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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 11:42 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
Du hast geschrieben er vertraut dir nicht, was Aussagen zu deiner aktuellen Fruchtbarkeit betrifft. Aber beim Ankündigen der Mens ist das anders?
Redest du denn nur von NFP oder zeigst du ihm auch mal DEINE Kurven? Da wird er ja nicht leugnen können, es es Unterschiede zu sehen gibt. Oder weigert er sich richtig die anzuschaun, selbst wenn du sie vor ihm auf den Tisch legst?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 11:50 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 154
NFP seit: 01/2011
Ja, keine Ahnung, warum er mir da vertraut und da nicht. Wenn ich was zu meiner Fruchtbarkeit sage, dann meistens in Begleitung meiner Kurve. Außerdem hat er den Link zur Kurve als Lesezeichen auf dem PC. Ich verstehe ihn da einfach nicht. Eigentlich könnte er so gut bescheid wissen, aber hat einfach keine Lust, das was er eigentlich weiß anzuwenden oder so... *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 12:02 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 30. Januar 2011 15:34
Beiträge: 154
NFP seit: 01/2011
edit ging gerade nicht mehr:
vielleicht will er sich ja deshalb nicht mit dem Thema Fruchtbarkeit auseinandersetzen, weil das Wort ihn an die Kinder erinnert, die er jetzt nicht haben will und er will das lieber ganz ausblenden.... so als Vermutung. Aber das wäre ja feige (und wenn er als politischer Mensch über das Durchbrechen von Verblendungszusammenhängen spricht, auch nicht wirklich konsequent).

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 12:07 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
AkZee hat geschrieben:
Alana hat geschrieben:
Wenn einer von beiden ein Kondom benutzen möchte dann ist das eben so. Fertig aus.
Findest du? Find ich gar nicht. Denn diese Verhütungsart ist eine, die beide Partner betrifft und beide spüren können. Da sollte man sich schon einig sein?
Selbstverständlich kann man ihn nicht zwingen es wegzulassen (das sollte ein blöder Scherz sein :oops: ), aber reden durchaus! Darum frage ich ja, wie seine Reaktion darauf ist. Eine "Mir egal obs dir nicht so gefällt, mir macht es nichts aus." Reaktion fände ich beispielsweiße seltsam. Auch wenn ich jetzt nicht glaube dass es in dem Fall so ist.



Ein Kondom ist das einzige was ein Mann tun kann um sein Sicherheitsgefühl zu verbessern. Bei allem anderen muss er sich auf die Frau verlassen, egal ob Pille, NFP etc.

Ich mag es auch lieber ohne Kondom, wenn es möglich ist, würde aber immer akzeptieren, wenn mein Partner dabei ein ungutes Gefühl hat. Schließlich muss er es auch akzeptieren wenn ich auf ein Kondom bestehe, weil ich z.B. mal nicht 100% sicher bin mit der Auswerutung und einen Sicherheitstag einlegen möchte.


Natürlich spricht man darüber, aber nicht in der Situation. Wenn einer von beiden ein Kondom benutzen will macht man das. Allgemein darüber reden kann man hinterher immer noch.

@ Aynel

Ich meinte CI jetzt auch nicht als alleinige Methode sondern als zusätzliche Absicherung. Das praktizieren viele um ihre Hauptverhütung (egal welche) noch sicherer zu machen.

Das es alleine nicht sicher genug wäre ist klar. Aber einen gewissen Effekt kann man dem ganzen nicht absprechen. Und vielleicht kann er dem ganzen so nach und nach mehr vertrauen und irgendwann doch dem freigeben zustimmen?

