vorstellen, wie man jmd., für den die Beschneidung am 8. Tag nach der Geburt ein zwingendes Religionsritual ist wie für Christen die Taufe, "aufklären" will.

Was mich sehr interessieren würde, ist innerjüdische Kritik an dem Ritual. Falls jmd. hier mehr dazu weiß oder einen link hat, würd ich gerne zu dem Thema weiterlesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 15. Juli 2012 02:59 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Ich hatte gerade ein Gespräch mit einer kanadischen Freundin - sie ist der Ansicht (und denkt, ihre Bekannten in Kanada würden das auch so sehen) - dass Bescheidungen doch nicht schädlich seien und für die Kultur der Leute eben wichtig. Ich hab sie auf Internetseiten verwiesen, dass es eben doch Risiken gibt, wobei sie nicht glaubt, dass Foren überhaupt aussagekräftig seien. ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 16. Juli 2012 12:01 
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alte Häsin

Registriert: 14. Januar 2008 09:50
Beiträge: 1475
Wohnort: NRW
Kanadier sind da wirklich ganz anders eingestellt *zustimm* . sehr sehr tolerant.

zum thema ansich: ich tu mich da auch schwer, kenne aber auch niemanden, der aus religiösen gründen beschnitten ist und mit mir drüber reden würde. von daher hab ich da bisher kein so großes problem gesehen (abgesehen von mädchen-beschneidung). vermutlich ist es aber wirklich so, dass durch ein verbot nicht weniger beschnitten würde. das ist so tief verankert, dass da nur durch grundsätzliches umdenken was passieren kann und nicht durch verbote.

was würden denn zb die christen sagen, wenn man im winter das weihwasser an kircheneingang verbietet, weil da so viele keime drin sind? ;-)

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Seit 03/2023 mit Sohnemann unterwegs um das Abenteuer Familie zu erforschen.


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