Bei mir waren die Reaktionen unterschiedlich.
Meine Mama war weder dafür, noch dagegen. Sie hat gemeint, sie hätte damals nach ihrer Fehlgeburt (Sternchen vor mir) Temperatur messen solln, um das zu beobachten, war ihr aber zu umständlich und nachdem sie gleich im nächsten Zyklus mit mir schwanger wurde, hat sie es nicht lange machen müssen. Aber sie hat gemeint, wenn das für mich was ist, dann vertraut sie mir da.
Mein Freund fand das alles erstmal merkwürdig, aber jetzt, wo er sieht, wie gut es mir ohne Pille geht, würde er die Situation nie eintauschen wollen und ist absolut überzeugt. (Fehlt nurnoch n bissl Überzeugung, um mal wegen Kondomgröße nachzumessen...)
Meine Freundin (weiß bisher erst eine) ist da irgendwie hin und her gerissen. Sie weiß, was die Pille alles mit ihrem Körper macht, kennt auch die Nebenwirkungen, ist nicht begeistert davon und überlegt an Alternativen hin. Allerdings findet sie NFP ja viel zu unsicher und hält mich für etwas plemplem
Und sie würde ja viel zu viel Panik haben, wenn ihre Tage nicht pünktlich nach 28Tagen eintrudeln. Das Argument, dass man das aber relativ gut einschätzen kann, ob man nu schwanger ist oder nicht, wenn man regelmäßig beobachtet und misst, zieht bei ihr irgendwie nicht. Sie ist allgemein allem gegenüber recht skeptisch und vorsichtig. Liegt vielleicht auch an ihren Depressionen (ärztlich abgeklärt, sie nimmt Medikamente dagegen, ist momentan eigentlich ganz gut eingestellt). Wenn sich da was an ihrer Lebenssituation ändert, muss ja meist auch die Medikamentendosis angepasst werden (Pille weg --> evtl andere Dosierung). Bzw. sind die Medis, die sie momentan nimmt eher schädlich für Kinder, was heißt, wenn sie ungewollt schwanger werden würde, müsste alles von jetzt auf gleich umgestellt werden, falls es nicht schon zu spät ist, etc. Von daher kann ich ihre Bedenken da auch irgendwo verstehn. Obwohl man ja auch mit Pille keine 100%ige Sicherheit hat...
Irgendwann überzeug ich sie alle