Oder vlt. ein Spermizid als Zusatz? Wie stehst du zu einer Spirale statt NFP?
Unendlich viele Möglichkeiten habt ihr ja nicht wenn er nicht freigeben möchte und du keine Kondome magst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 12:22 
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Hochlagenjunkie

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@Alana
Es geht ja aber offenbar nicht ums das "mal mit Kondomen", sondern darum dass er es nie ohne Kondome will und sich auch weigert überhaupt darüber zu sprechen. Was für Aynel ein Problem darstellt. Und zwar ein nicht gerade kleines, wenn es bereits die ganze Partnerschaft belastet. :-(

@Aynel
Ich kenne deinen *mann* nicht, aber wenn du die Wortwahl als Grund vermutest, warum er sich damit nicht beschäftigen will... könnte eine simple andere Art darüber zu sprechen etwas verbessern? (Ehrlich gesagt finde ich selber das Wort "fruchtbar" auch nicht gerade toll, ähnlich wie "Schleim" ;-))
Wie wäre es z.B. mit "So ab heute kann ich definitiv nicht mehr schwanger werden. Schau mal, das ist schon der x-te Hochlagen-Wert und der Zervix macht auch wunderbar mit." Lass die Wörter doch einfach mal weg, die ihn so zu schockieren scheinen?

Noch eine Frage: Hab ich das richtig verstanden dass es wärend deiner Mens ab und an mal kondomlosen Sex gibt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 12:29 
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NFP-Guru

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Beiträge: 2558
AkZee hat geschrieben:
@Alana
Es geht ja aber offenbar nicht ums das "mal mit Kondomen", sondern darum dass er es nie ohne Kondome will und sich auch weigert überhaupt darüber zu sprechen. Was für Aynel ein Problem darstellt. Und zwar ein nicht gerade kleines, wenn es bereits die ganze Partnerschaft belastet. :-(



Das kann ich absolut verstehen und würde es auch zum Thema machen. Mir ginge es damit ganz genauso.
Ich meinte nur im entsprechenden Moment in dem es darum geht ein Kondom zu benutzen oder nicht, finde ich es nicht in Ordnung den Wunsch des anderen nicht zu respektieren.
Darüber reden würdeich auf jeden Fall. Mir ist es auch wichtig, dass ich meinen *mann* spüren kann, ohne etwas zwischen uns. So weit es die Methode eben zulässt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 12:32 
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Hochlagenjunkie

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Alana hat geschrieben:
Ich meinte nur im entsprechenden Moment in dem es darum geht ein Kondom zu benutzen oder nicht, finde ich es nicht in Ordnung den Wunsch des anderen nicht zu respektieren.

Volle Zustimmung *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 12:56 
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Kurven-Rätslerin

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NFP seit: 06/2012
Hmm wenn er die letzten 2 Tage eines Zyklus als sicher empfindet ist es doch schon mal ein Anfang.
Wenn er das Buch gelesen hat, dann weiß er, dass ein Ei nicht lange lebt. Ggf. Suggerierst du ihm nochmal Sicherheit indem du sagst Tag x Eisprung und ich nehm dann nicht nur 3 sondern 4-5 Tage zur Megasicherheit?

Denk dahinter steckt die Angst (blöd gesagt) ein Kind angehängt zu bekommen. Schonmal drüber geredet ob er oder Freunde von ihm ggf die Erfahrung gemacht haben?
Und ich würde auch mal mit ihm drüber nachdenken was ihr macht, wenn es sich passiert. Kondome können auch mal kaputt gehn oder wie auch immer. Ggf gibt es ihm nochmal mehr Sicherheit wenn er weiß wie du über ein Kind denkst bzw wie dann eure Entscheidung wäre und dass es eine gemeinsame ist.

Aber leicht ist es sicher nicht. Geh kleine Schritte - und freu dich dass er bereit ist wenigstens die 2 Tage "freigeben" mitmacht zu machen.
Vielleicht ist NFP + Gynefix auch erstmal eine Idee für Euch?

Viel Erfolg und Kopf nie hängen lassen :-)

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Serisha unendlich glücklich und dankbar für ihre zwei Wunder H. & M.(10/2016)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 13:00 
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NFP-Guru

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Beiträge: 2558
Das ist sicher eine gute Idee. Mein *mann* war auch erstmal platt, als ich ihm sagte dass ich Notfallverhütung und erst recht Abtreibung für mich ablehne.


Jetzt überlegt er es sich besser ob z.B. CI eine gute Idee ist.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 19:48 
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hat sich gut eingelebt

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NFP seit: 01/2011
Vielen Dank für eure hilfreichen Tipps *sonne* . Leider lehne ich auch Notfallverhütung und Abtreibung für mich ab (das weiß er auch), aber das wäre ja auch im Fall von nur Kondomen so. Aber nochmal drüber reden ist sicherlich nicht falsch.

Und bestimmt ist es die Angst, ein Kind angehängt zu bekommen, soweit ich weiß kennt er da im Freundeskreis niemanden, aber er weiß, dass ich grundsätzlich schon Kinderwunsch hege. Aber dann könnte er doch mit darauf achten, dass ich regelmäßig messe, mit mir zusammen oder auch alleine zur Kontrolle auswerten, etc. Das habe ich ihm alles schon angeboten, es mir eigentlich sogar von ihm gewünscht, aber das war ihm zu anstrengend.
Eine Abwandlung der Regeln zur Megasicherheit ist vielleicht ein guter Kompromiss, aber da muss die grundlegende Entscheidung *proNFP* schon gefallen sein.
Naja, ich warte mal ein Gespräch ab (wenn die Hausarbeit abgegeben ist, ist sein momentaner Termin) und werde dann ganz sachlich bleiben. Das sollte er dann aber auch. Ach, wir werden das schon hinkriegen *beten*

Mit einer Spirale lege ich mich so lange fest, das möchte ich nicht. Ich wünsche mir einen organischen Übergang von verhüten zu üben, eine wachsende Bereitschaft von beiden, die dann dazu führt, dass Verhütung immer unwichtiger wird. So ist zumindest meine Idealvorstellung. Auch wenn die Verhütungsphase in der Praxis höchstwahrscheinlich länger dauern wird, als eine Spirale drin bleibt, ist es doch vom Gefühl was anderes, als wenn man beschließen muss, sie ziehen zu lassen und dann muss es aber auch mit dem Kind am besten sofort klappen.

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Der Große *6/19 bekommt nun überraschend doch noch ein Schwesterchen
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 12. Juni 2012 22:32 
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Kurven-Entwirrerin

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Beiträge: 1055
NFP seit: September 2007
Mit meinem *mann* war es ähnlich wie bei dir, Aynel, abgesehen davon dass er N&S nicht mal gelesen hat. Er hat nfp am Anfang auch gar nicht vertraut, aber mit der Zeit hat es sich dann doch "ergeben", er konnte der Versuchung, dass es ohne Kondom geht, dann doch nicht widerstehen. ;-) Aber das war auch nur der Fall, wenn er wusste, ich krieg meine Tage sehr bald oder hab sie gerade.
Auch jetzt fragt er immer dreimal nach, ob's auch wirklich sicher ist und letztes Mal ist er vor dem Sex z.B. extra nochmal aufgestanden, um sich meine Kurve anzuschauen, denn auch wenn er nicht alleine auswerten könnte, kann er inzwischen damit schon was anfangen, und kann für sich entscheiden, ob's ihm "sicher genug" aussieht.
Ich hab aber auch lang an ihn hingeredet, weil er sich mit nfp irgendwie nicht sicher genug gefühlt hat (er ist immer noch jedes Mal erleichtert, wenn ich meine Mens gekriegt hab) und hab ihm vorgeschlagen, mit ihm die Auswertung durchzugehen, etc., aber da war z.B. sein Argument in Bezug auf den ZS, davon würde ja nur ich was mitkriegen. Ich war auch genervt von der ganzen Sache, zumal er sich noch des öfteren über die mangelnde Gefühlsechtheit beschwert hat :roll: , aber wenn ich vorgeschlagen hab, über Alternativen wie Dia/Gynefix/Spirale zu reden, hat er gemeint, er würd sich nur mit Kondomen sicher genug fühlen, weil er da unmittelbar sehen kann, dass nix schief gegangen ist. Was für ihn das "Problem" ist, ist dass er sich wohl noch oft genug klarmachen kann, dass das Verhütungsmittel sicher ist, aber das am subjektiven Sicherheitsgefühl nix ändert, dass er da immer noch eine "Blockade" hat. Schwer zu beschreiben, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Ich würde an deiner Stelle erstmal die Tage kurz vor der Mens ausnutzen, wenn er mitmacht ;-) und vielleicht kommt er auf den Geschmack oder wird mutiger, wenn er merkt, dass nix passiert ist. *daumendrücken*

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Seit 02/18 glücklich zu dritt mit dem Krallenäffchen im Arm


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 13. Juni 2012 17:50 
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Ich habe schöne Nachrichten *sonne*

Wir hatten gestern abend ein Gespräch. Ich habe ihn zuerst gefragt, ob er sich aus der Literatur informieren will, oder ob ich ihm das Ganze noch mal genauer erzählen soll, damit wir auf dem selben Wissensstand sind und dann diskutieren können, ich würde ja in etwa dasselbe erzählen, aber sei nun mal kein wissenschaftlicher Artikel.

Darauf meinte er nur: "Das ist auch gut so. Aber wenn du mir jetzt was von Schleim und so erzählst, interessiert mich das nicht."
Um dann mit dem anzufangen, was ihn interessiert, habe ich ihn in Nfp heute das Kapitel über die Sicherheit suchen lassen. Dabei stieß er auf das Kapitel: "Latenter und ambivalenter Kinderwunsch" und meinte: "Schau mal, das ist es doch!" Er war dann überrascht, wie ehrlich die Autoren waren und mir war deutlich, was das Problem war.

Ich hab dann klargestellt, dass ich ihm kein Kind unterjubeln will, was er mir auch nicht unterstellen wollte, aber er meinte, mein Unterbewusstsein würde die Auswertung beeinflussen. Wir haben uns dann darüber unterhalten, was bei der Auswertung Auslegungssache und was "objektiv" ist, also wo mich mein Unterbewusstsein irgendwie beeinflussen könnte und festgelegt, auf Binnendifferenzierung oder Ignorieren des Schleims am ZA (kommt ca. eine Woche vor -8, ist also echt ärgerlich und ich hatte da mal mit BIP geliebäugelt oder so) grundsätzlich zu verzichten. Nfp abgehakt, keine grundlegende Ablehnung erst mal.

Dann kam der Hammer: "Und du bist dir wirklich sicher, dass du gar nicht abtreiben willst?" *ko* Das war ein Riesenproblem für ihn (ist aber nichts neues, weiß er seit 4 Jahren, hat er wohl erst seit Nfp realisiert) und egal welche Lösung (andere Verhütungsmethoden) ich ihm vorgeschlagen habe, es blieb da. Er meinte dann selbst, er hätte kein Problem mit Nfp und würde das auch als sicher erachten und das nur Kondome war mehr eine Verlegenheitslösung als eine richtige Entscheidung, aber er fand es ungerecht, dass die Frau allein entscheiden kann, ob sie abtreibt oder nicht und meinte auf Nachfrage, er sei bisher bei allen Frauen grundsätzlich davon ausgegangen, dass Abtreibung selbstverständlich ist. Da musste ich ihn aufklären, dass bestimmt die Hälfte der Frauen, mit denen er Sex hatte, nicht abgetrieben hätten. In meinem ganzen Freundeskreis kenne ich genau 2 Frauen, die ggf. abtreiben würden, alle anderen schließen das aus.

Irgendwann hat er mich dann nur ängstlich angesehen und gemeint: "Aynel, sag mir einfach, dass wir kein Kind kriegen." Und dann habe ich ihm versichert, dass ich die Verantwortung übernehmen will (natürlich mit ihm zusammen), nicht schwanger zu werden, aber nicht die Verantwortung, eine bestehende Schwangerschaft zu beenden. Irgendwie war es dann so halb ok.

Wir werden erst mal nur in der HL freigeben und um den Eisprung herum nach Bedarf ein Dia als doppelten Boden benutzen. Zum Glück sind jetzt klare Verhältnisse geschaffen! Und ich stürze mich jetzt um einiges gewissenhafter ins Kurvenzeichnen *kurve*

Also lag's im Endeffekt gar nicht an Nfp - und das hab ich anderthalb Jahre geglaubt, weil er immer so allergisch reagiert hat, wenn ich damit angefangen habe. Und die Argumente, das sei so unwissenschaftlich waren auch nur so dahingesagt, um Wissenschaftlichkeit und Rationalität ging es ihm gar nicht. *lichtaufgeh*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 13. Juni 2012 18:11 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
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Ui wow, das freut mich aber für dich!!!

Aber ehrlich gesagt kann ich sein Argument verstehen, dass er es unfair findet, dass die Frau alleine bestimmen kann...

Eine Frage noch: ZS am ZA zu ignorieren ist doch gar nicht regelkonform oder? *kopfkratz* Oder was ist BIP?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 13. Juni 2012 18:22 
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Beiträge: 154
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klar ist das nicht regelkonform, aber es war ja auch noch nie ernst. BIP gibts bei Billings: "Basic Infertility Pattern". Da gehen die von 2 Arten Schleim aus, einem, der in der Unfruchtbaren Zeit den SE verstopft und einem als Östrogenanzeichen und dann wäre, solange der Schleim am ZA minderwertig ist und tagelang gleich bleibt, eben noch keine Fruchtbarkeit anzunehmen. Hab aber noch nie damit ausgewertet, wollte mich da aber vielleicht langsam rantasten, aber muss ja nicht sein. Das wäre in dem Fall ja eh nur für mich gewesen.
Und dass das unfair ist, ja natürlich, aber es ist nun mal ein Frauenkörper, in dem das Baby steckt. Mein Bruder musste das in die andere Richtung schmerzhaft erleben, weil die Frau abgetrieben hat, obwohl er das Kind gerne behalten hätte. Aber wenn man überlegt, dass der Mann das Recht hätte, mitzubestimmen und dann beispielsweise die Frau ein Kind austragen muss, was sie gar nicht will, wird deutlich, dass es anders herum gar nicht gehen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie habt ihr eure Männer mit NFP überzeugt?
BeitragVerfasst: 13. Juni 2012 18:29 
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Beiträge: 24
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Die Diskussion NFP kam bei uns ganz am Anfang mal auf, als ich davon sprach, dass ich gern die Pille absetzen würde, die NWs nahmen im Laufe der Zeit einfach überhand. Also haben wir uns mal hingesetzt und darüber gesprochen, was man noch machen könne zur Verhütung. Ich habe klargestellt, dass ich auf gar keinen Fall mehr Hormone in irgendeiner Form möchte, was er nach eine langen Diskussion auch schlussendlich verstanden hat (er wollte die Gründe dafür wissen und in wie weit Hormone den Körper durcheinanderbringen bzw. in wie weit die Hormone mit beeinflusst haben, meiner Meinung nach).
Da wurden wir das erste Mal auf NFP aufmerksam, haben aber beide gemerkt, dass es uns zu kompliziert ist, da wir beide im prinzip keine Ahnung vom Zyklus einer Frau hatten, meiner war ja durch die Pille programmiert und ich kannte die natürlichen Funktionen des Körpers nicht und habe mich auch nie damit beschäftigt :oops: Mir hat es lange Zeit gereicht, zu wissen, dass ich nicht schwanger werden kann.
Also haben wir uns für die Spirale entschieden. Damit ist spontaner Sex ohne vorheriges Rumgefummel (bei Kondomen etc.) garantiert, und es gibt keine Anwendungsfehler seitens der Nutzerin, was uns unerfahrenen Drauflospoppern sehr zugesagt hat *rofl*
Ich habe aber hin und wieder über NFP nachgedacht. Was, man kann durch Kontrolle diverser Körperfunktionen erkennen, wann man fruchtbar ist?? Der Gedanke hat mich insgeheim fasziniert.

Dann ging es gemeinsam zum FA um zu erörtern, wie wir nach der Pille weitermachen wollen. AUch hier haben uns die Vorteile der SPirale überzeugt und ich habe einen Termin zum Ausmessen der Gebärmutter vereinbart. Knapp vier Wochen später hab ich sie legen lassen. Das war jetzt vor knapp etwas über ´nen Monat (kommt mir so viel länger vor *kopfkratz* ), aber dennoch reizte mich das Thema NFP. In mir hatte sich das Bedürnis eingestellt, wissen zu wollen, wie mein Körper funktioniert. Also hab ich mir das N&S und das Arbeitsheft gekauft und die Regeln der NFP fleißig studiert. Ich bin ein regelrechter Fan geworden! *lach*
Auch mein *mann* hat sich das Buch mal geschnappt und durchgeblättert, ich hab ihm immer viel erzählt, und ich glaube er hat es zwar grob begriffen, könnte aber die Zusammenhänge nicht erklären. Neulich stand er im Bad, als ich grad aus der Dusche kam, und hat gefragt, ob ich "Spiderman-Schleim" gefunden hätte, wegen dem spinnbar *nichtallehaben* . UNd ich: was für Schleim?? Wie kommst´n jetzt da drauf? Und er meinte: "Na, den gibt´s doch! Es gibt cremigen, klebrigen, glitschigen, spinnbaren..." und hat munter aufgezählt, da war ich total platt :shock: . Obwohl er bis heute nicht davon überzeugt ist, dass wir sicher nach den Regeln der NFP verhüten könnten (natürlich auch in dem Bewusstsein, dass meine Zyklen pp sehr variieren können) , hat er angefangen, sich dafür zu interessieren. Er hat sogar mehrmals gefragt, ob er das Buch lesen soll, und ich meinte "hey, wenn´s dich interessiert, warum denn nicht?" Er muss aber nicht.

Ich denke: ein gewisses Grundinteresse seitens des Mannes muss schon vorhanden sein. Aus seiner natürlichen Neugier heraus, scheint´s ihn plötzlich auch zu interessieren, und ich denke das zeugt auch von seiner Bereitschaft, mich und die kleinen Zipperlein der verschiedenen Zyklusphasen näher kennen zu lernen ;-) Ich hab früher, wenn ich borstig war, immer gesagt "Sorry, ich PMSse heut extremst", was er nur mit einem "Oh, okay" quittierte, aber er hatte Verständnis für mich. Man(n) sollte schon einfühlsam sein, und da hilft es sicher, den weiblichen Körper in seiner Funktion zu verstehen.

Ich hab ihm die letzte Zeit wahnsinnig viel erzählt: woran man des ES erkennt, was MS ist, was im Körper einer Frau so abgeht etc. Ich hab ihn quasi für das Thema sensibilisiert. Mal gucken, ob sich seine einstellung dazu ändert. Ich hab nämlich so ein Bauchgefühl, dass die Spirale nicht die richtige Entscheidung war. Aber ich übe mich erstmal in NFP, bis ich mir sicher bin, danach verhüten zu können, und danach sprech ich das Thema nochmal an. Wenn er sieht, dass ich´s draufhab, ist er sicher eher dazu bereit.

KiWu haben wir beide, aber wir wollen noch 1-2 Jahre warten. Was wir täten, wenn ich jetzt unvorhergesehen SS würde, wissen wir nicht. Aber er hat nie sowas von sich gegeben wie "Nee, das geht nicht, das wird dann abgetrieben". Also das finde ich echt hart. Da stimmt was an eurem Vertrauensverhältnis nicht, wenn er dir unterstellt, dass du ihm ein Ei ins Nest legen willst. Hat er mal schlechte Erfahrungen in die Richtung gemacht?

War jetzt ein langer Roman, aber ich wollte damit sagen, dass ein Mann seine Meinung durchaus ändern kann, wenn er dazu bereit ist, sich in das Thema einzuarbeiten. Versuch ihn einfach mal dafür zu interessieren.


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